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Aktuelles aus dem IEW

Zertifikat Ganztagspädagogik

Studierende der Lehramtsstudiengänge können mit diesem Zertifikat studienbegleitend ihre Kompetenzen im Ganztagspädagogischen Bereich ausbauen und zertifizieren lassen.

Nähere Informationen finden Sie hier.

Neuer Informationsfilm über das Hochschulzertifikat "Pädagogischer Umgang mit Heterogenität"

Ab sofort kann man den neuen Informationsfilm über das Hochschulzertifikat "Pädagogischer Umgang mit Heterogenität" hier: ansehen.

Einladung zum Gastvortrag

Thema:

 Ausstieg aus der Wissenschaft in der Qualifikationsphase bis zur Promotion aus genderbezogener Perspektive“

Referent*innen: Dr. Svea Korff und Dr. Anja Franz (Mitglieder des DFG-Netzwerks „Ausstieg aus der Wissenschaft“)
Zeit: Donnerstag, 22.11. 2018, 16 - 18 Uhr
Ort: Pädagogische Hochschule Freiburg, Kunzenweg 21, KG7 Raum 001
Gefördert durch die Gleichstellungskommission der Pädagogischen Hochschule Freiburg.

Alle Interessenten sind herzlich eingeladen.

Inhalt:

Dr. Svea Korff: Abbruchgedanken von Doktorandinnen und Doktoranden – Der potenzielle Abbruch als multifaktorielles Phänomen


Mit der Strukturierung der Promotionsphase waren/sind bestimmte Hoffnungen verbunden, wie für mehr Chancengleichheit zu sorgen, die mangelnde Vernetzung und Sichtbarkeit von jungen Wissenschaftlerinnen zu verbessern und überlagen Promotionszeiten zu verkürzen sowie den hohen Abbruchquoten entgegenzuwirken (vgl. z. B. Wissenschaftsrat 2002, Mau/Gottschall 2008, Wintermantel 2010). Während die klassische Individualpromotion dazu eher defizitär diskutiert wurde, herrschen in ihr doch angeblich wenig Struktur, Ordnung und Transparenz vor, suggeriert der Diskurs um die strukturierte Promotionsförderung, dass diese diesbezüglich Abhilfe leisten kann (Oppermann/Schröder 2013). Ist mehr Struktur jedoch gleichbedeutend mit weniger Abbruchgedanken? Der Beitrag fasst die Ergebnisse der Studie „Lost in Structure“ (Korff 2015) zusammen und fragt danach, ob Abbruchgedanken unter den Promovierenden überhaupt ein Thema sind, welche Faktoren sich auf die Abbruchgedanken von Promovierenden während der (strukturierten) Promotion auswirken und welche Unterschiede aus Genderperspektive bestehen. Methodisch umgesetzt wurde diese Studie anhand der Erhebung und Analyse einer deutschlandweiten, fächerübergreifenden Online-Befragung und anhand von Gruppendiskussionen mit Promovierenden.

Dr. Anja Franz: Abbrüche von Promotionsvorhaben – Welche Unterschiede zeigen sich in den Abbruchverläufen von Doktorandinnen und Doktoranden?


Obgleich auf der Ebene statistischer Bildungsberichterstattung unbekannt ist, wie viele Promotionsvorhaben tatsächlich unvollendet bleiben, verweisen Schätzungen auf eine Abbruchquote zwischen einem und drei Vierteln aller hierzulande begonnenen Promotionsvorhaben (vgl. Burkhardt 2008; Fabian et al. 2013). Wie es zu Abbrüchen kommt, dazu existieren bislang nur wenige Erkenntnisse. Unter der Fragestellung „Wie kommt es zu Abbrüchen von Promotionsvorhaben?“ und mit Bezug auf die Überlegungen Bourdieus zum akademischen Feld (u. a. 1975) rückt dieser Beitrag mithilfe der Grounded Theory (vgl. Strauss/Corbin 1996) den Verlauf von Abbrüchen in den Vordergrund. Die Datenerhebung erfolgte über problemzentrierte Interviews (vgl. Witzel 2000) von 2010 bis 2014 mit 16 ehemaligen Doktorand*innen unterschiedlicher Fachrichtungen. Die Ergebnisse zeigen, dass der Abbruch fächerübergreifend ein dynamischer Prozess ist, in welchem die Doktorand*innen infolge unterschiedlicher kritischer Ereignisse, Bewältigungsstrategien sowie Konsequenzen sukzessive vermindert an ihrem Vorhaben arbeiten. Dieser Prozess verläuft in sechs Phasen von der Irritation über die akute Stagnation, die eingeschränkte und teilweise vollständige Wiederaufnahme der Bearbeitung bis hin zur chronischen Stagnation und der Manifestation des Abbruchs. Je nach Phase des Prozesses treten unterschiedliche kritische Ereignisse auf, welche begünstigend oder auch bremsend wirken. Unter Berücksichtigung der Geschlechtsperspektive zeigen sich hierbei unterschiedliche Verläufe, die im Mittelpunkt des Gastvortrags stehen.

Landeslehrpreis für SALAM-Projekt

Das SALAM-Projekt (SALAM: Spielen Austauschen Lernen Achtsam Miteinander) https://www.ph-freiburg.de/salam/willkommen.html) hat den diesjährigen Landeslehrpreis des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst in Baden-Württemberg https://www.baden-wuerttemberg.de/de/service/presse/pressemitteilung/pid/landeslehrpreis-2017-verliehen/) in der Kategorie "Pädagogische Hochschulen" gewonnen. Das SALAM-Projekt - gegründet und geleitet von Dr. Hildegard Wenzler-Cremer (Institut für Psychologie) - verbindet die Ziele, Kinder aus Migrantenfamilien und andere bildungsbenachteiligte Kinder zu fördern und Studierende pädagogisches Handeln erproben und reflektieren zu lassen. Vom Institut für Erziehungswissenschaft sind Prof. Dr. Andrea Óhidy, Nadine Comes und Natascha Hofmann an dem SALAM-Projekt beteiligt. Wir gratulieren!

Erste Absolvent*innen des Hochschulzertifikats "Pädagogischer Umgang mit Heterogenität"

Die ersten Absolvent*innen des Hochschulzertifikats "Pädagogischer Umgang mit Heterogenität" haben ihre Urkunden Ende des Sommersemsters 2018 erhalten. Wir gratulieren

Lehrpreis der PH Freiburg für QUASUS

Prof. Dr. Bettina Fritzsche, Debora Niermann M.A. und Maria Hofmann haben für das Methodenportal QUASUS den Lehrpreis der PH erhalten. Wir gratulieren herzlich!

Pädagogische Werkstatt

Die Pädagogische Werkstatt sucht für den Bereich „Pädagogisches Kino“ (Programmplanung und Moderation) ein neues Teammitglied.

Nähere Informationen dazu hier.

Masterstudiengang "Unterrichts- und Schulentwicklung"

Mehr Informationen zu dem neuen Masterstudiengang "Unterrichts- und Schulentwicklung" finden Sie hier.