Inklusionsforschung zwischen Normativität und Empirie – Abgrenzungen und Brückenschläge. Arbeitstagung 2019 der AG Inklusionsforschung in der DGfE

 

Datum: 28. und 29. Juni 2019 | Ort: Pädagogische Hochschule Freiburg i. Br.

Die "Arbeitsgemeinschaft Inklusionsforschung" hat als Ziel, einen Ort zu schaffen, an dem die Bedeutung von Inklusion in Forschung und Lehre über die teildisziplinären Grenzen hinweg diskutiert werden kann. Nach den beiden bisherigen Tagungen der AG „Differenz als Fokus der Inklusionsforschung“ an der Universität zu Köln und „Erziehungswissenschaftliche Inklusionsforschung. Norm – Behinderung – Gerechtigkeit“ an der Europa-Universität-Flensburg, wird die kommende Tagung am 28./29. Juni 2019 an der Pädagogischen Hochschule Freiburg ausgerichtet. Im Zentrum steht hierbei die Frage nach einer Verhältnisbestimmung von Normativität und Empirie in Bezug auf Gegenstände der Inklusionsforschung.


Der Debatte um Inklusion wird oft ein ausgeprägt normativer Blick vorgeworfen. In diesem Zusammenhang gibt es einen Ruf nach empirischen Studien, wobei aus methodologischen Debatten bekannt ist, dass auch diese nicht vor der Reproduktion normativer Annahmen gefeit sind. Im Rahmen der Tagung sollen daher sowohl theoretische als auch methodologische Beiträge Raum finden zu der Frage, inwiefern eine Normativität in der Inklusionsdebatte problematisch oder auch sinnvoll ist und wie mit Normativität in empirischen Studien umgegangen werden kann bzw. sollte.

Auch bei der Arbeitstagung 2019 in Freiburg werden diskursstarke und interaktive Formate (Forschungswerkstätten, Impulsrunden, Themenforen) eine zentrale Rolle spielen.


Wir freuen uns sehr, Sie in Freiburg zu begrüßen.

Bettina Fritzsche, Andreas Köpfer, Monika Wagner-Willi, Anselm Böhmer, Hannah Nitschmann, Charlotte Rott-Fournier, Florian Weitkämper


Hier finden Sie folgende Informationen zur Tagung


Kontaktemail Tagungsteam: tagung_inklusion@ph-freiburg.de




Die Tagung wird aus Mitteln der DGfE und der Fakultät für Bildungswissenschaften der PH Freiburg finanziert.