Forschungsprojekte

2015-2018

Kooperation zwischen Jugendhilfe und Schule. Kompetenzentwicklung und Lernprozesse von Lehrer_innen und Sozialpädagog_innen im Rahmen einer Weiterbildung zur Kooperation in inklusiven und durch Heterogenität geprägten Bildungssettings

Projekt 8 des Interdisziplinären Promotionskollegs CURIOUS „Evidenzbasierte Lehrerbildung zur Förderung fachspezifischer und fachübergreifender Kompetenzen: Curriculum, Instruktion und Lernprozess“ (PH Freiburg u. Universität Freiburg)

Projektleitung: Prof. Dr. Christine Riegel und Prof. Dr. Wolfram Rollett, PH Freiburg

Doktorandin und wiss. Mitarbeiterin: Paula Bock

Laufzeit: 01.10.2015 - 30.09.2018.

Kurzbeschreibung:

Im Zuge des Ausbaus von Ganztagesschulen und Kooperationen von Jugendhilfe und Schule sollen möglichst alle Kinder und Jugendliche mehr Bildung, Erziehung und Betreuung erfahren. Zugleich sind Kooperationen von Jugendhilfe und Schule angesichts aktueller Entwicklungen im Kontext von Inklusion von zunehmender Bedeutung. Damit steht der Zusammenhang von Bildung und sozialer Ungleichheit implizit wie explizit im Fokus der Kooperationen von Jugendhilfe und Schule. Ziel der Studie ist es Erkenntnisse über Lern- und Bildungsprozesse von Pädagog_innen in und durch Kooperationsverhältnisse und damit verbundener Weiterbildungsveranstaltungen zu erlangen. Mit einer qualitativen Studie werden Lern- und Bildungsprozesse von kooperierenden Lehrer_innen und Sozialpädagog_innen, u.a. im Rahmen einer Weiterbildungsveranstaltung zum Thema Kooperation von Jugendhilfe und Schule, untersucht.

Förderung durch: BMBF im Rahmen der Qualitätsoffensive Lehrerbildung.

 


2015 - 2018

IKÖ³ - Eine neue Dimension für Öffnungsprozesse in Verwaltungen, Bildungseinrichtungen und (Migranten-)Vereinen


Wissenschaftliche Begleitung durch Dr. Wiebke Scharathow und Prof. Christine Riegel

Wiss. Mitarbeiterin: Dr. Wiebke Scharathow

Laufzeit: 30.06.2015 - 29.06.2018

Kurzbeschreibung:

Das landesweite Projekt IKÖ³ wird in einer Partnerschaft des CJD Bodensee-Oberschwaben mit dem Fachdienst Jugend, Bildung, Migration der BruderhausDiakonie Reutlingen umgesetzt. Die Pädagogische Hochschule, Abt. Sozialpädagogik, übernimmt die wissenschaftliche Begleitung und Beratung im Projektprozess zum Teilbereich ‚Rassismuskritische Jugendkulturarbeit/Jugendbildung‘. Dieser Schwerpunkt des Projektes widmet sich der Weiterentwicklung von Öffnungsprozessen von Bildungsinstitutionen und Institutionen der Jugendsozialarbeit und insbesondere der Entwicklung von konzeptionellen Ansätzen gegen institutionelle Diskriminierung und für den angemessenen Umgang mit Rassismuserfahrungen. In überregionalen Werkstattgesprächen und kleinen Pilotprojekten werden entsprechende Ideen und konzeptionelle Ansätze entwickelt, erprobt und reflektiert. Die Ergebnisse werden in Tagungen, Fort- und Weiterbildungen und Handreichungen transferiert.

Förderung: Das Projekt wird gefördert durch das Bundesamt für Migration und Flüchtlingen (BAMF) und wird aus Mitteln des Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds (AMIF) kofinanziert.

 

 

2012 - 2015

Lebensstrategien von Migrationsfamilien in marginalisierten Stadtteilen

Leitung:  Prof. Dr. Christine Riegel, Pädagogische Hochschule Freiburg

In Zusammenarbeit mit: Prof. Dr. Thomas Geisen, Fachhochschule Nordwestschweiz, Prof. Dr. Erol Yildiz, Universität Innsbruck, Prof. Dr. Barbara Stauber, Universität Tübingen.

Projektmitarbeiterin: Dipl.-Psych. Lalitha Chamakalayil

Laufzeit: 10/2012 – 9/2015

Kurzbeschreibung:

Das Leben von Familien mit Migrationsgeschichte in marginalisierten Stadtteilen erfolgt vielfach unter erschwerten ökonomischen und sozialen Bedingungen. Familien entwickeln spezifische Lebensstrategien um ihr Leben zu bewältigen. Die Forschung über Lebensstrategien von Familien im Migrationskontext und in marginalisierten Stadtteilen ist sowohl in der Migrations- als auch in der Stadtforschung bislang weitgehend ein Forschungsdesiderat geblieben. Ziel des Forschungsprojektes ist es, Lebensstrategien von Familien und Familienmitglieder in marginalisierten Stadtteilen qualitativ und komplementär im internationalen Kontext (D-A-CH) zu untersuchen. Fokussiert werden Bildungs- und Erwerbsstrategien. Es wird gefragt, über welche Ressourcen Migrationsfamilien in marginalisierten Stadtteilen verfügen; welche Strategien sie vor dem Hintergrund unterschiedlicher lokaler, gesellschaftlicher und politischer Kontexte entwickeln und welche Gemeinsamkeiten und Unterschiede im internationalen Kontext festzustellen sind. Dabei werden sowohl kollektive familiäre Strategien als auch Perspektiven einzelner Familien-mitglieder in ihrer intergenerationalen und geschlechterbezogenen Dynamik analysiert. Die Studie wird in marginalisierten Stadtteilen durchgeführt. Es handelt sich um eine komplementär angelegte Studie im internationalen Kontext.

Förderung:      Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG), Schweizer Nationalfonds (SNF), Österreichischer Wissenschaftsfonds (FWF). (D-A-CH)
Mehr Informationen finden Sie hier  

 

 

2013 -2014

Auswahlprozesse in der Lehrstellenvergabe.

Verbundprojekt im Programm "Netzwerk Bildungsforschung" der Baden-Württemberg-Stiftung Projektleitung: Prof. Dr. Albert Scherr im Verbund mit Prof. Dr. Christine Riegel, PH Freiburg und Prof. Dr. Barbara Stauber, Universität Tübingen.

Wiss. Mitarbeiter_innen: M.A. Caroline Janz und Dr. Stefan Müller

 

 

2013-2016

LIST - Life Skills als Transitionshilfe? Berufsbiografische Konsequenzen gestärkter Lebenskompetenzen für die erfolgreiche Einmündung an der 1. und 2. Schwelle.

Verbundprojekt im Programm "Netzwerk Bildungsforschung" der Baden-Württemberg-Stiftung Projektleitung: Prof. Dr. Uwe Bittlingmayer, PH Freiburg (Leitung), Prof. Dr. Stefan Immerfall, PH Schwäbisch Gmünd und Prof. Dr. Uwe Faßhauer, PH Schwäbisch-Gmünd, Prof. Dr. Christine Riegel.

Wiss. Mitarbeiter_innen: Jürgen Gerdes, Dipl.Soz. und Fereschta Sahrai (M.A., M.P.S.)

 

 

2009 - 2012

Zur Konstruktion von Anderen in Bildungskontexten

Leitung:              Prof. Dr. Christine Riegel

Kurzbeschreibung:

In diesem Forschungsprojekt wird der pädagogische Umgang mit Differenz und sozialer Ungleichheit in der schulischen und außerschulischen Bildungs- und Jugendarbeit in den Blick genommen. Von Erkenntnisinteresse ist, in welcher Art und Weise Professionelle in ihrem pädagogischen Handeln Konstruktionen von Normalität und Anderssein vornehmen und mit welchen sozialen Folgen dies verbunden ist, aber auch inwiefern von ihnen Perspektiven und Praxen der Veränderung und Überschreitung der Verhältnisse entwickelt werden und sie dabei selbst Bildungsprozesse durchlaufen. Die qualitative Untersuchung basiert auf ethnografischen Forschungen und Interviews im Rahmen von Interventions- und Weiterbildungsprojekten zum Thema „Alltagsrassismus und Diversität“ mit Jugendlichen und Pädagog_innen aus Schule und Jugendarbeit. Das Projekt widmet sich empirisch einer mehrperspektivischen Betrachtung von ‚Konstruktionen von Anderen in Bildungskontexten‘. Methodologisch leistet es einen Beitrag zur Entfaltung der Perspektive der Intersektionalität, die sowohl in der Forschung als auch in der (sozial)pädagogischen Praxis als Instrument der Analyse, Kritik und Reflexion fruchtbar gemacht werden kann.

Förderung:       Programm "Xenos - Integration und Vielfalt" und Programm “EQUIP. Integration und Prävention in der Praxis“ (AGJF und Akademie der Jugendarbeit Baden Württemberg)


Einzelprojekte:
Informationen zu den von Prof.Dr. Christine Riegel betreuten Dissertations- und Habilitationsprojekten in der Abteilung Sozialpädagogik finden Sie hier.