Aktuelles aus der Forschungsgruppe Inklusion

Call for Papers - "Inklusionsforschung zwischen Normativität und Empirie" 3. Arbeitstagung der AG Inklusionsforschung der DGfE am 28./29.6.2019 an der Pädagogischen Hochschule Freiburg

Die 3. Arbeitstagung der AG Inklusionsforschung der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaft wird am 28./29. Juni 2019 an der Pädagogischen Hochschule Freiburg ausgerichtet. Entlang des Tagungstitels "Inklusionsforschung zwischen Normativität und Empirie - Abgrenzungen und Brückenschläge" werden unterschiedliche Formate zur Präsentation und Diskussion von methodologischen wie theoretischen Zugängen zu Inklusionsforschung angeboten.

Hierzu ist nun der Call for Papers erschienen, der unter folgendem Link zugänglich ist:

Call for Papers 3. Arbeitstagung AG Inklusionsforschung 28./29. Juni 2019 PH Freiburg

Das Tagungsteam freut sich über eine rege Teilnahme am Call sowie auf eine impulsreiche Tagung.

Bettina Fritzsche, Andreas Köpfer, Monika Wagner-Willi und Tagungsteam

4. Round Table Inklusion: "Sprachliche Diversität als Querschnittsthema für Professionalisierung im Kontext von Inklusion"

26.10.2018 – Der nächste Round Table Inklusion der Forschungsgruppe Inklusion (FINK) findet am Montag, den 03.12.18, 16-18 Uhr, statt (Senatssaal, KG 2, Pädagogische Hochschule Freiburg). Dieses Mal steht die Veranstaltung unter dem Motto "Sprachliche Diversität als Querschnittsthema für Professionalisierung im Kontext von Inklusion“. Sprachliche Diversität umfasst multiple Aspekte von Heterogenität, die sich sehr vielfältig in unterschiedlichen Lebensräumen abbilden können. Dabei kann sie als Ressource, aber auch als Barriere erlebt werden. Der Round Table Inklusion soll die Möglichkeit geben, die implizite Vielfalt von sprachlicher Diversität ansatzweise abzubilden und sich über den Umgang damit im Sinne der Professionalisierung im Kontext von Inklusion auszutauschen.

Weitere Informationen und Anmeldung: Jun.-Prof. Dr. Andreas Köpfer | Jun.-Prof. Dr. Katja Scharenberg


Tagungsankündigung: „Inklusionsfoschung zwischen Normativität und Empirie – Abgrenzungen und Brückenschläge"

28.-29. Juni 2019, Pädagogische Hochschule Freiburg

Die Arbeitsgemeinschaft Inklusionsforschung hat als Ziel, einen Ort zu schaffen, an dem die Bedeutung von Inklusion in Forschung und Lehre über die teildisziplinären Grenzen hinweg diskutiert werden kann. Nach den beiden bisherigen Tagungen der AG Inklusionsforschung zu „Differenz als Fokus der Inklusionsforschung“ an der Universität zu Köln und zu „Erziehungswissenschaftliche Inklusionsforschung. Norm – Behinderung – Gerechtigkeit“ an der Europa-Universität-Flensburg wird die kommende 3. Tagung der AG Inklusionsforschung am 28./29. Juni 2019 an der Pädagogischen Hochschule Freiburg ausgerichtet. Im Zentrum steht hierbei die Frage nach einer Verhältnisbestimmung von Normativität und Empirie in Bezug auf Gegenstände der Inklusionsforschung.Der Debatte um Inklusion wird oft ein ausgeprägt normativer Blick vorgeworfen. In diesem Zusammenhang gibt es einen Ruf nach empirischen Studien, wobei aus methodologischen Debatten bekannt ist, dass auch diese nicht vor der Reproduktion normativer Annahmen gefeit sind. Im Rahmen der Tagung sollen daher sowohl theoretische als auch methodologische Beiträge Raum finden zu der Frage, inwiefern eine Normativität in der Inklusionsdebatte problematisch oder auch sinnvoll ist und wie mit Normativität in empirischen Studien umgegangen werden kann bzw. sollte. Auch bei der Arbeitstagung 2019 in Freiburg werden diskursstarke und interaktive Formate (Forschungswerkstätten, Impulsrunden, Themenforen) eine zentrale Rolle spielen. Der Call for Papers wird voraussichtlich im November 2018 erscheinen. Die Anmeldung zur Tagung wird ab März 2019 möglich sein. Wir freuen uns sehr, Sie in Freiburg zu begrüßen.Tagungsorganisation/Kontakt: Bettina Fritzsche (Freiburg), Andreas Köpfer (Freiburg), Monika Wagner-Willi (Muttenz, Schweiz).


Vortrag "Professionelle Kooperation im Kontext inklusionsorientierter Schulen - Spannungsfelder und Perspektiven"

15.11.2018 – Im Rahmen der Ringvorlesung des Freiburg Advanced Center of Education (FACE) hält Jun.-Prof. Dr. Andreas Köpfer einen Vortrag zum Thema "Professionelle Kooperation im Kontext inklusionsorientierter Schulen - Spannungsfelder und Perspektiven". Der Vortrag wird diskutiert von Jutta Spranz, Lehrerin an der Albert-Schweitzer-Schule II (Werkrealschule) in Freiburg.

Weitere Informationen zur FACE-Ringvorlesung


Workshop "Bedarfe von Schulen zu Inklusion forschungsbasiert begleiten" im Rahmen des FACE-Praxisphasentags

09.10.2018 – Die „Freiburger Inklusive Schulbegleitforschung“ (FRISBI) stellt im Rahmen des Freiburg Advanced Center of Education (FACE) ein Projekt dar mit dem Ziel, Schulen, die sich auf den Weg Richtung Inklusion gemacht haben oder machen möchten und in diesem Prozess Fragen und Herausforderungen begegnen, wissenschaftlich zu begleiten. Dabei werden – ausgehend von den Bedarfen von Schulen im Bereich Inklusion und in Dialog zwischen den Schulen und der Pädagogischen Hochschule Freiburg – Fragestellungen und Herausforderungen inklusiver Schul- und Unterrichtsentwicklung im Rahmen von Abschlussarbeiten Studierender forschungsbasiert bearbeitet, gemeinsam mit den Schulen diskutiert und aus den Ergebnissen Impulse für die Schulentwicklung abgeleitet. Der Workshop gibt einen Einblick in das bereits erprobte Lehr-Forschungsprojekt und präsentiert exemplarische Fragestellungen sowie erste Ergebnisse der Mikrostudien. Daran anknüpfend werden mit den Workshopteilnehmenden Fragen und Themenfelder im Bereich Inklusion und Heterogenität identifiziert, die an der jeweiligen Schule der wissenschaftlichen Begleitung bedürfen. Der Workshop wird durchgeführt von Jun.-Prof. Dr. Andreas Köpfer und Jun.-Prof. Dr. Katja Scharenberg aus der Forschungsgruppe Inklusion (FINK).

Nachbericht zum Workshop


Workshop "Einführung in die Mehrebenenanalyse mit HLM"

23.06. & 30.06.2018 – In der empirischen Bildungsforschung weisen Datensätze oft eine hierarchische Struktur auf: So lernen z.B. Schülerinnen und Schüler (Ebene 1) in Schulklassen (Ebene 2), welche wiederum verschiedene Lernkontexte innerhalb von Schulen (Ebene 3) darstellen. Wird eine solche geschachtelte Datenstruktur bei der Anwendung traditioneller Analyseverfahren, wie z. B. Regressions- und Varianzanalysen, nicht berücksichtigt, kann dies zu verzerrten Schätzungen führen. Die Mehrebenenanalyse gilt deshalb bei hierarchisch strukturierten Daten als Analysemethode der Wahl. Im Rahmen des Seminars werden zunächst theoretische und praktische Grundlagen sowie zentrale Aspekte von Mehrebenenmodellen für Quer- und Längsschnittanalysen erarbeitet. Im Fokus des Seminars stehen anschließend praktische Übungen. Dadurch erhalten die Seminarteilnehmenden eine grundlegende Einführung in die Handhabung und Anwendung der Software HLM (Raudenbush, Bryk & Congdon, 2013), die sich zur Berechnung von Mehrebenenregressionsmodellen eignet. Das Seminar richtet sich an Promovierende und Habilitierende, die im Rahmen empirisch-quantitativer Qualifikationsarbeiten hierarchischen Datenstrukturen begegnen. Es besteht auch die Möglichkeit, im Rahmen des Seminars mit eigenen Datensätzen zu arbeiten.

Weitere Informationen und Anmeldung


Antrittsvorlesung der beiden Juniorprofessuren

18.06.2018 - Die beiden Juniorprofessuren laden ein zur gemeinsamen Antrittsvorlesung:

  • Jun.-Prof. Dr. Andreas Köpfer: "Zwischen Programmatik und Praxis - Professionelle Kooperation im Kontext von Inklusion"
  • Jun.-Prof. Dr. Katja Scharenberg: "Inklusion und soziale Integration - Welche Rolle spielt der Klassenkontext?"

Die Antrittsvorlesungen findet am Montag, 18.06.2018, um 14 Uhr (c.t.) statt (KG 5, 104).

Anschließend wird zum Sektempfang im Foyer des KG 5 eingeladen.


Summer Studies "Inclusive Education - regional, national and international perspectives on inclusive school development"

11.-14.06.2018 – Inclusive Education deals with the analysis of participation/exclusion of people within organizational contexts of society, e.g. school. After the ratification of the UN Convention on the Rights of Persons with Disabilities (CRPD) in 2006, many countries, including Germany and Switzerland, legally signed up to establish an “inclusive education system at all levels” (Art. 24, UN). Inclusive education, therefore, has risen to become an international phenomenon – with various recontextualizations within the specific national and regional contexts.
In this seminar, students will learn about the history and current developments of inclusive education in Germany and Switzerland before and after the ratification of the UN convention. The focus will be on models of school/organizational development and their implications for multiprofessional collaboration in schools, didactics/classroom management and teacher education – but also on developments regarding other areas of education, e.g. vocational training. Tools, such as the “Index for Inclusion” (Booth & Ainscow 2000; 2011), will be presented and discussed. Furthermore, the aim of this seminar is to explore inclusive education from different countries' perspectives. Examples will be given from countries such as Canada and Spain, which have been implementing progressive legal structures for inclusive education for decades and have gradually developed support systems and frameworks. Based on an open, interactive and problem-based seminar design, students will have the possibility to bring in and discuss different models of inclusive education from their countries of origin and to learn about approaches in Germany, Switzerland and other countries.
The seminar is structured as follows (the exact structure will be discussed during the first session):

  • Introduction/overview of discourses on inclusive education in Germany and Switzerland
  • BarCamp/problem-based learning (developing workshops, e.g. focusing on multiprofessional collaboration in schools, school development and school leadership, governing diversity, didactics/classroom management, vocational training, teacher education)
  • Perspectives on inclusive education in Canada and Spain
  • Workshop presentations/discussion/documentation

The seminar is conducted by Jun.-Prof. Dr. Andreas Köpfer, Professor for Inclusive Education and Learning.