KOMPAKTVERANSTALTUNGEN

Playbacktheater als Medium zur Stärkung von Dialogkompetenzen

 

Dieses Seminar führt praktisch und theoretisch in den theaterpädagogischen Ansatz des Playbacktheaters ein. Diese ritualisierte Form von Improvisationstechniken (nach Fox/Salas) knüpft an die Jahrtausende alte Tradition des mündlichen Theaters an. Durch den Zauber der ästhetisch gestalteten Spiegelung werden bisher unerzählte Geschichten sichtbar. Gegenseitige Anteilnahme und Perspektivenwechsel ermöglichen eine Gemeinschafsbildung, in der Widersprüche und Unterschiede ihren anerkannten Platz haben.
Die Erfahrung ästhetischer Wahrnehmung und Interaktion wird mit der dem pädagogisch relevanten Dialogansatz (Isaacs u.a.) als der Kunst des gemeinsamen Denkens in Beziehung gesetzt. Praktiziert werden dabei:

  • Das Artikulieren von alltäglichen (z.B. beruflichen) und darum bedeutsamen persönlichen Erlebnissen;
  • Das einfühlsame Zuhören;
  • Das Innenhalten und ganzheitliche Erfassen der Essenz dieser Geschichten und ihrer Hintergründe;
  • Das aktive szenische Gestalten des Erfassten im ritualisierten Ausdruck der Playbacktheaterformen (Spiel und Musik) auf einer Bühne (fünf Kisten, ein Tücherbaum und der Stuhl der Erzähler/in),
  • Das Respektieren der Unterschiede in der Wahrnehmung und deren Nutzung für einen vielfachen Perspektivenwechsel.


Die Teilnehmer/innen üben und reflektieren die Basisformen des Playbacktheaters und erproben sie bei einer Aufführung in der Pädagogischen Werkstatt.

Leistungsanforderungen: Aktive Teilnahme, duchgängige Anwesenheit
Präsenz von Anfang bis Ende ohne Ausfälle ist unbedingte Teilnahmevoraussetzung.
Portfolioarbeit: Lerntagebuch, Protokolle, schriftliche Abschlussreflexion
Präsenz von Anfang bis Ende ohne Ausfälle ist unbedingt Teilnahmevoraussetzungen

13.04.18, 14-20,
14.04.2018, 9-17 Uhr
15.04.2018, 9-17 Uhr,
16.04.2018, 16-21.30 Uhr
Teilnahmebegrenzung: 25

Jutta Heppekausen, akad. Mitarbeiterin an der PH Freiburg (Projektleiterin Pädagogische Werkstatt), freiberufliche Supervisorin (DGSv. Master of Arts in Supervision) mit Ausbildung in Psychodrama und Theaterpädagogik.
Kernanliegen der Pädagogischen Werkstatt ist es, eine situationsnahe Verbindung von Theorie und Praxis erfahrbar zu machen, bei der eigenaktiv und „eigen-sinnig“ gelernt wird. Auch bezogen auf des Thema "Migrationspädagogik" geht es mir darum, theoretisch fundiertes Wissen mit eigenen Erfahrungen in Beziehung zu setzen, sich der eigene Rollen in den pädagogischen Interaktionen bewusst zu werden und sich jeweils Möglichkeitsräume für das eigene Handeln in den institutionellen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen zu eröffnen. Gerne biete ich dabei Zugänge mit szenischen Methoden an, die dazu einladen, "sich selbst zu überraschen".

 

Reflexionstermine zum Begleitseminar Orientierungspraktikum (Gruppe 7)

 

Diese Veranstaltung ist in eine vorbereitende Kompaktphase vor dem Orientierungspraktikum und eine nachträglich reflektierende Phase aufgeteilt.
In der ersten Phase liegt der Schwerpunkt darauf, wie Unterrichtssequenzen mit unter-schiedlichen Methoden beobachtet und beschrieben werden können. Zudem werden wir uns mit Interviewführung sowie den Anforderungen des Lehrerberufs beschäftigen. Wir werden die verschiedenen Aufgaben im OSP besprechen und im Rahmen der Aufgabe „Unterrichts-teile übernehmen“ einige zentrale Lehrtätigkeiten (Fragen stellen, Erklärungen geben, etc.) genauer anschauen. Beim Durcharbeiten konkreter Unterrichtssituationen werden wir außerdem die eigenen impliziten Wissensbestände zu Unterricht und professionellem Lehrerhandeln betrachten.
In der zweiten nachbereitenden Kompaktphase liegt der Schwerpunkt darauf, die ver-schriftlichten Beobachtungen theoriegeleitet zu analysieren. Außerdem werden im Rückblick die eigenen Eindrücke, Erfahrungen und Lernprozesse reflektiert. Dabei werden wir - im Sinne eines forschenden Lernens - einerseits mit den verschriftlichten Beobachtungen arbeiten und andererseits konkrete Situationen und Handlungserfahrungen aus dem Praktikum thematisieren.
Anforderungen:
a) Beobachtungen von Unterricht bzw. im Kontext Schule nach vorge-gebenen Beobachtungsbögen verschriftlichen;
b) Ein Interview vorbereiten, führen und transkribieren,
c) Pädagogische Grundbegriffe, Qualitätsmerkmale von Unterricht oder andere Theorieelemente aus den Vorlesungen kennen und dieses Wissen für die Reflexion von beobachteten Situationen einsetzen; d) Reflexion der eigenen Berufswahlentscheidung;
e) Anfertigung eines Portfolios zum OSP.

20.04.18, 14-19.30 Uhr
21.04.18, 9.30-17.30 Uhr,
Teilnahmebegrenzung: 30

 

Lehmann-Rommel, Roswitha,

einen Schwerpunkt meiner Lehre sehe ich darin, Themen insbesondere der Allgemeinen Erziehungswissenschaft (z.B. Ethos, Macht, Interaktion) anhand von Fallbeispielen schulischer Praxis zu erarbeiten. Dabei greife ich auch auf eigene Fortbildungen und Erfahrungen u.a .im Bereich Gesprächsführung (Ausbilderin der GwG) und Organisationsberatung (ISI) zurück.

Interkulturelles Training für Gaststudierende im Sommersemester 2018

 

Die allgemeine interkulturelle Kompetenz der Teilnehmenden (TN) soll nachhaltig erhöht werden durch ein kulturübergreifendes und interaktionsorientiertes Training.


Die TN werden angeleitet, sich in unterschiedlichen Sozialformen selbstkritisch mit folgenden Fragen auseinander zu setzen:


• Wie hat mich mein eigener kultureller Hintergrund geprägt?
• Welche Werte habe ich (unbewusst) aus meiner Heimatkultur mitgebracht? Wie wirken sich diese Werte auf meine Erwartungshaltung und Reaktionsmuster aus?
• Wie kompatibel sind meine Werte mit deutschen Werten? Welche Probleme können u.U. für mich daraus entstehen?
• Wie und wo kann ich (mehr) Kontakt mit Deutschen bekommen?
• Wie kann ich neue Handlungsspielräume und Problemlösungsstrategien entdecken und entwickeln?
Die TN sollen kognitive, affektive und konative Kompetenzen erwerben. Durch Selbstreflexion, Gruppen- und Partnerübungen lernen die Teilnehmenden:
• eigenkulturelle Prägungen zu erkennen
• Teilnehmenden aus anderen Kulturen vorurteilsfrei zu begegnen
• Stereotypendenken abzubauen
• Offenheit, Toleranz und Empathie (weiter) zu entwickeln
• Unsicherheiten auszuhalten
• sich auf ungewohnte Situationen schnell einzustellen. Die TN können außerdem voneinander lernen, z.B. wie man bestimmten Schwierigkeiten bewältigen oder vermeiden kann.


Das Training wird sowohl praktische/ spielerische, als auch theoretische Elemente enthalten. Die Unterrichtssprache ist deutsch.
Bei Teilnahme an allen Terminen erhalten die Studierenden ein Zertifikat.

18.05.2018, 14-18 Uhr
19.05.2018, 9-18 Uhr
Teilnahmebegrenzung: 25

Obert, Susanne, Interkulturelle Kompetenz wird in vielen Berufen zunehmend als Schlüsselkompetenz erachtet. Das Seminar möchte deutschen und internationalen Gaststudierenden die Gelegenheit bieten, ihr Verständnis von Kultur im Allgemeinen, aber auch in Bezug auf die spezifischen kulturellen Hintergründe ihrer Mitstudierenden zu erweitern. Durch praktische Übungen und Gruppenarbeit werden die Studierenden angeregt, eigene Denk und Handlungsmuster zu reflektieren, um eine wertfreie Toleranz, Offenheit, und interkulturelle Kompetenz zu entwickeln.

 

 

Begleitseminar zum ISP: Diagnosegestützte Planung, Durchführung und Reflexion von Unterricht aus Perspektive der Bildungswissenschaften – GS (Gruppe 5 und 6)

 

Die Begleitveranstaltung soll eine praxisnahe Klärung von Fragen bezüglich des Schulalltags an konkreten Beispielen aus Ihrem ISP-Praktikum ermöglichen. Anhand von Erfahrungen aus der jeweiligen Praktikumsklasse werden unterschiedliche Themenbereiche unter spezifischen Perspektiven und Problemstellungen (u.a. Zielsetzungen, didaktische und methodische Gestaltung von Unterricht, Sozialformen im Unterricht, Lernprozessbegleitung, Classroom-Management und Beziehungsgestaltung, Lehrer_innen-Rolle, Schüler_innen-Perspektive) analysiert und reflektiert. Dabei wird systematisch in das Beobachten von Unterricht eingeführt.
Die Begleitveranstaltung bietet Ihnen die Möglichkeit, sich mit unterschiedlichen Situationen, die Ihnen während des Praktikums in der Schule begegnen, auseinanderzusetzen und erfahrene Schwierigkeiten zu bearbeiten.
Kompetenzorientierte Unterrichtsplanung und -durchführung werden exemplarisch besprochen.
Hinweise zur Teilnahme und Arbeitsweise in der Begleitveranstaltung: Teilnahme an allen Terminen, regelmäßige und aktive Mitarbeit, Vorstellung von Unterrichtssequenzen und Beobachtungen.

Gruppe 5: 01.06.2018, 14.30-18 Uhr
Gruppe 6: 08.06.2018, 14.30-19.30 Uhr

Teilnahmebegrenzung: 15

StR’in Jenny Wozilka, GH-Lehrerin, Dipl.-Päd., StR’in a.e.H. in Erziehungswissenschaft.

Im Rahmen meiner Veranstaltungen ist mir der ästhetische Bereich ein besonderes Anliegen, weil er das eigene Denken und Urteilsvermögen zu bilden vermag. Künstlerische und wissenschaftliche Verfahren und Gegenstände sind dabei stets der Bezugspunkt.

 

 

Kommunikation mit Kindern (Gruppe 1 und 2)

 

Gruppe 1: 09.06. und 07.07.18, jeweils 10-18 Uhr
Gruppe 2: 16.06. und 14.07.18, jeweils 10-18 Uhr


Teilnahmebegrenzung: 36


Decker-Ernst, Yvonne, Geschäftsführung des BA-Studiengangs Kindheitspädagogik, Studium für das Lehramt an Grund- und Hauptschulen, Magisterstudium in Fachdidaktik Deutsch, Erziehungswissenschaften und Psychologie.


Seit meiner Tätigkeit als Lehrerin in einer Vorbereitungsklasse beschäftige ich mich schwerpunktmäßig mit den Themen "Deutsch als Zweitsprache", "Diversität" und "Zusammenarbeit mit und Partizipation von Familien" sowie "Gesprächsführung und Kommunikation". In diesen Bereichen bin ich auch in der Fortbildung von Lehrkräften und Fachkräften in kindheitspädagogischen Berufsfeldern tätig. Die PW stellt insbesondere für meine Hochschulseminare zur Gesprächsführung und adressatengerechten Kommunikation einen idealen Ort für anwendungsorientiertes Arbeiten dar.

 

 

Interkulturelles Training für Outgoing Students

 

Die allgemeine interkulturelle Kompetenz der Teilnehmenden soll nachhaltig erhöht werden durch ein kulturübergreifendes und interaktionsorientiertes Training. Die Studierenden werden angeleitet, sich in unterschiedlichen Sozialformen selbstkritisch mit folgenden Fragen auseinander zu setzen:
• Wie hat mich mein eigener kultureller Hintergrund geprägt?
• Welche Werte bringe ich (unbewusst) aus meiner Heimatkultur mitgebracht? Wie wirken sich diese Werte auf meine Erwartungshaltung und Reaktionsmuster aus?
• Wie kompatibel sind meine Werte mit Werten aus anderen Kulturen? Welche Probleme können u.U. für mich daraus entstehen?
• Welches sind meine Ziele in Bezug auf das Auslandsstudium?
• Wie kann ich neue Handlungsspielräume und Problemlösungsstrategien entdecken und entwickeln?

Die Teilnehmenden sollen kognitive, affektive und konative Kompetenzen erwerben. Durch Selbstreflexion, Gruppen- und Partnerübungen lernen sie:

eigenkulturelle Prägungen zu erkennen
• Teilnehmenden aus anderen Kulturen vorurteilsfrei zu begegnen
Stereotypendenken abzubauen
Offenheit, Toleranz und Empathie (weiter) zu entwickeln
Unsicherheiten auszuhalten
• sich auf ungewohnte Situationen schnell einzustellen. Die Studierenden können außerdem voneinander lernen, z.B. wie man bestimmte Schwierigkeiten bewältigen oder vermeiden kann.

Das Training wird sowohl praktische/spielerische, als auch theoretische Elemente enthalten. Die Unterrichtssprache ist deutsch.
Bei Teilnahme an allen Terminen erhalten die Studierenden ein Zertifikat.

22.06.2018, 14-18 Uhr
23.06.2018, 9-18 Uhr
Teilnahmebegrenzung: 25

Obert, Susanne, Interkulturelle Kompetenz wird in vielen Berufen zunehmend als Schlüsselkompetenz erachtet. Das Seminar möchte deutschen und internationalen Gaststudierenden die Gelegenheit bieten, ihr Verständnis von Kultur im Allgemeinen, aber auch in Bezug auf die spezifischen kulturellen Hintergründe ihrer Mitstudierenden zu erweitern. Durch praktische Übungen und Gruppenarbeit werden die Studierenden angeregt, eigene Denk- und Handlungsmuster zu reflektieren, um eine wertfreie Toleranz, Offenheit, und interkulturelle Kompetenz zu entwickeln.