
Lernplattformen
Die technische Infrastruktur bildet einen Rahmen, um didaktischen Ideen und Ziele umzusetzen. Je nach didaktischem Einsatzgebiet steht ein differenziertes Angebot an Lernpattformen bereit, um einen großen didaktischen Möglichkeitsraum anzubieten.
Suchen Sie Anleitungen zu den Plattformen? Diese finden Sie entweder unter dem Angebot für Lehrende oder für Studierende.
Derzeit werden folgende Plattformen an der Hochschule eingesetzt:
- stud.ip
Dies ist die zentrale und meistgenutzte Plattform für alle Veranstaltungen
Zugang mit dem PH-Account [https://studip.ph-freiburg.de] - moodle
Da sich der Betrieb eines eigenen moodle-Servers nicht rentiert hat, besteht ab dem Sommersemester 2009 die Möglichkeit, den Landesserver zu nutzen. - BSCW
Wird vor allem zum Dateiaustausch und Dokumentverwaltung von Projektgruppen genutzt. Zugang nach Antrag auf Nutzung [https://bscw.ph-freiburg.de/bscw/bscw.cgi/] - NetCoach
Hier finden sich die Online-Kurse des Fachs Psychologie
Anmeldung mit PH-Account [http://art.ph-freiburg.de]
Einsatzbereiche der Lernplattformen
stud.ip (unsere meist genutzte Plattform)

stud.ip (Studienbegleitender Internetsupport von Präsenzlehre) ist eine Lernplattform, welche die Präsenzveranstaltung in den Mittelpunkt stellt und Elemente anbietet, um diese multimedial und interaktiv zu ergänzen. Den Kern von stud.ip bildet das Seminarmodul. Hier legen Lehrende ihre Veranstaltungen an und bestimmen die Zugangsberechtigungen.
Der Funktionsumfang umfasst Seminarübersicht, Ablaufplan, Literaturliste, Linkliste, Terminverwaltung, News-System, Forensystem, Dateiordner, Teilnehmerliste, Lernmodule (Tests und Klausuren). Dazu kommen Komponenten wie Schwarzes Brett, Chat, Plagiatsfindung, ShortMessages (SMS), Personenbrowser, persönliche Homepage, Stundenplan und einige Möglichkeiten zur Vorlesungs- und Raumorganisation. Durch die Integration von ILIAS sind auch tutorielle Lernangebote (Selbststudiumsmodule) und Online-Klausuren möglich. Das System läuft mit allen gängigen Browsern.
Funktionsumfang
Inhaltsbereitstellung | Beliebige Dateien (Dokumente), URL´s |
Dateiverwaltung | Zip-Funktion, Druck/Exportversion, Archivierung |
Kooperation | WIKI-Web; |
Kommunikation | Foren und Chat; |
Lernwerkzeuge, Tests | Lehrevaluation (Fragebogenerstellung) Klausurmodule (ILIAS) |
Rollenvergabe und Definition | Vordefinierte Rollen; |
Teilnehmerverwaltung | Verschiedene Anmeldeverfahren; |
Kurs/ Seminarverwaltung | Automatisch generierter Ablaufplan; Plagiatsfindung (Ephorus) |
Ressourcenverwaltung | Raumbelegung, Anbindung an Bibliothekskatalog |
Personalisierung | Eigene Homepage, Veranstaltungsverwaltung und Adressbuch |
Autorensystem | Votings, Tests, News, Evaluation und WIKI-Web; |
Einstiegslevel | Vorerfahrungen nicht notwendig, aber 1-2 Stunden Einarbeitung als DozentIn |
moodle
Ab dem Sommersemester 2009 werden wir unser moodle aufgeben und statt dessen den Server des Landes mit nutzen. Weitere Informationen folgen.
BSCW

BSCW (Basic Support for Cooperative Work) ist ein Projekt- und Dokumentenmanagementsystem für effiziente Kooperation mit und unter Dozenten wie Studierenden.
Durch BSCW ist es möglich, jede digitalisierte Information (Datei) für alle anderen Projektpartner verfügbar zu machen. Ein Mitglied eines Arbeitsbereiches kann die Daten abrufen, versionieren, kommentieren, bewerten und ergänzen. BSCW basiert auf dem Konzept gemeinsamer Arbeitsbereiche, eine differenzierte Rechtevergabe ist möglich.
Ein gemeinsamer Arbeitsbereich kann - z.B. für die Dauer eines Projekts oder Semesters - von angelegt werden und als Ablage für unterschiedlichste Objekte (wie Dokumente, Links, Notizen oder Grafiken) einer gemeinsamen Aufgabe dienen.
Alle Mitglieder können mit einem der üblichen WWW-Browser auf die dort verwalteten Dokumente zugreifen, diese dort bearbeiten oder sie auf Ihren lokalen Rechner übertragen. Das BSCW-System sorgt dafür, dass alle Benutzer die notwendige Übersicht über die Aktivitäten der anderen Benutzer behalten. Eine Kalenderfunktion und Diskussionsforen ergänzen das System.
BSCW wird bei uns nur selten in der Lehre eingesetzt, aber gerne für Arbeitsgruppen und Teams.
Funktionsumfang
Inhaltsbereitstellung | Beliebige Dateien (Dokumente), URL´s |
Dateiverwaltung | Ordnerstruktur, |
Kooperation | Geschlossene Gruppen möglich, |
Kommunikation | Diskussion in Foren, Rundmailfunktion |
Lernwerkzeuge, Tests | - |
Rollenvergabe und Definition | Differenzierte Vergabe von Zugriffsrechten personen- und/oder ordnergebungen; |
Teilnehmerverwaltung | Einladung über Mail oder Nutzername (keine Selbstregistration); Gruppierung im Adressbuch; |
Kurs/ Seminarverwaltung | Gruppenweiter Terminkalender; |
Ressourcenverwaltung | - |
Personalisierung | Als eigener Arbeitsbereich (Einstellungen möglich) organisiert; Lesezeichen möglich; |
Autorensystem | - |
Einstiegslevel | Drei Level (Einsteiger, Fortgeschrittener, Experte) mit unterschiedl. Funktionsumfang; |
NetCoach

NetCoach ist ein internetbasiertes interaktives und adaptives Lernsystem zur didaktischen Vermittlung von Wissen.
Das integrierte Autorensystem ermöglicht es Lehrenden, interaktive – auch sehr komplexe – Lernprogramme zu erstellen. Hierbei sind zur Erstellung und Bearbeitung keine Programmierkenntnisse erforderlich. Mit NetCoach können anspruchsvolle Online-Kurse für selbstgeleitetes Lernen realisiert werden. Der Lerner kann seinen Wissensstand und Lernfortschritt überprüfen und erhält vom System tutorielle Hinweise zu seinem Wissensstand entsprechenden weiteren Inhalten. Er kann jedoch auch beliebig in den Lernkursen navigieren. Mail, Chat und Diskussionsforen erlauben die Kommunikation mit dem Lehrenden, Tutoren und anderen Anwendern. Es lassen sich online Notizen machen, die im privaten Bereich des Users gespeichert werden. Von jedem Lerner wird auf Basis seines personalisierten Zugangs ein individuelles Benutzermodell erstellt. In diesem Modell werden unter anderem der erreichte Wissensstand und die Lernfortschritte des Benutzers gespeichert. Meldet sich ein Lerner erneut an, gelangt er unmittelbar auf die zuletzt besuchte Seite und kann den Kurs an der Stelle fortsetzen, an der er ihn beim letzten Mal beendet hat.
An unserer Hochschule sind eine Reihe von Selbstlernkursen im Fachbereich Psychologie mit NetCoach realisiert.
Funktionsumfang
Inhaltsbereitstellung | Vernetzte Lernkurse, beliebige Dokumente, HTML auch als direkte Links, URLs |
Dateiverwaltung | Ordnerstruktur auf Dokumentenebene |
Kooperation | - |
Kommunikation | Synchron und asynchron (Chat, Foren, Email), Tutorkontakt, Aktuelle Informationen auf der Einstiegsseite |
Lernwerkzeuge, Tests | Tests und Fragebögen (z.B. Evaluation) innerhalb von Lernkursen möglich |
Rollenvergabe und Definition | Administrator, Gruppendirektor, Tutor, Autor, Standardbenutzer |
Teilnehmerverwaltung | Selbstregistration mit oder ohne Bestätigung |
Kurs/ Seminarverwaltung | - |
Ressourcenverwaltung | - |
Personalisierung | Persönliche Notizen auf Lernplattform und im Kurs, anpassbare Kurspräsentation, einstellbare Optionen (URL eines Bildes, Email), Adaptivität |
Autorensystem | Adaptive, interaktive, adaptierbare Lernkurse, verschiedene Testformen, HTML-Import und -Export, Fragebögen möglich |
Einstiegslevel | Browserbasiert, intuitiv bedienbar, Optionsvielfalt für Kursautoren (Kurse ohne Programmieren), Einarbeitungszeit etwa 1 Tag als Autor |
