WÖCHENTLICHE LEHRVERANSTALTUNGEN im Sommersemester 2018

Mit Kindern "philosophische" Gespräche führen

 

Das Seminar hat folgende Ziele: 
1. sich die Spezifik des philosphierenden Nachdenkens bewusst machen;
2. die pädagogische Interaktionsform des Gesprächs in und mit der Seminargruppe als Lernsituation erfahren;

Erwartungen an Teilnehmer: Voraussetzung für die Teilnahme ist die Freude am eigenen philosophierenden Nachdenken und vor allem die Bereitschaft, sich mit den eigenen Gedanken in den Dialog der Gemeinschaft einzubringen. Zur Studienleistung gehört die Übernahme einer praktischen Aufgabe (in Kleingruppenarbeit) mit einer Kindergruppe (keine Schulklasse!) und die kurze Präsentation des videografierten Ergebnisses der Gesprächssituation im Seminar. Hinweise dazu werden im Seminar gegeben.

Mo: 10-12 Uhr
Teilnahmebegrenzung: 25

 

StR’in Jenny Wozilka, GH-Lehrerin, Dipl.-Päd., StR’in a.e.H. in Erziehungswissenschaft.

Im Rahmen meiner Veranstaltungen ist mir der ästhetische Bereich ein besonderes Anliegen, weil er das eigene Denken und Urteilsvermögen zu bilden vermag. Künstlerische und wissenschaftliche Verfahren und Gegenstände sind dabei stets der Bezugspunkt.

 

 

Vertiefung Forschungsmethoden

 

In diesem Seminar wird ein Überblick über qualitative Erhebungs- und Auswertung-smethoden und deren methodologische Grundlagen gegeben: (biographisch-) narrative Interviews, offene Leitfadeninterviews, Beobachtungsverfahren, Diskursanalyse, Grounded Theory, Dokumentarische Methode. Je nach Interessenlage der Teilnehmenden werden einzelne Verfahren vertiefend behandelt. Das Seminar soll bei der Klärung des methodischen Vorgehens bei einer empirischen aber auch bei literaturbasierten BA-Arbeit unterstützen. Ziel des Seminars ist es, die Teilnehmenden zur eigenständigen Durchführung einer qualitativen Studie zu befähigen (im Rahmen der BA-Arbeit oder in der späteren beruflichen Praxis).

Mo: 12-14 Uhr , 14tg.
Teilnahmebegrenzung: 20


 

Riegel, Christine, Professorin für Sozialpädagogik, seit 2011 an der PH Freiburg
Schwerpunkte im Bereich der Migrations-, Rassismus-, Jugend- und Intersektionalitätsforschung.

In meiner Lehre und Forschung beschäftige ich mich viel mit Herausforderungen für Bildung und Soziale Arbeit im Kontext von sozialer Diversität und Ungleich-heit. Die Pädagogische Werkstatt bietet in verschiedener Hinsicht einen Raum zur diskursiven Auseinandersetzung mit diesen Themen.

 

 

 

 

 

 

 

Inklusive Bildung und gesellschaftliche Exklusion

(Seminar mit integrierter Exkursion)

Anmeldung mit ausgefülltem Anmeldeformular per Email an saskia.opalinski(atnospam)ph-freiburg.de. Das Anmeldeformular enthält auch Informationen zur gemeinsamen An- und Abreise. Ein detaillierter Exkursionsplan wird im Seminar zur Verfügung gestellt.Inhalte des SeminarsIm Seminar werden die Grundlagen einer inklusiven Pädagogik aus pädagogischer und bildungssoziologischer Perspektive thematisiert. Die in vielen Diskursen auf den gemeinsamen Unterricht von Schüler*innen mit und ohne Behinderungen verkürzte Sichtweise soll im Sinne einer Pädagogik der Vielfalt erweitert werden. Heterogenität und Inklusion sollen dazu als zentrale Begriffe eingeführt und im Fokus von Bildungsgerechtigkeit und Chancengleichheit bearbeitet werden. Ausgehend von der theoretischen Einführung werden die Begriffe anschließend auf das professionelle Handeln in der Schule und im Unterricht angewendet und aktuelle empirische Befunde dazu zusammengetragen.

Ziele des Seminars:

  • Die Teilnehmer*innen kennen theoretische und empirische Perspektiven von Inklusion und Heterogenität und deren Bedeutsamkeit für Lernen und Entwicklung.
  • Die Teilnehmer*innen kennen ausgewählte theoretische und empirische Perspektiven zu sozialer Ungleichheit und Benachteiligung und können diese in den Kontext inklusiver Schul- und Unterrichtsentwicklung einordnen.
  • Die Teilnehmer*innen kennen Konzepte zur Differenzierung und Individualisierung von curricularen Inhalten, Lernprozessen und Lernmaterialien für die Inklusion der Lernenden und können diese anwendungsbezogen reflektieren.

Zur Vorbereitung der Seminartermine ist die Lektüre von Texten erforderlich. Diese werden auf ILIAS bereitgestellt. Die Seminararbeit wird aktiv und kooperativ (z.B. mit Gruppenpuzzle, Placemat, Diskussion) gestaltet. Es ist gewünscht, dass die Studierenden ihre Sichtweisen, Erfahrungen und Fragen aktiv einbringen. Das Seminar führt grundlegend in den Themenbereich Inklusion ein. Vorkenntnisse sind deshalb nicht erforderlich.


Mo: 14-16 Uhr (Exkursion nach Hamburg: 29.05.-01.06.2018)
Teilnahmebegrenzung: 30


Saskia Opalinski

Erziehungswissenschaftlerin und Inklusionspädagogin, seit 2013 akademische Mitarbeiterin in der Abteilung Bildungsforschung und Schulentwicklung der PH Freiburg, davor Mitarbeiterin an der Uni Erfurt (Sonderpädagogik) und der Uni Hamburg (Schulpädagogik)



Schulanfang: Vom Vorschulkind zum Schulkind

 

Ziele für die Studierenden:
1. Wissen über die Altersgruppe der Vorschüler/innen und Schulanfänger/innen erwerben;
2. Konzepte der Elementarpädagogik kennen und beurteilen lernen;
3. den Diskurs zur Frage nach der Schulfähigkeit kennen und beurteilen lernen;
4. strukturell-organisatorische Möglichkeiten der Gestaltung des Schulbeginns (Kooperation, Jahrgangsmischung) kennen und beurteilen lernen;
5. den Diskurs zu Heterogenität und Inklusion kennen und beurteilen lernen;
6. Möglichkeiten der Differenzierung kennen und beurteilen lernen;
7. die Anforderung Vielfalt und Gemeinsamkeit in Balance zu bringen diskutieren;
8. den Stellenwert des Spiels kennen und beurteilen lernen;
9. Möglichkeiten der Leistungsförderung, - erfassung - und beurteilung kennen und beurteilen lernen.

Di: 10-12 Uhr
Teilnahmebegrenzung: 27



StR’in Jenny Wozilka, GH-Lehrerin, Dipl.-Päd., StR’in a.e.H. in Erziehungswissenschaft.

Im Rahmen meiner Veranstaltungen ist mir der ästhetische Bereich ein besonderes Anliegen, weil er das eigene Denken und Urteilsvermögen zu bilden vermag. Künstlerische und wissenschaftliche Verfahren und Gegenstände sind dabei stets der Bezugspunkt.

Beraten als Aufgabe von LehrerInnen: Lernberatung und Elterngespräche

 

Im Seminar werden wir theoretische Grundlagen der Beratung erarbeiten. Außerdem werden wir anhand von Fallbeispielen aus unterschiedlichen Tätigkeitsbereichen   die Beratungstätigkeit üben: u.a. in Elterngesprächen, als Lernberatung, evtl. auch in Szenen der Konfliktberatung mit SchülerInnen und Eltern. Dabei wird immer auch der Kontext Schule als institutioneller Rahmen mit reflektiert.

Eigene Fragestellungen und Fallbeispiele der TeilnehmerInnen sind sehr willkommen. Voraussetzung für die Teilnahme am Seminar ist die Bereitschaft, sich aktiv an der Gestaltung von Beratungssituationen zu beteiligen und theoretische Texte vorzubereiten. Es können Leistungsnachweise für das Modul 3 (PO 2011) sowie für M4 (PO 2015) erworben werden.

Di: 12-14 Uhr
Teilnahmebegrenzung: 30

 

Roswitha Lehmann-Rommel,

einen Schwerpunkt meiner Lehre sehe ich darin, Themen insbesondere der Allgemeinen Erziehungswissenschaft (z.B. Ethos, Macht, Interaktion) anhand von Fallbeispielen schulischer Praxis zu erarbeiten. Dabei greife ich auch auf eigene Fortbildungen und Erfahrungen u.a .im Bereich Gesprächsführung (Ausbilderin der GwG) und Organisationsberatung (ISI) zurück.

Sprachbildung in kindheitspädagogischen Institutionen

 

Mi: 12-14 Uhr
Teilnahmebegrenzung: 37

 

Decker-Ernst, Yvonne, Geschäftsführung des BA-Studiengangs Kindheitspädagogik, Studium für das Lehramt an Grund- und Hauptschulen, Magisterstudium in Fachdidaktik Deutsch, Erziehungswissenschaften und Psychologie.
Seit meiner Tätigkeit als Lehrerin in einer Vorbereitungsklasse beschäftige ich mich schwerpunktmäßig mit den Themen "Deutsch als Zweitsprache", "Diversität" und "Zusammenarbeit mit und Partizipation von Familien" sowie "Gesprächsführung und Kommunikation". In diesen Bereichen bin ich auch in der Fortbildung von Lehrkräften und Fachkräften in kindheitspädagogischen Berufsfeldern tätig. Die PW stellt insbesondere für meine Hochschulseminare zur Gesprächsführung und adressatengerechten Kommunikation einen idealen Ort für anwendungsorientiertes Arbeiten dar.

Begleitung der Masterarbeit

 

In diesem Kolloquium wird das konkrete Vorgehen der Master-Arbeit besprochen sowie sowohl methodologisch-methodische Fragen, als auch Fragen der wissenschaftlichen Bearbeitung behandelt. In den einzelnen Sitzungen wird konkret an den Arbeiten der Teilnehmenden gemeinsam gearbeitet und Teile diskutiert (Gliederung, Theoriebezüge, Interpretation von Sequenzen aus der Forschung, Ergebniskapitel usw.).


Mi: 16-18 Uhr 14tg., (ab 11.04.2018)
Teilnehmerbegrenzung: 15

 

 

Christine Riegel

Professorin für Sozialpädagogik, seit 2011 an der PH Freiburg
Schwerpunkte im Bereich der Migrations-, Rassismus-, Jugend- und Intersektionalitätsforschung. In meiner Lehre und Forschung beschäftige ich mich viel mit Herausforderungen für Bildung und Soziale Arbeit im Kontext von sozialer Diversität und Ungleichheit. Die Pädagogische Werkstatt bietet in verschiedener Hinsicht einen Raum zur diskursiven Auseinandersetzung mit diesen Themen.

 

 

Forschungswerkstatt

 

Im Seminar werden forschungsmethodische Grundlagen anhand von konkreten Forschungsvorhaben und -themen der SeminarteilnehmerInnen bearbeitet - wissenschaftliche Abschlussarbeiten in den Bildungswissenschaften, auch in Kombination mit fachdidaktischen Fragestellungen). Die thematischen bzw. inhaltlichen Schwerpunkte werden nach den Fragestellungen und Interessen der TN gemeinsam zu Seminarbeginn festgelegt. Der Schwerpunkt liegt auf qualitativen empirischen und hermeneutischen Methoden, die sich für Forschungstätigkeit im Studium eignen (z.B. Professionalisierungspraktikum, Wissenschaftliche Hausarbeiten).
Erwartet wird das Einbringen eigener Themen und Vorhaben, die auch im Rahmen von kollegialer Beratung bearbeitet werden und die aktive Mitarbeit in Gruppen und bei Diskussionen und Präsentationen.


Do: 8.30-10 Uhr (in der Zeit vom 12.04.-07.06.2018)
Teilnehmerbegrenzung: 20

Schönknecht, Gudrun, Professorin für Grundschulpädagogik, Grundschullehrerin, Montessoriausbildung, Referentin in der Lehrerfortbildung.

Seit Beginn meiner beruflichen Tätigkeit, an der Grundschule und im Hochschulbereich, beschäftige ich mich mit dem Thema „Werkstatt-Lernen“ an Grundschulen, in der Lehrerfortbildung und an Hochschulen. Innovative Seminarformen möchte ich auch hier in Freiburg gestalten und weiterentwickeln – die PW ist der ideale Ort dafür.

Kolloquium zur mündlichen Examensprüfung (Gruppe 6)


Die Lehrveranstaltung hat zum Ziel, Studieninhalte der (Grund-)Schulpädagogik vernetzen, vertiefen und kritisch reflektieren. Die Veranstaltung dient damit auch der Vorbereitung auf das mündliche Staatsexamen in Schulpädagogik, sie richtet sich in erster Linie an Studierende, die von mir geprüft werden. Es werden (grund-)schulpädagogische prüfungsrelevante Themenbereiche der gemeinsam und in Gruppen bearbeitet und Prüfungsgespräche in Rollenspielen simuliert.
Erwartungen an TN: Literatur und Sitzungen im Selbststudium vor- und nachbereiten, aktive Mitarbeit in Arbeitsgruppen und im Plenum.

Do: 8.30-10 Uhr (in der Zeit vom 14.06.-19.07.2018)
Teilnehmerbegrenzung: 30

Schönknecht, Gudrun, Professorin für Grundschulpädagogik, Grundschullehrerin, Montessoriausbildung, Referentin in der Lehrerfortbildung.

Seit Beginn meiner beruflichen Tätigkeit, an der Grundschule und im Hochschulbereich, beschäftige ich mich mit dem Thema „Werkstatt-Lernen“ an Grundschulen, in der Lehrerfortbildung und an Hochschulen. Innovative Seminarformen möchte ich auch hier in Freiburg gestalten und weiterentwickeln – die PW ist der ideale Ort dafür.

Kolloquium zur mündlichen Examensprüfung (Gruppe 2)


Ziel der Veranstaltung: vertiefte Erarbeitung von erziehungswissenschaftlichem Prüfungswissen.
In diesem Seminar gehen wir von einem reflektierenden Rückblick auf die im Studium erarbeiteten Themen der TeilnehmerInnen aus. Daran anschließend  werden wir Zusammenhänge zu den grundlegenden Fragen der (Allgemeinen) Erziehungswissenschaft herstellen, Basiswissen vertiefen und exemplarisch die Erarbeitung von Schwerpunktthemen der (Allgemeinen) Erziehungswissenschaft vornehmen.
Erwartungen an die TN: Präsentation eigener Vorbereitungen für die mündlich Prüfung in EW

Do., 12-14, 14tg., 12.04.-19.07.2018
Teilnehmerbegrenzung: 25



Lehmann-Rommel, Roswitha, einen Schwerpunkt meiner Lehre sehe ich darin, Themen insbesondere der Allgemeinen Erziehungswissenschaft (z.B. Ethos, Macht, Interaktion) anhand von Fallbeispielen schulischer Praxis zu erarbeiten. Dabei greife ich auch auf eigene Fortbildungen und Erfahrungen u.a .im Bereich Gesprächsführung (Ausbilderin der GwG) und Organisationsberatung (ISI) zurück.

Unterstützung und Bildung im Kontext sozialer Probleme

 

Soziale Arbeit hat mit einer Vielzahl sozialer Probleme zu tun. Was soziale Probleme sind, liegt jedoch keineswegs auf der Hand. Im Mittelpunkt des Seminars steht einerseits die Beschäftigung mit wissenschaftlichen Perspektiven auf den überaus komplexen Gegenstand ‚soziale Probleme‘ und ihre Hervorbringung und andererseits die Frage nach Möglichkeiten sozialpädagogischer Unterstützung in diesem Kontext.

 Fr: 10-12 Uhr,
Teilnehmerbegrenzung: 35

 

Scharathow, Wiebke