
Freiburger Institut für Menschenrechtspädagogik
Büro: Kartäuserstraße 61b, 79104 Freiburg. Tel. (0049)- (0)761 682 915
Das Freiburger Institut für Menschenrechtspädagogik (FIM) wurde im April 2007 gegründet von der Evangelischen Fachhochschule Freiburg, der Katholischen Fachhochschule Freiburg und der Pädagogischen Hochschule Freiburg.
Das FIM ist ein interdisziplinäres, hochschulübergreifendes Netzwerk der Forschungszentren der Hochschulen zur Erforschung und Förderung der Erziehung und Bildung über Nationalsozialismus, Rechtsextremismus, Holocaust, Demokratie und Menschenrechte. Es bündelt die Initiativen der beteiligten Hochschulen zu diesem Thema.
Das FIM hat folgende Aufgaben:
- die Erforschung der schulischen und außerschulischen Pädagogik zu den Themen Nationalsozialismus, Rechtsextremismus, Holocaust, Demokratie und Menschenrechte,
- die Umsetzung der Forschungsergebnisse in Lehrveranstaltungen und Beratung für die an den Hochschulen ausgebildeten Berufsgruppen,
- die Förderung der interdisziplinären und hochschulübergreifenden Zusammenarbeit in Forschung und Lehre zu den genannten Themen,
- die Unterstützung der Internationalen Kontakte und Kooperation der beteiligten Hochschulen zu den Themen Nationalsozialismus, Rechtsextremismus, Holocaust, Demokratie und Menschenrechte,
- die Veröffentlichung von Forschungsergebnissen.
Sprecher: Dr. Stephan Marks (Pädagogische Hochschule Freiburg)
Stellvertr. Sprecher: Prof. Dr. Wilhelm Schwendemann (Evangelische Fachhochschule Freiburg) und Prof. Dr. Matthias Hugoth (Katholische Fachhochschule Freiburg)
Die Buchreihe Erinnern und Lernen. Texte zur Menschenrechtspädagogik (LIT-Verlag, Berlin) wird herausgegeben von Wilhelm Schwendemann und Stephan Marks. Bisher sind erschienen:
· Annette Krings (2006). Die Macht der Bilder (Bd. 1).
· Sonja Klenk (2006). Gedenkstättenpädagogik an den Orten nationalsozialistischen Unrechts in der Region Freiburg-Offenburg (Bd. 2).
· Stephan Marks (Hg.) (2007). Scham - Beschämung – Anerkennung. Mit Beiträgen von Dan Bar-On, Leon Wurmser, Micha Hilgers, Maria Spychiger, Ingrid Riedel, Bianca Wenzel, Stephan Marks und Professor Meckenberg (Bd. 3).
· Wilhelm Schwendemann, Reinhold Boschki (Hg.) (2008). Vier Generationen nach Auschwitz - Wie ist Erinnerungslernen heute noch möglich? (Bd. 4).
· Andreas Völker (2008). Elie Wiesel: Zeichen setzen - selbst zum Zeichen werden Grammatik eines Lebens für Frieden und Versöhnung (Bd. 5).
· Andrea Littrup (ca. 2009). Tabu und Identität. Eine narrative Analyse von Identitätsprozessen der Hitlerjugend-Generation nach 1945 (Bd. 6).
· Tonio Oeftering (Hg.) (2009). Texte zur Menschenrechtspädagogik. Mit Beiträgen von Matthias Hugoth, Karin Joggerst, Stephan Marks, Tonio Oeftering, Bernd Overwien, Wilhelm Schwendemann und Helmut Wetzel (Bd. 7).
