Laufende Projekte

Didaktische Werkstatt

  • Fokus: Die Didaktische Werkstatt ist hochschuldidaktisch gesehen ein Ort reflektierenden Lernens. Sie bietet einen Impuls, Bildungskonzepte aus der Lernerperspektive zu prüfen und neu zu denken und fordert somit die Studierenden heraus, in eigener Sache zu lernen. Sie ist als bewertungsfreier Raum an der Hochschule zu nutzen, der neben dem Leistungsprinzip auch Möglichkeiten schafft, unvorhersehbare Fragen zu generieren sowie Lernwege zu erproben. Sie dient zur Integration in das Studium und soll Anlaufstelle zur Unterrichtsvorbereitung und zur Planung von Unterrichtsprojekten sein.
  • Ansprechpartnerin: Karin Haker
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Epistemisches Zeichnen als zentrales Element zur Revision einer „Didaktik des Sachzeichnens“

  • Fokus: Das Projekt analysiert kindliche Aneignungs- und Verstehensprozesse beim Zeichnen von Sachverhalten in didaktischen Settings mit dem Ziel evidenzbasiertes fachdidaktisches und pädagogisches Professionswissen zur Entwicklung (von Elementen) einer erneuerten "Didaktik des Sachzeichnens" zu generieren. Im Gegensatz zu historischen Ansätzen stehen beim "epistemischen Zeichnen" spezifische Formen (er)klärenden Zeichnems im Rahmen konstruktivistischer Lehr-Lern-Theorien im Mittelpunkt. Daraus leitet sich die Erfoschung didaktischer Implikationen wie z. B. eine entsprechende Aufgabenkultur und professionelle Kompetenzen von Lehrkräften ab.
  • AnsprechpartnerInnen: Prof. Dr. Gudrun Schönknecht, Prof. Thomas Heyl
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Evaluation der Wirksamkeit von Professionalisierungsmaßnahmen im Zusammenhang mit einer zentralen Einstiegsdiagnose in Klasse 5

  • Fokus: Im Projekt wird die Rezeption und Nutzung des neuen zentral administrierten Diagnoseinstruments "Lernstand 5" in Baden-Württemberg evaluiert. Es wird der Frage nachgegangen, wie sich eine kriteriale Eingangsdiagnostik in Verbindung mit zwei Fortbildungskonzeptionen (Einmalfortbildung, kontinuierliche Fachberaterbegleitung) auf die pädagogische Nutzung des Diagnoseinstruments seitens der Lehrkräfte und weitergehend auf die Entwicklung der Schülerleistungen auswirkt. In einem quasi-experimentellen 2x2 Kontrollgruppen-Design werden auf Lehrerebene die Wirkungen auf a) Motivation und Akzeptanz, b) Rezeption und Nutzung der Diagnoserückmeldungen, c) professionelle Kompetenz der Lehrkräfte, sowie auf Schülerebene d) die Leistungsentwicklung untersucht.
  • Ansprechpartner/innen: Dr. Jana Groß Ophoff, Dr. Andreas Schulz, Prof. Dr. Timo Leuders, Sabine Kowalk
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Forschungsgegenstand Bilderbuch

  • Fokus: Das Forschungsinteresse richtet sich auf die kindliche Wahrnehmung von Bilderbüchern, auch in Abgrenzung zum pädagogischen Erwachsenenblick darauf. In unterschiedlichen Settings werden Daten gemeinsam mit Studierenden im Sinne eines forschenden Lernens erhoben und ausgewertet.
  • Ansprechpartnerin: Dr. Jenny Wozilka

Jungen und Schulleistung

  • Fokus: Zusammenhänge zwischen Männlichkeitskonstruktionen von Jungen, ihren schulischen Leistungsorientierungen und Arbeitsmotivation. Im Projekt wurde ein Fragebogen zur differenziellen Erfassung von Maskulinitätskonstruktionen bei Jungen, das Freiburger Jungen Inventar (FJI), entwickelt. Dieser ist Grundlage für die Konzeption von Lehrerfortbildungsmodulen für eine differenzierte und variabel einsetzbare typengerechte Jungenförderung in der Sekundarstufe.
  • Ansprechpartner/innen: Prof. Dr. Thomas Fuhr, Dr. Ruth Michalek, Prof. Dr. Gudrun Schönknecht, Lucy Urich

Lernen mit und Verstehen von Visualisierungen im Sachunterricht und seinen Bezugsfächern: Konzeptionen und Qualität von Visualisierungen in unterrichtlichen Settings

  • Fokus: Grafische Visualisierungen im Sachunterricht und seinen Bezugsfächern werden im Hinblick auf didaktische Zielstellungen untersucht, Qualitätsmerkmale im Hinblick auf verschiedene Visualisierungstypen analysiert. In unterrichtlichen Settings werden (ko-)konstruktive Aneigungs- und Verstehensprozesse mit grafischen Visualisierungen empirisch untersucht, um evidenzbasierte Hinweise zu professionellem Wissen und Handlungskompetenzen beim Einsatz von Visualisierungen zu erhalten.
  • Ansprechpartnerinnen: Prof. Dr. Gudrun Schönknecht, Prof. Thomas Heyl
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Produktion und Rezeption von Visualisierungen

  • Fokus: In den Bereichen Erziehungswissenschaft - Grundschulpädagogik und Kunstdidaktik wird explorativ untersucht, welche Konstruktions- und Verstehensfähigkeiten Kinder im späten Verstehensfähigkeiten Kinder im späten Grundschulalter/frühe Sekundarstufe besitzen, um Visualisierungen in unterrichtlichen Settings nutzen zu können. In zwei Forschungsvorhaben wird die Expertise aus beiden Fachbereichen zusammengeführt (Grundschulpädagogik: Diagnose und Förderung, Lehrerprofessionalisierung, Kontruktionsprozesse und Konzeptbildung bei Kindern; Kunstdidaktik: Kinderzeichnungsforschung, Bildwissenschaften, Kommunikationsdesign). Die beiden Teilstudien Produktion und Rezeption von Visualisierungen sind eng miteinander sowie mit den anderen Teilprojekten vernetzt. Schwerpunkte sind Visualisierungen als Lernhilfe sowie als bewusste Strategie beim Problemlösen.
  • Ansprechpartnerinnen: Prof. Dr. Gudrun Schönknecht, Lena Kaier, Prof. Thomas Heyl, Ingrid Conradi
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Abgeschlossene Projekte

Evaluation Freiburger Bildungspaket

  • Fokus: Das Projekt evaluiert das Freiburger Bildungspaket mit dem Ziel, das Förderprogramm aus Sicht der Beteiligten zu erfassen und Impulse und Hinweise für die künftige Gestaltung zu geben. Das Forschungsdesign wurde in Anlehnung an das CIPP-Evaluationsmodell entwickelt und beinhaltet die Dimensionen Kontext, Input, Prozess und Produkt. Die Daten werden mithilfe qualitativer und quantitativer Methoden erhoben, neben Dokumentenanalysen, einer Online-Umfrage von Anbieter*innen, Schulleiter*innen und Lehrer*innen finden auch Fallstudien an vier Schulen mit Interviews der Schulleiter*innen und Schülerbefragungen statt.
  • Ansprechpartner*innen: Eva-Maria Bennemann, Prof. Dr. Gudrun Schönknecht, Prof. Dr. Hans-Georg Kotthoff
  • Weitere Informationen: http://www.freiburg.de/pb/,Lde/357618.html

Bedeutung von Phänomen(un)ähnlichkeiten für den Aufbau von konzeptuellem Verständnis

(Förderung durch die DFG)

  • Fokus: Im Rahmen einer quasi-experimentellen Unterrichtsstudie zum naturwissenschaftlichen Sachunterricht wird untersucht, welche Bedeutung die Ähnlichkeit bzw. Unähnlichkeit zwischen Konketionen für den Aufbau von konzeptuellem Verständnis bei Kindern der dritten Jahrgangsstufe hat. Mit dem Hebelgesetz wird ein Inhalt ausgewählt, der Grundschulkindern in ihrer Lebenswelt in Form vieler Phänomene begegnet.
  • Ansprechpartnerinnen: Prof. Dr. Katrin Lohrmann, Dr. Veronika Schwelle

„Educational Research Literacy“ – Die Fähigkeit Forschungswissen zu verstehen und anzuwenden als Facette bildungswissenschaftlicher Forschungskompetenz

(Teilprojekt im Verbundprojekt LeScEd - Learning the Science of Education) (Förderung durch das BMBF)

  • Fokus: Auf Basis einer Large-Scale-Studie an verschiedenen Hochschulen (PH Freiburg, Uni Freiburg, Uni Landau, Uni Göttingen, FU Berlin) soll ein Strukturmodell für die Fähigkeit entwickelt werden, Forschungsergebnisse und wissenschaftliche Literatur zu erschließen, kritisch zu reflektieren und daraus handlungsleitende Schlussfolgerungen abzuleiten. Ausgehend davon sollen Niveaus von Forschungskompetenz unterschieden und inhaltlich beschrieben werden.
  • Ansprechpartner/in: Prof. Dr. Markus Wirtz, Dr. Jana Groß Ophoff
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Wissenschaftliche Begleitung Gemeinschaftsschulen Baden-Württemberg

  • Fokus: Im Forschungsverbund mit fünf Hochschulen wird die Einführung der Gemeinschaftsschulen in Baden-Württemberg begleitet und mit einem Mixed-Methods-Design untersucht. Die vier Teilprojekte setzen unterschiedliche Schwerpunkte: TP1 begleitet alltagsnah 10 Gemeinschaftsschulen (GMS), TP2 führt eine schriftliche Befragung aller 42 GMS der ersten Tranche durch, TP3 wirft einen Blick auf die sozialräumliche Einbettung der GMS und TP4 fokussiert mit einer Interventionsstudie die diagnostische Kompetenz von Lehrkräften.
  • Ansprechpartnerinnen: Prof. Dr. Gudrun Schönknecht, Eva-Maria Bennemann
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