Verwaltungs- und Benutzungsordnung des Instituts

Der Senat der Pädagogischen Hochschule Freiburg hat aufgrund von § 23 Absatz 4 PHG am 22. Oktober 1997 die nachstehende Verwaltungs- und Benutzungsordnung beschlossen. Das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst hat seine Zustimmung mit Erlaß vom Az: erteilt.

 

1. Abschnitt: Verwaltungsordnung

§ 1 Rechtsstatus, Aufgabe

(1) Das Institut für deutsche Sprache und Literatur ist eine wissenschaftliche Einrichtung der Fakultät für Kulturwissenschaften der Pädagogischen Hochschule Freiburg.

(2) Es dient der Forschung, der Lehre und dem Studium im Fach Deutsch und in Sprecherziehung.

§ 2 Mitgliedschaft

(1) Mitglieder des Instituts sind

  • die an ihm hauptamtlich tätigen Professorinnen und Professoren und die Hochschuldozentinnen und Hochschuldozenten,
  • die an ihm hauptamtlich tätigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des wissenschaftlichen Dienstes,
  • die am Institut tätigen Doktorandinnen und Doktoranden, Tutorinnen und Tutoren, studentischen und wissenschaftlichen Hilfskräfte und
  • die sonstigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

(2) Professorinnen und Professoren anderer Institute der Pädagogischen Hochschule Freiburg können nach vorheriger Zustimmung des Fakultätsrates als kooptierte Mitglieder aufgenommen werden. Sie sind als solche nicht wahlberechtigt und nicht wählbar für die Leitung des Instituts.

§ 3 Leitung

(1) Das Institut für deutsche Sprache und Literatur wird von einer/einem für ein Jahr gewählten Direktorin bzw. Direktor geleitet. Diese/r wird von einer/einem stellvertretenden Direktorin bzw. Direktor auf die Dauer von einem Jahr vertreten. Die Amtszeiten beginnen jeweils am 1. April.

(2) Wählbar sind alle Professorinnen und Professoren des Instituts. Wahlberechtigt sind alle hauptamtlich am Institut tätigen Professorinnen und Professoren. Dazu kommen die in Urwahl auf die Dauer von einem Jahr gewählten Vertreterinnen bzw. Vertreter der wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, der Studierenden nach § 2 (1) 3 und der sonstigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Verhältnis 5:2:1. Ihre Anzahl muß um eine Person niedriger sein als die Gesamtzahl der am Institut hauptamtlich tätigen Professorinnen und Professoren.

(3) Die Direktorin bzw. der Direktor beruft die Institutsversammlung ein, die sie/ihn in allen das Institut betreffenden Fragen von Forschung, Lehre und Studium berät und unterstützt. Der Institutsversammlung gehören alle hauptamtlich am Institut Lehrenden, zwei am Institut beschäftigte Vertreterinnen bzw. Vertreter der Studierenden nach § 2 (1) 3 und ein/e sonstige/r Mitarbeiterin bzw. Mitarbeiter an. Die Institutsversammlung ist auch einzuberufen, wenn mindestens ein Drittel der Mitglieder der Institutsversammlung dies verlangt.

(4) Die Direktorin bzw. der Direktor ist Vorgesetzte/r der dem Institut zugeordneten wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, der Lehrkräfte für besondere Aufgaben, der studentischen und wissenschaftlichen Hilfskräfte sowie der sonstigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Instituts. Die Dienstaufsicht über das Institut für deutsche Sprache und Literatur hat die Dekanin bzw. der Dekan der Fakultät für Kulturwissenschaften.

(5) Die Direktorin bzw. der Direktor führt die laufenden Geschäfte der Verwaltung. Sie/er bereitet die Haushaltsanträge vor und ist für den ordnungsgemäßen Einsatz der Haushaltsmittel verantwortlich. Sie/er beantragt die Anstellung, Höhergruppierung, Vertragsverlängerung, Versetzung oder Entlassung der dem Institut zugeordneten Mitglieder.

(6) Die Direktorin bzw. der Direktor führt die Aufsicht über die Sammlungen des Instituts und regelt im Rahmen dieser Ordnung deren Organisation, Benutzung und Öffnungszeit.

(7) Die Direktorin bzw. der Direktor übt in den Räumen des Instituts das Hausrecht aus; sie/er kann eine Hausordnung erlassen.

(8) Die Direktorin bzw. der Direktor wird bei der Erfüllung ihrer/seiner Aufgaben von einem geschäftsführenden Mitglied des wissenschaftlichen Dienstes unterstützt.

(9) Die Direktorin bzw. der Direktor oder deren Stellvertreterin bzw. Stellvertreter kann nur aus wichtigem Grund zurücktreten. Der Rücktritt ist der Dekanin bzw. dem Dekan schriftlich mitzuteilen. Bestehen gegen die Geltendmachung eines wichtigen Grundes Bedenken, stellt der Fakultätsrat fest, ob ein solcher vorliegt. Die Dekanin bzw. der Dekan unterrichtet das Rektorat.

§ 4 Verwaltungsaufgaben, Finanzmittel, Personal

(1) Das Institut für deutsche Sprache und Literatur erledigt alle bei ihm anfallenden Verwaltungsaufgaben, insbesondere die Verteilung und Bewirtschaftung der dem Institut zugewiesenen Haushalts- und Personalmittel.

(2) Die Direktorin bzw. der Direktor entscheidet über die Verwendung der dem Institut zur Verfügung stehenden Personalstellen und Sachmittel sowie über die Benutzung der dem Institut zur Verfügung stehenden Räume.

(3) Der zentralen Verwaltung der Pädagogischen Hochschule Freiburg obliegt die rechtliche Vertretung des Instituts nach außen, insbesondere der Abschluß von Verträgen und die förmliche Annahme von Zuwendungen Dritter, sowie beamten- und arbeitsrechtliche Entscheidungen in persönlichen Angelegenheiten.

§ 5 Wissenschaftliche Veröffentlichungen

(1) Forschungsergebnisse aus dem Institut sind der Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

(2) Die Institutsangehörigen können nach Maßgabe des § 42 (2) PHG ihre wissenschaftlichen Arbeiten veröffentlichen.

 

2. Abschnitt: Benutzungsordnung

§ 6 Benutzung der Institutseinrichtungen

(1) Mitglieder der Pädagogischen Hochschule Freiburg, deren Studien-, Forschungs- oder Arbeitsbereich dem Institut für deutsche Sprache und Literatur zuzuordnen ist, sind berechtigt, das Institut entsprechend den vorhandenen sächlichen, finanziellen und räumlichen Möglichkeiten zu benutzen. Die Direktorin bzw. der Direktor regelt die Benutzung vorhandener Geräte.

(2) Andere Mitglieder der Pädagogischen Hochschule Freiburg sowie andere Personen können von der Direktorin bzw. dem Direktor als Benutzer zugelassen werden, sofern hierdurch die Belange der in Absatz 1 genannten Benutzer nicht beeinträchtigt werden. Entsprechendes gilt für die Benutzung des Instituts durch Mitglieder der Pädagogischen Hochschule Freiburg im Rahmen der Nebentätigkeit. Die Benutzung kann zeitlich und sachlich eingeschränkt werden.

§ 7 Rechte und Pflichten

(1) Die Benutzungsberechtigten haben das Recht, das Institut für deutsche Sprache und Literatur und seine Einrichtungen nach Maßgabe der Zulassung im Rahmen dieser Ordnung innerhalb bestehender Regelungen über die Öffnungszeit zu benutzen.

(2) Die Benutzungsberechtigten sind verpflichtet, das Institut und seine Einrichtungen so zu nutzen, daß seine Aufgaben erfüllt werden können. Insbesondere haben sie

  • auf andere Benutzungsberechtigte Rücksicht zu nehmen,
  • die Institutseinrichtungen sorgfältig und schonend zu benutzen,
  • Beschädigungen oder Störungen unverzüglich der Direktorin bzw. dem Direktor des Instituts zu melden.

(3) Die Direktorin bzw. der Direktor des Instituts ist berechtigt, für die Überlassung von Geräten an Benutzungsberechtigte eine angemessene Kaution zu erheben.

§ 8 Ausschluß von der Benutzung

(1) Benutzungsberechtigte, die wiederholt und schwerwiegend gegen die Benutzungsordnung verstoßen oder bei der Benutzung strafbare Handlungen begehen, können von der Institutsdirektorin bzw. dem Institutsdirektor von der Benutzung zeitweise oder dauernd mit schriftlicher Begründung ausgeschlossen werden.

§ 9 Geschäftsordnung

Im Rahmen der Bestimmungen des Gesetzes über die Pädagogischen Hochschulen (PHG) vom 10. Januar 1995 und dieser Institutsordnung kann das Institut eine Geschäftsordnung zur Regelung des institutsinternen Geschäftsablaufs erlassen.

§ 10 Inkrafttreten

Die Verwaltungs- und Benutzungsordnung tritt am ersten Tag des auf ihre Veröffentlichung in den Amtlichen Bekanntmachungen der Pädagogischen Hochschule folgenden Monats in Kraft.