Workshops im Wintersemester 2017/18

Werte in pädagogischen Praxen: Inklusion versus MACHT-volle Ausgrenzung – im Kontext einer brüchigen „Willkommenskultur“

Winterworkshop am 10.11.2017, 14:00 - 18:00 h

In Kooperation mit der Abteilung Hochschuldidaktik, der Stabsstelle Gleichstellung, akademische Personalentwicklung und Familienförderung

Zielgruppe: alle Hochschulangehörigen sowie Berufstätigen aus pädagogischen Feldern

Referent*innen und Workshopleiter*innen
Prof. Dr. Micha Brumlik
Marie-Therese Reichenbach
Dr. Frauke Meyer

Angesichts frischer Winde und bisweilen diskursiver Stürme in unseren sich unaufhaltbar wandelnden Gesellschaftskulturen möchten wir mit diesem Workshop Raum geben zur Selbstverständigung: Welche Werte leben wir – angehende und erfahrene Pädagogin_nen – in unserem Alltag, was bewirken wir und wollen wir es so, wie wir es im Moment wahrnehmen? Welche neuen Impulse könnten wir setzen?

Vortrag:

Prof. Dr. Micha Brumlik (Johann Wolfgang Goethe-Universität, Frankfurt/Main):
„Ethik der Migration in einer Welt der Globalisierung. Oder: Was heißt eigentlich „Integration“?“


Der Vortrag wird zunächst den inzwischen überstrapazierten Begriff der „Integration" klären, um dann der Frage nachzugehen, wer eigentlich worein integriert werden soll und sich dabei für einen liberalen, "dünnen" Zugang im Gegensatz zu einem wertgebundenen "dichten" Verständnis aussprechen - dabei geht es allemal um das Verhältnis von Recht und Kultur.

 Workshops:

Marie-Therese Reichenbach (Humboldt-Universität, Berlin):
Professionelle Grenzgänge. Handlungsansätze einer menschenrechtsorientierten Sozialen Arbeit für den Umgang mit ethischen Dilemmata.

Werteorientierung ist eines der entscheidenden Merkmale der Profession Sozialer Arbeit. Wenn im professionellen Alltag verschiedene Werte (scheinbar) konkurrieren und gegeneinander abgewogen werden müssen, erleben sich  Sozialarbeiter_innen immer wieder in Dilemmatasituationen. Doch was bedeutet professionelles Handeln in solchen Situationen? Wie kann professionelles Handeln aussehen?
Nach einer kurzen Einführung in die Thematik diskutieren wir im Workshop mögliche Herangehensweisen einer menschenrechtsorientierten Sozialen Arbeit an Dilemmata und probieren sie anhand von Fallbeispielen aus.

Dr. Frauke Meyer (Universität Hamburg, Verbundprojekt FLUCHTort Hamburg 5.0):
Werte und Normen in der Unterrichtspraxis: Kritische Sichtung von Unterrichtsmaterialien und neue Ideen

Nach einer kurzen methodischen und inhaltlichen Einführung analysieren wir im Workshop gängige Unterrichtsmaterialien, die jungen Geflüchteten Werte und Normen nahe bringen sollen. Zentrale Fragen sind: Welche Bilder und Vorstellungen zu Geflüchteten und deren Werthaltungen liegen den Materialien zugrunde? In welcher Weise werden Werte und Normen dort vermittelt? Inwiefern passt das zur didaktischen Ausrichtung in den gesellschaftskundlichen Unterrichtsfächern, unterschiedliche Ansichten der Lernenden zu diskutieren?
Abschließend diskutieren wir Alternativen zu den gängigen Materialien.

Abschluss:

Gemeinsames Nachdenken über Schlussfolgerungen für die eigene pädagogische Praxis

 

Weitere Infos: www.ph-freiburg.de/paedagogische-werkstatt

Anmeldung:

Bitte melden Sie sich bis zum 3.11.2017 an:

E-Mail:paedwerk@lists.ph-freiburg.de
www.ph-freiburg.de/paedagogische-werkstatt
Ansprechpartnerin: Jutta Heppekausen
Tel: 0761/682468
E-Mail: heppekausen(atnospam)ph-freiburg.de

 

MATERIALIEN:

 Professionelle Grenzgänge (Vortrag von Marie- Theresa Reichenbach)

Ethik der Sozialen Arbeit (2004) (deutsch/englisch)

 

Und hier finden Sie in Kürze weitere Eindrücke zum Winterworkshop

WORKSHOPS im Wintersemester 2016/17

Sprache(n) und Macht – Lehr-Lern-Situationen im Fokus von Gender und Rassismuskritik

PW - Winterworkshop am 27.01.2017, 14 - 18 Uhr

In Kooperation mit der Hochschuldidaktik, der Stabsstelle Gleichstellung, akademische Personalentwicklung und Familienförderung

Hier fileadmin/dateien/zentral/zwh/paedagogische-werkstatt/WiSe_16_17/Winterworkshop_2017_end-2.pdfkönnen Sie die Infos auch herunterladen.


Zielgruppe: alle Hochschulangehörigen sowie Berufstätigen aus pädagogischen Feldern.

Referent*innen und Workshopleiter*innen
Prof.’in  Inci Dirim
Profx Drx Lann Hornscheidt

Wir laden zu einer dialogischen Bearbeitung des Themas ‚Sprache und Macht’ im Wechsel von Impulsvorträgen der beiden Expertin_nen, daran anschließenden Workshops und einer auf diesen Erfahrungen aufbauenden Diskussion mit allen Beteiligten. An Fallbeispielen und unserer eigenen Praxis fokussieren wir insbesondere auf Differenzlinien im Zusammenhang mit verschiedenen Erstsprachen und Genderverhältnissen in pädagogisch didaktisch geleiteten Gruppen in der (hoch-)schulischen und außerschulischen Bildung.  

Beitrag von Prof’in Inci Dirim, Wien:
Sprache kommt nicht allein daher – Subjektwerdung über Sprache

Wenn in Schulklassen zu Sprache gearbeitet wird, dann geht es nie nur um Kommunikation über Inhalte. Sprache ist auch ein symbolisches Differenzmerkmal, mit dem Menschen in Gruppen eingeteilt und bewertet werden. Mit einem Exkurs in den Kolonialismus wird im Vortrag die Geschichte der „Nutzung“ von Sprache aufgezeigt, um Unterschiede zwischen Menschen und Herrschaft zu legitimieren. Anschließend wird anhand zweier Fallbeispiele diskutiert, inwiefern die kolonialen Traditionen der Instrumentalisierung von Sprache als Machtmittel heute noch eine Rolle spielen und welche Subjekte mit Hilfe des symbolischen Gehalts von Sprache konstruiert werden.
Im anschließenden Workshop erhalten die Teilnehmer_innen Gelegenheit eigene Beobachtungen zu diskutieren und Möglichkeiten zu entwickeln, mögliche Diskriminierungen über Sprache zu reduzieren.


Beitrag von Profix Lann Hornscheidt, Berlin:
'Was kann ich denn machen? Das macht ja sowieso keinen Unterschied wie ich spreche_schreibe_zuhöre?'

Sprachliche Handlungen können Wahrnehmungen verändern, Wirklichkeiten schaffen, Menschen ansprechen - oder Menschen ausgrenzen, ignorieren, zuschreiben, bewerten und kleinreden. Durch sprachliches Handeln – z.B. genaues Zuhören und Nachfragen; wertschätzendes Feedback geben, nicht-diskriminierende Anreden benutzen - kann ich also anti-diskriminierend handeln. Dies ist ein wichtiger Beitrag dafür, Lehr- und Lernräume konstruktiv zu gestalten. Für Diskriminierungen zu sensibilisieren und neue Denkmöglichkeiten zu schaffen ist, ein nicht abschließbares anti-diskriminierendes Handeln. Sprache ist nicht statisch und nicht neutral - es macht z.B. einen Unterschied, ob ich von einem 'Flüchtlingsproblem' spreche oder von einem 'Rassismusproblem', wen ich sprachlich wie benenne und anspreche ('meine Damen und Herren' oder 'liebe Menschen') - und in und mit sprachlichen Handlungen können wir kontinuierlich über Diskriminierungen neu nachdenken und unterschiedlichen Menschen Anwesenheiten ermöglichen.
In dem Workshop werden wir uns anhand von Einzel- und Kleingruppen-Übungen Anregungen dazu geben, was das konkret in Seminaren und Gesprächen bedeuten könnte, wie alle Anwesenden dazu beitragen könnten, einen offenen konstruktiven Lern-/Lehrraum mit und durch ihre sprachlichen Handlungen aktiv zu gestalten. Beispiele und konkrete Situationen, mit denen wir uns beschäftigen werden, sind aus dem Bereich Rassismus, Genderismus (also neben Sexismus auch die Diskriminierung von Trans- und Interpositionen, nicht gender-konformen Menschen usw.), Diskriminierung über BeHinderungen, Klassismus.


Fragen für die Diskussion:

Was bedeutet antidiskriminierende Lehre für mich? Wie setze ich das um?
Was ist meine Wunschvorstellung von Lehren/Lernen?
Wie gewichte ich sprachliche Handlungen zu anderen Formen der Diskriminierung? Warum finde ich Sprache überhaupt wichtig?
Welche Diskriminierungen sind für mich besonders bedeutsam?
Wann bin glücklich/zufrieden mit einer Lehr/Lernsituation

 

Anmeldung:

Bitte melden Sie sich bis zum 15.01.2017 an.

E-Mail: paedwerk@ph-freiburg.de
www.ph-freiburg.de/paedagogische-werkstatt
Ansprechpartnerin: Jutta Heppekausen
Tel: 0761/682468
E-Mail: heppekausen(atnospam)ph-freiburg.de

 

 MATERIALIEN:

 Subjektwerdung durch Sprachendiskurse (Vortrag von Ìnci Dirim)

Handbuch Migrationspädagogik

"Was kann ich denn machen?" (Präsentation von lann hornscheidt)

 

Und hier finden Sie weitere Eindrücke zum Winterworkshop - eines interessanten und impulsiven Nachmittags in der PW!

 

 

 

WORKSHOPS im Sommersemester 2016

PW-Sommerworkshop am 10.06.2016, 14 - 18 Uhr

SPRACHE(N) UND MACHT – Mehrsprachigkeit in pädagogischen Feldern


In Kooperation mit der Hochschuldidaktik, der Stabsstelle Gleichstellung, akademische Personalentwicklung und Familienförderung

Zielgruppe: alle Hochschulangehörigen sowie Berufstätigen aus pädagogischen Feldern.

Die Adressat*innen pädagogischer Arbeit – wie auch Pädagog*innen selbst – leben in unterschiedlichen Sprachwelten, denn Sprache(n) sind Symbole unserer lebensweltlichen Vielfalt, sowohl ihr Ausdruck als auch ihre Gestaltungsinstrumente. Nicht nur den dynamischen Wandel jeder Sprache, sondern auch ihre innere Differenziertheit gilt es anzuerkennen, u.a. unterschiedliche Sprachformen wie Dialekte, „Kiezdeutsch“, Bildungssprache(n), genderspezifisches Sprechen und vieles mehr. Anerkennen heißt zunächst einmal, diese Vielfalt (Multiethnolekte) wahrzunehmen, sie zu erkennen und Folgen für die gesellschaftliche Teilhabe ihrer Sprecher*innen kritisch zu reflektieren. Mögliche Fragen hierfür wären:
-    Welche Wertehierarchien von den real gesprochenen Sprache(n) in unseren pädagogischen Feldern sind festzustellen?
-    Welche Kräfte- und Dominanzverhältnisse spiegeln sich darin wider?
-    Kann es eine sprachsensible pädagogische Praxis geben, die in Richtung auf die Beseitigung sozialer Ungleichheit wirksam ist?
-    Was brauchen Pädagog*innen, um im Kontext „Sprache(n) und Macht“ professionell handeln zu können?

Unterstützt durch Theorieimpulse aus drei unterschiedlichen Perspektiven von Expert*innen (s.u.)und in drei von ihnen angeleiteten Workshops beschäftigen wir uns damit, welche Haltungen und theoretischen Fundierungen sich im Kontext von Mehrsprachigkeit in unterschiedlichen pädagogischen Feldern als hilfreich und unterstützend anbieten und was daraus für die Angebote und Praxen an der PH Freiburg folgen könnte.


REFERENT_INNEN UND THEMEN:

Prof.’in  Inci Dirim

„Ich wollte nicht, dass alle merken, dass wir zu Hause Arabisch sprechen!“
- Sprachendiskurse und wie sie in den Unterricht hineinwirken

Sprachen und Zugehörigkeiten sind eng miteinander verknüpft. Wenn wir in einer Schulklasse einem Kind sagen: „Du kannst doch Arabisch! Sag doch einmal wie Lineal auf Arabisch heißt!“ sprechen wir das Kind nicht nur als jemanden an, der Russisch kann, sondern als Angehörigen der Gruppe der „Migranten“. Damit gehen verschiedene Assoziationen von Wir- und Nicht-Wir-Gruppen einher, denn Sprache ist nicht nur ein Kommunikationsmittel, sondern auch ein Differenzmerkmal. Die Anerkennung von Jemandem als Arabisch-Sprecher_in ist auch immer seine/ihre Anerkennung als Migrant_in, Asylbewerber_in, Geflüchtete_r. Im Workshop wird dieses Dilemma mit Zitaten aus Interviews mit „Muttersprachlichen Lehrkräften“ in Österreich genauer analysiert und eine pädagogische Perspektive entwickelt, mit der es bearbeitet werden kann.


Prof.’in Ingelore Oomen-Welke

Leichte Sprache – ein Einstieg ins Deutsche für Jugendliche und Erwachsene
Das Konzept Leichte Sprache ist ein Vorschlag der UN-Behindertenrechtskonvention, Sprachbarrieren zu beseitigen, steht in Zusammenhang mit Inklusion und ist Schwerer Sprache (Mediensprache, Bildungssprache, Wissenschaftssprache) gegenübergestellt. Ähnlich wie Gehörlosensprache und Blindenschrift will Leichte Sprache Hürden für diejenigen abbauen, die Schriftsprache oder auch Fachsprachen nicht gut verstehen. Sie richtet sich u.a. an Menschen, „die nicht so gut lesen können“ oder „nicht so gut Deutsch sprechen/können“ (Bundesministerium für Arbeit und Soziales 2014: 5).
Mit „solchen, die nicht so gut Deutsch sprechen/können“ dürften u.a. Menschen nach Arbeitsmigration oder Flucht gemeint sein. Sie sollen und wollen an der öffentlichen Kommunikation teilhaben und mitentscheiden. Leichte Sprache kann ihnen helfen, Werte und Regeln des Zusammenlebens besser zu verstehen, sich selbständiger zurecht zu finden und sich auszudrücken, um eigene Standpunkte zu vertreten. Leichte Sprache ist für manche Endzustand, für andere ein Durchgangsstadium zu weiter ausgebautem Deutsch.


Profx Lann Hornscheidt:

sprachliche handlungen machen wir kontinuierlich: wenn wir etwas benennen oder nicht benennen, wenn wir mit anderen reden (oder nicht), wenn wir zeitung lesen, plakate, tagebuch schreiben, sms. das ganze leben ist durch sprachliche handlungen strukturiert. über sprachliche normen transportieren sich gesellschaftliche vorstellungen - und mit einer bewusstmachung dessen gehen auch politische sprachveränderungen einher, die unsere vorstellungen herausfordern können. das können anti-sexistische formen wie das binnen-I sein, anti-genderistische formen wie unterstriche und -ecs-formen, anti-rassistische sprachhandlungen wie nicht mehr zu schweigen, wenn andere rassistische dinge äußern usw. in dem workshop geht es darum, wie wir im alltag unterschiedliche antidiskriminierende sprachhandlungen umsetzen können, wie wir auf argumente re_agieren können, was herausforderungen sind und wie wir uns verbünden können in antidiskriminierenden gesellschaftlichen veränderungen.

 

Das Info-Blatt zum Sommerworkshop finden Sie hier zum Herunterladen.

 

KONTAKT UND ANMELDUNGEN
E-Mail: paedwerk@ph-freiburg.de
www.ph-freiburg.de/paedagogische-werkstatt
Ansprechpartnerin: Jutta Heppekausen
Tel: 0761/682468
E-Mail: heppekausen@ph-freiburg.de

 


MATERIALIEN ZUM WORKSHOP

Workshop mit Lann Hornscheidt (Ein Bericht von Sarah Holtkamp)

Workshop mit Ingelore Oomen -Welke (Ein Bericht von Sophie Schmidt)

Sommerworkshop 2016 - ein Bericht (Nico Schatz)

 Leichte Sprache - Ein Ratgeber (Broschüre)

Ingelore Oomen-Welke: Leichte Sprache (Aufsatz)

 

 ... und hier finden Sie Ein-Blicke in den PW-Sommerworkshop.

 

 

WORKSHOPS im Wintersemester 2015/16


Poesietherapeutisches Schreiben in Studium und Schule

(in Kooperation mit dem Schreibzentrum, PH Freiburg)

Der Workshop führt durch praktische, leibzentrierte Arbeit in ausgewählte poesietherapeutische Methoden ein. Ein wichtiges Ziel des Workshops ist die Überwindung von Schreib- und Denkblockaden im Studium und im Unterricht.

mit Judith Beck (Sprach- und Kreativitätstrainerin)

Termin: 18.01.2016, 18.15 Uhr

Anmeldung bitte bis zwei Tage vor dem Workshop über
braeuer@ph-freiburg.de

WORKSHOPS im Sommersemester 2015

Geschichten schreiben über das Kommen, Gehen und Bleiben

Wer Lust hat, Geschichten über Studienreisen (study abroad), Urlaubsreisen, Ein- oder Auswanderung, Fremdsein, heimisch fühlen, Ein-/Ausbürgerung zu schreiben, malen, basteln - der/die ist hier richtig.

Eure Texte, Bilder und Collagen gehen (natürlich nur wer möchte) in das Projekt Völkerwanderung: Littenweiler Archiv für Geschichten vom Kommen, Gehen und Bleiben ein - organisiert vom Theaterkollektiv Turbo Pascal.

Termin: 06.05.2015, 16 - 18 Uhr

Anmeldung: Dr. Gerd Bräuer (brauer@ph-freiburg.de)

(Treffpunkt: Teil 1_ Schreibzentrum, Teil 2: PW)

 

 

 

PW-Sommer-Workshop 2015

(Anti-) Diskriminierung an der Hochschule: Rassismus und rassismuskritische Praxen im Fokus

  • Theater meet MIMOSA (Berlin): „blank: wer_weiß?“
    Wessen Wissen gilt als Wissen? Rassismuskritik und Verleugnung, Schuld, Scham, Anerkennung, Reparation.

  • Moderiertes Gespräch über eigene Erfahrungen, Beobachtungen und Analysen zu Ausgrenzungen u.a. ethnischer Minderheiten im Hochschulalltag.

  • Impulse zur Antidiskriminierungsarbeit an Hochschulen: u.a. Anneliese Niehoff, Leiterin der Arbeitsstelle Chan­cengleichheit, Universität Bremen

Termin: 26.06.2015, 10 - 15.30 Uhr

Beteiligte Einrichtungen:

Pädagogische Werkstatt; Hochschuldidaktik; Stabsstelle Gleichstellung, akademische Personalentwicklung und Familienförderung; Verfasste Studierendenschaft der PH Freiburg

Anmeldung bis zum 24.06.15: paedwerk(atnospam)ph-freiburg.de


Hier gibt´s den Flyer zum Download!

 

Materialien:

  • Anneliese Niehoff: "Impulse zur Antidiskriminierungsarbeit an Hochschulen am Beispiel der Universität Bremen"

       ppt-Präsentation

 

    

 

 

 

Der handlungsorientierte Ansatz der Montessoripädagogik als Grundlage für Inklusion

– dargestellt an konkreten Beispielen aus den Bereichen Mathematik, Sprache und Kosmische Erziehung.

Aus dem Bereich “Mathematik” wird das Quadratwurzelziehen mit verschiedenen Materialien vorgestellt – wie auch ein konkretes Beispiel aus der Praxis der Mittelstufe (4. – 6. Schuljahr) anhand eines Filmbeitrags. Für den Bereich “Sprache” zeige ich exemplarisch “Das Drama des Satzes” zur Einführung in die Satzanalyse – hier ebenso ein Filmbeispiel, das die Umsetzung in der Arbeit mit Jugendlichen (7./8. Schuljahr) deutlich macht. Als Beispiel für die “Kosmische Erziehung” zeige ich anhand eines Filmbeitrags, wie ich mit einer Unterstufe (1. – 4. Schuljahr) die Entstehung von Tag und Nacht und der Jahreszeiten erarbeite. Dies wird anschließend noch einmal mit dem konkreten Material erläutert. Alle Beispiele werden erläutert bezüglich des psychologischen, philosophischen und spirituellen Aspekts – als Grundlage für eine gelungene Inklusionsarbeit.

mit Claus-Dieter Kaul, Institut für ganzheitliches Lernen, Tegernsee

 

Termin: 20.07.2015, 16.15 - 19.45 Uhr

Anmeldung bis zum 12.07.15: paedwerk@ph-freiburg.de

 

 

 

WORKSHOPS und TAGUNGEN 2014/15

Portfolio-Workshop: (e)Portfolio für Studium und Beruf

Das eigene Handeln zu reflektieren ist eine wichtige Voraussetzung für die Optimierung dessen, was wir in Studium und Beruf tun. Mit anderen Worten: Das Führen eines Portfolios, egal, ob es als Leistungsnachweis gefordert wird oder nicht, kann helfen, im Studium Stress zu vermeiden und später berufliches Burnout. Im Workshop lernen Sie die verschiedenen Ebenen der Reflexion kennen, wir sprechen über die Wirkung von reflexiven Medien (u.a. das elektronische Portfolio) und schauen uns Strategien an, wie man reflexive Praxis in den Studien- bzw. Berufsalltag integrieren kann.

Leitung: Dr. Gerd Bräuer, Schreibzentrum 

Termin: 21.01.2015, 16 - 18 Uhr

 

Tagung 2014/15

Reproduzierendes, widerständiges und solidarisches Handeln in widersprüchlichen Verhältnissen

Termin: 22. - 24.01.2014

Veranstalter_in: Prof. Christine Riegel und die Abteilung Sozialpädagogik des Instituts für Erziehungswissenschaft der PH Freiburg

Weitere Infos: hier

Call for Papers: hier

Anmeldung: tagung.hiw(atnospam)ph-freiburg.de

 

 

 

 

 

MATERIALIEN WORKSHOPS

Alle Materialien zu Workshops vergangener Semester

Hier finden sich interessante Informationen und Eindrücke zu vergangenen Workshops zum Stöbern.

Berufsethos und Persönlichkeitsentwicklung:

Wie können wir an der PH-Freiburg Haltungen und Einstellungen stärken, die Unterschiede aller Art zu Lernchancen werden lassen?

Open-Space Workshop 2012/13:

Gemeinschaftsschule und PH Freiburg

 

Sommerworkshop 2011:

Dialogkompetenz im eigenen berufspraktischen Feld

 

Sommerworkshop 2010:

Zukunftscafés

 

Sommerworkshop 2009:

Standardisieren und/oder Individualisieren - Chancen, Risiken und Nebenwirkungen

 

Jubiläumsworkshop 2008

Lernorte - Lernräume - Lernkulturen

 

Sommerworkshop 2007:

Wie werden Betroffene zu Beteiligten? Zielfindung in (Hoch-)Schulentwicklungsprozessen