KOMPAKTVERANSTALTUNGEN

Theaterspielen als integrative Bildungsarbeit

Ziel des Seminars ist es:
1.    Antworten zu finden auf die Frage, warum der Mensch überhaupt fähig ist, eine Rolle zu spielen;
2.    "am eigenen Leib" praktisch erfahren und reflektieren, was es bedeutet, in eine Rolle zu gehen und sich in ihr zu verhalten;
3.    diese Erfahrung auch für die Professionalisierung der eigenen Rolle als Lehrperson nutzen lernen;
4.    emotionale, soziale, ästhetische, didaktische und integrative Qualitäten der Bildung durch Theaterspielen entdecken und sich bewusst machen;
5.    verschiedene theaterpädagogische Konzepte in ihren jeweils unterschiedlichen pädagogischen Intentionen kennen und für die schulische Bildungsarbeit beurteilen lernen;
6.    in Gruppen jeweils eine kleine Inszenierung erarbeiten und vor dem Plenum präsentieren.
Erwartungen an Teilnehmer:
Voraussetzung für die Teilnahme ist die Offenheit und Bereitschaft, sich im Theaterspielen selbst erproben, erforschen, entdecken und reflektieren zu wollen und sich auf gruppendynamische Prozesse einzulassen.


Hochschulzertifikat Theaterpädagogik
Das Seminar kann im Rahmen des Hochschulzertifikats Theaterpädagogik absolviert werden.
Für nähere Informationen wenden Sie sich bitte an Frau Anne Steiner aus dem Fach Deutsch.

04.-07.10.17, 9-16.15 – am 07.10.17 bis 14 Uhr
Teilnahmebegrenzung: 25


StR’in Jenny Wozilka, GH-Lehrerin, Dipl.-Päd., StR’in a.e.H. in Erziehungswissenschaft.

Im Rahmen meiner Veranstaltungen ist mir der ästhetische Bereich ein besonderes Anliegen, weil er das eigene Denken und Urteilsvermögen zu bilden vermag. Künstlerische und wissenschaftliche Verfahren und Gegenstände sind dabei stets der Bezugspunkt.

 

 

Reflexionstermine zum Begleitseminar Orientierungspraktikum (Gruppe 7)

13.10.17, 10-17 Uhr
14.10.17, 10-17 Uhr

Di., 14-16
Teilnahmebegrenzung: 25

 

Lehmann-Rommel, Roswitha,

einen Schwerpunkt meiner Lehre sehe ich darin, Themen insbesondere der Allgemeinen Erziehungswissenschaft (z.B. Ethos, Macht, Interaktion) anhand von Fallbeispielen schulischer Praxis zu erarbeiten. Dabei greife ich auch auf eigene Fortbildungen und Erfahrungen u.a .im Bereich Gesprächsführung (Ausbilderin der GwG) und Organisationsberatung (ISI) zurück.

Interkulturelles Training für Gaststudierende im WS 2017/18

Die allgemeine interkulturelle Kompetenz der Teilnehmenden (TN) soll nachhaltig erhöht werden durch ein kulturübergreifendes und interaktionsorientiertes Training.


Die TN werden angeleitet, sich in unterschiedlichen Sozialformen selbstkritisch mit folgenden Fragen auseinander zu setzen:


• Wie hat mich mein eigener kultureller Hintergrund geprägt?
• Welche Werte habe ich (unbewusst) aus meiner Heimatkultur mitgebracht? Wie wirken sich diese Werte auf meine Erwartungshaltung und Reaktionsmuster aus?
• Wie kompatibel sind meine Werte mit deutschen Werten? Welche Probleme können u.U. für mich daraus entstehen?
• Wie und wo kann ich (mehr) Kontakt mit Deutschen bekommen?
• Wie kann ich neue Handlungsspielräume und Problemlösungsstrategien entdecken und entwickeln?
Die TN sollen kognitive, affektive und konative Kompetenzen erwerben. Durch Selbstreflexion, Gruppen- und Partnerübungen lernen die Teilnehmenden:
• eigenkulturelle Prägungen zu erkennen
• Teilnehmenden aus anderen Kulturen vorurteilsfrei zu begegnen
• Stereotypendenken abzubauen
• Offenheit, Toleranz und Empathie (weiter) zu entwickeln
• Unsicherheiten auszuhalten
• sich auf ungewohnte Situationen schnell einzustellen. Die TN können außerdem voneinander lernen, z.B. wie man bestimmten Schwierigkeiten bewältigen oder vermeiden kann.


Das Training wird sowohl praktische/ spielerische, als auch theoretische Elemente enthalten. Die Unterrichtssprache ist deutsch.
Bei Teilnahme an allen Terminen erhalten die Studierenden ein Zertifikat.

11.11.2017, 9-17 Uhr
Teilnahmebegrenzung: 25

Angelika Vogelmann, Mitarbeiterin und Lehrbeauftragte des Akademischen Auslandsamts. Interkulturelle Kompetenz wird in vielen Berufen zunehmend als Schlüsselkompetenz erachtet. Das Seminar möchte deutschen und internationalen Gaststudierenden die Gelegenheit bieten, ihr Verständnis von Kultur im Allgemeinen, aber auch in Bezug auf die spezifischen kulturellen Hintergründe ihrer Mitstudierenden zu erweitern. Durch praktische Übungen und Gruppenarbeit werden die Studierenden angeregt, eigene Denk und Handlungsmuster zu reflektieren, um eine wertfreie Toleranz, Offenheit, und interkulturelle Kompetenz zu entwickeln.

 

 

 

 

Wir sind die Guten!? - Soziale Arbeit in ein- und ausgrenzenden Verhältnissen Bundestreffen der Arbeitskreise Kritische Soziale Arbeit 2017

Die Verhältnisse, in denen wir leben, produzieren Eingrenzungen, Ausgrenzungen und Begrenzungen, von denen wir in unterschiedlicher Weise betroffen sind.
Soziale Arbeit ist einerseits mit diesen vielfältigen Ein- und Ausgrenzungsformen konfrontiert, andererseits ist sie selbst Teil dieser Verhältnisse und somit in diese verstrickt.
Aus der Perspektive kritischer Sozialer Arbeit möchten wir uns mit folgenden Fragen auseinandersetzen:
Wie können wir uns als Akteur_innen Sozialer Arbeit in und zu diesen Verhältnissen positionieren?
Was können wir Ein- und Ausgrenzungen entgegensetzen?
Wie kann Soziale Arbeit so gestaltet werden, dass sie nicht so sehr Teil dieser Prozesse von Ein- und Ausgrenzung wird?
Welche professionellen Strategien oder Haltungen sind hierfür erforderlich bzw. hilfreich?

17.-19.11.17

Teilnahmebegrenzung: 25


Wiebke Scharathow

Struktur- und Interaktionsbedingungen sozialpädagogischen Handelns (Gruppe 1)

In dem Seminar geht es zum einen um die Klärung und Analyse von gesellschaftlichen, wohlfahrtsstaatlichen, rechtlichen und sozialpolitischen sowie institutionellen und organisationalen Rahmungen von Sozialer Arbeit, zum Anderen um die Analyse und Reflexion dieser Voraussetzungen und wohlfahrtsstaatlicher Veränderungen, des Involviertseins von Sozialer Arbeit in Dominanz- und Ungleichheitsverhältnisse und deren Bedeutung und Herausforderungen für sozialpädagogisches und professionelles Handeln. Wie können Sozialpädagog_innen mit diesen widersprüchlichen Verhältnissen umgehen? Welche Möglichkeiten haben sie handlungsfähig zu sein/zu bleiben und evtl. auch zu Veränderungen beizutragen? Dem soll im Rahmen von Textarbeit, Diskussion mit Expert_innen, anhand von Forschungsergebnissen und Berichten zu Handlungsherausforderungen in der sozialpädagogischen Praxis sowie konkreten Fall- und Kontextanalysen nachgegangen werden.

03.11.17, 14-18 Uhr
08.12.17, 14-18 Uhr
09.12.17, 9-15 Uhr
Teilnahmebegrenzung: 20


Wiebke Scharathow

Zukunftswerkstatt: Möglichkeiten der Kooperation und interdisziplinären Zusammenarbeit im Lehrberuf

Dieses Projektseminar hat zwei Ziele: Einerseits sollen die Studierenden die "soziale Problemlösemethode" Zukunftswerkstatt mit den drei Abschnitten Kritikphase, Phantasie- und Utopiephase sowie der Verwirklichungsphase kennen lernen, um diese später als Moderator bei entsprechenden sozialen Problemen, sei es mit einer Schulklasse oder auch bei einer entsprechender Thematik im Kollegium, einsetzen zu können.
Andererseits sollen sich die Seminarteilnehmer mit dem gewählten Thema der Zukunftswerk-statt, den Möglichkeiten und Grenzen der Kooperation und der interdisziplinären Zusammen-arbeit im Lehrerberuf beschäftigen.
Die Leistungsnachweise werden durch eine schriftliche Vorbereitung, der aktiven Teilnahme sowie durch eine Dokumentation der Zukunftswerkstatt erbracht.

Literatur: Kuhnt, Beate; Müllert, Norbert (1997): Moderationsfibel Zukunftswerkstätten - verstehen, anleiten, einsetzen, Münster: Ökotopia Verlag.

Bemerkung: In diesem Seminar kann eine Hausarbeit für das Modul 3 verfasst werden.


23.10.17, 16-20 Uhr, IV Raum 222, verbindliche Vorbesprechung
15.12.17, 15.30-20 Uhr
16.12.17, 9-17 Uhr
12.01.18, 16-20 Uhr
13.01.18, 9-16.30 Uhr


Teilnahmebegrenzung: 40

 

Hans- Georg Kotthoff, Thomas Diehl

Schreibwerkstatt

26.-28.01.18

 

Annette Pehnt

 

 

Begleitseminar zum Orientierungspraktikum (Gruppe 2)

Diese Veranstaltung ist in eine vorbereitende Kompaktphase vor dem Orientierungspraktikum und eine nachträglich reflektierende Phase aufgeteilt.
In der ersten Phase liegt der Schwerpunkt darauf, wie Unterrichtssequenzen mit unterschiedlichen Methoden beobachtet und beschrieben werden kann. Zudem werden wir uns mit Interviewführung sowie den Anforderungen des Lehrerberufs beschäftigen. Wir werden die verschiedenen Aufgaben im OSP besprechen und im Rahmen der Aufgabe "Unterrichtsteile übernehmen" einige zentrale Lehrtätigkeiten (Fragen stellen, Erklärungen geben, etc.) genauer anschauen. Beim Durcharbeiten konkreter Unterrichtssituationen werden wir außerdem die eigenen impliziten Wissensbestände zu Unterricht und professionellem Lehrerhandeln betrachten.
In der zweiten nachbereitenden Kompaktphase liegt der Schwerpunkt darauf, die verschriftlichten Beobachtungen theoriegeleitet zu reflektieren. Außerdem werden im Rückblick die eigenen Eindrücke, Erfahrungen und Lernprozesse reflektiert. Dabei werden wir - im Sinne eines forschenden Lernens - einerseits mit den verschriftlichten Beobachtungen arbeiten und andererseits konkrete Situationen und Handlungserfahrungen aus dem Praktikum thematisieren.
Anforderungen: a) Beobachtungen von Unterricht bzw. im Kontext Schule nach vorgegebenen Beobachtungsbögen verschriftlichen; b) Ein Interview vorbereiten, führen und transkribieren; c) Pädagogische Grundbegriffe, Qualitätsmerkmale von Unterricht oder andere Theorieelemente aus den Vorlesungen kennen und dieses Wissen für die Reflexion von beobachten Situationen einsetzen; d) Reflexion der eigenen Berufswahlentscheidung auf der Basis biografischer Arbeit und bewusster Verarbeitung von Erfahrungen im Praktikum; e) Anfertigung eines Portfolios zum OSP.

09.02.18, 14-19 Uhr
10.02.18, 10-18 Uhr
Teilnahmebegrenzung: 25


Opalinski, Saskia

Erziehungswissenschaftlerin und Inklusionspädagogin, seit 2013 akademische Mitarbeiterin in der Abteilung Bildungsforschung und Schulentwicklung der PH Freiburg, davor Mitarbeiterin an der Uni Erfurt (Sonderpädagogik) und der Uni Hamburg (Schulpädagogik)

 

 

 

Begleitseminar zum Orientierungspraktikum (Gruppe 3)

 

Diese Veranstaltung ist in eine vorbereitende Kompaktphase vor dem Orientierungspraktikum und eine nachträglich reflektierende Phase aufgeteilt.
In der ersten Phase liegt der Schwerpunkt darauf, wie Unterrichtssequenzen mit unterschiedlichen Methoden beobachtet und beschrieben werden kann. Zudem werden wir uns mit Interviewführung sowie den Anforderungen des Lehrerberufs beschäftigen. Wir werden die verschiedenen Aufgaben im OSP besprechen und im Rahmen der Aufgabe "Unterrichtsteile übernehmen" einige zentrale Lehrtätigkeiten (Fragen stellen, Erklärungen geben, etc.) genauer anschauen. Beim Durcharbeiten konkreter Unterrichtssituationen werden wir außerdem die eigenen impliziten Wissensbestände zu Unterricht und professionellem Lehrerhandeln betrachten.
In der zweiten nachbereitenden Kompaktphase liegt der Schwerpunkt darauf, die verschriftlichten Beobachtungen theoriegeleitet zu reflektieren. Außerdem werden im Rückblick die eigenen Eindrücke, Erfahrungen und Lernprozesse reflektiert. Dabei werden wir - im Sinne eines forschenden Lernens - einerseits mit den verschriftlichten Beobachtungen arbeiten und andererseits konkrete Situationen und Handlungserfahrungen aus dem Praktikum thematisieren.
Anforderungen:

a) Beobachtungen von Unterricht bzw. im Kontext Schule nach vorgegebenen Beobachtungsbögen verschriftlichen;
b) Ein Interview vorbereiten, führen und transkribieren;
c) Pädagogische Grundbegriffe, Qualitätsmerkmale von Unterricht oder andere Theorieelemente aus den Vorlesungen kennen und dieses Wissen für die Reflexion von beobachten Situationen einsetzen; d) Reflexion der eigenen Berufswahlentscheidung auf der Basis biografischer Arbeit und bewusster Verarbeitung von Erfahrungen im Praktikum;
e) Anfertigung eines Portfolios zum OSP.

12.02.18, 9-16.15 Uhr
13.02.18, 9-16.15 Uhr
14.02.18, 9-12.15 Uhr
Teilnahmebegrenzung: 25


StR’in Jenny Wozilka, GH-Lehrerin, Dipl.-Päd., StR’in a.e.H. in Erziehungswissenschaft.

Im Rahmen meiner Veranstaltungen ist mir der ästhetische Bereich ein besonderes Anliegen, weil er das eigene Denken und Urteilsvermögen zu bilden vermag. Künstlerische und wissenschaftliche Verfahren und Gegenstände sind dabei stets der Bezugspunkt.