Im August 2017 wurde an der Pädagogischen Hochschule Freiburg die Forschungswerkstatt „Rekonstruktive Inklusions- und Differenzierungsforschung“ (FoWe) initiiert.
In der Forschungswerkstatt treffen sich Forschungsinteressierte – Etablierte wie Nachwuchs-Wissenschaftler/-innen – aus unterschiedlichen Fachrichtungen zur gemeinsamen Interpretationsarbeit an wechselnden Interpretationsvorlagen. Der inhaltliche Fokus liegt im weiteren Sinne auf der Rekonstruktion von Ein- und Ausschlussprozessen, Differenzherstellungen und -praktiken etc. in pädagogischen Kontexten. (Nachwuchs-)Forschende bekommen hierdurch die Möglichkeit eigenes Datenmaterial vorzustellen und dies interaktiv in einer Gruppe zu diskutieren und zu interpretieren. Methodologisch-methodisch liegt der Schwerpunkt auf qualitativ-rekonstruktiven Forschungszugängen wie z.B. der Grounded Theory Methodologie, der Dokumentarischen Methode oder der Objektiven Hermeneutik.

Die Forschungswerkstatt findet jeden 3. Montag im Monat von 14:00-16:00 (s.t.) statt. Die kommenden Termine für 2020 sind:
20. Juli 2020 - 14:00-16:00 (s.t.)
17. August 2020 - 14:00-16:00 (s.t.)
21. September 2020 - 14:00-16:00 (s.t.)
19. Oktober 2020 - 14:00-16:00 (s.t.)
16. November 2020 - 14:00-16:00 (s.t.)
21. Dezember 2020 - 14:00-16:00 (s.t.)

Übersicht über geplante und vergangene Termine und Sitzungen der Forschungswerkstatt.

Eine Woche vor jeder Sitzung wird über den Mailverteiler der Forschungswerkstatt (fowe@lists.ph-freiburg.de) das jeweilige Thema der Sitzung nochmals angekündigt.

Die Forschungswerkstatt findet üblicherweise in der Pädagogischen Werkstatt (KG 5, R. 013) der Pädagogischen Hochschule statt. Derzeit wird die FoWe vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie digital (via Zoom) abgehalten.

Die Forschungswerkstatt wird organisiert von Andreas Köpfer und Florian Weitkämper. Bei Interesse können Sie sich wenden an: andreas.koepfer@ph-freiburg.de oder weitkaemper@ph-freiburg.de

Die Forschungswerkstatt "Rekonstruktive Inklusions- und Differenzforschung" (FoWe) schließt an die Traditionslinie der "AK Interpretationswerkstatt" an, die Ende der 1990er Jahre aus einem Seminar hervorging, 2004 gemeinsam einen Sammelband im Rahmen der Schriften der Pädagogischen Hochschule Freiburg publiziert hat (Arbeitskreis Interpretationswerkstatt der PH Freiburg (Hrsg.) (2004):Studieren und Forschen. Qualitative Forschung in der LehrerInnenbildung. Herbolzheim: Centaurus) und aufgrund personeller Veränderungen einige Jahre nicht mehr weitergeführt wurde.