BiancaBaßler Bianca Baßler, Akademische Mitarbeiterin
Vorsitzende der Gleichstellungskommission der Fakultät I
Dipl. Paed., M.A.
Arbeitsschwerpunkte: Macht- und Ungleichheitsverhältnisse und Soziale Arbeit, Geschlechterforschung, Intersektionalität, Jugendhilfeforschung, Ethnografie, Rekonstruktive Methoden
Adresse: KG 5, Raum 225
Tel.: +49 761 682-509
Sprechstunde:

Arbeits- und Interessensschwerpunkte

  • Differenz-, Macht- und Ungleichheitsverhältnisse und Soziale Arbeit
  • Differenz- und Geschlechterforschung
  • Intersektionalität
  • Jugendhilfeforschung
  • Ethnografie & Rekonstruktive Sozialforschung

Aktuelles

Veranstaltung:

Salongespräche.

FORSCHUNG - KRITIK - POLITIK

"Darf und soll sich in der (Bildungs-)Forschung kritisch positioniert werden? Eine Diskussionsrund mit Impulsvorträgen von Dr. Yalız Akbaba (Uni Marburg) und Elia Scaramuzza (Uni Mainz)

Am 17.05.2019 von 14:15 bis 16:00 Uhr in der Pädagogischen Werkstatt (KG 5, Untergeschoss).

Veranstalter_innen: Dr. Florian Weitkämper, Prof. Dr. Bettina Fritzsche, Dipl. Päd. Bianca Baßler, M.A.

Abstract:

Diskussionsreihe "Forschung I Kritik I Politik - Darf und soll sich in der (Bildungs-)Forschung kritisch positioniert werden?" In dieser Fortsetzung der Freiburger Salongespräche wird das Verhältnis von Forschung und politischer Positionierung diskutiert. Zum Auftakt konnten wir für dieses Semester zwei Diskutant*innen mit prägnanten Impulsvorträgen gewinnen:

Yalız Akbaba (Uni Marburg) wird einen Impulsvortrag zum Thema "Vom unsichtbaren Ich und anderen Positionierungen in der Bildungsforschung" halten. Sie hat in ihrer Dissertation das Thema „Lehrer*innen und der Migrationshintergrund“ bearbeitet. Ihre reflexiven Erkenntnisse wird sie mit ihren Überlegungen zum Umgang mit anti-pluralistischen Strömungen verknüpfen, die auch in den Arenen der Universität zu sichten sind. Dafür stellt sie ihre Beobachtungen zu Ideologievorwürfen in Seminaren zu differenzkritischen Ansätzen zur Diskussion. Wir werden mit ihr weiterhin die Frage diskutieren, wer Kritik für sich beansprucht, und wie wir als Wissensproduzierende unseren epistemologischen Reflexionsanspruch einzulösen haben, um den genannten anti-pluralistischen Einstellungen zu begegnen.

Elia Scaramuzza ist an der Universität Mainz in der politischen Bildung tätig. Er wird einen Impulsvortrag mit dem Titel "Kritik und Normativität in der Politischen Bildung: Perspektiven nicht-dichotomer Ansätze" halten. Er forscht zu den Arbeitsschwerpunkten demokratie-, gesellschafts- und politiktheoretische Grundlagen politischer Bildung, insbesondere zur kritischen Theorie und geschlechterreflexiven politischen Bildung. Sein Schwerpunkt liegt somit in der Auseinandersetzung mit den Themen Kritik und Normativität. Er wird daher am Beispiel der politischen Bildung Überlegungen zur Bedeutung der eigenen Positionierung und Normativität des Wissenschaftstreibens skizzieren und dabei insbesondere die wechselseitige Verweisung immanenter und transzendenter Maßstäbe der Kritik thematisieren.

Dissertationsprojekt

(De-)Thematisierung von sozialen Differenzen in Einrichtungen der Jugendhilfe in Verhältnissen von Macht und Ungleichheit. Ein ethnografisches Forschungsprojekt.