Dr. phil. Eva Dalhaus

Lehrbeauftragte

E-Mail eva.dalhaus(at)ph-freiburg.de

Studium der Erziehungswissenschaft (Hauptfach), Soziologie (Nebenfach) und Psychologie (Nebenfach) mit dem Schwerpunkt Sozialpädagogik sowie Promotion in den Fächern Erziehungswissenschaft mit den Schwerpunkten Erwachsenenbildung und Soziologie an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster. Wissenschaftliche Tätigkeiten als Hilfskraft, Lehrbeauftragte und Mitarbeiterin an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster, an der Fachhochschule Münster, an der Justus-Liebig-Universität Gießen, an der Universität Koblenz-Landau, Campus Landau, an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg, an der Pädagogischen Hochschule Freiburg und aktuell an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg.

Neben der Wissenschaft berufspraktische Tätigkeiten als Dozentin in der Erwachsenenbildung für Bewerbungstraining und Kompetenzanalyse mit den Zielgruppen der Frauen mit Migrationshintergrund, jungen Männer vor der Ausbildung und langzeitarbeitslosen Menschen, in einem berufsbegleitenden, sozialwissenschaftlichen Studiengang für Sozialpädagogen, in der bildungspolitischen Migrantenarbeit, als "Lerncoach" im Rahmen des MUSE Masterstudiengangs Unterrichts- und Schulentwicklung für berufstätige LehrerInnen an der PH Freiburg und aktuell als Beraterin für die Anerkennung von Studienleistungen und für die allgemeine fachspezifische Beratung im Lehramt für Erziehungswissenschaften.

Erziehungswissenschaftliche Bildungsforschung 

- Bildungsbenachteiligung unter dem Aspekt der Differenz zwischen Lebenswelt und Schule 

- Analyse und Erfassung biografischer Bildungsprozesse bei SchülerInnen

 - Habitusforschung (in Anlehnung an Pierre Bourdieus Habitus-Konzept)

Erziehungswissenschaftliche Migrations- und Diskriminierungsforschung

- Bildungshabitus junger Frauen aus Migrantenfamilien in der Schule

- Institutionelle Diskriminierung in Schulen aus der Perspektive von Intersektionalität

- In Beziehung stehende Praktiken klassistischer, ethnischer und geschlechtsbezogener Diskriminierung

- Formen und Ausprägungen mehrfacher institutioneller Diskriminierung gegenüber jungen Frauen in der Schule

- Habitus und Habitustransformation von Schülerinnen aus Migrantenfamilien unter der Bedingung institutioneller Diskriminierung 

Schulentwicklung unter dem Aspekt von sozialer Ungleichheit und Bildungsbenachteiligung

- Vertrauensvolle Lehrer-Schüler-Beziehungen

- Informelles und formelles Lernen

- Kompetenzentwicklungsforschung

Qualitative und quantitative Forschung

Methodentriangulation von qualitativen und quantitativen Ansätzen 

- Möglichkeiten und Grenzen der Grounded Theory als Forschungsstil

- Narrative Interviews und deren Erhebung und Auswertung mithilfe einer konstruktivistischen Grounded Theory

"Wahrnehmung und Bewältigung mehrfacher institutioneller Diskriminierung bzw. struktureller Gewalt durch junge Frauen in der Schule" (Arbeitstitel)

2007

"Lernraum Sprachreise": Perspektiven für Kompetenzentwicklung und deren Evaluation. Jahrestagung "Strukturen lebenslangen Lernens" der Sektion Erwachsenenbildung der DGFE Bremen. 

2009

"Kompetenz, Qualität und Migration: Implikationen für die Arbeit mit Migranten". Hochschule Bundesagentur für Arbeit Mannheim. 

zusammen mit S. Schiele: "Qualitätsstandards für Kompetenzfeststellungsverfahren für Migranten". Netzwerk Integration durch Qualifizierung (IQ). AGBFN Fachtagung "Berufliche Bildung für Menschen mit Migrationshintergrund" an der Technischen Universität Darmstadt. 

"Chancen und Voraussetzungen von Kompetenzfeststellungsverfahren". Tagung "Berufliche Perspektiven gemeinsam gestalten - Integration ermöglichen" bei der Kreisverwaltung Mainz-Bingen Ingelheim am Rhein. 

2011

"Mädchen - immer noch Verlierer im Bildungssystem?". Im Rahmen der "Fachtage 2011. Dialog zwischen Schule und Universität" (Fortbildungsprogramm für Lehrer*innen) Gießen. 

2012

"Emanzipation durch Schule. Zum Bildungshabitus junger Frauen mit Migrationshintergrund". Vortrag im Rahmen des "Work-In-Progress-Workshops" der Arbeitsstelle Gender Studies der Justus-Liebig Universität Gießen.

"Biografische Handlungskompetenzen junger Frauen mit Migrationshintergrund". Vortrag im Rahmen der Arbeitsgruppe von Prof. Jutta Ecarius "Bildungsprozesse zwischen sozialer Reproduktion und sozialer Unterstützung" auf dem 23. Kongress der DGFE Osnabrück. 

2013 

Schulische Gewalt subjektiv erleben: Wahrnehmung und Bewältigung institutioneller Diskriminierung durch junge Frauen mit Migrationshintergrund. Vortrag im Rahmen der 7. Sektionstagung "Bildung und Gewalt" der Sektion Allgemeine Erziehungswissenschaft der DGFE Köln. 

Wahrnehmung und Bewältigung institutioneller Diskrimierung durch junge bildungserfolgreiche Frauen mit Migrationshintergrund. Gestaltung eines Workshops im Rahmen der 3. Bildungssoziologischen Forschungswerkstatt der Sektion Bildung und Erziehung der DGS Wittenberg. 

2014

Emanzipation durch Schule. Zum Bildungshabitus junger Frauen mit Migrationshintergrund. Vortrag im Rahmen der 79. Sektionstagung der Arbeitsgruppe für empirische pädagogische Forschung Hamburg. 

Emanzipation durch Schule. Zum Bildungshabitus junger Frauen mit Migrationshintergrund. Vortrag im Rahmen des Kolloquiums des Instituts für Erziehungswissenschaft der Universität Koblenz-Landau, Campus Landau. 

zusammen mit A. M. Merkert: Emanzipation durch Schule. Zum Bildungshabitus junger Frauen mit Migrationshintergrund. Posterpräsentation im Rahmen des 2. Gender and Diversity-Forschungstags der Universität Koblenz-Landau. 

2016

Emanzipation durch Schule. Zum Bildungshabitus junger Frauen mit Migrationshintergrund. Vortrag im Rahmen der ÖFEB-Sektionstagung der Sektion Empirische Pädagogische Forschung in Kooperation der Bundezentrale für Professionalisierung in der Bildungsforschung Graz. 

2017

Emanzipation durch Schule. Zum Bildungshabitus junger Frauen mit Migrationshintergrund. Forschungskolloquium von Stefan Lessenich zur Gesellschaftsanalyse und Gesellschaftskritik an der Ludwigs-Maximilians-Universität München. 

2019 

Emanzipation durch Schule. Zum Bildungshabitus junger Frauen mit Migrationshintergrund. Vortrag im Rahmen des Qualifizierungskolloquiums von Wolfram Rollett, Arbeitsbereich Bildungsforschung und Schulentwicklung, an der Pädagogischen Hochschule Freiburg. 

2020 

Wahrnehmung und Bewältigung mehrfacher institutioneller Diskriminierung bzw. struktureller Gewalt durch junge Frauen in der Schule. Online-Vortrag im Rahmen des Qualifizierungskolloquiums von Wolfram Rollett an der Pädagogischen Hochschule Freiburg. 

2021

Wahrnehmung und Bewältigung mehrfacher institutioneller Diskriminierung bzw. struktureller Gewalt durch junge Frauen in der Schule. Posterpräsentation im Rahmen der Abschlusstagung der NFG 16 „Bildungskontexte und (Aus-)Bildungswege von jungen Geflüchteten im Spannungsfeld von Ein- und Ausgrenzung“ der Hans-Böckler-Stiftung an der Pädagogischen Hochschule Freiburg.

Perception of and coping with instiitutional discrimination by young women at school. Posterpräsentation im Rahmen der EARLI (European Association for Research on Learning and Instruction) Konferenz in Gothenburg.

Wahrnehmung und Bewältigung mehrfacher institutioneller Diskriminierung durch Schülerinnen aus Migrantenfamilien: Anreize zur Reflexion diskriminierenden LehrerInnenhandelns. Vortrag im Rahmen der Jahrestagung der DGFE-Sektion Schulpädagogik "Reflexion und Reflexivität in Unterricht, Schule und LehrerInnenbildung" an der Universität Osnabrück.

2022

Wahrnehmung und Bewältigung struktureller Gewalt und Diskriminierung durch junge Frauen in der Schule. Vortrag im Rahmen des 4. Internationalen INASTE-Kongress "Realizing Humanity. Perspektiven für Bildung und Erziehung" an der Diplomatischen Akademie Wien. 

Perception of and coping with institutional discrimination by young women at school. Posterpräsentation im Rahmen der EARLI (European Association for Research on Learning and Instruction) SIG 18 und 23 Konferenz an der Pädagogischen Hochschule Freiburg.  

Wahrnehmung und Bewältigung mehrfacher institutioneller Diskriminierung bzw. struktureller Gewalt durch junge Frauen in der Schule. Anreize für eine heterogenitätssensible Lehrer*innenbildung. Vortrag im Rahmen der Tagung des Freiburger Jean Monnet Lehrstuhls für Europäische Bildung (Prof. Andrea Ohidy) in Kooperation mit dem Zentrum für Lehrer*innenbildung der Pädagogischen Hochschule Freiburg „Lehrer*innenbildung in Europa – Herausforderungen, Probleme und Lösungen“ an der Pädagogischen Hochschule Freiburg (eingereicht).

Wahrnehmung und Bewältigung mehrfacher institutioneller Diskriminierung bzw. struktureller Gewalt durch junge Frauen in der Schule. Vortrag im Rahmen des Forschungskolloquiums des Arbeitsbereichs Schulpädagogik/Schulforschung (Prof. Rolf-Torsten Kramer) an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg.

Digitale Kompetenzbildung zwischen institutionellen Anforderungen und lebensweltlichen Zugehörigkeiten. Vortrag im Rahmen der Tagung „Gerecht, digital, nachhaltig! Interdisziplinäre Perspektiven auf Lehr- und Lernprozesse in der digitalen Welt“ (organisiert von Prof. Dr. Uta Hauck-Thum, PD Dr. Jana Heinz, Dr. Christian Hoiß) an der Ludwig-Maximilians-Universität München.

2016 

Publikumsöffentlicher Impulsvortrag und Mitwirkung an anschließender Podiumsdiskussion über die Situation von Migranten in Deutschland im Rahmen der Veranstaltung "Die neuen Deutschen", organisiert durch die Friedrich-Ebert-Stiftung. Landau

Nachwuchsförderpreis 2011 (1. Platz) bei der ZSE (Zeitschrift für Soziologie der Erziehung und Sozialisation) für den Aufsatz "Bildung zwischen Institution und Lebenswelt: Zur Differenz von lebensweltlicher Bildungspraxis und schulischer Leistungsanforderung"

A) Monografien

2016

Dalhaus, E.: Emanzipation durch Schule. Zum Bildungshabitus junger Frauen mit Migrationshintergrund. Wiesbaden 2016  

Link zum Buch: https://www.springer.com/de/book/9783658150068

2009 

Dalhaus, E.: "Lernraum Sprachreise": Perspektiven für Kompetenzentwicklung. Frankfurt / Main

B) Aufsätze

2022

Dalhaus, E.: Digitale Kompetenz-Bildung zwischen institutionellen Anforderungen und lebensweltlichen Zugehörigkeiten (in Vorbereitung).

Dalhaus, E.: Institutionelle Diskriminierung aus der Perspektive von Intersektionalität? Zur Wahrnehmung mehrfacher Diskriminierung bzw. struktureller Gewalt durch junge Frauen in der Schule (angenommen). 

2013

Dalhaus, E.: Emanzipation als Merkmal von Bildungshabitus? Zum Bildungserfolg junger Frauen mit Migrationshintergrund. In: ZSE Zeitschrift für Soziologie der Erziehung und Sozialisation; 2 / 2013, S. 201-216  

Dalhaus, E.: Mehrdimensionaler Kompetenzzuwachs. Kompetenzentwicklung am Beispiel der Sprachreisen der Carl-Duisberg-Centren. In: DIE Zeitschrift für Erwachsenenbildung; 3 / 2013, S. 33-35

2011

Dalhaus, E.: Bildung zwischen Institution und Lebenswelt: Zur Differenz von lebensweltlicher Bildungspraxis und schulischer Leistungsanforderung. In: ZSE Zeitschrift für Soziologie der Erziehung und Sozialisation; 2/2011, S. 117-135  

Dalhaus, E. / Fuchs-Dorn, A. / Priore, R. / Wissinger, J.: Der Bildungsort Schule: Die Ambivalenz schulischer Leistungsanforderungen. Schulpädagogische Herausforderungen am Beispiel schulaversiven Verhaltens und Schulverweigerung. In: Albisser, S. / Buschor, C. B. (Hrsg.): Professionswissen für LehrerInnen und Lehrer. Grundlagen für die Aus- und Weiterbildung von Lehrerinnen und Lehrern. Band 1: Sozialisation und Entwicklungsaufgaben von Heranswachsenden. Hohengehrern 2011, S. 119-140 

2010

Dalhaus, E.: "Subjektives Bildungswissen": Implikationen für die Beschreibung und Analyse herkunftsspezifischer Unterschiede in Bildungspraxis und -vorstellung. In: ZSE Zeitschrift für Soziologie der Erziehung und Sozialisation; 2/2011, S. 117-135 

2009 

Dalhaus, E.: Lernraum Sprachreise: Perspektiven für Kompetenzentwicklung und deren Evaluation.

 In: Hof, C. / Ludwig, J. / Zeuner, C. (Hrsg.): Strukturen lebenslangen Lernens. Hohengehren 2009, S. 229-241 

Mitautorin im Rahmen des Studierendenratgebers: Stock, S. / Schneider, P. / Peper, E. / Molitor, E. (Hrsg.): Erfolgreich studieren. Vom Beginn bis zum Abschluss des Studiums. Berlin; Heidelberg 2009 

Projektseminar "Methodenvielfalt in Schulen - Experteninterviews mit LehrerInnen" (EW 038) (Nominierung im Rahmen des internen Lehrpreises der PH Freiburg)

Seminarziele:

- Ermöglichung eigenständig-kritischer Forschung über die Anwendung von Unterrichtsmethoden in Schulen

- Vermittlung theoretischer Kenntnisse über die Vielfalt erziehungswissenschaftlicher Unterrichtsmethoden und deren Zuordnungsmöglichkeiten (schülerorientiert / lehrerorientiert)

- Vermittlung theoretischer und praktischer Kenntnisse über die Vorbereitung, Durchführung und Auswertung von leitfadengestützten Experteninterviews 

- Vermittlung praktischer Kenntnisse im Umgang mit Computerprogrammen zur Auswertung qualitativer Daten mithilfe einer Einführung in das Computerprogramm MAXQDA 

Evaluationsergebnisse in Anlehnung an die Facetten erfolgreicher Lehre (Auszug):

Gesamtnote: 1,2

- "Genereller Lernzuwachs": Note 1,0

- "Lernförderliche Betreuung durch die Dozentin": Note 1,0

- "Förderung und Erwerb von wissenschaftlicher Kompetenz": Note 1,1

- "Förderung und Erwerb selbstbestimmten Lernens": Note 1,1

"Zur pädagogischen Relevanz vertrauensvoller Lehrer-Schüler-Beziehungen" (EW 037)

  • Deutsche Gesellschaft für Erziehungswissenschaft (DGFE)

- Sektion Schulpädagogik, Kommission Professionsforschung und Lehrerbildung 

    - Sektion Erwachsenenbildung

  • Deutsche Gesellschaft für Soziologie (DGS)

- Sektion Bildung und Erziehung 

- Sektion Biographieforschung

  • Gesellschaft für empirische Bildungsforschung (GEBF)
  • European Association for Research on Learning and Instruction (EARLI)

- SIG 18 Educational Effectiveness

- SIG 21 Learning and Teaching in Culturally Diverse Settings 

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