Studienangebot Sommersemester 2018

II. Themengeleitetes Studium

Erziehungs- und Sozialwissenschaften

SEN 203 - Radio Rostfrei – Seniorenstudierende machen Radio

SEN 203 SeSen - Mittwoch 14.30-16 Uhr - Pavillon 3- 010 - Stricker

 

Radio von Senioren (nicht nur) für Senioren - das Team von Radio Rostfrei macht seit 2006 ein engagiertes Programm, das man am ersten Donnerstag im Monat auf UKW 88,4 MHz von 10 bis 11 Uhr im Raum Freiburg hören kann. Jeden Mittwoch trifft sich die Redaktion, um Ideen in Themen und Themen in Beiträge zu verwandeln. Dabei gibt es keine Einschränkungen: Was interessiert, kann zum Thema gemacht werden. Erleben Sie die Produktionsbedingungen des Mediums Radio und lernen Sie ein scheinbar altes Medium auf neue Weise zu hören. Interessierte sind herzlich eingeladen vorbei zu schauen. Empfehlenswert zum Beginn sind die Seminare "Einführung ins Radiomachen" und "On Air".

 

Voraussetzungen: Freude am Erarbeiten neuer Themen; Umgang mit Sprache; Interesse an Produktion und Rezeption von Medien; Vorerfahrungen sind nicht notwendig. Der Einstieg ist jederzeit möglich.

 

EW 066 - Einführung ins Radiomachen – Praxisseminar Medienpädagogik

Seminar - Donnerstag 14–16 Uhr - Kleines Auditorium - 003 - Löffler

Das Seminar basiert auf den Prinzipien handlungsorientierter Medienpädagogik und reflexiv-praktischer Medienarbeit. Leitbegriff und zentrales Konzept der Medienpädagogik ist die Medienkompetenz. Was unter dieser zu verstehen ist, wie handlungsorientierte Medienpädagogik umgesetzt werden kann und worin der Mehrwert von aktiver Medienarbeit liegt, soll theoretisch wie praktisch erfahrbar werden. Produziert werden verschiedene Audiobeiträge (Umfrage, Interview, Meldung/Nachricht, O-Ton-Beiträge und Kurzhörspiele), deren Einsatz im Unterricht kritisch reflektiert wird. In Anlehnung an lebensweltliche Kontexte werden in 2-er Gruppen alle Beitragsformen selbst produziert und auf PH 88,4 - dem Radio der Pädagogischen Hochschule Freiburg - ausgestrahlt.

 

Literatur: Bloech, Michael (2005): Junges Radio: Kinder und Jugendliche machen Radio. München: kopaed. Hüther/Schorb (Hrsg.) (2005): Grundbegriffe Medienpädagogik. München: kopaed.

 

Müller, Sandra (2011): Radio machen. Konstanz: UVK.

 

Niesyto, Horst (2015): Medienbildung in der Bildungsplanreform 2016: "Digitale Medien - wenn vorhanden". In: Onlinemagazin Ludwigsburger Beiträge zur Medienpädagogik, Ausgabe 18/2015. www.ph-ludwigsburg.de/fileadmin/subsites/1b-mpxx-t-01/user_files/Online-Magazin/Ausgabe18/Niesyto18.pdf

 

 

EW 060 - On Air – Einführung in Aspekte des Radiomachens für den pädagogischen Alltag

Seminar - Montag 14–16 Uhr - Kleines Auditorium - 002 - Brieke

EW 065 - Demokratie im Zeitalter digitaler Medien

Seminar - Dienstag (10.04. - 16.06.18) von 10-12 und 21.07.18 von 10-16 Uhr - Kleines Auditorium - 002 - Löffler

 

Eine fächerübergreifende Aufgabe von Lehrerinnen und Lehrern ist die Erziehung junger Menschen zu demokratisch handlungsfähigen Mitgliedern der Gesellschaft. In einer Demokratie kommt den Medien als "vierte Gewalt" eine zentrale Rolle zu. Insbesondere digitale Medien werden in demokratischen Prozessen immer bedeutender - sie bergen jedoch auch das Potenzial, eben jene Demokratie zu gefährden, deren Stütze sie sein sollen. Im Rahmen des Seminars werden diese Aspekte eingehend betrachtet und durch ein von Ihnen selbst in Zusammenarbeit mit dem PH-Radio produziertes Interview bzw. Podcast vertieft. So lernen Sie eine praxistaugliche Methode kennen, mit der Sie Demokratieerziehung und handlungsorientierte Medienpädagogik ansprechend verbinden können. Gleichzeitig sammeln Sie unmittelbare Erfahrungen für die spätere Umsetzung mit Ihren Schülerinnen und Schülern. Last but not least ist das Seminar eine Gelegenheit, Ihre eigene Demokratiekompetenz zu erweitern.

 

Die Präsentation der Projekte findet kompakt am 21. Juli 2018 von 10-16 Uhr statt.

BEW 205 - Theorien des Lernens im Erwachsenenalter – Reflecting Perception by Art

Seminar - Montag 14-16 Uhr - KG2 - 207 - Bösch

Our visual perception is sometimes selective. However, the way we perceive the world has a great influence on how we behave, act and communicate.In this seminar we will reflect ourselves and experience our own visual perception. We will learn about aesthetic perception, expressing in art and will discover distorted perceptions of our own mind. Art and particularly drawing allows us to improve our awareness of body language, non-verbal communication and our understanding of social situations. Thereby, we can get access to unconscious proceedings.

BEW 206 - Theorie, Politik und Empirie des Lebenslangen Lernen – Lifelong Learning

Seminar - Dienstag 16-18 Uhr - KG2 - 207 - Bösch

 

It is never too late to learn - In this interactive course we will explore the development of the theory and practice of lifelong learning and adult education. The course will be held in English but it will be easy for non-native speakers.

 

 

EW 009 - Inklusion und Behinderung – didaktische Entwicklungslinien am Beispiel erschwerten Lernens

Seminar - Dienstag 14-16 Uhr - KG4 - 222 - Köpfer

 

Bereits in frühen Jahren machen Kinder und Jugendliche je nach Herkunft, Geschlecht, sprachlicher Vielfalt, Behinderung etc. unterschiedliche Lebenserfahrung, entwickeln Potenziale und werden durch ihr Umfeld verschieden sozialisiert. Im Kontext von Schule und Unterricht wird der Erfahrungshorizont von Kindern und Jugendlichen dann durch neue Lerngegenstände und Themen erweitert. In diesem Seminar werden unterschiedliche Modelle sowie Konzepte und Methoden vorgestellt, die didaktische Zugänge für einen Unterricht mit Schülerinnen und Schülern mit erschwerten Lernbedingungen im Kontext von Inklusion enthalten und diskutieren. Dabei werden Verständnisse von Behinderung sowie von Inklusion thematisiert und historisch eingeordnet. Die Studierenden erhalten dabei die Möglichkeit, anhand von Fallbeispielen verschiedene didaktische Prinzipien zu durchdenken und kooperativ zu erarbeiten.

 

Erwartungen: Erwartet wird von den Teilnehmenden ein grundsätzliches Interesse an Fragen von Inklusion und Exklusion mit Bezug zur Differenzlinie Behinderung. Spezifisches Vorwissen hierzu ist nicht erforderlich

Literatur: Erste Lektüreanregung: Sturm, Tanja (2013): Lehrbuch Heterogenität in der Schule. UTB, Reinhardt. Kapitel 4.4, behinderungsbedingte Heterogenität im Kontext von Schule und Unterricht

EW 015 - Lifelong Learning in the European Union

Seminar - Donnerstag 16-18 Uhr - KG4 - 218 - Ohidy

This seminar discusses the Lifelong Learning concept of the European Union in theory and practice.

Erwartungen an TN: Fähigkeit, englischsprachige Texte zu lesen. Regelmäßige Teilnahme, Vor- und Nachbereitung der einzelnen Sitzungen.

 

EW 017 - Diagnose, Beurteilung, Beratung

Seminar - Mittwoch 10-12 Uhr - KG2 - 208 - Franz

Im Rahmen dieses Seminars werden wir anhand von Unterrichtsvideos zunächst verschiedene Perspektiven von Unterrichtsgeschehen und dann gezielt ausgewählte Kinder beobachten. Neben Fragen der Dokumentation und Interpretation dieser Beobachtungen werden wir standardisierte Verfahren betrachten und überlegen, ob und wenn ja welche eine gezielte zusätzliche Testung das Unterrichtshandeln verändern könnte. Neben Fragen einer adaptiven Lehrplanung steht das Erstellen eines individuellen Lern- und Entwicklungsplan im Fokus.

Erwartungen an TN: Ihre regelmäßige Anwesenheit und Mitarbeit, als auch die Bereitschaft, im Selbststudium mit Unterrichtsvideos zu arbeiten sind notwendig für eine gewinnbringende Teilnahme.

 

EW 029 - Bessere Lehrkräfte und Schulen – vom Ausland lernen? Perspektiven der international und interkulturell vergleichenden Erziehungswissenschaft

Seminar - Donnerstag 14–15.30 Uhr - KG 3 – 005 - Rupp

 

 

Nicht nur in erziehungswissenschaftlichen Diskursen, sondern auch in der Bildungspolitik oder in den Medien lassen sich immer wieder der Hinweise finden, von den „großen Gewinnern“ international vergleichender Schulleistungsstudien zu lernen, um so die Schulqualität zu verbessern. In dem Seminar wollen wir uns zunächst mit der grundlegenden Fragestellung auseinandersetzen, ob, was und wie vom Ausland „gelernt“ werden kann. Dazu klären wir zunächst zentrale Begriffe und Konzepte. Hierauf aufbauend beschäftigen wir uns dann mit ausgewählten Befunden der international und interkulturell Erziehungswissenschaft im Bereich der Lehrerprofessionalisierung sowie der Schulentwicklung. Diese diskutieren wir sowohl in theoretischer Perspektive als auch mit Blick auf ihre (unterrichts-)praktischen Bedeutung. Die Reflexion eigener Professionalisierungsprozesse spielt dabei immer wieder eine wichtige Rolle.

Erwartungen an TN: Bereitschaft, theoretische Texte zu lesen sowie kleinere vorbereitende Aufgaben für den Seminarverlauf zu übernehmen.

EW 031 - Interkulturelle Bildung im Klassenzimmer – Theoretische Konzepte und ihre unterrichtspraktische Umsetzung im Klassenzimmer

Seminar - Mittwoch 16-18 Uhr - KG2 - 208 - Rupp

In dem Seminar beschäftigen wir uns mit Interkultureller Bildung im Klassenzimmer. Dazu klären wir zunächst zentrale Begriffe und gewinnen dadurch eine erste Orientierung über die Bandbreite der „Interkulturellen Bildung“. Ausgehend hiervon beschäftigen wir uns dann mit ausgewählten Konzepten der Interkulturellen Bildung. Dabei stehen vor allem schulpraktische Umsetzungsmöglichkeiten immer wieder im Vordergrund, u.a. auch die Erstellung von eigenen Unterrichtsmaterialien.

Erwartungen an TN: Bereitschaft, theoretische Texte zu lesen sowie kleinere vorbereitende Aufgaben für den Seminarverlauf zu übernehmen.

 

 

BEW 201 - Aktuelle Themen der Erziehungswissenschaft

Seminar - Dienstag - Gruppe 1: 12-14 Uhr/ Gruppe 2: 14-16 Uhr - KG2 - 207 - Poenitsch

EW 033 - Bildungspolitische Ent- und Verwicklungen

Seminar - Mittwoch 12-14 Uhr - KG4 - 208 - Poenitsch

 

 

Fünfzig Jahre nach Georg Pichts Warnung vor einer ersten "Bildungskatastrophe" haben Bildungspolitik und zahllose Reformen offenbar nicht verhindern können, dass wir heute "Auf dem Weg in eine neue deutsche Bildungskatastrophe" (Nida-Rümelin/Zierer 2015) sein könnten. Der Mythos PISA, der Akademisierungswahn einer Universität auf Abwegen oder das Kanonproblem und die Praxisfalle sind nur einige der "Zwölf unangenehmen Wahrheiten" (ebd. Untertitel), die es zu verstehen und zu diskutieren gilt.

Erwartungen an TN: Regelmäßige, aktive Teilnahme, Bereitschaft zu intensiver Textlektüre und Diskussion.

 

 

EW 002 - Schule und Bildungssystem

Vorlesung - Mittwoch 10-12 - KG5/104 - Kotthoff

 

 

EW 033 - Bildungssysteme im internationalen Vergleich: Steuerung und schulische Qualitätssicherung

Seminar - Dienstag 14-16 Uhr - KG2/208 - Kotthoff

 

 

EW 034 - Bildung – Europas kulturelle Identität

Seminar - Mittwoch 10-12 Uhr - KG2 - -117 (UG) - Poenitsch

 

 

Die Bedeutung des "Europäischen Bildungskanons" (Fuhrmann 2004) bzw. seiner heutigen Überreste und Surrogate kann nur beurteilen, wer ausgehend von den zentralen Begriffen Europa, Bildung und Allgemeinbildung sowie Kanon und Klassik dessen Rezeptionsgeschichte seit der Antike und seine Ausdifferenzierung in Sachbereiche, also "Bildung als Europas kulturelle Identität" (Fuhrmann 2002) nachvollzieht; nur so läßt sich die Notwendigkeit eines elementaren Bildungskanons für die Zukunft diskutieren.

Erwartungen an TN: Regelmäßige, aktive Teilnahme, Bereitschaft zu intensiver Textlektüre und Diskussion

 

 

EW 035 - Aktuelle Themen der Allgemeinen Erziehungswissenschaft

Seminar - Dienstag 10-12 Uhr - KG4 - 218 - Poenitsch

Nach gemeinsamer Absprache werden aktuelle Themen der Allgemeinen Erziehungswissenschaft über Lektüre und Diskussion erarbeitet.

Erwartungen an TN: Regelmäßige, aktive Teilnahme, Bereitschaft zu intensiver Textlektüre und Diskussion.

 

 

EW 053 - Bildung – Halbbildung – Unbildung

Kompaktseminar  - Poenitsch

13.04.18  14–19.30 Uhr   KG4 - 222
14.04.18  9–17.00 Uhr     KG4 - 222
20.07.18  14–19.30 Uhr   KG4 - 222
21.07.18  9–17.00 Uhr     KG4 - 222

 

Im "Anspruchsmythos Bildung" (Ulrich Horstmann) war der menschlige Weg von Beginn an klar vorgezeichnet. Von Platon bis zur Gegenwart können Menschen ihre Menschlichkeit allein im Streben nach dem Ideal der Bildung realsieren. Heute mehren sich allerdings Anzeichen dafür, dass wir den umgekehrten Weg eingeschlagen haben könnten. Anhand von Texten zu Bildung, Halbbildung und Unbildung kann dieser Weg nachvollzogen und eingehend diskutiert werden.

Erwartungen an TN: Regelmäßige, aktive Teilnahme, Bereitschaft zu intensiver Textlektüre und Diskussion

EW 041 - Mit Kindern „philosophische“ Gespräche führen

Seminar - Montag 10-12Uhr - KG5 - 013 - Wozillka

 

 

Das Seminar hat folgende Ziele: 1. sich die Spezifik des philosphierenden Nachdenkens bewusst machen; 2. die pädagogische Interaktionsform des Gesprächs in und mit der Seminargruppe als Lernsituation erfahren; 3.Gespräche mit Kindern führen, reflektieren und als Unterrichtsprinzip verstehen lernen; 4. die Rolle des Führens und Selber-Denken-Lassens im Sinne von Professionalisierung erfahren.

Was unterscheidet philosophierendes Nachdenken von anderen Arten des Denkens? Welche Befunde gibt es darüber, wie Kinder philosophierend denken und was kann sie dazu anregen? Worin unterscheiden sich klassische Wege des Philosophierens und Konzepte der Kinderphilosophie? Ein Baustein des Seminars bildet das Erleben und Reflektieren des eigenen philosophierenden Nachdenkens im gemeinsamen Dialog mit der Seminargruppe anhand ausgewählter Themen. Ein weiterer Baustein bezieht sich auf die Analyse von Fallbeispielen (Gesprächssituationen).

Erwartungen: Voraussetzung für die Teilnahme ist die Freude am eigenen philosophierenden Nachdenken und vor allem die Bereitschaft, sich mit den eigenen Gedanken in den Dialog der Gemeinschaft einzubringen. Hinweise zur Leistung werden im Seminar gegeben.

Literatur: Einführungsliteratur: Ekkehard Martens: Philosophieren mit Kindern. Stuttgart 1999 (Empfehlung zur eigenen Anschaffung). Gareth B. Matthews: Philosophische Gespräche mit Kindern. Berlin 1989 [Phil T 100: 26]. Ders.: Denkproben: Berlin 1992 [Phil T 100: 40]

 

 

EW 042 - Bildungssysteme im internationalen Vergleich

Seminar - Montag 14-16 Uhr - KG4 - 218 - Kotthoff

MEW 207 - Gesellschaftspolitische Bildungsarbeit: diversitätsbewusste/differenzsensible Ansätze und Methoden

Seminar - Mittwoch 12-16 Uhr - KG2 - 208 - Baßler

 

 

MEW 210 - Lernen im Prozess der Arbeit als Instrument der Personalentwicklung

Kompaktseminar - Klaiber
01.06.18  9-14 Uhr
08.06.18  14.30-19 Uhr
KG 2 --106 (UG)

 

 

Die Bereitstellung lernförderlicher Rahmenbedingungen an Arbeitsplätzen ist eine Grundvoraussetzung für die Schaffung von Innovationen in allen denkbaren Arbeitsbereichen; in der Industrie ebenso wie in pädagogischen Einrichtungen. Lernförderliche Arbeitsbedingungen in Organisationen zu schaffen, zu fördern und weiterzuentwickeln ist kein Selbstzweck, geschieht i.d.R. nicht ohne bewusste Planung und Investitionsbereitschaft von Unternehmen und erfordert eine aktive Beteiligung der Mitarbeitenden, der Vorgesetzten und des Managements. Im Rahmen des Seminars werden wir uns mit den Bereichen „Personalentwicklung“ und „lernförderliche Aspekte der Arbeit“ beschäftigen. Das Ziel des Seminars soll es sein, einen Überblick über das Feld „Lernen durch Arbeit“ zu erhalten, mit aktuellen Theorien der Erwachsenenbildung zu verknüpfen und praxisrelevante Ableitungen für das Berufsfeld „Personalarbeit“ zu treffen.

Literatur: Becker, Manfred (2005): Personalentwicklung. Bildung, Förderung und Organisationsentwicklung in Theorie und Praxis. Stuttgart: Schäffer-Poeschel; Bergmann, Bärbel / Fritsch, Andreas / Göpfert, Peggy / Richter, Falk / Wardanjan, Barbara / Wilczek, Susan (2000): Kompetenzentwicklung und Berufsarbeit. Studien zur beruflichen Weiterbildung im Transformationsprozess. Band 11. Münster, New York, München, Berlin: Waxmann

 

 

MEW 214 - Gesellschaftspolitische Bildungsarbeit: Politische Jugend- und Erwachsenenbildung

Seminar - Dienstag 8-10 Uhr - KG2 - -106 (UG) - Bittlingmayer, Gerdes

 

 

In dieser Lehrveranstaltung werden Ansätze, Inhalte und Methoden der schulischen und außerschulischen politischen Jugendbildung sowie der politischen Erwachsenenbildung vorgestellt und diskutiert. Den Schwerpunkt der Lehrveranstaltung bilden Ansätze und Probleme der Menschenrechtsbildung, die vor dem Hintergrund aktueller gesellschaftlicher Entwicklungen (z.B. Gefährdungen der Demokratie, Rechtspopulismus, Fremdenfeindlichkeit, soziale Ungleichheit, Inklusion) eine zunehmende Bedeutung gewinnen.

 

 

 

MEW 221 - Education and Biography

Kompaktseminar - Gastdozentin Uni York
Vorbesprechung 25.04.18  14-16 Uhr                KG2 - 207
28.05.18                             08.30-15 Uhr           KG2 --106 (UG)
04.06.18                             08.30-14.45 Uhr      KG2 --106 (UG)
11.06.18                             08.30-14.45 Uhr      KG2 --106 (UG)
18.06.18                             08.30-14.45 Uhr      KG2 --106 (UG)

 

 

Die Vorbesprechung ist verbindlich.

Seminar in englischer Sprache, gehalten von einem Gastprofessor von der York University in Toronto, Kanada. Thema ist Bildung im Lebenslauf im weiten Sinn, d.h. es werden nicht nur organisierte Lernprozesse beleuchtet, sondern vor allem das informelle Lernen in Familien, communities, Beziehungen und am Arbeitsplatz. Es geht um die Bedeutung der Bildung für die Entwicklung von Individuen im gesellschaftlichen und politischen Kontext. Wir haben dieses englischsprachige Seminar aufgrund von Anregungen von Studierenden jeden Sommer im Angebot. Der Dozent wird darauf Rücksicht nehmen, dass Sie Englisch nicht als Muttersprache sprechen und sich auch schriftlich in der fremden Sprache nicht so flüssig ausdrücken können wie im Deutschen. Das Seminar soll Ihnen auch die Möglichkeit bieten, ihre fachsprachlichen und allgemeinen Englischkenntnisse zu verbessern. Das Seminar wird jedes Jahr von einer anderen Gastprofessor_in geleitet. Die Lehrenden aus Kanada bringen Perspektiven ein, die bei uns selten thematisiert werden, z.B. kritische Weisheitsforschung, Kritik an westlichen Bildungsverständnissen, emotionale Aspekte von Bildung. Sie haben in der Regel viel Erfahrung darin so zu unterrichten, dass das Gelernte für Sie wirklich relevant wird. Sie lesen zur Vorbereitung auf die Sitzungen i.d.R. Texte, die sie dann besprechen. Sie werden im Verlauf des Seminars einen kurzen Text schreiben (1-2 Seiten) und eine Gruppenpräsentation machen.

 

 

MEW 219 - Weiterbildungsmanagement

Kompaktseminar - Schwendemann
01.06.18  14.30-19 Uhr    KG2 --106 (UG)
08.06.18   9-14 Uhr           KG2 --106 (UG)

Der betriebswirtschaftliche Begriff Management zählt inzwischen zum modernen Begriffsinventar des Weiterbildungsbereichs. Er markiert eine Wende in der Organisation, Bewirtschaftung und Durchführung von Weiterbildung. In diesem Seminar werden wir uns mit Begriffen, Konzepten und Methoden des Weiterbildungsmanagements beschäftigen und uns gemeinsam Grundfunktionen des Managements und ihre Bedeutung für die Erwachsenenbildung/Weiterbildung betrachten.

Wir werden uns im Weiteren mit Entwicklungen insbesondere im öffentlichen Weiterbildungsbereich auseinandersetzen und das Verhältnis zwischen ökonomischem und pädagogischem Denken und Handeln reflektieren.

 

 

MEW 225 - Weiterbildungsmarketing

Kompaktseminar - Schwendemann
02.07.18    9-14 Uhr              KG2 --106 (UG)
09.07.18   14.30-19 Uhr        KG2 --106 (UG)

 

Marketing und Erwachsenenbildung - dies sind zwei Konzepte, die anfänglich als unvereinbar galten. Nach diesen anfänglichen kritischen Diskussionen und ablehnenden Haltungen gegenüber dem marktorientierten Management im (Erwachsenen-)Bildungsbereich, ist der Einsatz von Marketingtechniken in der Erwachsenenbildung mittlerweile selbstverständlich geworden. Wir beschäftigen uns in diesem Seminar mit Konzepten, Methoden und Maßnahmen des Weiterbildungsmarketings und reflektieren die Bedeutung von Marketingansätzen für Einrichten der Erwachsenenbildung und die Besonderheit von Bildung als „Produkt“.

 

 

SOZ 005 - Flucht und Flüchtlinge. Soziologische, moralische, rechtliche und sozialarbeiterische Aspekte der „Flüchtlingskrise“

Seminar - Mittwoch - 12-14 Uhr - KG4 - 222 - Scherr

SOZ 008 - Soziale Ungleichheit im Bildungssystem

Seminar - Dienstag 10-12 Uhr - KG2 --106 (UG)    

 

 

Soziale Ungleichheit liegt vor, wenn Personen aufgrund ihrer Stellung in sozialen Beziehungsgefügen von den „wertvollen Gütern“ einer Gesellschaft regelmäßig mehr erhalten als andere (Hradil, 1999). Soziale Ungleichheit beschreibt also die Verteilung von Positionen in einer Gesellschaft und den Zugang zu gesellschaftlich relevanten Ressourcen. Dies kann die Lebenschancen von Individuen, Gruppen oder Gesellschaften beeinträchtigen oder begünstigen. Im schulischen Bereich ist soziale Ungleichheit häufig an den Schnittstellen des Bildungssystems (z.B. Übergang von der Grundschule zur weiterführenden Schule, Übergang in den Arbeitsmarkt), aber auch zwischen verschiedenen Bildungsinstitutionen (z.B. ungleiche Leistungsentwicklungen je nach besuchter Schulform) beobachtbar.

Im Seminar wird die Thematik der sozialen Ungleichheit im Bildungssystem auf der Grundlage theoretischer Ansätze erarbeitet, in den nationalen und internationalen Kontext eingebettet und anhand aktueller empirischer Forschungsbefunde verdeutlicht.

Erwartungen: Erwartet wird eine aktive Teilnahme und Mitarbeit im Seminar sowie die Bereitschaft zur Einarbeitung in den Fachdiskurs.

 

 

Psychologie

SEN 110 - Psychologische Aspekte des Übergangs vom Arbeitsleben in die nachberufliche Lebensphase

SeSen - Montag 14-16 Uhr - KG2 --117 (UG) - Hagmann

Übergänge bei Lebensphasen bedeuten immer auch Herausforderungen. Es gilt, neue Wege zu erkunden, und die sich bietenden Chancen aufzuspüren. Dies trifft auch auf die hier im Mittelpunkt stehende Periode zu.

Der Übergang vom Arbeitsleben zur nachberuflichen Lebensphase hat sich bereits vor geraumer Zeit als ein Forschungsfeld der Psychologie etabliert. Ein zentrales Ziel dieses Seminars wird es sein, die hier vorliegenden Forschungsergebnisse vor dem Hintergrund der Erfahrungen, die die SeminarteilnehmerInnen gemacht haben, zu reflektieren. Dabei wird es wichtig sein, die Prozesse, die generell mit dem Altern verbunden sind, besser zu verstehen und gleichzeitig Möglichkeiten kennenzulernen, wie der gemeinhin mit dem Älterwerden verbundene Verlust der Leistungsfähigkeit möglichst lange hinausgezögert werden kann. Zum anderen geht es aber auch darum, die weiterhin vorhandenen Potenziale in einer erfüllenden Weise zu nutzen und dabei auch produktiv mit den natürlichen Abbauerscheinungen umzugehen. Zu beiden Anliegen kann die Psychologie wertvolle Anregungen beisteuern.

Literatur: Lindenberger, Ulman; Schaefer, Sabine (2008) Erwachsenenalter und Alter. In: Oerter, Rolf (Hg.) Entwicklungspsychologie. München: Beltz (6. vollst. überarb. Aufl.), S. 366-409.; Siddiqui, Sikandar (1997) Der Übergang in den Ruhestand : eine theoretische und empirische Untersuchung für die Bundesrepublik Deutschland. Münster: Lit-Verl. Niederfranke, Annette (1987) Vor-Ruhestand: Erleben und Formen der Auseinandersetzung bei Männern aus Psychologischer Sicht. Ein Beitrag zur Lebenslaufforschung des höheren Erwachsenenalters. Bonn. Brandtstädter, Jochen (Hg.) (2007) Entwicklungspsychologie der Lebensspanne. Ein Lehrbuch. Stuttgart: Kohlhammer. Niederfranke, Annette (1987) Vor-Ruhestand: Erleben und Formen der Auseinandersetzung bei Männern aus Psychologischer Sicht. Ein Beitrag zur Lebenslaufforschung des höheren Erwachsenenalters. Bonn

Voraussetzung: Bereitschaft, vorbereitend kleine Texte zu lesen.

 

MEW 201 - Konzepte und Methoden der Beratung, Intervention und Prävention

Seminar - Donnerstag 16-18 Uhr - KG4 -219 - Rosati

Neben der Vertiefung der wissenschaftlichen Grundlagen der Beratung und Intervention unter Berücksichtigung aktueller Forschungsergebnisse werden Aufgaben- und Tätigkeitsfelder im Bereich Beratung und Intervention erarbeitet, einschließlich der relevanten rechtlichen Rahmenbedingungen, Aus- und Weiterbildungserfordernissen sowie einem Überblick über die Kooperationspartner im Netzwerk der psychosozialen Versorgung. Darüber hinaus sollen die eigene Motivation, fachliche Qualifikationen und persönliche Kompetenzbereich i.S. einer professionsbezogenen Selbstexploration reflektiert werden, um Anregungen und Empfehlungen für die weitere berufliche Entwicklung und Qualifikation zu geben.

 

PSY 007 - Entwicklung in sozialen Kontexten: Sozialpsychologie

Vorlesung/Seminar - Donnerstag 16-17.30 Uhr - Aulagebäude - großer Hörsaal - Nerb

In dieser Vorlesung werden folgende Kompetenzen erarbeitet:  Die Studierenden sind in der Lage Lehr-Lern-Arrangements in sozialen Kontexten zu gestalten und zu verbessern. Sie entwickeln die Fähigkeit, Erkenntnisse der pädagogischen Sozialpsychologie bei der Planung, Durchführung und Evaluation von Lehr-Lern-Arrangements anzuwenden. Die Studierenden erwerben ein vertieftes Verständnis für die grundlegenden Mechanismen beim sozialen Wissenserwerb und bei der Wissensvermittlung sowie für die grundlegenden Prozesse der sozialen Interaktion in Lehr-Lern-Kontexten. Es wird zudem ein Überblick über zentrale Themen der Sozialpsychologie gegeben.

 

PSY 015 - Vertiefung Lehren und Lernen: Kognitives Lernen

Seminar - Montag 10-12 Uhr - KG4 - 222 - Wahl

 

In dieser Vorlesung wird ein Überblick über zentrale Themen der kognitiven Psycholo-gie gegeben. Zuerst wird der Informationsverarbeitungsansatz zur Beschreibung und Erklärung von Lernen und Kognition allgemein charakterisiert. Dann werden einzelne Funktionsbereiche im Rahmen dieses Ansatzes behandelt: Elementare Prozesse wie Wahrnehmung und Aufmerksamkeit, verschiedene Formen des Wissens und deren Erwerb, Gedächtnisprozesse wie Enkodierung, Speicherung, Abruf und Vergessen so-wie höhere kognitive Prozesse wie Denken und Problemlösen. Die Darstellungen um-fassen die allgemeinpsychologische Beschreibung und Erklärung der verschiedenen Funktionsbereiche sowie pädagogische Konsequenzen daraus, wie effektives Lernen unterstützt oder gefördert werden kann.

 

Literatur: Anderson, J. R. (2007). Kognitive Psychologie (6. Aufl.). Heidelberg: Springer.

 

PSY 016 - Lernmotivation

Seminar - Montag 16-18 Uhr - KG4 - 207 - Wahl

Ausgehend von einer Auseinandersetzung mit der Bedeutung der Begriffe Motivation und Motiv werden in diesem Seminar die wichtigsten psychologischen Motivationstheorien und dabei insbesondere Theorien zur Lern- und Leistungsmotivation vorgestellt.

 

Literatur: Rheinberg, F. & Vollmeyer, R. (2012). Motivation. Stuttgart: Kohlhammer.

Philosophie

SEN 121 - Freiheit und Gerechtigkeit. Grundwerte moderner Gesellschaften.

SeSen - Montag 10-12 Uhr - KG4 - 206 - Kather

Grundlage moderner Gesellschaften ist das Recht auf ein selbstbestimmtes Leben. Diese Freiheit beinhaltet jedoch angesichts der Fülle an Möglichkeiten, die nahezu gleichzeitig bestehen, auch die Qual der Wahl. Aufgrund welcher Kriterien soll man sich für oder gegen etwas entscheiden? Und wie geht man damit um, dass manche Ziele mit denen anderer in Konflikt geraten? Wahlfreiheit alleine genügt offensichtlich nicht, sie muss ergänzt werden durch die Fähigkeit, Verantwortung zu übernehmen und die Folgen ethisch abzuwägen. Freiheit beinhaltet daher auch die Sorge um andere und die Übernahme von Pflichten. Aber sind Menschen überhaupt frei? Ist Freiheit nicht möglicherweise nur eine Illusion, wie manche Neurophysiologen behaupten? Als soziale Wesen können Menschen jedoch nur zusammenleben, wenn man nicht nur an eigene Vorteile denkt. Altruismus und Egoismus müssen sich die Waage halten, soll es nicht zu sozialen Verwerfungen und Unruhen kommen. Seit der Antike galt daher das Streben nach Gerechtigkeit als eine der Haupttugenden. Auch Gerechtigkeit ist ein vielschichtiger Begriff, der in unterschiedlichen Kontexten anders definiert wird. Dabei können das Streben nach Freiheit und das Bemühen um Gerechtigkeit immer wieder in ein spannungsgeladenes Verhältnis zueinander treten. Welche Einschränkungen sind hinzunehmen? Welche beschneiden die Freiheit zu sehr? Und was bedeutet überhaupt Chancengleichheit? Im Seminar soll anhand konkreter, aktueller Beispiele ausgelotet werden, worin die richtige Balance zwischen Freiheit und Gerechtigkeit besteht und was eine einseitige Betonung eines der Pole bedeuten würde. Das Seminar dient daher auch der Schulung der eigenen Urteilsfähigkeit.

Literatur: Höffe, O. (2009): Prinzip Freiheit: Autonomie, in: Lebenskunst und Moral, München: Beck, 198-326. Höffe, O. (1999): Globale Gerechtigkeit, in: Demokratie im Zeitalter der Globalisierung, München: Beck, 407- 422. Bauer, J. (2015): Selbststeuerung. Die Wiederentdeckung des freien Willens, München: Blessing.

Voraussetzungen: Lesekompetenz und Interesse an gesamtgesellschaftlichen Fragen.

 

SEN 122 - Von Zorn und Vergebung, Leidenschaft und Gelassenheit. Die Rolle der Gefühle für Denken und Handeln.

SeSen - Dienstag 10-12 Uhr - KG2 --117 (UG) - Kather

Herausragendes Merkmal des Menschen ist die Fähigkeit zur Reflexion und zum abstrakten Denken. Das bedeutet jedoch nicht, dass Emotionen keine Rolle spielen würden, dass Menschen also nur denkende Wesen wären. Schon in der Ethik des Aristoteles spielte daher der Umgang mit Emotionen wie dem Zorn eine herausragende Rolle: Wozu ist er gut? Wann entfaltet er eine destruktive Dynamik? Wie kann man das rechte Maß im Umgang mit einer Emotion finden, die derart zerstörerisch wirken kann? Und welche Rolle spielt die Fähigkeit, anderen zu vergeben? Welche Funktion haben Emotionen überhaupt für unser Verhältnis zu anderen Menschen, - und Tieren? Macht Liebe tatsächlich nur blind, oder weckt sie auch ungeahnte Kräfte? Und wie können Hass und Schuld überwunden werden, damit man dem anderen wieder in die Augen schauen kann? Ohne Zweifel ist Empathiefähigkeit wichtig, aber können Menschen nicht auch durch das Erwecken von Mitleid manipuliert werden? Entscheidend ist auch die Frage, welche Bedeutung Emotionen bei der kreativen Lösung von Problemen spielen. Könnten wir ohne Emotionen überhaupt denken? Und welcher Art wäre dieses Denken? Gliche es nicht dem rechnenden und instrumentellen Denken von Robotern? Welchen Stellenwert haben ästhetische Empfindungen für den Umgang mit der Natur? Im Seminar sollen anhand klassischer Texte aus Literatur und Philosophie sowie anhand konkreter Beispiele aus dem Alltagsleben die zwiespältige Rolle von Gefühlen analysiert und ihre positive Bedeutung für eine ‚Kultur der Gelassenheit‘(Nussbaum) erarbeitet werden, die dazu befähigt, ihre destruktive Seite zu überwinden.

Literatur: Nussbaum, M. (2017): Zorn und Vergebung, Darmstadt: WBG. Goleman, D. (1995): Emotionale Intelligenz, München/ Wien: Hanser. Damasio, A.R. (2000): Ich fühle, also bin ich, München: Econ Ullstein List.

Voraussetzungen: Allgemeine Lesekompetenz und die Bereitschaft, sich in Probleme von alltäglicher Relevanz einzudenken.

 

SEN 123 - ‘Habe den Mut, Dich Deines eigenen Verstandes zu bedienen‘ – oder: Meinungsbildung als aktiver Prozess

SeSen - Montag 12-14 Uhr - KG2 - 207 - Kather

Allzu gerne berufen wir uns heute auf die Aufklärung und sehen in ihr die Befreiung von Obskurantismus und blindem Glauben. Und in der Tat gehört es seit der Antike zu den zentralen Anliegen der Philosophie, Menschen zu befähigen, sich selbst ein Urteil zu bilden: Unermüdlich befragte Sokrates seine Mitbürger, woher sie eigentlich ihre Gewissheit hätten und was sie genau unter Tapferkeit oder Gerechtigkeit verstünden; Platon lehrte einen Stufenweg, der von bloßer Meinung zur Klarheit des Wissens führen sollte; für Descartes war die Kunst des Zweifelns grundlegend; und Kant appellierte an den eigenen Verstand und den Mut, ihn auch zu gebrauchen; heute, so Jonas, müsse man sich auch Wissen aneignen, um Entscheidungen von politischer Relevanz zu beurteilen. Man dürfe also, so der Konsens über die Jahrhunderte hinweg, nicht einfach sozialen Konventionen, religiösen Traditionen oder der Mehrheitsmeinung folgen. Stattdessen käme es darauf an, eine Sache in ihrer Komplexität so gut wie möglich zu erfassen und ihre Bedeutung zu verstehen. Dazu freilich muss man auch heute noch das allzu Selbstverständliche hinterfragen. Um jedoch überhaupt eine innere Distanz zu gewinnen, muss man lernen, mit seinen Emotionen umzugehen. Wie wichtig das ist wird deutlich, wenn man sich klar macht, wie schnell sich Massenbewegungen erzeugen lassen: beim Fußball ebenso wie bei politischen Problemen. Als Gegenspieler der Aufklärung galten die Sophisten, die mit einer ausgefeilten Rhetorik Ängste und Hoffnungen schürten, um Macht zu erlangen. Im Seminar sollen daher anhand klassischer Texte und konkreter Beispiele die verschiedenen Schritte, die zu einer eigenständigen Urteilsbildung führen, durchgespielt werden.

Literatur: Kant, I. (): Was ist Aufklärung?, in: Ders.: Schriften zur Anthropologie, Frankfurt/M.: Suhrkamp, 1982, 4.Auflg., 51-61; Horkheimer, M. - Adorno, T.W. (1981): Dialektik der Aufklärung, Frankfurt/M.: Fischer .; Sommer, A.U. (2007): Die Kunst des Zweifelns. Anleitung zum skeptischen Denken, München, Beck.

Voraussetzungen: Allgemeine Lesekompetenz und Interesse an aktuellen gesellschaftsrelevanten Fragestellungen.

SEN 124 - Dialektik der Existenz – Das eigene Leben in der Existenzphilosophie von Kierkegaard bis Sartre

SeSen - Donnerstag 14-16 Uhr - KG4 --120 (UG) - Rouvel

Seit Sokrates haben Philosophen versucht, vom Besonderen, Konkreten zu abstrahieren und das Allgemeine zu denken, das „Wesen“ der Dinge – so auch den allgemeinen Menschen, der sich alles Zufälligen, Individuellen entledigt hat. Gipfel und Endpunkt der abendländischen Wesensmetaphysik ist die Philosophie Hegels, der die Welt geschichtlich denkt, als eine sukzessive Entfaltung des Geistigen (d.h. Allgemeinen), das in der Natur bereits angelegt ist und in einem dialektischen Prozess der Aneignung zu sich selbst kommt. Das Individuelle steht in diesem Prozess im Dienste des Allgemeinen, bleibt stets nur ein „Werkzeug des Weltgeistes“. Kierkegaard, obschon von der hegelschen Dialektik geprägt, erhebt gegen dieses Systemdenken einen „existenziellen Einspruch“. Er macht sich zum Anwalt des vernachlässigten, instrumentalisierten Individuums und rückt so erstmals in der Philosophiegeschichte die Auseinandersetzung des Einzelnen mit dem eigenen Leben in seiner Besonderheit ins Zentrum des Philosophierens. Das ist die Geburtsstunde der Existenzphilosophie (als Philosophie der individuellen Existenz), einer eigenständigen philosophischen Tradition, die über Heidegger („Sein und Zeit“), Karl Jaspers und Gabriel Marcel bis hin zum französischen Existentialismus (Sartre, Camus) führt. Großen Einfluss übte Kierkegaard auch auf die freudsche Psychoanalyse aus sowie auf die Kritische Theorie der Frankfurter Schule (Adorno, Habermas) und selbst auf Wittgenstein, dessen Philosophie der Sprache als Medium des Denkens auf den ersten Blick keinen Bezug zur Existenzphilosophie zu haben scheint. Wir wollen in dem Seminar, ausgehend von Kierkegaard, den Weg existenzphilosophischen Denkens nachzeichnen und die Frage nach seiner Aktualität stellen.

Literatur: Jaspers, K. (1938): Existenzphilosophie. Drei Vorlesungen. Berlin: de Gruyter; Sartre, J.-P. (1994): Der Existentialismus ist ein Humanismus (1946). Reinbek: Rowohlt; Arendt, H. (1990): Was ist Existenz-Philosophie? (1948). Frankfurt: Hain.

SEN 125 - Eine kurze Geschichte der Philosophie (zugleich eine Einführung in ihre Grundfragen)

SeSen - Dienstag 14-16 Uhr - KG4 --120 (UG) - Rouvel

Die Philosophie zeigt sich dem interessierten Laien als unübersichtliches Terrain. Es gibt eine Vielzahl von Schulen, Methoden und „Meisterdenkern“. Woran soll man sich halten? Welche Autoren sind wirklich wichtig für die Erschließung philosophischer Fragestellungen? Gibt es einen „Stand der Forschung“ wie in den Naturwissenschaften? Oder kann man irgendwo anfangen, seinem persönlichen Geschmack folgen wie in der Kunst, ganz im Sinne von Fichtes Satz: „Was für eine Philosophie man wähle, hängt davon ab, was man für ein Mensch ist“? Beides ist nur zur Hälfte wahr, denn Philosophie nimmt eine eigentümliche Zwischenstellung zwischen Kunst und Wissenschaft ein: Sie erhebt den Anspruch, die Wahrheit über die Welt zu sagen, umfassender und allgemeiner als die empirischen Einzelwisssenschaften, und lässt sich doch nie restlos objektivieren, bleibt vielmehr stets untrennbar mit den Personen verbunden, deren Entwürfe das Bild der zu erkennenden Welt vorzeichnen.

Populäre Philosophiegeschichten erschöpfen sich meist in bloßen Aufzählungen der historisch gewordenen Positionen und vernachlässigen den systematischen Zusammenhang. Philosophiegeschichtliche Darstellungen aus der Sicht einzelner Philosophen wie Hegel oder Bertrand Russell sind hingegen oft einseitig und folgen selektiv ihrem eigenen systematischen Interesse. In dem Seminar möchte ich einen geschichtlichen Zugang zu den wichtigsten philosophischen Positionen eröffnen und zugleich eine Einführung in die grundlegenden Fragestellungen geben, die sie wie ein roter Faden durchziehen. Ich werde mich dabei auf drei historische Komplexe (Epochen) konzentrieren: 

1. die klassische Antike als Ursprung der Philosophie im Sinne dialogischer Praxis (Sokrates) sowie, daran anknüpfend, als Gegensatz von idealistischer Weltkonzeption (Platon) und der Begründung empirischer Einzelwissenschaften (Aristoteles);

2. den neuzeitlichen Gegensatz von Rationalismus und Empirismus und seine Überwindung durch Kants transzendentalphilosophische Erkenntnistheorie, welche ihrerseits ein neues Problem aufwirft – die Kluft zwischen Natur und Freiheit – und so zur kantischen Transformation der antiken Glückseligkeitslehren in eine Ethik der Pflicht führt;

3. Hegels Idealismus, der Natur und Freiheit wieder miteinander versöhnen will und mit seiner geschichtlichen Konzeption des Weltgeistes ein letztes, umfassendes metaphysisches System entwirft, das die Grundlage für die Metaphysikkritik der drei maßgebenden Denker der nachmetaphysischen Moderne bildet: Marx, Kierkegaard und Nietzsche, welche die Selbstproduktion des Menschen in der „entzauberten Welt“ zu denken versuchen – einmal gesellschaftlich, einmal ethisch-existenziell und einmal vernunftkritisch-ästhetisch.

Dass der von mir gewählte Zugang zur Philosophiegeschichte – wie auch jeder andere – subjektiv bleibt, soll mitreflektiert werden. So sollen die Teilnehmer ermutigt werden, sich die Philosophie eigenständig nach der Maßgabe ihrer jeweiligen Interessen zu erschließen.

Literatur: Hirschberger, J. (1949-52): Geschichte der Philosophie. Bd. I: Altertum und Mittelalter, Bd. II: Neuzeit und Gegenwart. Freiburg: Herder; Windelband, W. (1903): Lehrbuch der Geschichte der Philosophie. 3. Aufl. Tübingen: Mohr; Stekeler-Weithofer, P. (2006): Philosophiegeschichte. Berlin: de Gruyter; Zimmer, R./ Morgenstern, M. (2011): Die großen Fragen. Eine Geschichte der philosophischen Probleme im Überblick. Stuttgart: Reclam.

Theologie

SEN 003 - "Passt der Islam zu Europa?“ - Reformbewegungen im Islam

Seminar - Montag 10-12 Uhr - Pavillon 3 - 010 - Heinz

Immer wieder wird der Ruf nach einer Reform des Islam laut, oft verbunden mit der Frage, inwiefern der Islam zu Europa passe und ob eine Reform überhaupt möglich sei. Nach einem kurzen historischen Abriss über die wechselseitigen Beziehungen zwischen Europa und der islamischen Welt werden wir einen Blick auf die Ansätze einiger klassischer Reformer des Islam werfen, um dann neuere Reformansätze von europäischen Muslimen und Reaktionen darauf zu betrachten. Wir werden gemeinsam diskutieren, wie eine „Passung“ auch bezüglich möglicher Reformen möglich sein kann".

SEN 190 - Einführung in die großen Weltreligionen

Seminar - Dienstag 12-14 Uhr - KG2 - 117 - Wacker

Egal ob gläubig oder nicht, Religion bzw. Religionen spielen auch in der heutigen Zeit eine große Rolle. Sei es indirekt für das Wesen unserer aktuellen europäischen Gesellschaft, deren Wiege in der jüdisch-christlichen Geistesgeschichte des Abendlandes liegt oder auch für jeden Einzelnen. In unserer immer enger zusammenwachsenden Welt werden Begegnungen mit anderen Religionen immer häufiger. Oftmals wissen wir nur sehr wenig oder nur ungenaues über den (fremden) Glauben. Die Veranstaltung wird einen einführenden Überblick über die fünf großen Weltreligionen geben und die Möglichkeit eröffnen, Wissen über deren Entstehung, Inhalte, Ausformungen und Ausbreitung zu erhalten. Nach einer Reflexion über den Begriff ‚Religion‘ werden wir uns im ersten Teil der Veranstaltung v.a. auf die drei abrahamitischen Religionen Judentum, Christentum und Islam fokussieren und im zweiten Teil auch Aspekte des Hinduismus und Buddhismus und je nach Interessenlage auch noch weitere Weltreligionen betrachten.

Literatur: Als Einstieg in die Veranstaltung eignet sich ein Überblicksbuch über die Weltreligionen wie: Hutter, Manfred (2016): Die Weltreligionen. 5. akt. Aufl. München: C.H. Beck; Antes, Peter (Hg.) (1996): Die Religionen der Gegenwart : Geschichte und Glauben. München: C.H. Beck.

 

GPF 100 - Ringvorlesung: Christliche und abendländische Bildungs- und Kulturwerte

Vorlesung Interdisziplinär - Mittwoch 16-18 Uhr - Aulagebäude/großer Hörsaal -  Burth / Höger / Lehmann / Ourghi / Pemsel-Maier / Riedl / Schlenke

 die aktuellen Termine finden Sie hier

KTH 101 - Einführung in die Religionspädagogik

Vorlesung/Seminar - Montag 16-18 Uhr - Kleines Auditorium/102 - Höger

Wie versteht der Religionsunterricht seine Aufgabe in der heutigen Gesellschaft? - Das Seminar will dem heutigen (katholischen) Religionsunterricht in seiner geschichtlichen Genese, seiner rechtlichen Begründung, seiner konfessionellen Struktur und seinen verschiedenen Konzeptionen und Prinzipien nachgehen. Schon das Urchristentum kannte die Katechese, die Unterweisung von Taufanwärtern im christlichen Glauben. Doch wie entwickelte sich die damalige Katechese zum heutigen Religionsunterricht? Zur Beantwortung dieser Frage werden in einem umfassenden Rückblick die wichtigsten Konzeptionen religiösen Lernens in der Geschichte präsentiert und gemeinsam auf ihre Tragfähigkeit hin untersucht. Ein weiterer Akzent der Veranstaltung liegt auf der Religiosität heutiger Schülerinnen und Schüler. Denn für eine sinnvolle Gestaltung religiöser Lernprozesse ist es entscheidend nicht nur an der überlieferten Theologie sondern auch an den Gottes- und Weltbildern von Kindern und Jugendlichen Maß zu nehmen. Empirische Studien, entwicklungspsychologische Stufenmodelle, Analysen von Kinderzeichnungen sowie unterrichtspraktische Erfahrungen sollen als Denkanstöße dienen. Neben der Religionsdidaktik als Wissenschaft soll schließlich auch auf praktische Unterrichtsentwürfe und -materialien zu ausgewählten Themenfeldern geblickt werden. Insgesamt möchte die Veranstaltung Sie immer wieder dazu auffordern, ihre eigene religionspädagogische Position auszuloten und ins Gespräch zu bringen. Herzliche Einladung dazu!

 

Literatur: Bitter, G./Englert, R./Miller, G./ Nipkow, K. E.: Neues Handbuch religionspädagogischer Grundbegriffe. München 2002; Grom, B.: Religionspädagogische Psychologie des Kleinkind-, Schul- und Jugendalters. Vollst. überarb. 5. Aufl. Düsseldorf 2000; Hilger, G./ Leimgruber, S./Ziebertz, H.-G.: Religionsdidaktik: ein Leitfaden für Studium, Ausbildung und Beruf. Neuaufl. München 2010

KTH 103 - Einführung in das Neue Testament und exegetische Forschungsmethoden

Vorlesung/Seminar - Dienstag 10-12 Uhr - Kleines Auditorium - 101 - Riedl

 

 

KTH 202 - Zentrales Thema der biblischen Theologie: Wunder und Gleichnisse Riedl

Seminar - Donnerstag 16-18 Uhr - Kleines Auditorium - 102 - Riedl

 

 

KTH 204/ GES - Grundfragen der Systematischen Theologie/Ethik: Konziliarische Stationen der Kirchengeschichte von der Antike bis zur Gegenwart

Seminar - Donnerstag 8-10 Uhr - KG3 - 004 - Buck, Pemsel-Maier

 

 

KTH 301 - Zentrales Thema der Systematischen Theologie: Jesus Christus: Systematische Grundlagen – religionspädagogische Konsequenzen

Seminar - Donnerstag 10-12 Uhr - KG4 - 011 - Pemsel-Maier

KTH 302 - Grundfragen ökumenischer und interreligiöser Verständigung

Seminar - Donnerstag 10-12 Uhr - KG 2 - 208 - Riedl

Deutsch- und Literaturwissenschaft

SEN 129 - Filmgenuss und kritische Filmrezeption – eine Vereinbarung der Freude am bewegten Bild mit dem kritischen Sehen

SeSen - Mittwoch 18-20 Uhr - KG2 --106 (UG) - Fischer, Eller

Filmische Darstellungen sind für die kulturelle Bildung von großer Bedeutung. Der Film hat als vierte literarische Großgattung neben Lyrik, Epik und Dramatik immer mehr an Bedeutung gewonnen. In diesem Seminar werden wir gemeinsam zu kritische(re)n Filmkonsumenten: Anhand von ausgewählten Filmen und Texten beschäftigen wir uns mit dem Handlungsfeld Film, zu welchem unter anderem die individuelle und künstlerische Dimension gehören. Die individuelle Dimension meint, welche Rollen- und Lebensmodelle bestimmte Filme thematisieren und wie sich Menschen mit diesen auseinandersetzen können. Das kritische Auseinandersetzen mit fremden Lebensentwürfen kann die Entwicklung eines sozial-moralischen Bewusstseins fördern. Die künstlerische Dimension zielt darauf ab, sich mit gestalterischen Elementen des Films zu beschäftigen. Dies wird aber stets im Zusammenhang mit der Frage nach Wirkung und Aussage geschehen.

SEN 130 - Lyrik der Romantik

SeSen - Mittwoch 14-16 Uhr - KG2 --117 (UG) - Fritz

Das Zeitalter der Romantik ist eine der zentralen Epochen der deutschsprachigen Lyrik. Fast alle Dichter dieser Zeit haben wesentliche Beiträge zu dieser Gattung geschrieben. Die Spanne reicht dabei vom volkstümlich gewordenen Lied (Eichendorf, Wilhelm Müller) über reichhaltige Gefühls- und Naturlyrik (Brentano und viele andere) bis zu philosophischen Gedichten (Novalis). Neben der intensiv erlebten, aber auch gefährlichen Natur steht das Wissen um die seelischen Abgründe des Menschen; neben die jede klassische Ausgewogenheit sprengende Maßlosigkeit tritt die Mittelalterschwärmerei als vermeintlich sicheres Refugium. Nicht wenige Lebensläufe sind von tiefen Brüchen durchzogen: Zacharias Werner, Friedrich Schlegel, Brentano, aber auch Heine, der als Spätgeborener mit romantischen Versatzstücken ironisch spielt. Das Seminar möchte einen breiten Überblick dieser Lyrik vermitteln, vom volkstümlichen vertrauten Lied bis zu weniger bekannten und noch zu entdeckenden Gedichten.   Als Grundlage für unser Seminar wollen wir den Reclam-Band "Gedichte der Romantik" (UB 8230) nehmen, der eine reichhaltige Auswahl romantischer Gedichte von über 30 Autoren enthält.

Literatur: Behler, Ernst et. al. (1972): Die europäische Romantik. Frankfrt a. M.: Athenäum
Mayer, Matthias: Geschichte der Deutschen Lyrik, Bd. 3: Klaasik und Romantik. Stuttgart: Reclam
Schanze, Helmut et. al. (1994)): Romantik-Handbuch. Stuttgart: Kröner.

SEN 132 - Rezitationsprojekt: Das Naturgedicht im Wandel der Zeiten

SeSen - Mittwoch 16-18 Uhr - KG4 --120 (UG) - Scharberth

Die Natur ist – neben der Liebe (war Thema im SS 17) – wohl der älteste und einer der populärsten Gegenstände in der Dichtung. Je nach Epoche wurde (wird) die Natur als göttlich oder magisch, als sinnlich oder fremd, als erhaben oder zerstört erfahren. Doch nicht nur die Natur selbst, auch das Naturgedicht ist in stetem Wandel begriffen, etwa indem stereotype oder klischeehafte Motive auf spielerisch-ironische Weise karikiert oder parodiert wurden. Wir stellen "Klassikern" der Naturlyrik – in denen die Natur mythischer Raum oder Projektionsfläche seelischer Befindlichkeiten und existenzieller Erfahrungen ist – (weniger bekannte) Naturgedichte gegenüber, die sich kritisch mit der Naturlyrik selbst auseinandersetzen. Der Kurs wendet sich an alle, die sich gerne mit Literatur, Sprache und Sprechen beschäftigen. Erarbeitet werden verschiedene Möglichkeiten der Gedichtrezitation: der Einzelvortrag, Duette, Kanon, szenisches und chorisches Sprechen. Am Semesterabschluss soll dann eine öffentliche Aufführung stehen, Dauer ca. 50 Minuten. Zusätzlich zu den wöchentlichen Übungssitzungen findet ein Probenwochenende (Fr/Sa) statt, der Termin wird zu Beginn des Semesters gemeinsam festgelegt.

Literatur: Eine Textsammlung wird in der ersten Semestersitzung verteilt.

Teilnehmerbegrenzung: Bis spätestens Do., 05.04.18 in die im Büro ausgelegten Listen eintragen. Wenn es mehr Interessierte als Plätze gibt, werden die Plätze per Los zugeteilt.

 

SEN 133 - Klar und stilsicher schreiben – erfolgreich publizieren

SeSen - Montag 12-14 Uhr - KG4 - 206 - Scharnagl

Den richtigen Ton treffen, brillant formulieren, Stilfiguren wirkungsvoll einsetzen – das Zeug zum Schreiben ist nicht jedem gegeben, aber man kann es sich erarbeiten.

In Ergänzung zu den Schreibseminar-Angeboten macht ein erfahrener Autor und Verlagsfachmann anhand vieler Beispiele sensibel für richtigen und guten Umgang mit der Sprache: durch Entlarvung verstaubter Floskeln und häufig gebrauchter, aber dennoch falscher Formulierungen, mit Stilblüten zum Schmunzeln und mit Übungen zum Bessermachen. Dazu gehören auch Beispiele, die veranschaulichen, was Kritik und Satire dürfen und wo ihre Grenzen sind. Für die geplante Publikation den geeigneten Verlag zu akquirieren, ist die größere Hürde, da über die Realisierungsmöglichkeiten einer eigenen Buchpublikation und über die Arbeit in einem modernen Buchverlag häufig unzureichende Kenntnisse bestehen. Ähnliches gilt auch für mangelnde Kenntnisse des Urheberrechts sowie des Verlags- und Wettbewerbsrechts. Im zweiten Teil dieses Seminars wird daher professionell und umfassend über dieses Themenspektrum informiert: mit vielen Hinweisen und Tipps, wie eine eigene Buchpublikation am besten gelingt, durch praxisorientierte Einführung in alle Arbeitsbereiche eines Buchverlags, durch das Verfassen von Exposés und aussagefähigen Informationstexten für die eigene Buchpublikation sowie durch Musterverträge für Autoren.

Literatur: Barrington, Judith: Erinnerungen und Autobiografie schreiben, Berlin (Autorenhaus Verlag) 2004; Kessler, Lauren: Gute Texte. Essays über die Kunst des Schreibens, Wien (Facultas Verlags- und Buchhandels AG) 2016; Schlote, Axel: Treffsicher texten, Weinheim/Basel (Beltz Verlag) 2004

Voraussetzungen: Interesse an der Verbesserung und Optimierung des Schreibstils; hilft Anfängern, sich das Zeug zum Schreiben anschaulich anzueignen. Auch Erfahrene und Profis erhalten viele wertvolle Anregungen und Hinweise. Ebenso: Interesse an Verlagsarbeit und an Profilen geeigneter Verlage für Autobiografien, Biografien sowie für Hochschulschriften, Fach- und Sachliteratur.

SEN 134 - Mein Leben - eine spannende Geschichte. Biografisches Schreiben anhand kreativer Schreibtechniken (Anfänger)

SeSen - Dienstag 10-12 Uhr - Schreibzentrum - Schlomske

Ziel dieses Seminars: Die eigene Lebensgeschichte interessant und unterhaltsam zu Papier zu bringen. Die Teilnehmer lernen die wichtigsten Aspekte des biografischen Schreibens kennen, sowie kreative und literarische Schreibtechniken anzuwenden. Wie ordne ich meine Erinnerungen und finde die richtige Struktur für meinen Text? Wie ziehe ich den Leser in den Bann meiner Geschichte und erhalte ich den Spannungsbogen? Welche Zeitform verwende ich? Oder: Wie entrinne ich der Angst vor dem leeren Blatt? Diese und viele andere wichtige Fragen werden in dem Seminar beantwortet und helfen dem Schreiber aus seinen Erinnerungen eine spannende Geschichte zu formen. Gegen Ende des Seminars ist ein Besuch im Deutschen Tagebucharchiv / Emmendingen vorgesehen.

Teilnehmerbegrenzung: Bis spätestens Do., 05.04.18 in die im Büro ausgelegten Listen eintragen. Wenn es mehr Interessierte als Plätze gibt, werden die Plätze per Los zugeteilt.   

SEN 135 - Mein Leben - eine spannende Geschichte. Biografisches Schreiben anhand kreativer Schreibtechniken (Fortgeschrittene)

SeSen - Dienstag 12-14 Uhr - Schreibzentrum - Schlomske

In dem Aufbauseminar arbeiten wir an bereits angefangenen Biografieprojekten weiter. Textarbeit, Reflexion und kreatives Überarbeiten sind Schwerpunkte. Aber auch Themen wie: “Biografisches Schreiben aus wissenschaftlicher Sicht“, „Die Familienchronik“ oder „Mein Leben als Film“ sind mit ins Programm einbezogen.

Voraussetzungen: Nur für Teilnehmer, die Seminar 1 besucht haben.

Teilnehmerbegrenzung: Bis spätestens Do., 05.04.18 in die im Büro ausgelegten Listen eintragen. Wenn es mehr Interessierte als Plätze gibt, werden die Plätze per Los zugeteilt. 

SEN 137 - Literarische Schreibwerkstatt

SeSen - Donnerstag einzelne Termine* 18-21 Uhr - Schreibzentrum - Schmieder

Dieses generationenübergreifende Seminar ist eine Kooperation des Seniorenstudiums mit dem Institut für deutsche Sprache und Literatur und dem Schreibzentrum. Es eignet sich sowohl für fortgeschrittene AutorInnen als auch für EinsteigerInnen, die sich im Bereich Erzählung oder Lyrik ausprobieren wollen. Wir beginnen jede Sitzung mit einem spielerischen Schreibimpuls und besprechen danach ausführlich ein bis zwei Texte der TeilnehmerInnen, die außerhalb der Werkstatt geschrieben wurden. Zur Diskussion gestellt werden können pro Semester Texte von bis zu ca. 10 Seiten Länge, gern auch Teile größerer Projekte. Ein Kurztext oder ein einzelnes Gedicht sind aber ebenso willkommen. Dabei geht es nicht um Bewertungen, sondern um das Aufspüren des Potentials und positive Ansätze, die verstärkt werden können. Der offene Austausch mit anderen, ihr „Blick von außen“ motiviert und gibt auch unseren Schreibfähigkeiten einen deutlichen Schub. Die Werkstatt wird mit einer öffentlichen Lesung abgeschlossen.

 

Termine 19.04., 03.05., 17.05., 07.06., 21.06., 05.07., 19.07.2018 (Öffentliche Lesung)  

SEN 201 - Eule - Redaktionsgruppe des Seniorenstudiums

Seminar - Montag 14-17 Uhr - KG3 - 128 - Schmieder

Wir erarbeiten eine Ausgabe der Zeitschrift „Eule“, die sich an die Teilnehmenden des Seniorenstudiums wendet, aber auch an alle anderen Mitglieder der PH und die interessierte Öffentlichkeit. Inhalte: literarische und autobiografische Texte, Lyrik, Glossen, Buchbesprechungen, Reportagen, Berichte, Porträts, Interviews … Die Redaktionsgruppe freut sich über weitere MitarbeiterInnen, die schreiben, layouten, organisieren, bei der Anzeigenakquise mitarbeiten, fotografieren oder zeichnen möchten.

 

BAD 015 - Mehrsprachigkeit in Schule, Ausbildung und Beruf

Seminar - Freitag 12-14 Uhr - KG4 - 115 - Amorocho 

 

 

DEU 025 - Interkulturelle und postkoloniale Ansätze in der Literaturwissenschaft

Seminar - Donnerstag 18-20 Uhr - KG4 - 115 - Spaney

 

 

DEU 050 - Großstadtliteratur - entfällt

Seminar - Donnerstag 16-18 Uhr - KG4 - 106 - Spaney

 dieses Seminar entfällt

DEU 053 - Sprache und Emotion

Seminar - Montag 8-10 Uhr - KG4 - 115 - Raith

Die Kultur- und Sozialwissenschaften interessieren sich bereits seit einiger Zeit verstärkt für Emotionen, sodass bereits vom emotional turn die Rede war. In diesem Seminar soll es vor allem um das Verhältnis von Sprache und Emotion in Mediendiskursen gehen. Wie können Emotionen sprachlich, aber auch visuell gleichsam sichtbar gemacht werden? Welche Funktion haben sie in faktualen und fiktionalen Formaten, also etwa in der politischen Berichterstattung oder in Fernsehserien, aber auch in der Literatur und in der Werbung? Geht man davon aus, dass es gerade in neuen Medien eine Tendenz zur Emotionalisierung und Ästhetisierung von Informationen gibt, erweist sich die Relevanz dieses fachwissenschaftlichen Themas auch für den Deutschunterricht, der die Mediensozialisation Jugendlicher ernst nehmen muss. Darüber hinaus spielen Emotionen in der Kommunikation und ganz allgemein in der Lebenswelt von Schülerinnen und Schülern eine wesentliche Rolle im Prozess der Identitätsbildung und Subjektivierung, sodass Reflexionen über Sprache und Emotion sicherlich die Institution Schule insgesamt betreffen.

 

Literatur: Schwarz-Friesel, Monika (2013): Sprache und Emotion. Tübingen: Francke; 2. Auflage
Bartsch, Anne/Eder, Jens/Fahlenbach, Kathrin (Hrsg.) (2007): Audiovisuelle Emotionen. Emotionsdarstellung und Emotionsvermittlung durch audiovisuelle Medienangebote. Köln: Halem.

 

DEU 056 - Sprache und Diskriminierung

Übung - Donnerstag 10-12 Uhr - KG4 - 108 - Raith

 

 

SPR 003 - Grundlagen des Vorlesens

Seminar -  Eberhart / Hinderer / Kindler

Das Seminar ist vorrangig für junge Studierende und teilt sich in verschiede Gruppen und Zeiten auf. Bitte erkundigen Sie sich ab dem 16.04.2018 im Büro des Seniorenstudiums nach freien Plätzen und möglichen Terminen.

STG 003 - Stimmt’s? Die eigene Stimme kennenlernen, erweitern und schulen

Kompaktseminar
06.07.18     16-22 Uhr
07.07.18     10-18 Uhr
13.07.18     16-22 Uhr
14.07.18     10-18 Uhr

Kleines Auditorium - 106

 

 

 

 

Sprachen und Sprachwissenschaft

SEN 140 - "I think prime numbers are like life." – Autism in Fiction -

SeSen - Donnerstag 16-17.30 Uhr - KG3 - 128 - Scharberth

Two boys, almost the same age, both living with their father, both with the same developmental disorder: Asperger syndrome.

Two books, Mark Haddon's now modern classic "The Curious Incident of the Dog in the Night-Time" from 2003 and Jem Lester's 2017 debut novel "shtum", that explore the complex condition of autism and what this means for those affected, their families and environments.

How one of them achieves to turn this serious issue into a gripping, yet funny murder-mystery and the other one into an oppressive, yet funny family drama will be one the topics discussed in this class.

Literatur: Haddon, Mark: The Curious Incident of the Dog in the Night-Time. Vintage. ISBN-10: 0099470438 / ISBN-13: 978-0099470434 Lester, Jem: Shtum. Orion 2017. ISBN-10: 1409162982 / ISBN-13: 978-1409162988

 

ENG 011 - English as a Global Language

Seminar - Mittwoch - 10-12 Uhr - KG7 - 101 - Hutz

 

 

ENG 020 - Introduction to Linguistics

Vorlesung - Dienstag 16-18 Uhr - kleines Auditorium -101 - Alecu

Keine Teilnehmerbegrenzung

The course is designed to provide a comprehensive survey of linguistics explaining basic concepts and essential terminology. Recent theoretical ideas in the major areas of linguistics (phonetics and phonology, morphology, syntax and semantics) will be taken into account as well as the application of these sub-fields (e.g. sociolinguistics, child language acquisition, psycholinguistics). In addition, there will be a special focus on the relevance of each linguistic domain for foreign language learning. 

Course Requirements: Regular participation in class, reading assignments, final exam.

Literature: Yule, George (32006), The Study of Language, Cambridge: Cambridge University Press.

 

ENG 021 - Introduction to Literary and Cultural Studies

Vorlesung - Donnerstag 14-16 Uhr - Kleines Auditorium/101 - Raith 

Cultural studies today is not focused on the traditional target countries such as the USA or Great Britan anymore. Because English today is mostly spoken as a lingua franca, we need a much broader perspective of studying culture than just looking at national cultures. The course therefore provides an introduction into concepts of culture, cultural identification and cultural meaning making in language. Furthermore, we will explore representations of gender, race, ethnicity and nation by looking at example from media and literature. 

In the second part of the course, we will explore concepts of literary studies. The focus will be on a communicative model to analysing literature and you will learn how author, text, reader and context are each relevant in the process of meaning making of literary texts.

SEN 141 - Et au milieu coule le Rhin - Allemands et Français à leur frontière commune (Seminar 1)

SeSen - Montag 10.15-11.45 Uhr - KG4 --120 (UG) - Botschek-Konopka

Wir werfen einen Blick auf die deutsch-französische Freundschaft und stellen fest: Was uns lange Zeit trennte, vereint uns heute. Die Grenzregionen auf beiden Seiten des Rheins sind weltweit ein einzigartiges Beispiel für Dynamik, Frieden und Exzellenz. Bei einem Spaziergang entlang der Grenze erfahren wir viel über Kooperationen, Städtepartnerschaften und die Zusammenarbeit, die alle die Beziehung unserer Länder zementieren. Die sprachliche und kulturelle Identität der Franzosen in dieser Region macht aus dieser eine ganz besondere. Ein besonderes Augenmerk gilt dem Elsass und seinen Bewohnern, aber auch dem nördlich gelegenen Lothringen. Die beiden Meisterköche Fritz Keller und Marc Haeberlin bilden einen kulinarischen Rahmen. Victor Hugo schildert in seinem Buch Le Rhin, lettres à un ami seine Besuche in Straßburg, Freiburg und Basel.

Wie gewohnt gibt es viel landeskundliche Information zu weiteren sehenswerten Orten rechts und links des Rheins.

Literatur: Victor Hugo (2011), Le Rhin, lettres à un ami, Paris, François Bourin Éditeur

Voraussetzungen: Für Studierende zum Auffrischen vorhandener französischer Sprachkenntnisse. Lektüre und Diskussion auf der Grundlage einer Textsammlung aus landeskundlichen, literarischen und Pressetexten, visuell unterstützt durch Filme aus dem Internet und auf DVD.

 

SEN 142 - Et au milieu coule le Rhin - Allemands et Français à leur frontière commune (Seminar 2)

SeSen - Montag 8.45 - 10.15 Uhr - KG4 --120 (UG) - Botschek-Konopka

Wir werfen einen Blick auf die deutsch-französische Freundschaft und stellen fest: Was uns lange Zeit trennte, vereint uns heute. Die Grenzregionen auf beiden Seiten des Rheins sind weltweit ein einzigartiges Beispiel für Dynamik, Frieden und Exzellenz. Bei einem Spaziergang entlang der Grenze erfahren wir viel über Kooperationen, Städtepartnerschaften und die Zusammenarbeit, die alle die Beziehung unserer Länder zementieren. Die sprachliche und kulturelle Identität der Franzosen in dieser Region macht aus dieser eine ganz besondere. Ein besonderes Augenmerk gilt dem Elsass und seinen Bewohnern, aber auch dem nördlich gelegenen Lothringen. Die beiden Meisterköche Fritz Keller und Marc Haeberlin bilden einen kulinarischen Rahmen. Victor Hugo schildert in seinem Buch Le Rhin, lettres à un ami seine Besuche in Straßburg, Freiburg und Basel.

Wie gewohnt gibt es viel landeskundliche Information zu weiteren sehenswerten Orten rechts und links des Rheins.

Literatur: Victor Hugo (2011), Le Rhin, lettres à un ami, Paris, François Bourin Éditeur

Voraussetzungen: Für Studierende mit guten bis sehr guten Französischkenntnissen. Inhalt und Arbeitsweise auf ähnlicher Grundlage wie Seminar 1.

 

SEN 143 - Le Limousin – Une région qui résiste

SeSen - Montag 12-13.30 Uhr - KG4 --120 (UG) - Botschek-Konopka

Seit dem ersten Januar 2016 existiert die Region Limousin nicht mehr als solche auf der Frankreichkarte. Trotz massiver Proteste sind die drei Departements des Limousin (Creuse, Corrèze, Haute-Vienne) in La Nouvelle-Aquitaine aufgegangen. Denn im Zuge der Dezentralisierungsbestrebungen gibt es nunmehr anstelle von 22 noch 13 Regionen.

Ein nicht sehr schmeichelhafter Ausdruck hat mit der Region zu tun:“ se faire limoger“ bedeutet „ ins Limousin geschickt werden“ d.h. strafversetzt werden. Hingegen hat die Region während des spanischen Bürgerkriegs viele Flüchtlinge und in der Besatzungszeit jüdische Staatsangehörige aufgenommen und versteckt. Das Massaker von Oradour-sur-Glane zeugt noch heute von dieser schrecklichen Zeit.

Heutzutage zieht das Limousin wegen der Harmonie seiner Landschaften und seines kulturellen Erbes viele Touristen an: Limoges, Hauptstadt der Region und des Porzellans, die Teppichmanufakturen von Aubusson, Brive-la-Gaillarde mit seinem Markt, Schlösser und Dörfer wie Collonges-la-Rouge, Turenne, Uzerche-en-Corrèze und Saint-Léonard-de-Noblat.

Als eine der am dünnsten besiedelten Regionen Frankreichs hat sie in der Vergangenheit auch Maler wie Claude Monet und Camille Corot angezogen. Und die Literatur des Mittelalters hat hier bedeutende Troubadoure und ihre Lyrik hervorgebracht: mit Bernard de Ventadour wollen wir uns näher beschäftigen. Zum Schluss stellen wir uns mit dem zeitgenössischen Schriftsteller Jean-Guy Soumy die Frage: „Comment peut-on être limousin?“ mit dem Ziel, eine Antwort darauf zu finden.

Voraussetzungen: Für Studierende mit geringeren französischen Sprachkenntnissen. Lektüre, Übersetzung und Diskussion auf der Grundlage einer Textsammlung (Landeskunde, Geschichte, Presseartikel) visuell durch Filme aus dem Internet und auf DVD unterstützt.

 

Politik- und Geschichtswissenschaft

SEN 120 - Leben und Überleben im Mittelalter - fällt aus

SeSen - Montag 16-18 Uhr - KG4 --120 (UG) - Kneile-Klenk - fällt aus

Wie setzten sich damals die Menschen mit ihrer Umwelt und den Mitmenschen auseinander? Wie überlebten sie unter den aus heutiger Sicht harten mittelalterlichen Bedingungen? Mit diesen eng verknüpften Fragen wird sich das Seminar beschäftigen.

Den Seminar-Teilnehmerinnen und Teilnehmern wird manches überraschend, vieles fremd, einiges aber auch vertraut erscheinen.

Literatur: Schubert, Ernst (2002): Alltag im Mittelalter. Natürliches Lebensumfeld und menschliches Miteinander. Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt. Kühnel, Harry Hrsg., 5. Auflage (2006): Alltag im Spätmittelalter. Graz: Ingenium

Voraussetzung: Bereitschaft zur Lektüre englischsprachiger Texte, Interesse an literarischen Themen, aktive Teilnahme

 

GES 001 - Einführung in die Geschichtswissenschaft

Vorlesung - Montag 8-10 Uhr - Kleines Auditorium - 102 - Buck

 

 

GES 004 - Freiburger Stadtgeschichte im Hochmittelalter

Seminar - Montag 16-18 Uhr - KG4 - 106 - Buck

 

 

POL 001 - Grundlagen und Forschungsmethoden der Politikwissenschaft/Einführung in die Politikwissenschaft

Vorlesung - Donnerstag 08.30-10 Uhr - KG2 - 208 - Druwe

 

 

POL 003 - Bildungspolitik (Policy-Analyse) und zugleich Einführung in die Politikwissenschaftlichen Grundfragen der Bildung

Vorlesung - Dienstag 10-12 Uhr - KG 5 - 103 - Burth

 

 

POL 005 - Der Staat im Wirtschaftsgeschehen

Vorlesung - Dienstag 08.30-10 Uhr - KG4 - 222 

 

POL 055 - Professionsorientierte Vertiefung Politische Theorie

Seminar - Freitag 14-16 Uhr - KG4 - 109 - Druwe

 

 

Kunst und Kulturwissenschaft

SEN 160 - Künstlerische Fotografie unserer Zeit

SeSen - Montag 16-18 Uhr - KG2 --117 (UG) - Hagmann

Die Fotografie hat erst über 100 Jahre nach ihrer Erfindung Einzug in die Bildende Kunst gehalten. Seither gab es zahlreiche Innovationen und inhaltliche und formale Ausrichtungen. Nach einem einführenden Blick in die Anfänge der künstlerischen Fotografie in den 1960er Jahren wenden wir uns im Seminar den fotografischen Formen in den zurückliegenden Jahrzehnten zu. Dabei sollen neben FotografInnen der sog. Becher-Schule mit Thomas Ruff, Thomas Struth Andreas Gursky, Candida Höfer etc. auch die jetzt verstärkt ausgestellten „Positionen“ in den Blick gerückt werden. Hierzu zählen bspw. Wolfgang Tillmans, Jürgen Teller, Tacita Dean, Vibeke Tandberg, Rineke Dijkstra, Hiroshi Sugimoto, Martin Parr, Thomas Demand, Miriam Backström, Gregory Crewdson, Sharon Lockhart, Sarah Lucas, Gillian Wearing, aber auch außereuropäische Vertreter wie Zwelethu Mthethwa, Shirana Shahbazi, The Atlas Group/Walid Ra’ad, Hiromix, Zarina Bhimji, Fazal Sheikh, Chan Chao etc.

Literatur: Cotton, Charlotte: The Photograph as Contemporary Art. London: Thames & Hudson, 2004. Honnef, Klaus: Fotografie zwischen Kunst und Ware. In: Ruhrberg, Schneckenburg, Fricke, Honnef, Kunst des 20. Jahrhunderts. Köln: Taschenverlag, 2000, S. 620-680. Mißlbeck, Reinhold: Lexikon der Fotografen. München: Prestel 2002.

Voraussetzungen: Keine Vorkenntnisse erforderlich, aber durchaus erwünscht.

 

SEN 131 - Die Natur als Garten in der Lyrik der Neuzeit - fällt aus

SEN 131 - Die Natur als Garten in der Lyrik der Neuzeit - fällt aus

SeSen  entfällt
Fr 20.04.2018 & Fr 11.05.2018 jeweils 14-17 Uhr: KG 2 - 207
Fr 08.06.2018 & Fr 29.06.2018 jeweils 14-17 Uhr: KG 2 - 208
Hennig

Nicht nur in der Malerei, sondern auch in der Lyrik der Neuzeit sind Gärten bevorzugte Orte, die als Spiegel der Seele dienen oder in denen sich die Sehnsucht nach einem idealen Dasein manifestiert. In dem Seminar beschäftigen wir uns mit der Ideengeschichte des Gartens in der Lyrik der Neuzeit, wir untersuchen Erscheinungsformen und Funktionen dieser Gärten, lassen uns von ihrer Schönheit hinreißen und werfen einen Blick auf Parallelen in der Malerei.

Literatur: Dorothea Hennig, Naturlyrik, Hallbergmoos 2016 Im Garten, Gedichte, Hg. von Andrea Wüstner, Stuttgart 2006 Schön ist mein Garten, Hg. Von C. Metz, Frankfurt 2009

  

SEN 161 - Vom Holzschnitt zum Comic

SeSen - Donnerstag 14.15-15.45 Uhr - KG2 --117 (UG) - Klemens

Einfache Erzählungen mit bunten Bildern, Sprechblasen und Superhelden – das ist es, was man zunächst mit Comics verbindet. Der Gedanke an Kunst ist (zumindest in der westlichen Welt) nicht so naheliegend. Durch die Künstler der Pop Art wie z.B. Roy Liechtenstein hat sich der Comic seine „Kunstwertigkeit“ hart erarbeiten müssen. Ganz anders hingegen in Japan, wo Manga in einer langen altehrwürdigen Kunsttradition steht. In diesem Seminar wollen wir uns einen Überblick verschaffen über alte Techniken und neue Kunstformen, uns vom Holzschnitt an die Helden der Neuzeit annähern und so feststellen, dass sogar Gutenberg und Computer einiges gemeinsam haben.

Literatur: Wolf, Hans-Jürgen (1992): Geschichte der Druckverfahren. Historische Grundlagen, Portraits, Technologie. Ulm. Schikowski, Klaus (2014): Der Comic: Geschichte, Stile, Künstler. Stuttgart. Fahr-Becker, Gabriele (2008): Japanische Farbholzschnitte. Köln

 

SEN 204 - Spaziergänge zur Kunst - die Green City beim Wort genommen

SeSen - Donnerstag 10-12 Uhr - 12.04.18: KG2 - 015 - Klemens

Die aktuellen Semestertermine können Sie hier downloaden.

Nicht nur im ökologischen oder auch politischen Sinne ist Freiburg „grün“ – auch die Landschaft präsentiert sich farblich passend. Einerseits locken die Hänge des Schwarzwaldes mit reichlich Grün und andererseits gibt es die vielen grünen Flecken in der Stadt selbst. Wieviel GRÜN unsere Stadt zu bieten hat und wie abwechslungsreich es sich darstellt, wollen wir bei unseren Rundgängen erkunden!

Beginn: 12.04.2018 Der erste Termin findet in KG 2 – 015 (Senatssaal) an der PH statt – die weiteren Treffpunkte werden dann vereinbart.

Literatur: Kalchthaler, Peter (2006): Kleine Freiburger Stadtgeschichten.; Mazzoni; Ira Diana (2005): 50 Klassiker Gärten & Parks. Gartenkunst von der Antike bis heute.

Voraussetzungen: Bei allen „vor-Ort-Terminen“ ist mit kleineren und mittleren Fußmärschen zu rechnen! Bereitschaft und körperliche Fitness für kurze und mittlere Spaziergänge

 

SEN 162 - Die Erfindung der Stadt – Stadtanlagen von der Antike bis heute.

SeSen - Donnerstag 12.30-14 Uhr - KG4 -218  - Klemens

In Südmesopotamien, dem heutigen Irak, haben Archäologen das etwa 5500 Jahre alte Uruk entdeckt – die erste Großstadt der Weltgeschichte. In der griechisch-römischen Welt gibt es ähnliche Entwicklungen erst ab etwa 500 v. Chr. Von da an ist es ein weiter und sehr spannender Weg durch die Geschichte der Stadt bis hin zu den Metropolen der Neuzeit.

Was sind die Gestaltungsmittel der Stadt? Was ihre wesentlichen Bauaufgaben? Wie sieht die ideale Stadt aus?

Anhand einiger ausgewählter Beispiele wollen wir versuchen, diese Fragen zu beantworten und einen Überblick über die Entwicklung der Stadt gewinnen.

Literatur: Benevolo, Leonardo (2007): Die Geschichte der Stadt. Frankfurt: Campus

 

SEN 163 - Kunstwerk und Betrachter im Dialog

SeSen - Donnerstag 9.00-18/ 19.00 Uhr (Exkursionen)  - nach Absprache                   - Moskopf
          - Freitag 10-12 Uhr  (vier Termine nach Absprache) - KG2 --117 (UG)

Die aktuellen Semestertermine erhalten Sie hier

Ziel des Seminars ist es, den Betrachter durch unterschiedliche Zugangsweisen an die zeitgenössische sowie ältere Kunst heran zu führen, damit ein offener und freier Umgang mit Kunst entsteht. Vor allem bei der Gegenwarts-kunst bedarf es der differenzierten Klärung. Diese erarbeiten sich die TeilnehmerInnen vor den Originalen zunächst selbst: mit Wahrnehmungsübungen, eigenes Entdecken, im Gespräch, in Gruppenarbeit, im Interview, später wird das ergänzt durch Informationen der Dozentin zum Werk der Künstler mit Einordnung in die jeweilige Zeit. Die TeilnehmerInnen lernen verschiedene Sicht- bzw. Herangehensweisen kennen und entwickeln im Laufe der Auseinandersetzung mit Kunst ein Gespür für die wichtigsten formalen und inhaltlichen Aspekte der Werkbetrachtung. Das Wecken von Neugier, das sich Öffnen für Neues sowie Freude am Sehen wie Verstehen und das sich miteinander darüber Austauschen steht dabei im Mittelpunkt. Wichtig: Das Erweitern des geistigen Horizontes: Die Auseinandersetzung mit Bildender Kunst, v. a. mit Werken der modernen und zeitgenössischen Kunst trainiert nicht nur das Kunstverständnis, sondern weckt die Bereitschaft, sich generell offener auf Neues, auch noch Unbekanntes einzulassen und sich damit auseinanderzusetzen. – Bei den drei / vier Freitags-Terminen an der PH besteht die Möglichkeit der intensiven Vor und Nachbereitung der Ausstellungs-Besuche (donnerstags).

 

Geplante Exkursionen (Auswahl): AMERICA ! … im Museum Frieder Burda in Baden-Baden; BACON – GIACOMETTI in der Fondation Beyeler in Basel / Riehen; Basquiat in der Schirn Kunsthalle in Frankfurt; Rubens im Städel in Frankfurt; Shan Scully. Vita Duplex in der Staatlichen Kunsthalle in Karlsruhe; Ausstellungen in div. Häusern in Freiburg u.v.m. … .

 

Literatur: Kittl, Steen T. & Saehrendt, Christian (2009): Was will Kunst ? 1. Auflage, Frankfurt/Main: Campus; Lucie-Smith, Edward (1999): Bildende Kunst im 20. Jh. 1. Auflage, Köln: Könemann; Panofsky, Erwin (1978): Sinn und Deutung in der bildenden Kunst. 10. Auflage, … DuMont.

 

Erstes Treffen:  Do 12. April 2018 um 10.00 Uhr im Hof der PH an der Würfelplastik

 

Bemerkungen: bei Exkursionen: Abfahrt ca. 9.00 – Rückkehr ca. 18.00 / 19.00 Uhr.

KUN 101a - Bildnerische Entwicklung

Seminar - Montag 14-16 Uhr - Kunsttrakt - K02 - Heyl

Entwicklungspsychologisch und lebensweltlich geprägte Entwicklung des bildnerischen Ausdrucks von den ersten Anfängen bis ins Jugendalter.

 

KUN 102 - Fachwissenschaftliche Grundbegriffe

Seminar - Freitag 8.30-10 Uhr - Kunsttrakt - K02 - Spielmann

 

 

KUN 105 - Kunstgeschichte IV: Kunst des 19. Jahrhunderts

Vorlesung/Seminar - Donnerstag 18-19.30 Uhr - KG5 - 104 - Klant

 

 

SEN 164 - Farbe für Anfänger

SeSen - Montag (14-tägig ab 09.04.18) 11-14 Uhr - Kunsttrakt - R.04 - Bereznicki

In diesem Kurs geht es um die Wege zu einem individuellen künstlerischen Ausdruck. Komposition, Bildaufbau und Farbwirkung in Mittelpunkt des Konzeptes stehen. Mit dem Experiment und der Tradition in der Malerei soll jeder Teilnehmer seine eigene Bildsprache finden. In jeder den Unterricht abschließenden Besprechung werden wir Klarheit über die Tagesarbeit gewinnen.

Bemerkungen: Schwerpunkt: Acrylmalerei. Bitte bringen Sie vorhandenes Malmaterial mit.

Die weitere Beratung erfolgt im Kurs.

 

SEN 165 - Farbe für Fortgeschrittene

SeSen - Montag (14-tägig ab 16.04.18) 11-14Uhr - Kunsttrakt - R.04 - Bereznicki

Der Kurs richtet sich an die Teilnehmer, die einen Grundkurs absolviert haben oder über Erfahrung in der  Malerei verfügen. Mit Lust und Leidenschaft  werden wir sowohl handwerklich, formal wie auch inhaltlich Ihre Erfahrungen vertiefen, gute Bilder malen. Die Teilnehmer werden in allen künstlerischen Vorhaben unterstützend begleitet. In jeder den Unterricht abschließenden Besprechung werden wir Klarheit über die Tagesarbeit gewinnen.

Bemerkungen: AnfängerInnen bzw. Personen, welche das erste Mal an meinem Kunst-Kurs teilnehmen, werden gebeten, sich nur für den Anfängerkurs anzumelden.

 

SEN 167 - Aquarellmalerei - Naturstudien im Freien

SeSen - Mittwoch (14-tägig ab 18.04.18) 14-17 Uhr - Kunsttrakt - R.02 - Maul

Der Kurs richtet sich an Teilnehmer, die über Grundfertigkeiten im Aquarellieren verfügen. Wir arbeiten im Freien an ausgesuchten Plätzen mit reizvollen landschaftlichen Ausblicken und Möglichkeiten für Detailstudien. Treffpunkt am ersten Seminartag und bei Regen ist der angegebene Seminarraum. Alle weiteren Termine u. Treffpunkte werden am 1. Termin bekannt gegeben.

Bemerkungen: Skizzenbuch A5 – A4, Aquarellpapier mind. 200 Gramm ca. DIN A3, weiche Bleistifte, Aquarellkasten, 2 Rundpinsel Synthetik, Stärke 10 und 18 leichtes Hartfaser- od. Sperrholzbrett, 45 x 60 cm, Tesakrepp, einen leichten tragbaren Klappstuhl

Teilnehmerbegrenzung Bis spätestens Do., 05.04.18 in die im Büro ausgelegten Listen eintragen. Wenn es mehr Interessierte als Plätze gibt, werden die Plätze per Los zugeteilt.

 

SEN 168 - Landschafts- und Architekturzeichnen

SeSen - Mittwoch (14-tägig ab 11.04.18) 14-17 Uhr - Kunsttrakt - R.02 - Maul

Dieser Kurs richtet sich an Teilnehmer mit und ohne Grundkenntnisse in räumlicher und perspektivischer Darstellung. Die wichtigsten Grundlagen werden zu Seminarbeginn vermittelt und in den folgenden Terminen vor Ort intensiviert. Zu Seminarbeginn treffen wir uns im angegebenen Seminarraum, dort werden alle weiteren Treffpunkte bekannt gegeben. Anschließend arbeiten wir "vor Ort" in der näheren Umebung an ausgesuchten reizvollen Plätzen.

Bemerkungen: Bitte mitbringen: Skizzenbuch DIN A 5 - A 4, Zeichenpapier 160 Gramm, ca. DIN A3 , weiche Bleistifte, Kohle, Rötel, Farbstifte nach Wahl, ein leichtes Hartfaser- oder Sperrholzbrett 45 x 60 cm, Tesakrepp, einen leichten tragbaren Klappstuhl. 

Teilnehmerbegrenzung: Bis spätestens Do, 05.04.18 in die im Büro ausgelegten Listen eintragen. Wenn es mehr Interessierte als Plätze gibt, werden die Plätze per Los zugeteilt.

 

Musik

SEN 170 - Das Werk Richard Wagners

SeSen - Mittwoch 16-18 Uhr - Aula - Fritz

Nur wenige Opern deutscher Komponisten kommen an internationaler Wirkung den Bühnenwerken Richard Wagners gleich. Vorbereitet durch einige frühe, kaum gespielte Opern und wenige Beiträge zu anderen musikalischen Gattungen sind es die 10 Bühnenwerke, die heute nach seiner eigenen Festsetzung in Bayreuth gespielt werden: Von den romantischen Operns seit dem "Fliegenden Holländer" bis zum abschließenden Bühnenweihfestspiel "Parsifal", mit der "Nibelungen"-Tetralogie in der Mitte. Die musikalische Entwicklung von den traditionellen Frühwerken bis zu den Musikdramen der Reifezeit und des Alters ist gewaltig und eine individuelle Leistung ersten Ranges. Wagners zwiespältiger Charakter - er teilt ihn mit nicht wenigen großen Künstlern - ist nicht zu leugnen; ebenso wenig seine Vereinnahmung während des Dritten Reichs. Die Literatur zu diesen Themen ist inzwischen unübersehbar und zutiefst uneins, kann aber letzten Endes das Werk doch nicht "erklären"! 

Wir werden uns in diesem Seminar auf das vielschichtige musikalische Werk Wagners konzentrieren, ohne freilich den Kontext zu vernachlässigen: Biographischer sowie

zeitgeschichtlicher politischer und kultureller Hintergrund werden, wann immer es dem Verständnis des Werkes dient, herangezogen.

Literatur: Borchmeyer, Dieter (1982): Das Theater Richard Wagners. Stuttgart/Weimar: Metzler
Dahlhaus, Carl/Deathridge, John (1994): Wagner. Stuttgart/Weimar: Metzler
Müller, Ulrich/Wapnewski, Peter (Hrsg., 1986): Richard-Wagner-Handbuch. Stuttgart: Kröner

 

MUS 135 - Musikwissenschaft – Epochen der Musikgeschichte – Populäre Musik

Vorlesung - Mittwoch 12-14 Uhr - Musiktrakt - 109 - Brunner

 

 

Sport, Gesundheit und Alltagskultur

AuG 102 - Ausgewählte Aspekte zur materiellen Kultur Textil

Seminar - Montag 10-12 Uhr - KG7 - 001 - Köhler

 

 

AuG 031/Bio 026 - Bewertung von Haushaltsprodukten und Nachhaltigkeit: Von Schadstoffen bis Kinderarbeit: Humanökologie und Nachhaltigkeit in Alltagskontexten.

Seminar - Freitag 10-12 Uhr - KG7 - 001 - Bunke   

Welche Schädigungen können Chemikalien verursachen? Wie nachhaltig ist Schokolade von der Elfenbeinküste? Im Seminar geht es um diese und andere Auswirkungen von Produkten und Verhaltensweisen auf Mensch und Umwelt. Wie kann man Umweltauswirkungen messen? Und welche Alternativen gibt es? Die Studierenden werden ein Produkt ihrer Wahl näher kennenlernen - und Möglichkeiten der Umsetzung des Themas Nachhaltigkeit im Unterricht.

SEN 181 - Tiefwassergymnastik / Aquafitness

SeSen - Termin wird noch bekannt gegeben - FT-Schwimmbad - Klein

Aquafitness ist eine besonders gut geeignete Form sportlicher Betätigung, um ge-lenkschonend und stoffwechselfördernd Muskel- und Ausdauertraining durchzuführen.

Die Tiefwassergymnastik verknüpft schwimmerische und gymnastische Aktivitäten, die meist mit Auftriebsmitteln, wie Schwimmbretternund Aquanudeln, durchgeführt werden. Zum abwechslungsreichen Übungsprogramm gehört der stetige Wechsel von Beckenrandgymnastik und Gymnastik im Tiefwasser. Neben dem Ausdauertraining soll vor allem die Koordinationsfähigkeit und der Gleichgewichtssinn anhand von vielseitigen Übungen verbessert werden.

Voraussetzungen:  Sie sollten schwimmen können und keine Scheu haben, den Kopf auch mal unter Wasser zu nehmen.

Bemerkungen: Bitte zum ersten Termin 5 Euro als Pfand für die Eintrittskarte mitbringen. Schwimmkleidung, Schwimmbrille, Handtuch, Badeschlappen.

Teilnehmerbegrenzung: Bis spätestens Do, 05.04.18 in die im Büro ausgelegten Listen eintragen. Wenn es mehr Interessierte als Plätze gibt, werden die Plätze per Los zugeteilt.

SEN 180 - Rückenschonend Schwimmen

SeSen - Termin wird noch bekannt gegeben - FT-Schwimmbad - Klein 

Schwimmen kann optimal als Ausdauertraining zur Stärkung des Herz-Kreislauf-Systems eingesetzt werden. Da die Gelenkbelastung im Wasser stark reduziert ist, kann das Schwimmtraining besonders für ältere Menschen eine Alternative zum Ausdauertraining an Land eingesetzt werden. Mit vielen koordinativen Übungsformen und dem Einsatz von verschiedenen Auftriebsmitteln soll die Verbesserung des persönlichen Schwimmstiles, sowie das Erlernen der Wechselzugschwimmarten Rückenkraul und Brustkraul im Vordergrund stehen. Im Vergleich zum Brustschwimmen werden hier besonders die Hals- und Lendenwirbelsäule, sowie die Kniegelenke entlastet.

Voraussetzungen: Sie sollten schwimmen können und keine Scheu haben, den Kopf auch mal unter Wasser zu nehmen.

Bemerkungen: Bitte zum ersten Termin 5 Euro als Pfand für die Eintrittskarte mitbringen. Schwimmkleidung, Schwimmbrille, Handtuch, Badeschlappen.

Teilnehmerbegrenzung: Bis spätestens Do., 05.04.18 in die im Büro ausgelegten Listen eintragen. Wenn es mehr Interessierte als Plätze gibt, werden die Plätze per Los zugeteilt.

SEN 186 - Wandern – Ein Tandem aus Bildung und Bewegung Freiburgs Umgebung entdecken – Für Einsteiger

SeSen - Konopka

Vorbesprechungen
Freitag
13.04.18;                          09.-10.30 Uhr          - Pavillon 3 - 010
20.04.18;
27.04.18*

Nach den Erfahrungen des vergangenen Wintersemesters wendet sich dieses Seminar an die TeilnehmerInnen, die gerne Kurzwanderungen durchführen und durch ein regelmäßiges sportliches Wanderprogramm ihre Leistungsfähigkeit steigern möchten. Grundlage bildet der sportliche und gesundheitliche Aspekt: Herz und Kreislauf, Stoffwechsel und Atmung, Muskulatur und Stützgerüst werden durch regelmäßiges ausdauerndes Gehen nachhaltig gestärkt. Wandern ist somit ein optimaler Gesundheitssport. Darüber hinaus werden wir uns mit dem ganzheitlichen Wandern auseinandersetzen. Zu dem bereits angesprochenen physischen Aspekt kommen der naturkundliche (Kennenlernen von Landschaft, Tier- und Pflanzenwelt), der bildungsfördernde (Kennenlernen der kulturellen Vielfalt einer Region), der ökologische (Aufzeigen von umweltgerechtem Verhalten) sowie der soziale Aspekt (Gelegenheit zur Geselligkeit und Kommunikation). Dabei beschränken sich die Wanderangebote auf die nähere Umgebung Freiburgs.  Wir sammeln gemeinsam Ideen, wobei Mitarbeit durch Teilnehmer herzlich willkommen ist.

Literatur: Knecht/Stolzenberger: Die Kunst des Wanderns, Ein literarisches Lesebuch, Dtv, 1998 Löhndorf, Andrea: Anleitung zum Pilgern, Dtv, 2010 Selby, Bettina: Der Jakobsweg, Mit dem Fahrrad nach Santiago, Piper, 2005 Schümer, Dirk: Zu Fuß. Eine kurze Geschichte des Wanderns, Piper, 2010 Grober, Ulrich: Vom Wandern. Neue Wege zu einer alten Kunst, Zweitausendeins, 2006 Weitere diverse Wanderführer der Regio

Bemerkungen: Gehzeit: ca. 2 Stunden

*Das Wanderprogramm (Ziele und Termine) wird bei den ersten 3 Seminarterminen gemeinsam erarbeitet und festgelegt (13.04.18; 20.04.18; 27.04.18)

SEN 187 - Wandern – Ein Tandem aus Bildung und Bewegung In der Regio und auf neuen Wegen – Für geübte Wanderer

SeSen - Konopka

Vorbesprechungen
Freitag
13.04.18;                          10.30-12 Uhr          - Pavillon 3 - 010
20.04.18;
27.04.18*

Nach den Erfahrungen des vergangenen Wintersemesters wendet sich dieses Seminar an die TeilnehmerInnen, die, was die Leistungsfähigkeit angeht, mehrstündige Wanderungen gewohnt sind. Grundlage bildet wie in der ersten Seminargruppe der sportliche und gesundheitliche Aspekt: Herz und Kreislauf, Stoffwechsel und Atmung, Muskulatur und Stützgerüst werden durch regelmäßiges ausdauerndes Gehen nachhaltig gestärkt. Wandern ist somit ein optimaler Gesundheitssport.

Darüber hinaus werden wir uns mit dem ganzheitlichen Wandern auseinandersetzen. Zu dem bereits angesprochenen physischen Aspekt kommen der naturkundliche (Kennenlernen von Landschaft, Tier- und Pflanzenwelt), der bildungsfördernde (Kennenlernen der kulturellen Vielfalt einer Region), der ökologische (Aufzeigen von umweltgerechtem Verhalten) sowie der soziale Aspekt (Gelegenheit zur Geselligkeit und Kommunikation). Als besonderes Highlight stand im Winter eine Schneeschuhwanderung auf dem Programm, im Sommer könnte eine Radwandertour und eine Wasserwandertour (Taubergiessen) angeboten werden. Wir sammeln gemeinsam Ideen, wobei Mitarbeit durch Teilnehmer herzlich willkommen ist.

Literatur: Knecht/Stolzenberger: Die Kunst des Wanderns, Ein literarisches Lesebuch, Dtv, 1998
Löhndorf, Andrea: Anleitung zum Pilgern, Dtv, 2010 Selby, Bettina: Der Jakobsweg, Mit dem Fahrrad nach Santiago, Piper, 2005 Schümer, Dirk: Zu Fuß. Eine kurze Geschichte des Wanderns, Piper, 2010 Grober, Ulrich: Vom Wandern. Neue Wege zu einer alten Kunst, Zweitausendeins, 2006

Weitere diverse Wanderführer der Regio

Bemerkungen: Gehzeit: 4 Stunden und mehr

*Das Wanderprogramm (Ziele und Termine) wird an den ersten 3 Seminarterminen gemeinsam erarbeitet und festgelegt (13.04.18; 20.04.18; 27.04.18).

SEN 188 - Internationale Volkstänze und Entspannung (Anfänger)

SeSen - Montag 14.30-16 Uhr - Bürgersaal Littenweiler - Leiber

Tanz ist Ausdruck von Lebensfreude und hält uns geistig und körperlich beweglich und leistungsfähig. In der Veranstaltung werden wir Volkstänze verschiedener Völker kennenlernen und damit auch Einblicke in die jeweiligen kulturellen Zusammenhänge gewinnen.

Bemerkungen: Leichte Schuhe und bequeme Kleidung; Ort: Bürgersaal Littenweiler, Ebneter Str. 13

 

SEN 189 - Internationale Volkstänze und Entspannung (Fortgeschrittene)

SeSen - Montag 16-17.30 Uhr - Bürgersaal Littenweiler - Leiber

Tanz ist Ausdruck von Lebensfreude und hält uns geistig und körperlich beweglich und leistungsfähig. In der Veranstaltung werden wir Volkstänze verschiedener Völker kennenlernen und damit auch Einblicke in die jeweiligen kulturellen Zusammenhänge gewinnen.

Bemerkungen: Leichte Schuhe und bequeme Kleidung; Ort: Bürgersaal Littenweiler, Ebneter Str. 13

 

Geographie

GEO 210 - Grundlagen der Physischen Geographie – Atmosphäre und Ökosysteme

Vorlesung - Montag 14-16 Uhr - Aulagebäude/gr. Hörsaal (UG) - Abbott, Falk

 

 

GEO 220 - Grundlagen der Humangeographie – Globale Verflechtungen und Disparitäten

Vorlesung - Mittwoch 14-16 Uhr - Aulagebäude/gr. Hörsaal (UG) - Schreiber

 

 

GEO 330 - Einführung in die Geographiedidaktik

Vorlesung - Donnerstag 14-16 Uhr - KG5 - 103 - Ringel

Biologie

BIO 001 - Grundlagen der Botanik (Überblick)

Vorlesung - Donnerstag 14-15 Uhr - Aulagebäude/gr. Hörsaal (UG) - Otteni

 
 

 

 

BIO 005 - Grundlagen der Botanik mit naturwissenschaftlichen Untersuchungen, Versuchen und Experimenten

Seminar   

Gruppe 1: Dienstag 07.30-10 Uhr 
Gruppe 2: Dienstag 10-12.30 Uhr
Gruppe 3: Dienstag 14-16.30 Uhr

KG 3 - 301

Otteni, Hörsch

 

 

BIO 009 - Systematik von Pflanzen und Tieren

Seminar 

Gruppe 1: Donnerstag 07.30-10 Uhr 
Gruppe 2: Donnerstag 10-12.30 Uhr
Gruppe 3: Donnerstag 15-17.30 Uhr

KG 3 - 301

Otteni, N.N.

 

 

Mathematik

MAT 1201 - Geometrie und Didaktik der Geometrie

Vorlesung - Montag 10-12 Uhr - Aulagebäude/gr. Hörsaal (UG) - Haug

 

 

MAT 1303 - Fachwissenschaftliche Vertiefung: Zahlentheorie V

Vorlesung - Mittwoch 8-10 Uhr - KG5 - 104 - Marxer

 

 

MAT 1305 - Fachwissenschaftliche Vertiefung: Abbildungsgeometrie V

Vorlesung - Donnerstag 8-10 Uhr - KG4 - 301 - Marxer

 

 

MAT 1307 - Fachwissenschaftliche Vertiefung: Funktionen

Vorlesung - Freitag 08-10 Uhr - KG5 - 103 - Marxer

 

 

MAT 2101 - Zahlen, Algebra u. Funktionen V

Vorlesung - Erens

Dienstag 08-10 Uhr - KG5 - 104
Mittwoch 12-14 Uhr - KG4 - 206