Kollegiale Praxisberatung – Pädagogische Professionalisierung

Zu diesem offenen Treff in der Pädagogischen Werkstatt sind alle diejenigen eingeladen, die sich auf der Suche nach (Teil-)Antworten befinden auf die Fragen: Wie wird Wissen zu Können sowie Handeln und wie können wir diesen Prozess bestmöglich unterstützen und begleiten? Oder, wie können wir auch in Zeiten zunehmenden Drucks unseren eigenen Ansprüchen an Lehre gerecht werden, auftretenden Problemen konstruktiv begegnen und uns gegenseitig darin unterstützen, unsere Ziele nicht aus den Augen zu verlieren?

Ziele

Wir werden diese Fragen sicher auch in diesem Semester nicht abschließend beantworten können, aber wir können

  • unsere eigene pädagogische Praxis und Rolle an der Hochschule im Schutz einer vertrauten (durch diese Arbeit vertraut werdenden) Gruppe gemeinsam reflektieren und
  • uns für das Wintersemester individuelle Ziele setzen und – unterstützt durch die an­deren Gruppenmitglieder – unseren jeweiligen Weg durch das Semester anschauen und ggf. verändern.

Zielgruppe 

Lehrende

Zeit und Ort 

3-4 Treffen pro Semester. Erstes Treffen: Montag, 22.04.2013, 18:00 (st) h, KG 5, 013 

(Päd. Werkstatt)

Teilnehmer/innenzahl

Dieser offene Treff ist auf max. 10 TN begrenzt. Anmeldung ist erforderlich.

Anbietende Einrichtungen und Ansprechpartnerinnen

Pädagogische Werkstatt (ZWH), Jutta Heppekausen (heppekausen(atnospam)ph-freiburg.de)

Hochschuldidaktik (ZWH), Marion Degenhardt (degenhardt(atnospam)ph-freiburg.de)

 

Lehren und Lernen an der Hochschule: Lernprozesse anregen und begleiten

Diese Veranstaltung muss leider krankheitsbedingt ausfallen!

Sie sind „neu“ an unserer Hochschule? …oder Sie suchen den Austausch mit Kolleginnen und Kollegen und wünschen sich Anregungen zur Gestaltung Ihrer Lehrveranstaltungen? …oder Sie möchten sich mit Ihrer Rolle als Lehrende/r an der Hochschule auseinandersetzen? Dann könnte dieses Angebot hilfreich für Sie sein.

Ziele

  • Sie werden verschiedene Methoden der Vorlesungs- und Seminargestaltung kennen lernen – oder neu kennen lernen.
  • Sie werden gemeinsam mit den anderen Teilnehmer/innen diskutieren, inwieweit diese Methoden dazu geeignet sind, Lernprozesse in verschiedenen Hochschulsettings (kleinen Seminargruppen, Großveranstaltungen, heterogenen Gruppen etc.) sinnvoll anzuregen und zu begleiten. In diesem Zusammenhang werden wir auch auf Fragen bzgl. einer gendersensiblen Lehre eingehen.
  • Weiterhin werden Sie diese methodischen Anregungen hinsichtlich der Nützlichkeit für Ihren eigenen Kontext überprüfen, bewerten und ggf. modifizieren.

Zielgruppe

Lehrbeauftragte und Kolleginnen und Kollegen, die erst seit kurzer Zeit an unserer Hochschule tätig sind, sowie alle sonstigen Interessierten.

Zeit und Ort

Donnerstag, 25.04.2013, 18-22 h, Pädagogische Werkstatt, KG 5, 013

Teilnehmer/innenzahl

Max. 15 TN, Anmeldung ist erforderlich! Die Veranstaltung findet statt, wenn bis zum 22.04.2013 mindestens fünf Anmeldungen vorliegen.

Anbietende Einrichtung und Ansprechpartnerin

Hochschuldidaktik (ZWH), Marion Degenhardt

(degenhardt(atnospam)ph-freiburg.de)

Die Teilnahme an dieser Veranstaltung ist anerkennungsfähig für das Baden-Württemberg-Zertifikat für Hochschuldidaktik. Bitte wenden Sie sich diesbzgl. an Marion Degenhardt.

Kollegiale Beratung für Doktorandinnen und Doktoranden

Sie sind Promovierende/r an der Pädagogischen Hochschule Freiburg? Sie kennen aus eigener Erfahrung, dass eine Promotion eine Herausforderung mit Höhen und Tiefen ist? Als anspruchsvolles Arbeits- und Schreibprojekt erfordert eine Promotion neben fachlichen auch persönliche Kompetenzen wie Selbstorganisation und Selbstverantwortung. 

Die Pädagogische Hochschule Freiburg bietet im Rahmen der Bildungswissenschaftlichen Graduiertenakademie (BiwAk) ab dem Sommersemester 2013 eine kollegiale Beratungsgruppe speziell für Promovierende an. Im Rahmen einer Kick-off-Veranstal­tung werden Sie als Teilnehmer/innen Ihre konkreten promotionsbezogenen Ziele für die kommenden 6 Monate spezifizieren, einen persönlichen Umsetzungsplan zur Realisierung Ihrer Ziele entwickeln und die Methode der Kollegialen Beratung kennenlernen. Anschließend beginnen Sie in kleinen, interdisziplinär ausgerichteten Gruppen in einen regelmäßigen, strukturierten Austausch zu treten. Dabei bietet Ihnen das Konzept der Kollegialen Beratung die Möglichkeit – zunächst für einem Zeitraum von einem halben Jahr – sich gegenseitig fachlich und persönlich zu beraten und zu unterstützen.

Zielgruppe

Doktorandinnen und Doktoranden

Zeit und Ort

Kick-Off-Veranstaltung 

17.05.2013 oder 07.06.2013, 10:00-13:00 h (s.t.) (die Teilnahme an einem der beiden Termine ist verpflichtend für die Teilnahme an den weiteren Treffen)

Folgetermine

(jeweils 10:00-12:00 h (s.t.) 14.06., 21.06., 28.06., 05.07., 12.07.2013

Abschlusstreffen 

19.07.2013, 10:00-13:00 h (s.t.)

Der Raum wird noch bekannt gegeben.

Infos und Anmeldung

Für Fragen und zur Anmeldung melden Sie sich bitte bei Heike Ehrhardt. Anmeldungen werden bis 10.05.2013 entgegen genommen. Für die Veranstaltung werden keine Kursgebühren erhoben. Eine Anrechnung der Teilnahme auf das Zertifikat der Graduiertenakademie des PH-Verbunds ist möglich.

Teilnehmer/innenzahl

Die Veranstaltung findet statt, wenn sich bis zum 10.05. mindestens sechs Personen angemeldet haben.

Anbietende Einrichtung und Ansprechpartnerin

Prorektorat Forschung, Heike Ehrhardt (heike.ehrhardt@ph-freiburg.de)

Hochschuldidaktik (ZWH), Marion Degenhardt (degenhardt@ph-freiburg.de) 

Lehrevaluationen ...und was dann?

An unserer Hochschule werden regelmäßig vielfältige Formen studentischer Lehrevaluationen durchgeführt. Die Ergebnisse solcher Evaluationen werden vielfach an die Studierenden zurück gemeldet und ggf. mit ihnen besprochen – ein Vorgehen, das sowohl im Hinblick auf die Validierung der Ergebnisse als auch für die Verbesserung der eigenen Lehre und nicht zuletzt zur Erhöhung der Akzeptanz von Lehrevaluationen sehr sinnvoll ist. 

Im Rahmen dieses Workshops wollen wir uns zum einen über verschiedene Formen von Lehrevaluationen austauschen und zum anderen der Frage widmen, wie die Rückmeldung und Besprechung der Ergebnisse so geschehen kann, dass sie für alle Beteiligten einen Gewinn darstellt&nb

  • sowohl im Hinblick auf Transparenz (z.B. Transparenz der jeweiligen Ziele)
  • als auch im Hinblick auf die Sicherung und kontinuierliche Weiterentwicklung der Qualität der Lehre auf individueller Ebene sowie der Lehre an unserer Hochschule insgesamt.

Ziele

  • Austausch über Formen von und Erfahrungen mit studentischen Lehrevaluation sowie Klärung von Fragen,
  • gemeinsame Überlegungen zu möglichen Formen der Rückmeldung der Evaluationsergebnisse an die Studierenden sowie zur Gestaltung eines Dialogs mit den Studierenden darüber.

Zielgruppe

Lehrende

Zeit und Ort

Donnerstag, 13.06.2013, 18-20 h, Der Raum wird noch bekannt gegeben.

Teilnehmer/innenzahl

Max. 15 TN, Anmeldung ist erforderlich! Die Veranstaltung findet statt, wenn bis zum 10.06.2013 mindestens fünf Anmeldungen vorliegen.

Anbietende Einrichtung und Ansprechpartnerin

Hochschuldidaktik (ZWH), Marion Degenhardt 

(degenhardt(atnospam)ph-freiburg.de)

 

Konstruktiv streiten - Konflikte klären in der Lehre und Verwaltung

Wenn wir zusammenarbeiten haben wir nicht unbedingt dieselben Konzepte von Kooperation und Zusammenspiel im Kopf. Die Unterschiede, was für uns wichtig und richtig ist, können erheblich voneinander abweichen. Das kann in der Lehre zu Tage treten, innerhalb von Gremien und Forschungsteams genauso wie in der Verwaltung. Die Unterschiede lassen sich oft nur noch mit Reibungsverlusten oder Kränkungen aushandeln; eine agile Kommunikation ist eingeschränkt – Konflikte bestimmten das Tun und Denken. 

Die Organisation Hochschule hingegen setzt auf bewegliches Handeln in den unterschiedlichsten Rollen. Deshalb brauchen wir sowohl Instrumente zur konkreten Konfliktklärung als auch Anregungen für ein kommunikatives und kollegiales Miteinander.

In unserem Workshop zeigen wir auf, 

  • wann Meinungsverschiedenheiten in Konflikte umschlagen, 
  • welches Einlenken weitere Eskalationsstufen verhindert, 
  • wie wir Klärung für die persönliche Weiterentwicklung nutzen können.

Wir erproben praktisch 

  • Chancen der Konfliktklärung hin zu einer differenzierten und reicheren Kommunikation, 
  • das Herausarbeiten von sog. Schnittstellen-Kommunikationen 
  • sowie konkrete Schritte und Methoden einer einvernehmlichen Klärung.

Konzepte der Kommunikationspädagogik und Konflikttheorie bilden den Rahmen für Reflexion und Handlungsmöglichkeiten.

Zielgruppe 

Hochschullehrende sowie Interessierte aus Verwaltung und zentralen Einrichtungen. Die Teilnahme an diesem Workshop ist sowohl für diejenigen, die bereits die vorangegangenen Veranstaltungen besucht haben als auch für Neu-Einsteiger/innen möglich.

Zeit und Ort 

Montag, 22.07.2013, 9-13 h. KG 2, Raum 217

Anmeldung ist erforderlich.

Teilnehmer/innenzahl

Max. 8-10 TN. Es wird eine gleichmäßige Besetzung von Teilnehmer/innen aus den verschiedenen Bereichen der Hochschule angestrebt. 

Referentin

Waltraud Ziegler, Supervisorin M.A. und Kommunikationspädagogin M.A.

Anbietende Einrichtung und Ansprechpartnerin

Hochschuldidaktik (ZWH), Marion Degenhardt (degenhardt(atnospam)ph-freiburg.de)

Die Teilnahme an diesem Angebot ist anerkennungsfähig für das Baden-Württemberg-Zertifikat für Hochschuldidaktik. Bitte wenden Sie sich diesbzgl. an Marion Degenhardt.

 

Beteiligte involvieren: Moderationen in Hochschullehre und Gremienarbeit

Die Hochschule ist ein Ort der Meinungsvielfalt, Pluralität von Interessen und Expertise in den verschiedensten Bereichen. In diesem Kontext ist die Frage von Bedeutung, wie diese Vielfalt und Pluralität sinnvoll für die Unterstützung von Lehr-/Lernprozessen sowie für die Weiterentwicklung einzelner Bereiche und der Hochschule insgesamt genutzt werden können. Moderationen in Lehre und Gremienarbeit stellen eine Möglichkeit hierzu dar. 

Dabei ist es nicht nur wichtig, die „Werkzeuge“ für erfolgreiche Moderationen im Hochschulkontext zu kennen und einsetzen zu können, sondern entscheidend ist auch, den bedeutungsvollen Stellenwert moderatorischer Arbeit zu beleuchten: Welche Ziele verfolge ich mit der Moderation? Welche veränderte Rolle nehme ich als Moderator/in ein? Welche Haltung habe ich gegenüber den Lernenden und Kolleg/innen? etc. 

Ziele

Ein Ziel dieses Abrufangebotes ist, Sie mit den Elementen und Phasen modera­torischer Arbeit vertraut zu machen, verschiedene „Werkzeuge“ zur Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung von Moderationen kennen zu lernen und im Hinblick auf ihre Ziele und mögliche Einsatzbereiche kritisch zu hinterfragen. 

Außerdem besteht die Möglichkeit, eigene bevorstehende Moderationen gemeinsam zu planen. Individuelles Coaching bei der Durchführung geplanter Moderationen ist ebenfalls Teil des Angebots.

Zielgruppe 

Hochschullehrende und Interessierte aus Verwaltung und zentralen Einrichtungen

Zeit und Ort 

Dieses Angebot ist eine Abrufveranstaltung. Bei Bedarf wenden Sie sich bitte an Frau Degenhardt, um einen Termin zu vereinbaren. Umfang und Dauer der Veranstaltung werden nach gemeinsamer Absprache festgelegt.

Teilnehmer/innenzahl

Dieses Angebot eignet sich sowohl für Einzelpersonen als auch für Kleingruppen bis zu max. 8 Personen. 

Anbietende Einrichtung und Ansprechpartnerin

Hochschuldidaktik (ZWH), Marion Degenhardt (degenhardt(atnospam)ph-freiburg.de)

Weitere Beratungsangebote finden Sie im Internet unter 

https://www.ph-freiburg.de/hochschule/zentrale-einrichtungen/zwh/abteilungen/hochschuldidaktik/service/beratung-und-moderation.html 

Die Teilnahme an diesem Angebot ist anerkennungsfähig für das Baden-Württemberg-Zertifikat für Hochschuldidaktik. Bitte wenden Sie sich diesbzgl. an Marion Degenhardt.

Inklusion – ethnisch gesehen oder: Die Schwierigkeiten, nicht zu diskriminieren

Diese Veranstaltungsreihe (auch Teil des InViSta-Programms) während der Offenen Zeit in der Pädagogischen Werkstatt richtet sich an Studierende und Lehrende, die über berufsfeldspezifische Fragestellungen gemeinsam nachdenken möchten. Die Gesprächsimpulse werden von eingeladenen Expert/innen und – wie schon seit vielen Semestern – durch  Filme gegeben.

Ziele

Inklusion – ein vieldiskutiertes Vorhaben, nicht nur in schulischen Einrichtungen. Hier soll es um den Teilaspekt der ethnischen Inklusion gehen. Mit unserem Angebot sollen Veränderungsprozesse in pädagogischen Einrichtungen unterstützt werden, die ein gleichberechtigtes Lernen und Leben von Angehörigen unterschiedlicher ethnischer Zugehörigkeiten fördern wollen. Damit werden – meistens unbeabsichtigte – persönliche oder strukturelle Diskriminierungen Thema. Ziel unserer Veranstaltungsreihe ist es, einen Beitrag dazu zu leisten, wie diese zu erkennen und ihnen entgegenzuwirken ist. Zwei sich ergänzende Zugänge bieten wir dazu an: 

  • Zum einen eine Vertiefung von Wissen über Diskriminierungszusammenhänge gegenüber Minderheitsangehörigen, 
  • zum anderen die Stärkung eines selbstreflexiven Umgangs mit eigenen (ungewollten) Ausgrenzungspraktiken in der Rolle von pädagogisch Verant­wortlichen.

Beide Aspekte können in der Verzahnung von Spielfilmen, Expert_innengesprächen und Workshops bearbeitet werden.

Zielgruppe 

Studierende und Lehrende

Teilnehmer/innenzahl 

unbegrenzt

Anbietende Einrichtung und Ansprechpartnerin 

Pädagogische Werkstatt, Jutta Heppekausen (heppekausen(atnospam)ph-freiburg.de