Forschungsprojekte




Ein Überblick über Forschungsprojekte der Abteilung Politische Bildung/ Sozialwissenschaftlicher Sachunterricht.
Hier kann man den aktualisierten Forschungskoffer als pdf-Datei downloaden
Forschungskoffer.pdf
Buchprojekt: Sachunterricht in Japan und Deutschland
Hier kann man eine Übersicht zum derzeitig laufenden Buchprojekt "Sachunterricht in Japan und Deutschland" herunterladen.
Herausgeber: Gervé, F./Kuhn, H.-W./Kuno, H./Mayer, O.
I-Punkt. Miteinander leben. Kurse für alle, die aus anderen Ländern gekommen sind, um hier zu leben
Institut/ Partnerinstitute: Abteilung Politik; Landeszentrale für politische
Bildung Baden-Württemberg, Außenstelle Bad Urach
Mitarbeiter: Robert Feil, Wolfgang Hesse, Thomas Schinkel, Landeszentrale für politische Bildung
Laufzeit: 2003 – 2006
URL: http://www.i-punkt-projekt.de
Kurzbeschreibung:
Über das Integrationsprojekt I-Punkt der Landeszentrale soll in Zusammenarbeit mit kommunalen Einrichtungen und Trägern ein landesweites Kursangebot etabliert werden, das über den im ursprünglichen Zuwanderungsgesetz umrissenen Rahmen der Orientierungskurse hinausgeht. Dabei kann die Landeszentrale ihre spezifi schen Kompetenzen einbringen und mit innovativen pädagogischen Konzepten der politischen Bildung für Migranten verbinden.
Kurz gesagt geht es darum, den Code der Gesellschaft beherrschen zu lernen. Allerdings ist – bei allen Anforderungen an Zuwanderinnen – Integration keine Einbahnstraße.
Publikationen:
- Feil, R., Hesse, W. (Hrsg.) (2004): I-Punkt. Miteinander leben. Kurse für alle, dieaus anderen Ländern gekommen sind, um hier zu leben, Projektordner und CDROM,Stuttgart.
- Kuhn, H.-W. (2004): Modul 4: Grundrechte. In: R. Feil, Wolfgang Hesse (Hrsg.): Miteinander leben, I-Punkt, Kurse für alle, die aus anderen Ländern gekommen sind, um hier zu leben. Integrationsprojekt der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg, Stuttgart.
- Kuhn, H.-W. (2004): Modul 10: Mitmachen in der Gemeinde. In: R. Feil, W. Hesse (Hrsg.): Miteinander leben, I-Punkt. Integrationsprojekt der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg, Stuttgart.
Urteilsbildung im Politikunterricht. Ein multimediales Projekt. Buch - Video - CD
Wiss. Mitarbeiter: Dr. Markus Gloe, Jochen Kaunert
Laufzeit: 2000 – 2004
Kurzbeschreibung:
Die Realisation dieses ersten Multimediaprojektes in der schulischen politischen
Bildung zielt darauf ab, dass
• zum einen ein Kernbereich der politikdidaktischen Diskussion aus der Perspektive der empirischen Unterrichtsforschung aufgearbeitet wird und somit ein Beitrag zur Weiterentwicklung fachdidaktische Konzepte vorgelegt wird;
• zum zweiten trägt dieses Projekt zur Außenwirkung der Pädagogischen Hochschule Freiburg bei, insofern hier nicht nur Lehren und Lernen mit Neuen Medien praktiziert wird, sondern auch dadurch, dass das gesamte Projekt an der Pädagogischen Hochschule entwickelt wurde. Entsprechende Hinweise enthalten alle drei Module;
• zum dritten entfaltet dieses Projekt Binnenwirkung, insofern es den Studierenden an der PH Freiburg in Lehrveranstaltungen zur Werteerziehung und Urteilsbildung, aber auch in Methoden- und Medienwerkstätten zur schulischen politischen Bildung im Fach Gemeinschaftskunde eingesetzt wird;
• zum vierten konnte die Präsentation der Module bereits als Bausteine in der Lehrerfortbildung durchgeführt werden; bestehende Kontakte zur Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg und anderen Institutionen (TU Berlin) dienen, zudem zur Evaluation des Multimediaprojekts.
Publikationen:
- Kuhn, H.-W. (u.a.) (2003): Urteilsbildung im Politikunterricht. Ein multimedialesProjekt. Buch – Video – CD. Schwalbach/Ts.
- Kuhn, H.-W. (2004): Urteils- und Medienkompetenz. Zwei domainspezifische Kompetenzen der politischen Bildung. Zwischen Bildungsstandards und Unterrichtsstrategien. In: Jung, Kenner (Hrsg.): Neue Bildungsmedien in der arbeits- und berufsbezogenen politischen Bildung. 13. Hochschultage Berufliche Bildung 2004, Bielefeld, S. 19-32.
- Kuhn, H.-W.: (2003): Urteilsbildung im Politikunterricht über Medien. In: Politische Bildung, Unterrichtspraxis, 4/03, S. 64-86.
Internationale Vergleichsstudie: Politikunterricht in Japan, in Südkorea, den USA und in Deutschland
Kooperationspartner:
Prof. Dr. Hans Werner Kuhn (PH Freiburg);
Associate Professor Dr. Hiroyuki Kuno (PHAichi);
Prof. Dr. Tilman Grammes (Universität Hamburg);
Center for Civic Education, Californien, USA;
Prof. Dr. Du Chel Sin (Universität Seoul), Electoral Training Institute;
Dr. Friedrich Gervé (PH Freiburg)
Laufzeit: Seit 2002
Kurzbeschreibung:
• Forschungsaufenthalte in Japan
• Besuch von Grundschulen und High Schools mit Unterrichtshospitationen
• Forschungskontakte in den USA
• Besuch von Schulen mit Unterrichtshospitationen
• Besuch mit japanischen MA-Studierenden an deutschen Schulen
• Kolloquium „Lesson Studies“ an der PH Freiburg, Dr. Hiroyuki Kuno
• Teilnahme an der koreanisch-deutschen Konferenz in Seoul
• Evaluation an der Universität Nagoya
• Vorbereitung einer Partnerschaft zwischen der PH Aichi und der PH Freiburg.
Publikationen:
- Kuhn, H.W., Kuno, H. (2004): Selbstevaluation von Lehrern in Japan. In: PH-FR,Themenheft Evaluation, 1/04, S. 7-8.
- Kuhn, H.W. (2005): Inhalte und Methoden politischer Bildung in Deutschland. In: Koreanischer Tagungsband: Vision and Institutionalization of the Civic Education: Korea and Germany, Seoul, S. 121-141.
Modellseminar: Einführung in die Politikdidaktik – internetgestützt
Kooperationspartner:
Prof. Dr. Herbert Uhl, Prof. Dr. Hans-Werner
Kuhn (PH Freiburg);
Prof. Dr. Peter Massing (FU Berlin);
Juniorprofessor Dr. Volker Reinhart
(Universität Bochum)
Projektleitung: Prof. Dr. H. Uhl, Prof. Dr. H.-W. Kuhn
Laufzeit: Seit 2001
Kurzbeschreibung:
• Internetgestützte Pilotveranstaltung zur Einführung in die Politikdidaktik.
• Entwicklung von Bausteinen zu Kernkonzepten der politischen Bildung.
• Vernetzung mit Angeboten im Internet, Einführung in Präsentationstechniken.
• Nutzung der Neuen Medien bei Arbeitsaufgaben: mail-Kommunikation.
• Weiterentwicklung der Lernumgebung im Netz.
• Schriftliche und mündliche Evaluation in jedem Semester.
Internet Ranking Politikdidaktik
Institut/ Partnerinstitute:
Institut für Sozialwissenschaften (Prof. H.W. Kuhn);
Hochschulen in Deutschland, an denen Politiklehrerausbildung stattfindet;
Pädagogische Hochschule Luzern;
Landeszentrale für politische Bildung Baden- Württemberg (Beteiligung von ca. 15 Hochschulen)
Laufzeit: Seit 2001
Kurzbeschreibung:
Das „Internet Ranking Politikdidaktik“ basiert auf dem Vorschlag, eine Hitliste“ der 10 wichtigsten politikdidaktischen Publikationen zu erstellen. Die Ranking-Listen sollen dabei nach Möglichkeit nicht von einzelnen Personen, sondern in institutionellenZusammenhängen, Arbeitsbereichen oder Lehrstühlen erstellt werden.
Das Ziel des Internet Ranking besteht darin, die Aufmerksamkeit der Studierenden auf interessante und neuere fachdidaktische Literatur zu lenken. Dabei wird ein Zeitraum von 4 Jahren zu Grunde gelegt. Um eine in Ansätzen repräsentative Grundlage zu erreichen, wird eine Mindestzahl von 10 beteiligte Hochschulen als Minimalkriterium festgelegt.
Die Ergebnisse des Internet Ranking werden im Internet veröffentlicht. Die Ranking-Liste wird durch Aufnahme der Inhaltsverzeichnisse sowie durch Verweise auf Rezensionen ergänzt. Außerdem veröffentlichen einige Fachzeitschriften die Ergebnisse.
Publikationen:
- Kuhn, H.W. (2003): Internet Ranking Politikdidaktik 2003. In: FORUM POLITIKUNTERRICHT,2/03, S. 40-41.
- Kuhn, H.W. (2003): Internet Ranking Politikdidaktik 2003. In: POLITISCHES LERNEN, 3-4/2003, S. 109-110.
- Kuhn, H.W. (2005): Internet Ranking Politikdidaktik 2004. In: POLITISCHES LERNEN, 1-2005, S. 55.
- Kuhn, H.W. (2005): Internet Ranking Politikdidaktik. In: FORUM POLITIKUNTERRICHT, 1/05, S. 42.
Master-Studiengang: Master of Education
Institut/ Partnerinstitute:
Institut für Sozialwissenschaften (Prof. H.W. Kuhn);
University of Plymouth, Faculty of Education (Dr. David Parker, Dr. Chris Lee u.a.);
Initiative für Praxisforschung, Solothurn, Schweiz (Thomas Stöckli,Urs Hauenstein u.a.);
Kurzbeschreibung:
An diesem Pilotprojekt nehmen im ersten Durchgang 13 Teilnehmende aus der
Schweiz teil. Der Masterstudiengang (Integrated Masters Programme) wird als Praxisforschung organisiert und endet mit der Abfassung einer Dissertation.
Auf der Basis eines ausführlichen Student Handbbook werden die Module z.T. in
Seminaren, z.T. in online-Kursen absolviert. Die schriftlichen Arbeiten werden von englischen und deutschen Wissenschaftlern betreut und begutachtet.
