Vitrine

Die Vitrine informiert virtuell (auf dieser Seite) als auch in Realität (im KG IV - Erdgeschoss der PH Freiburg) über neue Veröffentlichungen der Abteilung Politikwissenschaft und Politische Bildung.

Wörterbuch Politische Bildung

Herausgeber: Hans-Werner Kuhn, Georg Weißeno, Klaus-Peter Hufer, Peter Massing, Dagmar Richter. Wochenschau Verlag, Schwalbach/ Ts. 2007.

Das Wörterbuch entfaltet mit seinen 450 Stichworteinträgen die zentralen Begriffe der politischen Bildung und Politikdidaktik. Die Themen werden multiperspektivisch erschlossen. Die Aspekte der politischen Jugend- und Erwachsenenbildung und der Politikdidaktik wurden dabei so weit möglich zusammengeführt, wobei jedoch auch die unterschiedlichen Entwicklungslinien sichtbar werden. Ein wissenschaftliches Nachschlagewerk für alle, die in der politischen Bildung arbeiten und ein aktueller Beitrag zur Standortbestimmung des Faches.    

"Also, wir Jungs sind ..." - Geschlechtervorstellungen von Grundschülern

Autorin: Ruth Michalek. Waxmann Verlag, Münster 2006.

In den letzten Jahren haben Printmedien, Ratgeber und praktische Jungenarbeit zunehmend Jungen als Adressaten spezifischer pädagogischer Interventionen entdeckt. Die dort konstatierte Problemlage von Jungen wird mit ihrer Geschlechtszugehörigkeit in Verbindung gebracht: Jungen haben, weil sie Jungen sind, besondere Bedürfnisse, Defizite oder Probleme. Es fehlen jedoch grundlegende empirische Studien darüber, welche Geschlechtervorstellungen Jungen im Grundschulalter überhaupt haben und wie diese in Interaktionen der Jungen untereinander konstruiert werden. Hier setzt diese Studie an.
Mit Hilfe von Gruppendiskussionen mit Drittklässlern werden die Interaktionen in der Gruppe analysiert und Geschlechtervorstellungen rekonstruiert. Im Zentrum stehen die Vorstellungen der Jungen über Junge- bzw. Mann-Sein, Mädchen und Sport.
Ein forschungsmethodischer Fokus der Untersuchung liegt in der Frage, ob die Gruppendiskussion in der Kindheitsforschung gewinnbringend eingesetzt werden kann.
Abschließend werden Konsequenzen aus den Untersuchungsergebnissen für professionelles pädagogisches Handeln beleuchtet.

Methoden Politischer Bildung

Hrsg: Lange, Dirk. Schneider Verlag Hohengehren, Baltmannsweiler 2007.

Mit  zwei Beiträgen von Gabriele Metzler und Daniel Metzger und einem von Hans-Werner Kuhn und Markus Gloe.

Der sechste Band führt in die Methoden Politischer Bildung ein. Unterrichtsmethoden bestimmen durch Aspekte von Planung, Verlauf und Kommunikation maßgeblich die Organisation des politischen Lernprozesses. Sie sind in ein komplexes Gefüge von Unterrichtsbedingungen eingebettet. Gleichwohl kommt den Methoden eine herausragende Bedeutung im Zusammenspiel der vielfältigen Unterrichtsbedingungen zu.

Planung Politischer Bildung

Hrsg: Reinhardt, Volker. Schneider Verlag Hohengehren, Baltmannsweiler 2007.

Mit vier Beiträgen von Markus Gloe und je einem von Hans-Werner Kuhn und Daniel Metzger / Gabriele Metzler.

Der fünfte Band Planung Politischer Bildung strukturiert Verfahren der Vorbereitung und Durchführung sowie des sinnvollen Einsatzes von Medien und Techniken für die Praxis des sozialwissenschaftlichen Unterrichts. Die inhaltliche Zusammenstellung orientiert sich an der Erweiterung und Bereicherung von Unterrichtsvorbereitungen in der Politischen Bildung. Die Beiträge sind einer systematischen Unterrichtsplanung und deren Reflexion dienlich.

Inhaltsfelder der Politischen Bildung

Hrsg: Reinhardt, Volker. Schneider Verlag Hohengehren, Baltmannsweiler 2007.

Mit einem Beitrag von Tonio Oeftering und Herbert Uhl.

Der dritte Band Inhaltsfelder der Politischen Bildung gibt einen Überblick über die Lern- und Problemfelder der Politischen Bildung. Die Lernfelder stellen einen inhaltlichen Orientierungsrahmen dar, zentrale Gegenstände und Inhalte werden aus der Perspektive der Politischen Bildung entfaltet. Die Problemfelder der Politischen Bildung dienen als Klammer der an die Lernfelder anzulegenden Fragestellungen.

Strategien der Politischen Bildung

Hrsg: Lange, Dirk. Schneider Verlag Hohengehren, Baltmannsweiler 2007.

Mit einem Beitrag von Hans-Werner Kuhn und Udo Kempf

Der zweite Band Strategien Politischer Bildung bietet einen systematisch angelegten Überblick über die Zugänge Politischer Bildung als Wege zum Politischen. Die Strategien Politischer Bildung liefern Hinweise darauf, wie die inhaltlichen Gegenstände der Politischen Bildung im Unterrichterlernt werden können. Der Fokus auf Eigenheiten politischer Bildungstätigkeit im internationalen Kontext eröffnet der Politischen Bildung ein zusätzliches Entwicklungspotenzial.

Politische Bildung von Anfang an

Hrsg: Dagmar Richter. Bundeszentrale für politische Bildung, Bonn 2007.

Das Ziel, den Bereich des politischen Lernens in der Grundschule zu bündeln und zu stärken, wird unter drei Gesichtspunkten verfolgt. Sie nehmen wichtige Themenfelder mit ihren neuen Herausforderungen ebenso in den Blick wie zeitgemäße didaktische Ansätze und Unterrichtsbeispiele bis hin zu konkreten Aufgabenstellungen. Dem entspricht die Gliederung des Sammelbandes.
Der erste Teil vermittelt Orientierungen zum politischen Lernen im Elementar- und Grundschulbereich. Außerdem zeigt er Rahmenbedingungen auf, die mit dem Alter der Kinder, aber auch in der Institution Schule und ihren Verknüpfungen mit außerschulischen Lernorten liegen.
Der zweite Teil präsentiert Unterrichtsthemen, die in ihrer Summe das mögliche Spektrum für politisches Lernen in der Grundschule auffächern. Die in ihm formulierten Zielperspektiven können die Lehrkräfte je nach Leistungsstand ihrer Schülerinnen und Schüler variieren und kombinieren.
Schließlich konzentriert sich der dritte Teil auf Zugangsweisen zum Politischen. Die in ihm enthaltenen Beispiele sind als Anregungen zu verstehen. In Verbindung mit den Themen des zweiten Teils vertiefen sich noch ihre Anwendungsmöglichkeiten.

Mit einem Beitrag von Hans-Werner Kuhn.

Politik – Politische Bildung – Demokratie

Hrsg: Peter Massing, Klaus-Bernhard Roy. Wochenschauverlag, Schwaöbach/Ts. 2005.

Politische Bildung in der Mitte von Politik und Demokratie: sie sind die zentralen Bezugsfelder der politischen Bildung und rahmen sie ein. Das erste Bezugsfeld enthält ein breites Spektrum an politikwissenschaftlichen Beiträgen zu aktuellen Problemen der Politik. Sie machen deutlich, wie die Politikwissenschaft die fachliche Grundlage der politischen Bildung sein kann. Das Bezugsfeld Demokratie verweist darauf, dass es in der politischen Bildung nicht einfach um Politik, sondern immer um demokratische Politik geht. Demokratie ist der normative Bezugspunkt. Die Beiträge hier versuchen, die komplexe Beziehung von Demokratie und Politik aufzuklären und bieten gleichzeitig eine Zwischenbilanz der aktuellen Kontroverse zum „Demokratie-Lernen“. Die Beiträge zur politischen Bildung selbst reichen von Zielen und Kompetenzen bis hin zu Methoden und Medien. Sie decken damit zentrale Felder der Politikdidaktik und der politischen Bildung ab und geben einen Überblick über die breitgefächerte Diskussion in der politischen Bildung von heute.

Unter anderem mit Beiträgen von: Hans-Wener Kuhn und Hans-Georg Merz

Leitfragen Politik

Orientierungswissen politische Bildung

Autoren: Horst Becker, Jürgen Feick, Herbert Uhl 2. Aufl. 2003 Ernst Klett Verlag Stuttgart und Leipzig

Dieses Grundlagenwerk für den Bereich der Politischen Bildung in der Sekundarstufe II zeigt zugleich die Strukturen der Politik auf und bietet das für Unterricht und Prüfungen notwendige Kernwissen.

SOWI

Redaktion: Herbert Uhl
Herausgeber: Sigrid Baringhorst (Siegen), Gerhard Hufnagel (Siegen), Clemens Knobloch (Siegen), Alf Lüdtke (Göttingen), Josef Schmid (Tübingen), Wolfgang Schroeder (Frankfurt/M.), Rudolf Steiert (Tübingen), Herbert Uhl (Freiburg)

Erscheint im 34. Jahr im Erhard Friedrich Verlag, Seelze In knapper, problemorientierter Auswertung werden grundlegende und innovative Diskussionen aus Geschichte, Politik und Wirtschaft einer breiten Öffentlichkeit vorgestellt. Zugleich greifen die Hefte mit ihren Schwerpunkten sozial- und geisteswissenschaftlich relevante Themen auf und versuchen, Anstöße für neue Perspektiven, Fragen und Einsichten zu geben. Durch sozial- und geschichtswissenschaftliche Kompetenz und didaktische Orientierung gibt SOWI in jedem Heft Impulse zu einem Schwerpunktthema für die Praxis in Hochschule und Schule.

Kanzler und Minister 1949-1998

Biographisches Lexikon der deutschen Bundesregierungen

Herausgeber: Udo Kempf / Hans-Georg Merz

Weitere PH-Autoren: Markus Gloe, Gabriele Metzler, Klaus-Dieter Osswald, Barbara Peter, Herbert Uhl 839 S., 2001  49,90 € Westdeutscher Verlag, Wiesbaden

Politik wird nicht nur geprägt von verfassungsmäßigen Strukturen und Institutionen, von wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Sachzwängen und dem Spiel öffentlicher Meinung. Politik wird auch wesentlich bestimmt von Personen und persönlicher Leistung. Dieses Lexikon behandelt erstmals biografisch alle Kanzler und Bundesminister der Bundesrepublik Deutschland von 1949-1998. In ausführlichen Einzelartikeln werden der berufliche und politische Lebensweg der Politiker, die wichtigen politischen Leistungen sowie die bleibenden Resultate ihrer Politik dargestellt und gewürdigt. Insgesamt entsteht so ein lebendiges Gesamtbild der Politik und einzelner Politikfelder in der Bundesrepublik. Abgerundet wird das Buch durch eine umfassende Einleitung, die erstmals die Bundesregierung als politisch-soziale Gesamtkörperschaft analysiert, sowie einen umfangreichen Anhang. Das historisch-politische Lexikon kann als informatives Nachschlagewerk, aber auch als spannendes Lesebuch genutzt werden und wendet sich sowohl an den politisch interessierten Leser als auch an den Experten in Politik, Presse, Wissenschaft und politischer Bildung.

Aus dem Inhalt:
Der Band enthält erstmalig wissenschaftlich fundierte Kurzbiographien aller deutschen Bundeskanzler und Bundesminister, die von 1949 bis 1998 die Bundesrepublik regierten. Ferner werden darüber hinaus in einem zusammenfassenden Beitrag in vergleichender Perspektive für die Institution "Bundesregierung" relevante politikwissenschaftliche Aspekte (Rekrutierungskriterien, politische Führung und Position im Kabinett usw. ) erfaßt. Damit wird die Bundesregierung erstmalig als politisch-soziale Gesamtkörperschaft in einem historisch-politischen Lexikon umfassend dargestellt.

Rhône-Alpes

Eine europäische Region im Umbruch

Autoren: Ernst-Ulrich Große, Udo Kempf, Rudolf Michna 290 S., 1998 Arno Spitz Verlag, Berlin

Zeitfragen

Politische Bildung für berufliche Schulen

Herausgeber/Mitautor: Herbert Uhl 2. Aufl. 2004 Ernst Klett Verlag Stuttgart und Leipzig

Der Lehrerband enthält methodische Hinweise und Vorschläge zur Unterrichtsgestaltung: Neben Lernzielen, Hinweisen zum Autorentext, den Materialien, Aufgaben und Querverweisen enthält er Unterrichtsvorschläge in Unterrichtsschritten sowie Tafelbilder zur Ergebnisfixierung. Jeder zweiseitige Abschnitt des Schülerbandes wird auf einer Lehrerbandseite strukturiert. Ergänzend sind einige Kopiervorlagen hinzugefügt.

Von De Gaulle bis Chirac

Das politische System Frankreichs

Autor: Udo Kempf 432 S., 3. neubearb. u. erweit. Auflage 1997, Westdeutscher Verlag, Opladen

Im Mittelpunkt dieser ebenso aktuellen wie materialreichen Einführung in die französische Politik und Gesellschaft steht die Darstellung der fast 40 Jahre alten V. Republik. Der Autor beschreibt, wie sich Frankreichs Innenpolitik unter den fünf Staatspräsidenten im Laufe der Jahrzehnte verändert hat. Er zeigt, wie das Parlament trotz Funktionsverlust bei parallellaufender Kompetenzausweitung der doppelköpfigen Exekutive versucht hat, seinen Kontrollfunktionen gerecht zu werden. Daneben werden die politischen Parteien sowie die Interessenverbände ausführlich dargestellt. Hintergrund der Analyse bilden die politische Kultur Frankreichs, seine Gesellschaftsstruktur, das Wirtschaftssystem und das Erziehungswesen.

Modul: Grundrechte und Modul: Mitmachen in der Gemeinde

Autor: Hans-Werner Kuhn

In: Robert Feil/Wolfgang Hesse (Hrsg.): Miteinander leben, I-Punkt, Landeszentrale für politische Bildung, Stuttgart 2004

Miteinander leben ist ein Kursbuch mit Unterrichtsmodulen für Orientierungs- und Sprachkurse. Die Materialien orientieren sich an der Lebenswelt von Migrantinnen und Migranten, sind durchgängig sprachdidaktisch abgestimmt und bieten vielfältige methodische und thematische Zugänge. Verständliche Texte, interessante Fallbeispiele und eine Fülle von Bildern und Grafiken sorgen dafür, dass das Lernen und Unterrichten im Kurs Spaß macht. miteinander leben ist als Lehrwerk vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge offiziell anerkannt.

Demokratie - Gegenstand oder Methode?

Autor: Hans-Werner Kuhn

In: Palentien/Hurrelmann (Hg.): Schülerdemokratie. Mitbestimmung in der Schule 247 S., 2003, 24,90 € Luchterhand-Verlag, München

Gesellschaftliche Veränderungen haben heute in fast allen Lebensbereichen zu einer Zunahme an Verantwortung für Kinder und Jugendliche geführt. Ausgenommen hiervon ist aber noch immer der Bereich der Schule. Im Schulbereich hat sich zwar seit den 70er und 80er Jahren eine Mitbestimmung etabliert, die vom Grundsatz gut gedacht war. Sie wurde aber seitdem nicht weiterentwickelt.

Der vorliegende Band liefert einen Überblick über diese Thematik in ihren wichtigsten Facetten. Namhafte Autorinnen und Autoren setzen sich mit der Fragestellung auseinander, in welcher Weise sich Kinder und Jugendliche heute in der Schule beteiligen können. Dem voraus geht eine theoretische Betrachtung der Rolle und Funktion von Partizipation auch in außerschulischen Bereichen.

Urteilsbildung im Politikunterricht

Ein multimediales Projekt.Buch – Video – CD

Autor: Hans-Werner Kuhn 320 S., 2003,  69,00 € Wochenschau-Verlag, Schwalbach/Ts.

Politische Urteilsbildung hat sich zu einem der zentralen Themen der fachdidaktischen Diskussion seit Mitte der 90er Jahre entwickelt – neben der Frage der Handlungsorientierung, der Bürgerleitbilder sowie der Werteerziehung. Wie sie im Unterricht erreicht und umgesetzt werden kann, erläutert der Freiburger Politikdidaktiker Hans-Werner Kuhn in einem multimedialen Projekt. Mit den drei Elementen – Buch, Video, CD – schließt er eine Lücke im Transfer von Fachdidaktik zur Unter-richtspraxis. Im Buch werden zentrale Elemente der Unterrichtsplanung (Sachanalysen, Bausteine der Unterrichtseinheit) dokumentiert sowie das Transkript der beiden Unterrichtssequenzen. Erweitert wird diese empirische Ebene durch Beiträge, die jeweils politische Urteilsbildung auf zwei Ebenen bearbeiten: zum einen auf einer konzeptionellen Ebene, zum zweiten einer empirischen anhand der dokumentierten Unterrichtssequenzen. Alle Unterrichtsstrategien sind über Checklisten so weit konkretisiert, dass sie genügend Anregungspotenzial für die eigene Umsetzung im Unterricht bieten. Ablaufraster und Beispiele unterstützen diese Absicht. Insgesamt orientieren sich die skizzierten Strategien zwar am dokumentierten Fall, sie gehen aber zugleich darüber hinaus und enthalten didaktische und methodische Vorschläge, wie der Prozess des Aufbaus von Urteilskompetenz in verschiedenen Politikfeldern und mit unterschiedlichen Makromethoden gestaltet werden kann.

Sozialwissenschaftlicher Sachunterricht

Konzepte – Forschungsfelder – Methoden. Ein Reader

Herausgeber: Hans-Werner Kuhn 306 S., 2003,   25,50 € Centaurus-Verlag, Herbolzheim

Das Buch vereinigt 16 Beiträge, die sich auf didaktische Konzepte, Forschungsfelder und Methoden verteilen. Unter der Klammer des "Demokratie-Lernens" in der Grundschule werden mehrsperspektivische, kreative und handlungsorientierte Elemente einer Didaktik des sozialwissenschaftlichen Sachunterrichts entwickelt. Das breite Spektrum reicht von Partizipationsangeboten über die Gewaltproblematik und die Geschlechterfrage bis hin zu selbstbestimmten Methodenvorschlägen. Die Beiträge dokumentieren eine Neubelebung der Diskusssion um politisches und soziales Lernen in der Grundschule, verweisen aber zugleich auf Forschungsdefizite und ungenutzte Lernpotentiale. In ihrer Vielfalt regen sie an zu "vernetztem Denken" bei der Aneignung gesellschaftlicher und polititscher Fragestellungen im Sachunterricht. Mit Beiträgen von Siegfried George, Friedrich Gervé, Tilman Grammes, Nicole Henrich, Karin Kroll, Hans-Werner Kuhn, Hiroyuki Kuno, Peter Massing, Gabriele Metzler, Andrea Moll, Ingrid Prote, Dagmar Richter, Carla Schelle, Siegfried Thiel, Georg Weißeno, Ingrid Weißmann.

Mit Texten lernen: Textquellen und Textanalyse

Autor: Hans-Werner Kuhn

In: Wolfgang Sander (Hrsg.): Handbuch politische Bildung 702 S., 3. Aufl., 2005,  39,20 € Wochenschau-Verlag, Schwalbach/Ts.

Das bewährte Handbuch für Wissenschaft und Praxis – herausgegeben von Wolfgang Sander zum fachübergreifenden Nachschlagen und für das Studium; es erschließt das Fach in Wissenschaft und Praxis in der gesamten Breite. Mit lexikalisch zu benutzenden Lesestichwörtern, Grundlageninformationen im längeren Textzusammenhang, vielen zusätzlichen Arbeitshilfen wie z.B. Personenregister, Stichwortregister, Such- und Studierhilfen.

Methoden und Arbeitstechniken

Bd. 3 des Lexikons der politischen Bildung

Herausgeber: Hans-Werner Kuhn / Peter Massing 228 S., 2000, 34,80 € Wochenschau-Verlag, Schwalbach/Ts.

Band 3 des Lexikons der politischen Bildung enthält knapp 220 Artikel zu „Methoden und Arbeitstechniken“. Etwa sechzig Autorinnen und Autoren aus der politischen Jugend- und Erwachsenenbildung, aus der Schulpraxis sowie aus der Hochschule stellen dieses breite Spektrum vor. Die Vielzahl der Beiträge macht deutlich, daß sich in den letzten Jahren die Methoden und Arbeitstechniken in der politischen Bildung erheblich erweitert und ausdifferenziert haben. Die schulische politische Bildung hat bei dieser Entwicklung vor allem von der außerschulischen Jugend- und Erwachsenenbildung profitiert, die gerade im Bereich der Methoden ein hohes Maß an Einfallsreichtum und Kreativität gezeigt hat: vom „politischen Fahrradfahren“ bis zur „Kampfkunst“.

Die Aufgaben der Methoden in der politischen Bildung bleiben jedoch stets die gleichen, nämlich die optimalen Bedingungen für die Begegnung von Lernenden und Sache (politische und gesellschaftliche Probleme usw.) herzustellen. Methoden helfen, indem sie gleichsam symbolisch „Politik“ zum Lernort bringen, die Lernenden an den Gegenstand heranzuführen und die konkreten Intentionen der jeweiligen Lernprozesse sowie die allgemeinen Ziele der politischen Bildung zu erreichen. Dies gilt sowohl für Methoden der Erkenntnisgewinnung (z.B. Hermeneutik oder Ideologiekritik) als auch für „Unterrichtsmethoden“, die vor allem Fragen nach Schritten, Formen und Phasen der Vermittlung stellen. Unterrichtsmethoden lassen sich in Groß- und in Kleinmethoden unterscheiden. Während Großmethoden (z.B. der Lehrgang oder das Planspiel) die Makrostruktur von Lernprozessen bestimmen und diese insgesamt tragen, unterstützen methodische Kleinformen, wie der Lehrervortrag oder das Standbild, einzelne Phasen des Lernprozesses, leiten sie ein oder schließen sie ab. Innerhalb der Unterrichtsmethoden lassen sich solche unterscheiden, die den Schwerpunkt eher auf die kognitive Dimension, d.h. auf inhaltlich fachliches Lernen legen, und solche, die erfahrungs- bzw. handlungsorientiert, emotionale, soziale, kommunikative und in jüngster Zeit auch zunehmend ästhetische Aspekte in den Mittelpunkt stellen und damit einen Anspruch auf „Ganzheitlichkeit“ erheben. Auch läßt sich eine Unterscheidung treffen zwischen traditionellen Methoden, die in Lernprozessen politischer Bildung schon immer eingesetzt wurden, (u.a. das Unterrichtsgespräch oder das Tafelbild) und neueren Methoden, die eher selten vorkommen (z.B. die Szenariotechnik oder das Zeitungstheater). Alle diese Methoden werden hier vorgestellt.

Wenn man davon ausgeht, daß es die beste Methode nicht gibt, sondern politische Bildung gut daran tut, möglichst viele unterschiedliche Methoden einzusetzen, so läßt sich diese Forderung leichter erfüllen, wenn politische Bildnerinnen und Bildner über ein großes Methodenrepertoire verfügen. Der Band zielt daher in seiner Breite auch darauf ab, Lehrende zu ermutigen, sich mit für sie neuen und ungewohnten Methoden auseinanderzusetzen und mit ihnen in ihrem jeweiligen Praxisfeld zu experimentieren. Denn gerade auch die variable und fachdidaktisch begründete Auswahl der Methoden stärkt das Fachprofil der politischen Bildung.

Wenn unter Methoden „zielgerichtete Verfahrensweisen“ (Gagel) oder „Modalitäten zur Bearbeitung politischer Themen“ (Giesecke) verstanden werden, verlangt die Realisierung der Methoden in der pädagogischen Praxis auch den Einsatz von Sozialformen, z.B. Gruppenarbeit oder Partnerarbeit, und von Arbeitstechniken: u.a. Auswertung von Statistiken und Tabellen, Bearbeitung von Texten und Quellen, Gestaltung von Wandzeitungen, Schreiben von Leserbriefen usw. Zwar sind die Grenzen zwischen Kleinmethoden, Sozialformen und Arbeitstechniken fließend, Arbeitstechniken haben jedoch einen stärker instrumentellen Charakter. Sie sind die Werkzeuge, die man benötigt, um das schwierige politische Handlungsfeld zu erschließen und mitgestalten zu können. Arbeitstechniken lassen sich parallel zur Durchführung der Methoden lernen, sie müssen aber auch darüber hinaus in spezifischen Lern- und Lehrsequenzen vermittelt und eingeübt werden. Über die Erschließung der Gegenstände hinaus ist es Ziel des Einsatzes unterschiedlicher Methoden und Arbeitstechniken, bei den jeweiligen Adressaten eine methodische Kompetenz zu erreichen, die sowohl eigene Erfahrungen mit verschiedenen Groß- und Kleinmethoden enthält als auch vielfältige Arbeitstechniken umfaßt, um so die eigenen Fähigkeiten und Fertigkeiten im Umgang mit politischen und gesellschaftlichen Problemen zu stärken. Methodische Kompetenz in diesem Sinne ist ein „Politikum“ (Hilbert Meyer), da sie sich sowohl auf die Unterrichtskultur als auch auf die gesamte Schulkultur auswirkt.

Methoden und Arbeitstechniken beziehen sich immer auch auf Medien. Diese reichen von traditionellen Medien (z.B. Schulbuch) bis zu den „neuen“ Medien (z.B. Internet und Computerspiele), die sich erst langsam in der politischen Bildung durchsetzen und deren Bedeutung kontrovers diskutiert wird. Zu einer erweiterten Methodenkompetenz gehört dann auch die Fähigkeit, mit unterschiedlichen Medien kritisch umgehen zu können.

Innerhalb des dreibändigen Lexikons erfüllt der Band „Methoden und Arbeitstechniken“ eine Klammerfunktion. Durch die inhaltlichen Bezüge zu Band 1 „Didaktik und Schule“ sowie Band 2 „Außerschulische Jugend- und Erwachsenenbildung“ macht er deutlich, daß Methoden immer in einem Implikationszusammenhang stehen, d.h. nicht isoliert betrachtet werden können: sie sind weder von didaktischen Fragen und Prinzipien noch von der Ziel- und Inhaltsebene losgelöst und isoliert zu behandeln, noch ohne den Blick auf die jeweiligen institutionellen Voraussetzungen von Schule, Jugend- und Erwachsenenbildung zu verwenden. Methoden beinhalten zugleich auch „tiefgefrorene“ Ziel-, Inhalts- und Medienentscheidungen (Hilbert Meyer). Diese Vernetzung wird nicht nur in den jeweiligen Artikeln deutlich, sondern auch durch die Verweise auf verwandte Artikel im gleichen Band und in den beiden anderen Bänden. Bei der Darstellung der Methoden, Arbeitstechniken und Medien wird bewußt keine Unterscheidung zwischen schulischer politischer Bildung und politischer Jugend- und Erwachsenenbildung getroffen. Denn gerade der methodische Bereich scheint geeignet zu sein, traditionelle Trennungen zwischen schulischer und außerschulischer politischer Bildung zu überwinden, Gemeinsamkeiten zu verdeutlichen und Wege aufzuzeigen, wie beide voneinander lernen können und sich miteinander verknüpfen lassen.

Konflikte. Thema und Methode

In: Dagmar Richter (Hrsg.): Gesellschaftliches und politisches Lernen im Sachunterricht

Autor: Hans-Werner Kuhn 234 S., 2004, 15,00 € Westermann Verlag Braunschweig / Klinkhardt Verlag, Bad Heilbrunn

Dieses Buch bietet Anregungen und Hilfen für den Grundschulunterricht im Lernfeld "Kultur und Gesellschaft". Die Unterrichtsvorschläge greifen Themen auf, die in neuen Lehrplänen vorgesehen sind, zu denen es aber bislang kaum Praxishilfen gibt. Das inhaltliche Spektrum reicht vom Unterricht über Werte- und Sinnfragen, Friedenserziehung und interkulturelles Lernen bis hin zu ökonomischem und politischem Lernen.

GPJE

Nationale Bildungsstandards für den Fachunterricht in der Politischen Bildung an Schulen. Ein Entwurf

Autoren: Hans-Werner Kuhn u.a. 60 S., 2004, 5,00 € Wochenschau-Verlag, Schwalbach/Ts.

Der hier vorgelegte Entwurf für Bildungsstandards in der politischen Bildung versteht sich als Beitrag zur Entwicklung von Bildungsstandards für die Schulen in der Bundesrepublik Deutschland, wie sie in der am 18.02.2003 von der Bundesministerin für Bildung und Wissenschaft, der Präsidentin der KMK sowie von Prof.Dr.Eckhard Klieme vorgelegten Expertise „Zur Entwicklung nationaler Bildungsstandards “ gefordert werden.. Die Gliederung folgt den bereits zuvor vom Sekretariat der Ständigen Konferenz der Kultusminister der Länder vorgelegten ersten Entwürfen für Bildungsstandards in anderen Fächern. Lediglich in Kapitel 3 wurde insofern eine Erweiterung vorgenommen, als hier nicht nur Standards für den mittleren Bildungsabschluss, sondern ergänzend auch Standards für politische Bildung am Ende der Grundschule (Klassenstufe 4)sowie am Ende der gymnasialen Oberstufe und des beruflichen Schulwesens formuliert werden. Damit soll die Kontinuität der Kompetenzentwicklung in unserem Fach deutlicher betont werden.

Wie übt der Bürgerbeauftragte der personalisierte parlamentarische Kontrolle aus?

Autor: Udo Kempf

In: Goll / Leuerer / Mayer / Merz (Hrsg.): Staat und Politik. Beiträge aus Politischer Wissenschaft und Politischer Bildung. Festschrift für Paul-Ludwig Weinacht zum 65. Geburtstag 410 S., 2003,   98,00 € Nomos Verlagsgesellschaft, Baden-Baden

Die vorliegende Festschrift will Prof. Dr. Paul-Ludwig Weinacht anlässlich seines 65. Geburtstags und seines Ausscheidens aus dem aktiven Universitätsdienst ehren und ihm sowie seinem Lebenswerk in der Politikwissenschaft und der Didaktik der Sozialkunde Respekt zeugen und Dank erweisen. Paul-Ludwig Weinacht wurde am 28. Mai 1938 in Freiburg im Breisgau geboren. Er studierte die Fächer Deutsch, Französisch, Philosophie und Geschichte in Freiburg im Breisgau, München und Paris und insbesondere die Politikwissenschaft bei so herausragenden Köpfen wie Arnold Bergstraesser, Eric Voegelin, Maurice Duverger und Hans Maier. 1967 wurde er mit seiner vielbeachteten Arbeit »Staat, Studien zur Bedeutungsgeschichte des Wortes« an der LMU München zum Dr. phil. promoviert. Nach Tätigkeiten u.a. beim Deutschen Bildungsrat und als Wissenschaftlicher Assistent von Professor Hans Maier erhielt er 1971 den Ruf an die Pädagogische Hochschule Freiburg, an der er bis 1979 eine Professur für Politik innehatte. 1978 kam er an die Bayerische Julius-Maximilians-Universität Würzburg, wo er von 1979 bis 2003 den Lehrstuhl für die Didaktik der Sozialkunde und für Politische Wissenschaft innehatte. Die Festschrift gliedert sich entsprechend der Doppelwidmung von Professor Weinachts Lehrstuhl in Beiträge aus der Politikwissenschaft und der Fachdidaktik. An ihr wirken u.a. mit: Hans Maier, Theo Stammen, Claus-E. Bärsch, Udo Kempf, Dieter Blumenwitz, Joachim Detjen, Rainer A. Roth und Bernhard Sutor.

Das methodische Instrumentarium für die Beobachtung des Politikunterrichts liefert die ‚politikdidaktische Hermeneutik’

Autor: Hans-Werner Kuhn in: Kerstin Pohl (Hrsg.): Positionen der politischen Bildung 1. Ein Interviewbuch zur Politikdidaktik  351 S., 2004, 19,80 € Wochenschau-Verlag, Schwalbach/Ts.

Dies ist das erste Interview-Buch aus dem Bereich der politischen Bildung. Die schriftlichen Interviews mit 17 führenden Politikdidaktikerinnen und –didaktikern erschließen den Leserinnen und Lesern die zentralen Themen und Positionen, Gemeinsamkeiten und Kontroversen der heutigen Politikdidaktik . Die Interviewten präsentieren ihre Standpunkte

– zu Unterrichtsinhalten,- zielen und–methoden,

– zum Politikbegriff,

– zur Auswahl und Bedeutung didaktischer Prinzipien,

– zu Situation und Perspektiven des Politikunterrichts,

– zum Verhältnis von Theorie und Praxis,

– zu politikdidaktischen Kontroversen und Forschungsfragen.

Ausführungen zur Biographie und zum wissenschaftlichen Werdegang sowie eine Übersicht der zentralen Veröffentlichungen jeder Autorin und jedes Autors runden die Interviews ab. Die spannende Lektüre bietet allen an Politikdidaktik Interessierten einen authentischen Einblick in die wichtigsten zur Zeit vertretenen Positionen.

Methodentraining für den Politikunterricht

Herausgeber: Siegfried Frech / Hans-Werner Kuhn / Peter Massing 240 S. 2004   29,80 € Wochenschau-Verlag, Schwalbach/Ts.

Die Professionalisierung im Unterricht hängt nicht nur von der Anzahl der zur Verfügung stehenden Methoden ab, sondern auch von der Qualität des Umgangs mit diesen Methoden in Alltagssituationen. Hier knüpft die neue Art des Methodentrainings an. Im Buch werden viele konkrete Unterrichtserfahrungen einbezogen um ein Selbststudium und Selbtstraining zu ermöglichen. Es werden Wege und Materialien bereit gestellt, die die Unterrichtsmethoden unmittelbar und mit geringem Aufwand für den Unterricht anwendbar machen. Neu ist auch das modualartige Gliederungsraster: Grundlagen, Erfahrungen, Praxisbeispiele. Dabei werden auch typische, immer wieder auftretende Schwierigkeiten und Fehlerquellen verdeutlicht.

Basiskompetenz: Unterricht interpretieren

Autor: Hans-Werner Kuhn in : Arbeitskreis Interpretations-werkstatt PH Freiburg(Hrsg): Studieren und Forschen. Qualitative Methoden in der LehrerInnenbildung  231 S., 2004, 20,50 € Centaurus-Verlag, Herbolzheim

Studieren und Forschen - in diesem komplexen Feld bewegen sich die 11 Beiträge des Bandes. Durch Austausch und Kooperation schlagen die Mitglieder des Arbeitskreis Interpretationswerkstatt neue Denkwege ein, entwickeln perspektivreiche Lesarten, überprüfen Hypothesen und sichern so die Qualität des Forschungsprozeses. In den Forschungsarbeiten aus unterschiedlichen Bereichen der Lehrerbildung und Didaktik drückt sich die Vielfalt der Fachgebiete und der qualitativen Forschungsmethoden aus. Sie geben zudem Einblick in das Vorgehen und in die methodologischen Überlegungen, die den Projekten zugrunde liegen. Damit trägt dieses Buch zur Diskussion und Weiterentwicklung nicht nur der Lehrerbildung, sondern auch der qualitativen Sozialforschung bei. Aus dem Inhalt: Interpretieren mit Methode. Eine empirische Annäherung an "forschendes Lernen" / Jungen sprechen über Schule. Analyse von Interaktionsstrukturen und doing-gender-Prozessen in Gruppendiskussionen mit Grundschülern / ExpertInneninterview im Kontext von Gender Mainstreaming / Professionslisierungsprozess einer Grundschullehrerin. Rekonstruktion, Einordnung und Reflexion / Wann ist ein mathematisches Gespräch erfolgreich? Wie Einstellungen zu Studierenden in die Bewertung eingehen / Praxiskonzepte von Studierenden des Lehramts Haushaltslehre / Diagnosekompetenz einer Grundschullehrerin / Den Blick schärfen für die Praxis / u.a. Mit Beiträgen von: Ute Bender, Thomas Eckert, Elke Gramelspacher, Hans-Werner-Kuhn, Nina Meister, Ruth Michalik, Stephanie Schuler, Silke Spitz, Sabine Stein, Andrea Wagner.

Bildungsstandards für politische Bildung im Kontext des interdisziplinären Sachunterrichts

in: Redaktionen Politische Bildung & kursiv (Hrsg.): Bildungsstandards. Evaluation in der politischen Bildung Autor: Hans-Werner Kuhn. 173 S., 2005,   13,80 € Wochenschau-Verlag, Schwalbach/Ts.

Schulen bei der internationalen Vergleichsstudie PISA 2000 gezogen wurden, gehört die Entwicklung nationaler Bildungsstandards für den Fachunterricht an Schulen.

Die Fachkultur der politischen Bildung hat diese Herausforderung sehr schnell angenommen: Die Gesellschaft für Politikdidaktik und politische Jugend- und Erwachsenenbildung (GPJE) hat aus eigener Initiative einen Entwurf für nationale Bildungsstandards im Fachunterricht der Politischen Bildung an Schulen ausgearbeitet und der KMK vorgelegt.

Die Beiträge im ersten Teil dieses Buches widmen sich diesem Entwurf für nationale Bildungsstandards, seinen Voraussetzungen, Implikationen und Konsequenzen.

In der außerschulischen Bildung gibt es zwar keine Diskussion um nationale Bildungsstandards, aber die Forderungen nach Qualitätsstandards und deren Überprüfbarkeit in Evaluationsverfahren sind auch hier zentrale Herausforderungen für die politische Bildung. Die Beiträge im zweiten Teil dieses Buches spiegeln die – durchaus kontroverse – Diskussion zu diesem Problemfeld.

Zeitung als Gegenstand des sozialwissenschaftlichen Sachunterrichts

Autor: Hans-Werner Kuhn In: Sache – Wort – Zahl, Themenheft Zeitung, Dezember 2004, 37-43