Aktuelle Projekte

Projektleitung und -team an der PH Freiburg: Prof. Dr. Hans-Georg Kotthoff (Projektleitung), Prof. Dr. Uwe H. Bittlingmayer, Alina-Florentina Boutiuc, Jürgen Gerdes, Dr. Lars Heinemann, Jun-Prof. Dr. Katja Scharenberg

Zeitraum: 2016-2019

Kooperationspartner: Westfälische Wilhelms-Universität Münster, Goethe-Universität Frankfurt, Plovdiv University (Bulgarien), South-West University Blagoevgrad (Bulgarien), University of Zagreb (Kroatien), University of Glasgow (Schottland), University of Lisnon (Portugal), University of Porto (Portugal), Autonomous University of Barcelona (Spanien), University of Genoa (Italien), Universität Wien (Österreich), University of Granada (Spanien), University of Turku (Finnland), European Research Services GmbH (Münster).

Kurzbeschreibung: Current Lifelong Learning (LLL) policies for young adults in Europe aim both at creating economic growth and, at the same time, guaranteeing social inclusion. However, their distinct orientations and objectives as well as varying temporal horizons may create or exacerbate conflicts and ambiguities thus causing fragmentation, ineffectiveness and/or unintended effects for young people. YOUNG_ADULLLT aims at analyzing the interaction and complementarity of LLL policies and policy-making with other sectorial policies as well as unterstanding the different ways in which LLL policies are socially embedded in specific regional an local contexts across Europe.
Förderung: EU Horizon 2020 - Research and innovation actions.

Projektleitung an der PH Freiburg: Prof. Dr. Wolfram Rollett (zus. mit Prof. Dr. Heinz Günter Holtappels, IFS TU Dortmund)

Teilstudie des Verbundprojektes „StEG“ (Studie zur Entwicklung von Ganztagsschulen, www.projekt-steg.de). Förderung durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF).

Studie zur Entwicklung von Ganztagsschulen: Wirkungen von außerunterrichtlichen Förderarrangements in Verbindung mit dem Unterricht an Ganztagsgrundschulen

Projektleitung an der PH Freiburg: Prof. Dr. Wolfram Rollett; Janine Hannemann (zsm.
Prof. Dr. Heinz Günter Holtappels, Prof. Dr. Eckhard Klieme, Prof. Dr. Thomas Rauschenbach, Prof. Dr. Natalie Fischer, Prof. Dr. Ludwig Stecher, Prof. Dr. Ivo Züchner)

Zeitraum: 1.1.2016-31.12.2019

Kurzbeschreibung: Das Projekt ist Teil des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung finanzierte Verbundprojektes „Studie zur Entwicklung von Ganztagsschulen“ (www.projekt-steg.de, Förderkennzeichen =1GTS1601F). In einer Kooperation mit dem Projektstandort am Institut für Schulentwicklungsforschung der TU Dortmund werden in einer Interventionsstudie die Wirkungen von außerunterrichtlichen Lernarrangements zur Förderung des Leseverständnisses in Ganztagsgrundschulen untersucht. Das Freiburger Team ist in der Zusammenarbeit insbesondere für die Instrumententwicklung verantwortlich. Die konkreten Inhalte und Methoden der systematischen Intervention werden im Rahmen des Projektes gemeinsam mit Praxisexperten entwickelt, anschließend implementiert und evaluiert. Die Interventionsstudie an je 15 Interventions- und Kontrollschulen mit ca. 45 Lerngruppen wird dabei im Längsschnitt über zwei Messzeitpunkte Effekte in Form fachbezogener Lernzuwächse im Leseverständnis untersuchen sowie individuelle und kontextspezifische Einflussbedingungen analysieren. Dazu werden die Schüler/innen im Rahmen der Vergleichsarbeiten (VERA) in der dritten Jahrgangsstufe im Fach Deutsch getestet und zusätzlich befragt. Darüber hinaus werden Schulleitungen, Eltern sowie Lehr- und Fachkräfte befragt. Im Zentrum der Analysen stehen Fragen nach den Förderwirkungen im Sinne höherer Lernzuwächse im Leseverständnis im Vergleich von Interventions- gegenüber Kontrollgruppen, nach differentiellen Effekten, nach  Settings, in denen es gelingt, für sozial benachteiligte Schülergruppen Chancengleichheitsgewinne zu erzielen, nach individuellen und kontextspezifischen Einflussbedingungen, die die Interventionswirkungen moderieren sowie nach Effekten auf die Einstellungen und Praxis der Unterrichts- und Angebotsdurchführung bei den Lehrkräften.

Promotions- und Habilitationsprojekte

Interkulturelle Pädagogik im Elementarbereich unter besonderer Berücksichtigung von Mehrsprachigkeit

Promotionsprojekt von Nadine Comes

Betreuer*innen: Prof. Dr. Andrea Óhidy, Prof. Dr. Malte Brinkmann

Zeitraum: 2017- 2019

Kurzbeschreibung: Im Promotionsprojekt werden Heterogenitätsdimensionen im Elementarbereich unter besonderer Berücksichtigung von Mehrsprachigkeit untersucht. Dazu werden Studien zu Aspekten des interkulturellen Lernens in einer Kindertagesstätte in teilnehmender Beobachtung durchgeführt.

Professionelle Entwicklungsprozesse von Lehrerinnen und Lehrern in der berufsbegleitenden Weiterbildung

Promotionsprojekt von Daniel Kittel

Betreuer*innen: Prof. Dr. Wolfram Rollett, PD Dr. Ulrike Hanke

Zeitraum: 01 .02.2015 bis 31 .01.2018

Kurzbeschreibung: Vor dem Hintergrund des Masterstudiengangs Unterrichts- und Schulentwicklung soll der wissenschaftlichen Fragestellung nachgegangen werden, in welcher Weise berufstätige Lehrerinnen und Lehrer als ausgewiesene Praxisexperten durch ihr berufsbegleitendes Studium und die damit verbundenen berufsbezogenen Reflexionsprozesse auf der Ebene ihrer professionellen Kompetenzen und in ihrem professionellen beruflichen Handeln profitieren. Dabei soll empirisch zum einen die Entwicklung ihrer professionellen Kompetenzen, die forschungsmethodischen Kompetenzen sowie auch die Reflexionskompetenz in den Blick genommen werden. Die studierenden Lehrkräfte wurden mit qualitativen und quantitativen Methoden über zwei Jahre wissenschaftlich begleitet. Die Ergebnisse können die Debatte um die Notwendigkeit von Fort- und Weiterbildungen weiter anregen.

Überzeugungen von Lehrkräften im Kontext von Inklusion

Promotionsprojekt von Saskia Opalinski

Professionalisierung im Horizont Neuer Steuerung. Eine international vergleichende Grounded Theory Studie zum schulischen Rechenschaftsprozess und seiner Wahrnehmung im Handeln von Lehrkräften

Promotionsprojekt von Claudia Rupp

Betreuer*innen: Prof. Dr. Hans-Georg Kotthoff, Prof. Dr. Ewald Terhart

Zeitraum: 2013-2017

Kurzbeschreibung: Die Steuerung des Bildungssystems wurde in England bereits in den 1980er Jahren, in Deutschland spätestens seit Veröffentlichung der ersten PISA- Ergebnisse im Jahr 2001 als ein zentraler Ansatzpunkt zur Verbesserung schulischer Qualität angesehen. Die Autonomie der Einzelschule wurde erhöht und schulische Qualität anhand von Bildungsstandards, ex- und interner Evaluation sowie Lernstandserhebungen überprüfbar und vergleichbar gemacht. Damit steht die Rechenschaft über Bildungsergebnisse zunehmend im Mittelpunkt. Das Erkenntnisinteresse des Forschungsprojekts liegt darin, Professionalisierung im Horizont Neuer Steuerung international vergleichend zu rekonstruieren. Die Zusammenhänge zwischen dem professionellen Selbstverständnis von Lehrkräften an Primarschulen in England und Deutschland (Baden-Württemberg) und Rechenschaftsmaßnahmen werden hierbei schwerpunktmäßig betrachtet. Der Fokus liegt auf der Fragestellung, wie Lehrkräfte Rechenschaftsmaßnahmen in ihrem beruflichen Alltag wahrnehmen und was das für das Handeln aller beteiligten Akteure bedeutet. Um diese Fragestellung zu beantworten, wird die Grounded Theory Methodology (nach Corbin und Strauss 2015) verwendet und mit der International Vergleichenden Erziehungswissenschaft verbunden. Die theoretischen Bezüge der Arbeit liegen in der Professionsforschung sowie der Neuen Steuerung, welche im Verlauf des Forschungsprozesses sukzessive miteinander verwoben werden. Bei der Entwicklung eines Sensibilisierenden Konzeptes kommen vor allem das Educational Governance Konzept sowie unterschiedliche Professionalisierungsansätze zum Tragen.

Abgeschlossene Projekte

Prof. Dr. Andrea Óhidy, Dr. Patrick Blumschein

Evaluation der Neukonzeption eines Fortbildungsangebotes für Werkrealtschul-/Hauptschullehrkräfte in BW / Laufzeit: 2015-2016 / Auftraggeber: Ministerium für Kultus, Jugend und Sport in Baden-Württemberg

Die Fortbildungsreihen für die Zielschulart Realschule und Gemeinschaftsschule, Sonderschule und Grundschule werden voneinander unabhängig evaluiert. Eine prozessbegleitende Evaluation findet auf der Basis standardisierter Fragebögen und leitfadengestützten, fokussierten Interviews statt. Zu drei unterschiedlichen Erhebungszeitpunkten (am Anfang, in der Halbzeit sowie am Ende der jeweiligen Fortbildungsreihe) wird eine Einschätzung des bisherigen Verlaufs der Fortbildung erhoben. Eine follow-up Erhebung ermittelt den Grad der Umsetzung der erworbenen Kompetenzen im schulischen Alltag.

Fragestellungen zum Projektverlauf:

  • Welche Erwartungen haben die Teilnehmer/innen? Abgleich mit den ermittelten Zielen der Ist-Soll-Analyse. (Erhebungszeitpunkt 1).
  • Was lief im bisherigen Projektverlauf gut? Wo traten Probleme auf? (Erhebungszeitpunkt 2 und 3)
  • Wie wird die Fortbildung von den Teilnehmer/innen eingeschätzt? Was läfut gut, was sollte verbessert werden?
  • Was könnte bzw. sollte getan werden, um den Erfolg des Projektes zu sichern?

Die inhaltsanalytische Auswertung erhobenen Daten soll mit der Methode der strukturierenden, qualitativen Inhaltsanalyse (vgl. Mayring 2000) durchgeführt werden. Die Ergebnisse der Begleitforschung werden in Teilberichten und einem Abschlussbericht im Laufe des Jahres 2016 den Auftraggebern vorgelegt.

Prof. Dr. Andrea Óhidy

Education as a key for integration in modern societies – the perspective of Romani people
Teilprojekt: Erfolgreiche Roma-Frauen im ungarischen Bildungssystem
Laufzeit: 2012-2016
Kooperationspartner: Universität Pécs/Ungarn, Institut für Romologie

 

Dr. Jutta Nikel (Leitung), Kathleen Franz (Akademische Mitarbeiterin)

Rekonstruktion von Governance-Regimen des BNE-Transfers

Gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (12/2011 – 11/2014)

Teilprojekt Freiburg: BNE-Transfer auf der Makroebene

Verbundprojektleitung: Prof. Dr. Inka Bormann (Universität Marburg)
Projektpartner: Prof. Dr. Martin Heinrich (Universität Hannover); Prof. Dr. Thomas Brüsemeister (Universität Gießen)

Das internationale politische Programm einer „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ (BNE) ist der Versuch, weltweit eine Innovation zu verbreiten und in allen Bereichen des Bildungssystems zu verankern. Dieser „BNE-Transfer“ erweist sich in Mehrebenensystemen wie dem Bildungssystem als komplexe Form der Handlungskoordination, die sich regelhaft nach systematisch rekonstruierbaren Mechanismen in spezifischen Akteurskonstellationen vollzieht. Analysiert wird der BNE-Transfer am Beispiel der lokalen Umsetzung der UN-Dekade-Politik. Die UN-Dekade wird hierbei aufgefasst als ein Angebot, Strukturen zu schaffen, mit dem Akteurskonstellationen auf je spezifische Weise umgehen. Ausgehend von einer inhaltsanalytischen Untersuchung der BNE-Programmatik auf Bundesländerebene wird der Umgang von Akteuren bzw. in Akteurskonstellationen mit dieser Programmatik auf kommunaler Ebene untersucht. Diese Analysen werden schließlich durch Untersuchungen auf der mikrologischen Ebene der Handlungskoordination im BNE-Transfer ergänzt.

Im Freiburger Teilprojekt untersuchen wir die institutionelle Rahmung des BNE-Transfers auf Bundes- und Länderebene in Deutschland. Der Transfer ist insbesondere von der UN-Dekade BNE (2005-2014) geprägt und strebt eine Neuorientierung von Bildung sowie deren institutioneller Umwelt auf das Konzept der nachhaltigen Entwicklung an. Dabei verstehen wir die Programmatik der UN-Dekade BNE als ein mögliches Angebot, Strukturen zu schaffen.

Mittels einer Analyse von Übergangsdokumenten zwischen UN-, Bundes- und Länderebene sowie der Durchführung von Experteninterviews mit Verantwortlichen des BNE-Transfer in Bund und sieben ausgewählten Bundesländern soll die Kontextualisierung des Dekade-Angebotes innerhalb von Akteurkonstellationen untersucht werden.

Fragestellungen, an denen sich unsere Untersuchung orientiert, sind:

kognitiv: Welche Skripte / Logiken für Entscheidungsprozesse und Interaktionen sind im Transfer handlungsleitend / werden aktiviert?

normativ: Welche Grundsätze werden in den Zielen und Erwartungen zum Transfer kommuniziert (z.B. in den Aktionsplänen auf verschiedenen Ebenen)?

regulativ: Mit welchen Instrumenten und Praktiken wird der Transfer von BNE auf der Makroebene reguliert?

 

Weitere Informationen: www.uni-marburg.de/fb21/aew/forschung/bne-governance

Prof. Dr. A. Holzbrecher:

Primalingua (2007-2009):
Grundschulkinder aus ganz Europa arbeiten über eine webbasierte Lernplattform an multimedialen und interaktiven Lerneinheiten. Sie erstellen multimediale Porträts von sich selbst, ihrer Schule und Umgebung und tauschen sich mit Primalinguaschülern europaweit aus. Die Schüler kommunizieren in ihren gemeinsamen Lernsprachen Englisch, Deutsch oder Französisch, präsentieren ihre Ergebnisse aber auch in ihren Landessprachen.

Prof. Dr. Hans-Georg Kotthoff:

Learning in a Global Society: Transnational Perspectives (Zeitraum 2012 -2014)

Leitung: Erasmus Network on Comparative Education (Antragsteller: Davide Zoletto, University of Udine)
Kooperationspartner: University of Udine (co-ordinating institution), University of Education Freiburg, National and Kapodistrian University of Athens, Brunel University, European University Cyprus, The Danish School of Education (DPU) - University of Aarhus, Katholieke Universiteit Leuven, Universidad Nacional de Educación a Distancia - Madrid, University of Oulu, Università di Udine, Uppsala University, University of Warsaw

Kurzbeschreibung: This Erasmus Intensive Programme (IP) aims to address new challenges occurring in the field of European teacher education, offering a programme which completes with a strong European and international perspective the academic professional training of advanced graduate students in each partner university from Teacher Education, Educational Policies, Comparative Education. The IP aims to focus on the situation of teacher education in each partner country and to contextualise these situations in global and European contexts, trying to outline good-practices, similarities and diversities both between European countries and between European and non European trends and experiences. The main objectives of the IP can be summarized in the following points: (a) to increase the aweraness of the way in which comparative education methodologies contribute to the analysis of policies and good practices in the field of Teacher Education; (b) to increase the understanding of the complexity of factors which influence teacher education in different countries and times; (c) to increase the understanding of current global trends in teacher education; (d) to increase the understanding of the current European dimension in the field of teacher education. The first IP of this three-year cycle will take place at the University of Udine (2012)   Förderung: European Commission: Lifelong Learning Programme

Nachhaltigkeit extern initiierter unterrichtszentrierter Kooperation von Lehrpersonen (EiKO). Eine empirische Untersuchung der Teamentwicklung und Institutionalisierung unterrichtszentrierter Lehrerkooperation an Realschulen in Baden-Württemberg

Leitung:  Prof. Dr. Hans-Georg Kotthoff, Silke Werner (Universität Zürich)
Zeitraum: 2010 - 2011

Kurzbeschreibung: Das Projekt ist sowohl eine Erweiterung als auch eine Vertiefung der im Anschluss des Programms Bildungsforschung der Landesstiftung Baden-Württemberg finanzierten Studie „Selbstreflexives Lernen im schulischen Kontext“(Serelisk). Im Anschluss an das Projekt und in Auseinandersetzung mit der theoretischen und empirischen Forschungslage stellen sich zwei zentrale Forschungsfragen, die die Nachhaltigkeit der extern initiierten unterrichtszentrierten Lehrerkooperation betreffen. Es sind dies: (1) Inwiefern und (2) unter welchen Bedingungen hat sich die unterrichtszentrierte Kooperation über den Projektzeitraum von Serelisk hinaus entwickelt? Diesen Fragen soll in dieser Anschlussstudie von Serelisk nachgegangen werden. Ausgangspunkt bilden dabei die Hypothesen, dass die Nachhaltigkeit der Interventionen abhängig ist (1) von der Entwicklung unterrichtsbezogener Teamprozesse während des  Projektzeitraums von Serelisk (Phase 1), (2) von der realisierten Teamentwicklung nach dem Projektzeitraum von Serelisk (Phase 2), sowie (3) von der realisierten Verankerung der Teamarbeit auf der Ebene der Organisation Schule nach dem Projektzeitraum von Serelisk (Phase 2).


Education for Democratic Citizenship: Dealing with the Challenges of Multicultural Society (Zeitraum 2009 - 2011)

Leitung: Erasmus Network on Comparative Education (Antragsteller: Rauni Räsänen, University of Oulu)
Kooperationspartner: University of Oulu (co-ordinating institution), University of Education Freiburg, Catholic University of Leuven, University of Udine, Aarhuis University, University of Madrid (UNED), Uppsala University, Warsaw University, University of Athens

Kurzbeschreibung: This Erasmus Intensive Programme (IP) aims at analysing and comparing the role and character of democracy, citizenship and multiculturalsim in each of the partner countries. It contextualizes these processes in European and global contexts. The aims of the project can be summarized as follows: a) to increase the understanding of the complexities of citizenship and democracy in multicultural European societies due to different historical, economical and political settings in different countries; b) to contribute to the competence to develop democratic practices in the context of education; c) to clarify how comparative education methodology contributes to the development of good practicesand to a better understanding of the studied central phenomena (democracy, citizenship and multiculturalism). The three-year IP-Cycle takes place at the University of Udine (2009), Catholic University of Leuven (2010) and the Uppsala University (2011).
Förderung: European Commission: Lifelong Learning Programme


Projektevaluation „Regionale Bildungslandschaft. Qualitätsentwicklung von Schule und Unterricht in staatlich kommunalen Verantwortungsgemeinschaften“ (Zeitraum 2007-2009)

Leitung:  Prof. Dr. Katharina Maag Merki, Prof. Dr. Hans-Georg Kotthoff
Kurzbeschreibung: Das Ministerium für Kultus, Jugend und Sport des Landes Baden-Württemberg hat in Zusammenarbeit mit der  Bertelsmannstiftung das Projekt ins Leben gerufen, an dem die Stadt Freiburg und der Kreis Ravensburg als Modellregionen teilnehmen. Basis des auf drei Jahre Laufzeit angelegten Modellprojekts bildet die regionale Kooperation zwischen kommunalen Schulträgern und staatlichen Schulaufsichtsbehörden im Bereich schulischer Qualitätsentwicklung. Ziele des Projektes sind der Aufbau einer effektiven und effizienten regionalen Unterstützungsstruktur durch Bündelung und gezielten Einsatz von Ressourcen sowie die Umgestaltung der Einzelschulen zu ‚Lernenden Organisationen’. Langfristig soll somit die nachhaltige Verbesserung der Bildungs- und Zukunftschancen aller SchülerInnen in den beiden Regionen erreicht werden. Die Umsetzung der Projektziele und der Strukturaufbau in der Region werden von einem Regionalen Bildungsbüro, der Regionalen Steuerungsgruppe sowie einem Regionalen Bildungsbeirat getragen. Auf der Ebene der Projektschulen soll der Aufbau schulischer Steuergruppen und von Netzwerken zwischen Schulen sowie zwischen Schulen und außerschulischen Kooperationspartnern durch das Projekt initiiert und unterstützt werden. Diese Netzwerke dienen den Schulen als Austauschplattformen und ermöglichen einen selbständigen Qualitätsvergleich. Das von der Bertelsmannstiftung entwickelte Evaluationsinstrument „Selbstevaluation in Schulen (SEIS)“ wird von allen  Projektschulen eingesetzt. Analysiert werden im Rahmen der Evaluation Form und Umfang der Umsetzung der im Projektverlauf entwickelten und erprobten Steuerungsinstrumente und -organe sowie deren intendierten und nicht-intendierten Wirkungen auf regionaler und auf Einzelschulebene.
Förderung: Kultusministerium BW, Bertelsmannstiftung

 

Dr. Patricia Baquero Torres, Prof. Dr. Alfred Holzbrecher:

Self-defenceIT – Migrantinnen wehren sich gegen Gewalt in den Neuen Medien (01.02.2011-31.01.2013)
Self-defenceIT ist ein Aktionsforschungsprojekt von und für Migrantinnen zur Selbst-Ermächtigung im Kampf gegen Rassismus, Sexismus und Homophobie durch Förderung handlungsorientierter (medien-)pädagogischer und fachlicher Kompetenzen von Migrantinnen, die für eine aktive Begleitung von Kindern und Jugendlichen im Umgang mit Neuen Medien und im Kampf gegen Gewalt erforderlich sind. Das Projekt soll Perspektiven für Forschung, Bildung und Beratung schaffen und wird gefördert von der Europäischen Kommission – Directorate – General Justice, Freedom and Security.
Kooperationspartner: MAIZ (Linz) : (Autonome Migrantinnen Organisation), Pädagogische Hochschule Freiburg; ESCODE – Estudios Y Cooperacion Para El Desarrollo (Madrid); ANTIGONE: Informationszentrum zu Rassismus, Ökologie, Frieden und Gewaltfreiheit (NGO= (Thessaloniki, Athen); Openhead CIC/Fossbox (London); Universität Manchester in UK : www.llc.manchester.ac.uk - School of Languages, Linguistics and Cultures