Hochschuldidaktische Veranstaltungen im Sommersemester 2011

Das hochschuldidaktische Angebot für das Sommersemester finden Sie in der Broschüre Fort- und Weiterbildungsangebote für Lehre - Forschung - Verwaltung.

Bei Fragen und sonstigem Beratungsbedarf wenden Sie sich bitte an Marion Degenhardt

Lehren und Lernen an der Hochschule: Lernprozesse anregen und begleiten

Sie sind „neu“ an unserer Hochschule? …oder Sie suchen den Austausch mit Kolleginnen und Kollegen und wünschen sich Anregungen zur Gestaltung Ihrer Lehrveranstaltungen? …oder Sie möchten sich mit Ihrer Rolle als Lehrende/r an der Hochschule auseinandersetzen? Dann könnte dieses Angebot hilfreich für Sie sein.

Ziele

- Sie werden verschiedene Methoden der Vorlesungs- und Seminargestaltung kennen lernen – oder neu kennen lernen.

- Sie werden gemeinsam mit den anderen Teilnehmer/innen diskutieren, inwieweit diese Methoden dazu geeignet sind, Lernprozesse in verschiedenen Hochschulsettings (kleinen Seminargruppen, Großveranstaltungen, heterogenen Gruppen etc.) sinnvoll anzuregen und zu begleiten. In diesem Zusammenhang werden wir auch auf Fragen bzgl. einer gendersensiblen Lehre eingehen.

- Weiterhin werden Sie diese methodischen Anregungen hinsichtlich der Nützlichkeit für Ihren eigenen Kontext überprüfen, bewerten und ggf. modifizieren.

Zielgruppe

Lehrbeauftragte und Kolleginnen und Kollegen, die erst seit kurzer Zeit an unserer Hochschule tätig sind.

Zeit und Ort

Donnerstag, 28.04.2011, 18-22 h, KG 5, 013 (Pädagogische Werkstatt)

Teilnehmer/innenzahl

Max. 15-20 TN, Anmeldung ist erforderlich! Die Veranstaltung findet statt, wenn bis zum 26.04. mindestens fünf Anmeldungen vorliegen.

Anbietende Einrichtung und Ansprechpartnerin

Hochschuldidaktik (ZWH), Marion Degenhardt

Die Teilnahme an dieser Veranstaltung ist anerkennungsfähig für das Baden-Württemberg-Zertifikat für Hochschuldidaktik. Bitte wenden Sie sich diesbzgl. an Marion Degenhardt.

 

 

Kollegiale Praxisberatung – Pädagogische Professionalisierung

Zu diesem offenen Treff in der Pädagogischen Werkstatt sind alle diejenigen eingeladen, die sich auf der Suche nach (Teil-)Antworten befinden auf die Fragen: Wie wird Wissen zu Können sowie Handeln und wie können wir diesen Prozess bestmöglich unterstützen und begleiten? Oder, wie können wir auch in Zeiten zunehmenden Drucks unseren eigenen Ansprüchen an Lehre gerecht werden, auftretenden Problemen konstruktiv begegnen und uns gegenseitig darin unterstützen, unsere Ziele nicht aus den Augen zu verlieren?

Ziele

Wir werden diese Fragen sicher nicht abschließend beantworten können, aber wir können

- unsere eigene pädagogische Praxis und Rolle an der Hochschule im Schutz einer vertrauten (durch diese Arbeit vertraut werdenden) Gruppe gemeinsam reflektieren und

- uns für das Sommersemester individuelle Ziele setzen und – unterstützt durch die anderen Gruppenmitglieder – unseren jeweiligen Weg durch das Semester anschauen und ggf. verändern.

Zielgruppe

Lehrende

Zeit und Ort

3-4 Treffen pro Semester. Erstes Treffen: Montag, 02.05.2011, 18 h, KG 5, 013 (Päd. Werkstatt)

Teilnehmer/innenzahl

Dieser offene Treff ist auf max. 10 Teilnehmer/innen begrenzt. Anmeldung ist erforderlich.

Anbietende Einrichtungen und Ansprechpartnerinnen

Pädagogische Werkstatt (ZWH), Jutta Heppekausen

Hochschuldidaktik (ZWH), Marion Degenhardt

 

 

Dialogkompetenzen – von Israel/Palästina bis zur Schule/Hochschule

Diese Veranstaltungsreihe (Teil des InViSta-Programms) während der Offenen Zeit in der Pädagogischen Werkstatt richtet sich an Studierende und Lehrende, die über berufsfeldspezifische Fragestellungen gemeinsam nachdenken möchten. Die Gesprächsimpulse werden von eingeladenen Expert/innen und – wie schon seit vielen Semestern – durch Filme gegeben. Im Sommersemester 2011 widmen wir uns dem Thema „Dialogkompetenzen“.

Ziele

„Dialogkompetenzen“ – eigentlich ein gängiges Thema, aber wir wagen dieses Semester den ungewöhnlichen Versuch, eine Brücke zwischen scheinbar sehr weit auseinander liegenden Ufern zu schlagen. Wir laden ein zu Einblicken

- in Dialogerfahrungen zwischen Nachkommen der Verfolgten

- und Täter/innengeneration aus der NS-Zeit,

- in Dialogprojekte in Israel und Palästina zwischen Jüdinnen/Juden und Palästinenser/innen,

- in eine dialogische Annäherung zwischen einer Russlanddeutschen und einer „eingeborenen“ Deutschen in Form von Dokumentarliteratur. Und dann wagen wir im traditionellen PW-Sommerworkshop den Sprung ins pädagogische Berufsfeld. Welche hier erfahrenen Haltungen könnten nützlich sein

- für Gespräche zwischen Lehrer/innen und Eltern „mit Hintergründen“,

- für die Kommunikation z.B. im Deutschunterricht in vielsprachigen Schulklassen,

- für ggf. konfliktlastige Gespräche zwischen Studierenden und Hochschullehrenden?

Dialogfähigkeiten können (und sollen allein) kein strukturelles Machtgefälle ausgleichen, nachhaltige Leidenserfahrungen (z.B. im Zusammenhang mit der NS-Zeit und/ oder mit Krieg, Vertreibung, Besatzung und Auswanderung) nicht ungeschehen machen oder pädagogische Asymmetrien aufheben. Aber vielleicht können gelingende Dialoge Blockaden in der gegenseitigen und Selbst-Wahrnehmung lösen, Haltungen in Bewegung setzen und neue Handlungsmöglichkeiten eröffnen. In diesem Sinn fragen wir: Können wir aus dem Gelingen oder auch Misslingen dieser ganz verschiedenen Dialogerfahrungen etwas für die Dialoge zwischen Lehrenden und Lernenden in Schule und Hochschule lernen? Welche Kompetenzen brauchen wir, damit achtsames Hören und Sprechen, gegenseitige wertschätzende Wahrnehmung, Anerkennung und Akzeptanz bei all den Unterschieden gelingen kann? Was brauchen wir – auch in der Hochschullehre – um uns in Dialogfähigkeit zu bilden?

Zielgruppe

Studierende und Lehrende

Teilnehmer/innenzahl

Unbegrenzt

Ort und Zeit

Pädagogische Werkstatt, KG 5, 013; Daten und Zeiten: www.ph-freiburg.de/de/hochschule/zentrale-einrichtungen/zwh/abteilungen/paedagogische-werkstatt.html
> Offene Treffs und Arbeitskreise

Anbietende Einrichtung und Ansprechpartnerin

Pädagogische Werkstatt, Jutta Heppekausen

 

Sommerworkshop für Lehrende und Studierende

Dialogkompetenzen im eigenen berufspraktischen Feld

Arbeitsgruppen:

- Dialogkompetenzen in Elterngesprächen im schulischen Kontext

(Jutta Heppekausen, PH Freiburg, Supervisorin)

- Dialogischer Deutschunterricht in vielsprachigen Schulklassen

(Yvonne Decker, PH Freiburg)

- Dialoge zwischen Hochschullehrenden und Studierenden

(Waltraud Ziegler, Trainerin für Rhetorische Kommunikation,

Supervisorin)

Zeit und Ort

28.06.2011, 16-20 Uhr

Anbietende Einrichtung und Ansprechpartnerin

Pädagogische Werkstatt, Jutta Heppekausen

In Kooperation mit der Hochschuldidaktik der PH Freiburg.

Fragen und weitere Informationen: heppekausen@ph-freiburg.de

 

 

Das studienbegleitende Portfolio: Persönlicher Weggefährte, Instrument für wissenschaftliches Arbeiten und alternative Prüfungsform

Auf der Grundlage des 2008 vom Prorektorat für Lehre geförderten Pilotprojekts „E-Portfolios als alternative Prüfungsform“ im Institut Deutsch soll die Verankerung eines studienbegleitenden Portfolios an der Hochschule weiter verfolgt werden. Gemeinsam mit Vertreter/innen von Lehre, Verwaltung und Studierendenschaft sollen Erfahrungen in Portfolioarbeit aus einzelnen Ausbildungsbereichen ausgetauscht,  konzeptuelle Überlegungen für den fächerübergreifenden Portfolioeinsatz entwickelt und weiterer hochschuldidaktischer Unterstützungsbedarf identifiziert und formuliert werden.

Ziele

- Erfahrungsaustausch und Klärung von Fragen sowie auftretenden Problemen

- Entwicklung konzeptioneller Vorstellungen zur weiteren Verankerung eines studienbegleitenden Portfolios in einzelnen Lehrveranstaltungen bzw. Studiengängen

- Schreibdidaktische Überlegungen für reflexive Aufgaben

- Identifizierung hochschuldidaktischen Unterstützungsbedarfs

Zielgruppe

Lehrende, Hochschulleitung und -verwaltung, Studierende

Zeit und Ort

Erster Termin: 17.05.2011, 16 h, Schreibzentrum, die weiteren Termine werden gemeinsam mit den Teilnehmenden festgelegt.

Teilnehmer/innenzahl

Max. 10-15 TN

Anbietende Einrichtungen und Ansprechpartner/in

Hochschuldidaktik, Marion Degenhardt

Schreibzentrum, Dr. Gerd Bräuer

 

 

Konfliktklärung und Konflikttraining: Schwierige Situationen in der Lehre und Verwaltung

Immer wenn Menschen zusammen arbeiten, prallen verschiedene Meinungen, Interessen und Haltungen aufeinander. Hochschule als Organisation erwartet bewegliches Handeln in den unterschiedlichsten Rollen. Das stellt hohe Anforderungen an die eigene Kommunikationsfähigkeit und hohe Ansprüche an den Umgang mit Konflikten und Eskalationsmomenten. In unserem Workshop wollen wir aufzeigen

- wann Meinungsverschiedenheiten in Konflikte umschlagen,

- wodurch Konfliktklärung weitere Eskalationsstufen verhindert,

- wie Konfliktdiagnose die Themen im Konflikt herausarbeiten hilft, und praktisch erproben,

- dass Konflikte eine Chance zu einer differenzierten und reicheren Kommunikation darstellen,

- wie eine Konfliktsituation zur persönlichen Weiterentwicklung genutzt werden kann

- und welche Schritte und Methoden eine schrittweise Klärung befördern.

Konzepte der Kommunikationspädagogik und Konflikttheorie bilden den Rahmen für Reflexion und Handlungsmöglichkeiten.

Zielgruppe

Hochschullehrende sowie Interessierte aus Verwaltung und zentralen Einrichtungen.

Die Teilnahme an diesem Workshop ist sowohl für diejenigen, die bereits die vorangegangenen Veranstaltungen besucht haben als auch für Neu- Einsteiger/innen möglich.

Zeit und Ort

Montag, 25.07.2011, 9-13 h. Der Ort wird noch bekannt gegeben. Anmeldung ist erforderlich.

Teilnehmer/innenzahl

Max. 8-10 Personen

Referentin

Waltraud Ziegler, Supervisorin M.A. und Kommunikationspädagogik M.A.

Anbietende Einrichtung und Ansprechpartnerin

Hochschuldidaktik (ZWH), Marion Degenhardt

Die Teilnahme an diesem Angebot ist anerkennungsfähig für das Baden-Württemberg- Zertifikat für Hochschuldidaktik. Bitte wenden Sie sich diesbzgl. an Marion Degenhardt.

 

 

Beteiligte involvieren: Moderationen in Hochschullehre und Gremienarbeit

Die Hochschule ist ein Ort der Meinungsvielfalt, Pluralität von Interessen und Expertise in den verschiedensten Bereichen. In diesem Kontext ist die Frage von Bedeutung, wie diese Vielfalt und Pluralität sinnvoll für die Unterstützung von Lehr-/Lernprozessen sowie für die Weiterentwicklung einzelner Bereiche und der Hochschule insgesamt genutzt werden können. Moderationen in Lehre und Gremienarbeit stellen eine Möglichkeit hierzu dar. Dabei ist es nicht nur wichtig, die „Werkzeuge“ für erfolgreiche Moderationen im Hochschulkontext zu kennen und einsetzen zu können, sondern entscheidend ist auch, den bedeutungsvollen Stellenwert moderatorischer Arbeit zu beleuchten: Welche Ziele verfolge ich mit der Moderation? Welche veränderte Rolle nehme ich als Moderator/in ein? Welche Haltung habe ich gegenüber den Lernenden und Kolleg/innen? etc.

Ziele

Ein Ziel dieses Abrufangebotes ist, Sie mit den Elementen und Phasen moderatorischer Arbeit vertraut zu machen, verschiedene „Werkzeuge“ zur Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung von Moderationen kennen zu lernen und im Hinblick auf ihre Ziele und mögliche Einsatzbereiche kritisch zu hinterfragen.

Außerdem besteht die Möglichkeit, eigene bevorstehende Moderationen gemeinsam zu planen. Individuelles Coaching bei der Durchführung geplanter Moderationen ist ebenfalls Teil des Angebots.

Zielgruppe

Hochschullehrende und Interessierte aus Verwaltung und zentralen Einrichtungen

Zeit und Ort

Dieses Angebot ist eine Abrufveranstaltung. Bei Bedarf wenden Sie sich bitte an Frau Degenhardt, um einen Termin zu vereinbaren. Umfang und Dauer der Veranstaltung werden nach gemeinsamer Absprache festgelegt.

Teilnehmer/innenzahl

Dieses Angebot eignet sich sowohl für Einzelpersonen als auch für Kleingruppen bis zu max. 8 Personen.

Anbietende Einrichtung und Ansprechpartnerin

Hochschuldidaktik (ZWH), Marion Degenhardt

Weitere Beratungsangebote

Die Teilnahme an diesem Angebot ist anerkennungsfähig für das Baden-Württemberg- Zertifikat für Hochschuldidaktik. Bitte wenden Sie sich diesbzgl. an Marion Degenhardt.

 

 

Sprachen lernen an der PH Freiburg

Die Pädagogische Hochschule unterstützt das Sprachenlernen. Sie bietet dazu Sprachkurse, die Förderung von Sprachlerntandems und ein Multimedialabor mit freien Öffnungszeiten an. Die Sprachkurse sind für Studierende und Lehrende aller Fächer und Studiengänge sowie Gasthörer/innen geöffnet. Die Teilnahme an den Sprachkursen ist grundsätzlich kostenpflichtig.

Weitere Informationen und Anmeldemodalitäten finden Sie unter:
www.ph-freiburg.de/sprachen

Anbietende Einrichtung und Ansprechpartnerin

Institut für deutsche Sprache und Literatur, Dr. (Rus) Natalia Hahn

 

 

Wissenschaftliche Qualifikation - und dann? Mögliche Berufsperspektiven in der Wissenschaft

Die Wege wissenschaftlicher Qualifikation sind vielfältig und oftmals für viele mit der Frage nach den beruflichen Perspektiven für eine wissenschaftliche Laufbahn verbunden. An diesem Punkt knüpft das folgende Workshopangebot an. Im ersten Teil des Workshops erläutern wir zunächst unterschiedliche Bereiche wissenschaftlicher Qualifikation (Dissertation, Habilitation – kumulativ oder traditionell –, Juniorprofessur, Abordnungen etc.) und gehen auf die damit jeweils verbundenen Karrieremöglichkeiten ein. In einem zweiten Block widmen wir uns der Frage „Wie komme ich dorthin?“. Hier geht es um die Planung von Meilensteinen und das Kennenlernen von Unterstützungssystemen zur Überwindung möglicher Hürden auf Ihrem Berufsweg. Überlegungen, wie Sie sich auf verschiedene Wege vorbereiten können und sich damit möglichst viele Türen für die Zukunft öffnen, sollen dabei nicht zu kurz kommen. Im letzten Teil des Workshops besteht dann noch die Möglichkeit, an Ihren konkreten Fragen zu arbeiten.

Methoden

- Impulsreferate

- Partner- und Gruppenarbeit

- Plenumsdiskussionen

Zielgruppe

Doktorandinnen und Habilitandinnen

Zeit und Ort

Donnerstag, 12.05.2011, 18:00 (st)-21:30 h, KG 5, 013 (Pädagogische Werkstatt)

Anmeldung bis zum 04.05. Bei Interesse können der Anmeldung bereits konkrete Fragen und Anliegen beigefügt werden.

Referentin

Dr. Dagmar Höppel, Leiterin der Geschäftsstelle der Landeskonferenz der Gleichstellungsbeauftragten an den wiss. Hochschulen Baden-Württembergs (LaKoG)

Anmeldung, anbietende Einrichtungen und Ansprechpartnerinnen:

Gleichstellungsbüro, Doris Schreck

Hochschuldidaktik (ZWH), Marion Degenhardt