Hinweise zum mündlichen Staatsexamen (Bereich: Literatur) nach neuer Prüfungsordnung (GPO I 2011 & WHRPO I 2011)

Allgemeine Hinweise aus der Infoveranstaltung finden Sie hier.

Neben den Schwerpunktthemen umfasst die mündliche Prüfung auch Bereiche des Basiswissens, das sich aus literaturwissenschaftlichen einschließlich literaturgeschichtlichen sowie aus literaturdidaktischen Grundkenntnissen zusammensetzt. Das literaturgeschichtliche Wissen wird am Beispiel von 30 Werken (sog. „30-er Liste“) geprüft. Diese Werke können individuell ausgewählt werden. Bei der Auswahl sind folgende Kriterien zu beachten:

  • Die ausgewählten Werke sollen alle wichtigen Epochen der Literaturge­schichte und alle Großgattungen (Epik, Lyrik, Dramatik) umfassen.
  • Bei der Lyrik sollen nicht einzelne Gedichte, sondern Gedichtsammlungen (z.B. Sonette von Gryphius, Schillers Balladen, Bachmanns „Anrufung des großen Bären“, Kästners „Herz auf Taille“) angegeben werden. In Klammern können mindestens drei Einzelgedichte als Beispiele genannt werden.
  • Die Liste der Werke kann bis zu fünf Filme enthalten. In diesem Fall wird entsprechendes filmgeschichtliches und filmanalytisches Wissen vorausgesetzt.
  • Die Liste kann bis zu drei Werke (WHR) bzw. bis zu zehn Werke (GS) der Kinder- und Jugendliteratur enthalten. Diese sollen die literaturgeschichtliche Entwicklung berücksichtigen. Entsprechendes Wissen zur Geschichte der Kinder- und Jugendliteratur wird vorausgesetzt.
  • Bei den Werken soll jeweils das Jahr der Ersterscheinung angegeben werden. 

Die Prüfung in diesem Bereich bezieht sich nicht auf Detailwissen zu den Werken, sondern auf deren literaturgeschichtliche Einordnung, auf zentrale Motive und Gattungsmerkmale. Im gegebenen Fall kann auch die Schwierigkeit der Periodisierung einzelner Werke erläutert werden.

Stand: September 2014

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