Abteilung Erwachsenenbildung / Weiterbildung

Herzlich Willkommen auf den Seiten der Abteilung Erwachsenenbildung / Weiterbildung

Erwachsene und Jugendliche nach der Erstausbildung lernen nicht nur in Bildungseinrichtungen, sondern lebenslang und lebensumgreifend in vielen Kontexten, sei es privat, bei der Arbeit oder bei gesellschaftlichem Engagement.  Wir forschen zu diesen komplexen Lernprozessen, bilden Studierende für die vielfältigen Berufsfelder aus, beraten die Praxis und bieten Weiterbildungen für Berufstätige an.

Alumni

Alumniseite des BA und MA Erziehungswissenschaft

für alle ehemaligen Studierenden des BA Erziehungswissenschaft, MA Erziehungswissenschaft, Diplom Erziehungswissenschaft und für aktuell Studierende zur Vernetzung mit Ehemaligen.

Unsere Forschung

Die operative Pädagogik geht auf Klaus Prange zurück, der an der Universität Tübingen gelehrt hat. Sie untersucht, wie Lernprozesse unterstützt werden können. Im Kern dieser Theorie steht die Annahme, dass pädaogigisches Handeln immer eine Art von Zeigen ist: jemand zeigt einer anderen Personen etwas in der Absicht, dass diese das Gezeigte lernt und es selbst zeigen kann.  Pädagogik ist also eine Kommunikation zwischen Lernenden und Zeigenden. Diese Kommunikation muss so gestaltet werden, dass das Lernen so leicht wie möglich fällt. Es muss vor allem zeitlich strukturiert (artikuliert) werden und die Lehrenden und Lernenden müssen sich zeitlich abstimmen (synchronisieren), aber doch so, dass die Lernenden eigene Interessen einbringen und sich eigene Gedanken machen (Asynchronisation). Die Theorie untersucht vielfältige Formen das Zeigens und Lernens. Unsere Forschungen fragen vor allem danach, wie das Zeigen zur Unterstützung von selbstgesteuerten, reflexiven Lernprozessen eingesetzt wird.

Unsere Veröffentlichungen zur operativen Pädagogik

Aktuelle Einführung in das Thema:

  • K. Berdelmann & T. Fuhr (2020): Zeigen. Stuttgart: Kohlhammer.

Eine Studie zum Umgang mit Zeit in einer Bildungsveranstaltung:

  • Kathrin Berdelmann (2010): Operieren mit Zeit. Empirie und Theorie von Zeitstrukturen in Lehr- Lernprozessen. Paderborn: Schöningh.

Den Forschungsstand zur operativen Pädagogik haben wir immer mal wieder zusammengefasst in:

  • K. Berdelmann, T. Fuhr (Hrsg.) (2009): Operative Pädagogik. Grundlegung, Anschlüsse, Diskussion. Paderborn: Schöningh.
  • T. Fuhr/K. Schultheis (1999) (Hrsg.): Zur Sache der Pädagogik. Untersuchungen zum Gegenstand der Allgemeinen Erziehungswissenschaft. Bad Heilbrunn: Klinkhardt.

Weitere Artikel:

  • T. Fuhr (2009): Zur Zeitigung des Zeigens. Untersuchungen zur Artikulation in Seminaren der Erwachsenenbildung. In K. Berdelmann, T. Fuhr (Hrsg.): Operative Pädagogik. Grundlegung, Anschlüsse, Diskussion. Paderborn: Schöningh, S. 47-68.
  • T. Fuhr (1999): Zeigen und Erziehung. Das Zeigen als „zentraler Gegenstand“ der Erziehungswissenschaft. In: Ders./K. Schultheis (Hrsg.): Zur Sache der Pädagogik. Untersuchungen zum Gegenstand der Allgemeinen Erziehungswissenschaft. Bad Heilbrunn: Klinkhardt, S. 109-121.

Personen erlernen im Verlauf ihrer Entwicklung vom Kind zur erwachsenen Person, beispielsweise in der Familie, den Freundschaftsgruppen, in Institutionen und Medien, verschiedene Deutungsschemata (frames of reference). Man unterscheidet zwei Arten von Schemata: konkrete meaning schemes und abstraktere, umfassendere, habitualisierte, habits of mind (meaning perspectives). Habits of mind verbinden einzelne meaning schemes zu übergreifenden Erwartungsmustern; zu ihnen gehören z.B. epistemische, philosophische und religiöse Überzeugungen, ästhetische Vorlieben und habitualisierte Geschmacksurteile, Selbstkonzepte, gelernte Persönlichkeitsmerkmale und sozial geprägte Sprachmuster. Habits of mind bestehen nicht nur aus habitualisierten Kognitionen, sondern auch aus Emotionen, habitualisierten Willenstendenzen (Volitionen) und Handlungsmustern. Sie beeinflussen das Wahrnehmen, Denken, Fühlen, Wollen und Handeln. Wie sie das tun, wird den Personen nicht vollständig bewusst; habits of mind sind teilweise vorrational und unartikuliert.

In der Bildungspraxis kann die Theorie genutzt werden, um Umlernprozesse bei Lernenden anzuregen, beispielsweise wenn es in der darum geht, dass Teilnehmerinnen und Teilnehmer an Bildungsveranstaltungen ihr Alltagsverständnis von einem Lerngegenstand kritisch hinterfragen.

Wir gehören zu einer großen Gruppe internationaler Forscherinnen und Forschern, welche ihre Forschungen austauschen und die Theorie weiter entwickeln. Wir haben Lernprozesse von Eltern untersucht, die in den ersten Jahren ihrer Elternschaft ihre Perspektiven auf das Kind und ihr Eltern-Selbst transformieren. Eine andere Forschung analysiert Lernprozesse von Frauen, die nach Deutschland migriert sind, sich nach frustrierenden Erfahrungen bei der Stellensuche auf ihre Kompetenzen besinnen, ihr Denken über Beruflichkeit transformieren und sich beruflich selbständig machen.

Unsere Veröffentlichungen zum transformativen Lernen

Dieser Text führt in das transformative Lernen ein:

  • T. Fuhr (2018): Lernen im Lebenslauf als transformatives Lernen. In Ch. Hof & H. Rosenberg (Hrsg): Lernen im Lebenslauf. Theoretische Perspektiven und empirische Zugänge. Wiesbaden: Springer VS, S. 83-104. ->

Wir haben Forscherinnen und Forscher aus Europa, Amerika und Afrika eingeladen, aktuelle internationale Forschungen zum transformativen Lernen auszutauschen:

  • A. Laros, T. Fuhr & E.W. Taylor (Hrsg.) (2017): Transformative Learning Meets Bildung. An International Exchange. Rotterdam: Sense.

Darin u.a.:

  • T. Fuhr (2017): Bildung. An Introduction. In A. Laros, T. Fuhr & E.W. Taylor (Hrsg.): Transformative Learning Meets Bildung. An International Exchange. Rotterdam: Sense, S. 3-15.
  • T. Fuhr, A. Laros & E.W. Taylor (2017): Transformative Learning Met Bildung. Reflecting Back and Looking Forward. In  A. Laros, T. Fuhr & E.W. Taylor (Hrsg.): Transformative Learning Meets Bildung. An International Exchange. Rotterdam: Sense, S. 363-384.

Eine Untersuchung dazu, wie Eltern ihr Denken über sich selbst, Kindheit und pädagogische Institutionen im Verlauf der Elternschaft ändern.

  • Ruth Michalek (2015): Elternsein lernen. Zur Bedeutung des Normalisierens bei transformativen Lernprozessen. Opladen: Budrich.

Anna Laros untersucht, wie Frauen nach ihrer Migration von Deutschland dazu kommen, sich als Unternehmerinnen selbständig zu machen.

  • Anna Laros (2015): Transformative Lernprozesse von Unternehmerinnen mit Migrationsgeschichte. Wiesbaden: Springer VS.

Das ist ein erster Einblick in die Forschung zu Unternehmerinnen:

  • T. Fuhr, A. Laros (2012): Bildungsprozesse von Unternehmerinnen mit Zuwanderungsgeschichte. In M. Obermaier (Hrsg.): Humane Ökologie. Gesellschaftliche Fragmentierungen - Pädagogische Suchbewegungen. Paderborn u.a.: Schöningh, S. 173-189.

Lernprozesse von Erwachsenen zu unterstützen ist keine wertfreie Technik. Wir untersuchen, wir die Erwachsenenbildung und Weiterbildung von Werten und moralischen Urteilen geprägt ist. Das ist insofern anspruchsvoll, als den Handelnden oftmals nicht vollständig bewusst ist, von welchen Werten und Moralen ihr Handeln geprägt ist. Außerdem fragen wir, wie eine professionelle Ethik aussehen könnte und wie man Erwachsenenbildnerinnen und Erwachsenenbildner dabei unterstützen kann, sich ihrer impliziten moralischen Urteile bewusst zu werden und sich professionsethisch weiter zu entwickeln.

Aktuelles Dissertationsprojekt:

Jasmin Dazer: Chancen und Herausforderungen divergierender Wertevorstellung in der Erwachsenenbildung

Anhand von Gruppendiskussionen untersucht Jasmin Dazer Werthaltungen sowie ethische Spannungsfelder und damit verbundene Handlungsweisen von Lehrenden, mit dem Ziel der Entwicklung eines didaktischen Konzepts zur Bearbeitung ethischer Fragestellungen im Kontext der Erwachsenenbildung.

Unsere Veröffentlichungen zu Werten und Ethik in Lernprozessen

Eine Studie dazu, wie Wertorientierungen in der Erwachsenenbildung in das pädagogische Handeln eingehen:

  • Schwendemann, Nadja (2019): Werte - (k)ein Thema in der Erwachsenenbildung?! Analysen zu Werten und Werthaltungen von Lehrenden. In: Weiterbildung - Zeitschrift für Grundlagen, Praxis und Trends. 30. Jg., Heft 4, S. 14 - 17
  • Nadja Schwendemann (2018): Werthaltungen von Lehrkräften in der Erwachsenenbildung. Eine rekonstruktive Studie. Wiesbaden: Springer VS.

Eine Untersuchung dazu, wie die Wertorientierung "Beschäftigungsfähigkeit" in einem Betrieb kommuniziert wird:

  • Nils Bernhardsson (2018): Wertehorizont Beschäftigungsfähigkeit im Betrieb : eine pädagogische Rekonstruktion. Springer VS.

Forschungen dazu, wie die Erwachsenenbildung mit ethischen Standards umgeht:

  • N. Bernhardsson & T. Fuhr (2014): Standards ethischen Handelns in Verbänden der Erwachsenenbildung. Zum Stand der Entwicklung einer erwachsenenpädagogischen Bereichsethik. In: Report - Zeitschrift für Weiterbildungsforschung. 37. Jg., Heft 1, S. 39-58.
  • T. Fuhr (2012): Pädagogische Ethik. Wie die Pädagogik moralische Probleme konstituiert. In M. Zichy, J. Ostheimer & H. Grimm (Hrsg.): Was ist ein moralisches Problem? Zur Frage des Gegenstandes angewandter Ethik. Freiburg/ München: Alber 2012, S. 161-187.

Grundlagentexte zur pädagogischen Ethik:

  • T. Fuhr (2009): Ethik der Erwachsenenbildung/ Weiterbildung. In T. Fuhr, Ph. Gonon, Ch. Hof (Hrsg.): Erwachsenenbildung/ Weiterbildung. (Handbuch der Erziehungswissenschaft, hrsg. v. G. Mertens u.a. Bd. II.2.) Paderborn: Schöningh, S. 1245-1258.
  • Kleinere Artikel zu Grundbegriffen von Thomas Fuhr in K.-P. Horn u.a. (Hrsg.) (2012): Klinkhardt Lexikon Erziehungswissenschaft. 3 Bde. Bad Heilbrunn: Klinkhardt.
    •     Berufsethik (Bd. 1, S. 136);
    •     Charakterbildung (Bd. 1, S. 226);
    •     Disziplinierung (Bd. 1, S. 280);
    •     Ethik (Bd. 1, S. 355f);
    •     Freiheit (Bd. 1, S. 425);
    •     Glück (Bd. 1, S. 493f);
    •     Kultivierung (Bd. 2, S. 253);
    •     Moral (Bd. 2, S. 407f);
    •     Moralerziehung (Bd. 2, S. 408f);
    •     Moralisierung (Bd. 2, S. 409f);
    •     Normativität (Bd. 2, S. 447);
    •     Normen (Bd 2, S. 447f);
    •     Pädagogische Ethik (Bd. 2, S. 474-476);
    •     Pädagogisches Ethos (Bd. 2, S. 486);
    •     Sittlichkeit (Bd. 3, S. 193);
    •     Sokratischer Eid (Bd. 3, S. 201);
    •     Utilitarismus (Bd. 3, S. 354);
    •     Wert (Bd. 3, S. 409f);
    •     Werteerziehung (Bd. 3, S. 410f);
    •     Wertpädagogik (Bd. 3,S. 411f);
    •     Wertphilosophie (Bd. 3, S. 412f);
    •     Zivilisierung (Bd. 3, S. 445f).

Für ganz Interessierte noch einige ältere Schriften:

T. Fuhr (2009): Richard S. Peters: Ethics and Education. In: W. Böhm, B. Fuchs, S. Seichter (Hrsg.): Hauptwerke der Pädagogik. Paderborn: Schöningh, S. 340-343.

T. Fuhr (2006): Wahrnehmung und ästhetisches Urteil bei Herbart und Dewey. Zur Theorie des Lernens als ethischer Konversation am Beispiel der Erwachsenenbildung. In K. Prange (Hrsg.): Herbart und Dewey. Pädagogische Paradigmen im Vergleich. Jena 2006, S. 73-97.

T. Fuhr (2006): Plastische Urteile zwischen Moral und Lust. Philosophische Theorien des Glücks. In DIE. Zeitschrift für Erwachsenenbildung 13, Heft 1, S. 44-46.

T. Fuhr (2003): Weiterbildung als Paternalismus und Vertrag. Zur Ethik der Erwachsenenbildung und Weiterbildung in der liberalen Gesellschaft. In: Vierteljahrsschrift für wissenschaftliche Pädagogik, 79, S. 376-394.

T. Fuhr (2002): Das Glück des Kindes. In: Zeitschrift für Pädagogik, 48, S. 514-533.

T. Fuhr (2001): Die moralische Erziehung der Profession. Geschichte und Bedeutung des Ethikkodex der National Association for the Education of Young Children (USA). In M. Konrad (Hrsg.): Kindheit und Familie. Beiträge aus interdisziplinärer Sicht. Münster: Waxmann, S. 179-193.

T. Fuhr (2001): Die Erziehungswissenschaft als ethische Wissenschaft und ihr methodisches Grundproblem. In E. Keiner/ G. Pollack (Hrsg.): Erziehungswissenschaft: Wissenschaftstheorie und Wissenschaftspolitik. Weinheim/ Basel: Beltz, S. 19-26.

T. Fuhr (1998): Ethik des Erziehens. Pädagogische Handlungsethik und ihre Grundlegung in der elterlichen Erziehung. (Schriften zur Bildungs- und Erziehungsphilosophie, hrsg. von der Kommission „Bildungs- und Erziehungsphilosophie“ der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaft, Bd. 13). Weinheim: Deutscher Studien Verlag. (312 S.)

In einer Reihe von Projekten haben wir Lernprozesse in der Arbeit untersucht. Uns interessiert besonders, wie das Lernen durch Werte geprägt wird und welchen Zusammenhang zwischen Lernen, Bindung von Mitarbeitenden an die Organisation und Arbeitszufriedenheit besteht.

Unsere Veröffentlichungen zum Lernen in der Arbeit

Eine Untersuchung dazu, wie die Wertorientierung "Beschäftigungsfähigkeit" in einem Betrieb kommuniziert wird:

  • Nils Bernhardsson (2018): Wertehorizont Beschäftigungsfähigkeit im Betrieb : eine pädagogische Rekonstruktion. Springer VS.
  • N. Bernhardsson, K. Niermann, T. Diehl, T. Fuhr (2010): Beschäftigungsfähigkeit als Thema betrieblicher Weiterbildung. Untersuchungen zu einem partizipativen Umgang mit betrieblichen Anforderungen an Beschäftigungsfähigkeit. In C. Hof, J. Ludwig, B. Schäffer (Hrsg.): Erwachsenenbildung im demographischen und sozialen Wandel. Hohengehren, S. 144-154.

Durch welche Faktoren wird die Bindung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in einem Betrieb beeinflusst? Binden Lernmöglichkeiten Mitarbeitende an den Betrieb und haben Maßnahmen der Mitarbeitendenbindung Einfluss auf Lernprozesse im Betrieb? Hier die Antworten dazu:

  • Sven Klaiber (2018): Organisationales Commitment. Der Einfluss lernförderlicher Aspekte bei der Arbeit auf die Mitarbeiterbindung. Wiesbaden: Springer VS.

Eine Untersuchung zu Einarbeitungsmaßnahmen in KFZ-Betrieben in Deutschland und Frankreich:

  • Marthe Geiben (2016): Einarbeitung in Unternehmen. Vergleichende Fallstudien zur Einarbeitung von Berufseinsteigenden auf mittlerer Qualifikationsebene in Deutschland und Frankreich. Frankfurt a.M. u.a.: Peter Lang.

Eine Untersuchung dazu, wie Kooperationen unter Lehrkräften gelingen können:

  • Anna-Maria Aldorf (2016): Lehrerkooperation und die Effektivität von Lehrerfortbildung. Wiesbaden: Springer VS.

Mitarbeitendenzufriedenheit in der Zeitarbeit – ist das möglich?

  • Simone Siemund (2013): Arbeitszufriedenheit in der Zeitarbeit. Eine pädagogische Analyse. Wiesbaden: Springer VS.

Lernen Erwachsene anders als Kinder und Jugendliche? Was bedeutet es, "erwachsen" zu sein? Wie kann man Lernprozesse unterstützen? Mit diesen Fragen beschäftigen wir uns in unserem Forschungsschwerpunkt "Lernen und Lehren".

Aktuelles Dissertationsprojekt:

Hannah Reuten: Pädagogische Kompetenz in digitaler Lehre

Hannah Reuten erforscht, welche Fähigkeiten, Fertigkeiten, Wissen und Bereitschaften ein*e Erwachsenenbildner*in benötigt, um digitale Lehrformate erfolgreich zu gestalten.

Unsere Veröffentichungen zu Lernen und Lehren mit Erwachsenen

Grundlagenartikel:

  • T. Fuhr u.a. (2015). Lehren. In: J. Dinkelaker, A.v. Hippel (Hrsg.): Erwachsenenbildung in Grundbegriffen. Stuttgart: Kohlhammer, S. 93-100.
  • T. Fuhr (2009): Lehr-/Lerntheorien. In T. Fuhr, Ph. Gonon, Ch. Hof (Hrsg.): Erwachsenenbildung/ Weiterbildung. (Handbuch der Erziehungswissenschaft, hrsg. v. G. Mertens u.a. Bd. II.2.) Paderborn: Schöningh, S. 1119-1137.

Weitere Artikel:

  • C. Lieser (2012): Lernprozesse im Selbstcoaching. Eine qualitative Studie im Rahmen der Cahier-Methode. Wiesbaden: VS-Verlag für Sozialwissenschaften.T. Fuhr (2013): Erwachsene als freie Lerner. Kritik eines Modells. In: DIE - Zeitschrift für Erwachsenenbildung. 20. Jg., Heft 4, S. 29-32.
  • T. Fuhr & Ch. Hof (2013): Von der Erwachsenenbildung zum Lebenslangen Lernen. Veränderungen - Implikationen - Herausforderungen. In: Vierteljahrsschrift für wissenschaftliche Pädagogik, Jg. 89, Heft 1, S. 1-6.
  • T. Fuhr (2010): Wie Erwachsene lernen. Zur lerntheoretischen Begründung eines erwachsenenpädagogischen Bildungsbegriffs. In: B. Feininger, B. Steinhoff (Hrsg.): Orte - Worte - Wege. Beiträge zu Kultur, Altern und Lernen. Frankfurt: Lang, S. 279-291.
  • T. Fuhr (2009): Wie entsteht Wissen über das Lernen? Zum Zusammenhang von pädagogischen Theorien und Lerntheorien. In E. Anhalt (Hrsg.): In welche Zukunft schaut die Pädagogik? Herbarts Systemgedanke heute. Jena 2009, S. 105-119.
  • T. Fuhr (2002): Akademisches Lernen als Projekt. Zur Theorie des Projektlernens an Hochschulen. In: PH Freiburg. Zeitschrift der PH Freiburg, Heft 2, S. 4-6.
  • Und wer slowakisch kann: T. Fuhr (2009): Učenie v dospelom veku (Lernen im Erwachsenenalter). In A. Hašková, E. Petlák (Hrsg.): Veda technika vzdelávanie. Inovácie vo vede, technike a vzdelávaní. Nitra: Universita Konštantína Filozofa v Nitre, Pedagogická fakulta, S. 9-17.

Innerhalb des mehrbängigen Handbuchs der Erziehungswissenschaft haben wir zusammen mit Philipp Gonon (Universität Zürich) und Christiane Hof (Universität Frankfut) das Handbuch der Erwachsenenbildung/Weiterbildung herausgegeben. Es ist nun schon ein dutzend Jahre her, aber immer noch interessant:

  • T. Fuhr, Ph. Gonon & Ch. Hof (Hrsg.) (2009): Handbuch der Erziehungswissenschaft, hrsg. v. G. Mertens u.a. Bd. 2, Teilband 2: Erwachsenenbildung / Weiterbildung. Paderborn: Schöningh.

Darin unter anderem folgende Artikel:

  • T. Fuhr (2009): Lehr-/Lerntheorien. In T. Fuhr, Ph. Gonon, Ch. Hof (Hrsg.): Erwachsenenbildung/ Weiterbildung. (Handbuch der Erziehungswissenschaft, hrsg. v. G. Mertens u.a. Bd. II.2.) Paderborn: Schöningh, S. 1119-1137.
  • T. Fuhr (2009): Ethik der Erwachsenenbildung/ Weiterbildung. In T. Fuhr, Ph. Gonon, Ch. Hof (Hrsg.): Erwachsenenbildung/ Weiterbildung. (Handbuch der Erziehungswissenschaft, hrsg. v. G. Mertens u.a. Bd. II.2.) Paderborn: Schöningh, S. 1245-1258.

Welche Prozesse laufen in Gruppen und Teams ab, wenn sie zusammen lernen? Wie kann die Gruppe genutzt werden, damit die Kommunikation nicht nur von der Lehrperson zu den Lernenden läuft und umgekehrt? Wie kann Lernende ihren Lernprozess selbst steuern und dabei mit anderen zusammen arbeiten? Diese Fragen und andere untersucht die Gruppenpädagogik.

Eine Einführung dazu:

  • Kirchgäßner, U. (2008). Gruppenpädagogik. In U. Frost u.a. (Hrsg.), Grundlagen, Allgemeine Erziehungswissenschaft (Handbuch der Erziehungswissenschaft, hrsg. von Gerhard Mertens u.a., I, S. 421-436). Paderborn: Schöningh.

Zurzeit bereitet Sven Klaiber ein einführendes Buch zur Gruppenpädagogik in der Erwachsenenbildung vor. Wir sind gespannt!

Artikel zu Erwachsenenbildung, Lernen, allgemeiner Erziehungswissenschaft und zu Wissenschaftstheorie

  • T. Fuhr & R. Michalek (2015). Umgang mit Heterogenität. Der Masterstudiengang Erziehungswissenschaft. In: PH FR, Heft 1, S. 14f.
  • T. Fuhr & Ch. Hof (Bearb.) (2013): Von der Erwachsenenbildung zum Lebenslangen Lernen. Veränderungen - Implikationen - Herausforderungen. Themenheft der Vierteljahrsschrift für wissenschaftliche Pädagogik, Jg. 89, Heft 1, S. 1-88.
  • Jürgen Sehrig (2013): Befremden, Anerkenn und und Selbsterkundung. Interviews zur Mitbeteiligung und Faszination im Nationalsozialismus. Konstanz: Hartung Gorre.
  • B. Schwarz, T. Fuhr, J. Mägdefrau, J. Petersen, D. Preuße & O. Zlatkin-Troitschanskaia (2010): Pädagoginnen und Pädagogen, Lehrende. In R. Jäger u.a. (Hrsg.): Empirische Pädagogik 1990-2010. Eine Bestandsaufnahme der Forschung in der Bundesrepublik Deutschland. Bd. 2: Institutionenbezogene empirische Forschung. Landau: Verlag Empirische Pädagogik , S. 243-286.
  • T.  Fuhr (2003): Le Istituzioni coinvolte nella formazione interculturale degli adulti in Germania. In G. Zanniello (Hrsg.): La dimensione interculturale dell’insegnamento. Palermo: Palumbo, S. 279-288.
  • T. Fuhr (2001): Wie fasst die Andragogik ihren Gegenstand? Zur sozialen, programmatischen und operativen Einheit der Erwachsenen- und Weiterbildung. In: Pädagogische Rundschau, 55, S. 393-409.
  • T. Fuhr (2000): Erziehung - Zur Definition des Begriffs. In: Pädagogische Rundschau, 54, S. 433-447.
  • T. Fuhr (1999): Sind Educanden Subjekte ihrer Erziehung? Fremd- und Selbstbestimmung im Prozeß der Erziehung. Ein Beitrag zur pädagogischen Formenlehre. In: Vierteljahrsschrift für wissenschaftliche Pädagogik, 75, S. 44-62.
  • T. Fuhr (1991): Kompetenzen und Ausbildung des Erwachsenenbildners. Eine Studie zur Professionalisierung der Erwachsenenbildung. Bad Heilbrunn: Klinkhardt. (296 S.)
  • T. Fuhr (1999): Was ist Allgemeine Pädagogik? Begriff, Leistungen, Defizite. In: Pädagogische Rundschau, 53, S 59-82.

Jungenforschung

  • R. Michalek, T. Fuhr, G. Schönknecht (2014): Der Zusammenhang von Männlichkeitskonstruktionen mit der Lern- und Leistungsmotivation bei Jungen. Ergebnisse einer empirischen Studie. In: J. Budde, Ch. Thon & K. Walgenbach (Hrsg.): Männlichkeiten. Geschlechterkonstruktionen in pädagogischen Institutionen. (Jahrbuch Frauen- und Geschlechterforschung in der Erziehungswissenschaft, 10.) Opladen/ Berlin/ Toronto: Barbara Budrich, S. 139-170.
  • R. Baar, T. Fuhr, R. Michalek & G. Schönknecht (2012): Genderkompetenz statt Quote! In K. Hurrelmann & T. Schulz (Hrsg.): Jungen als Bildungsverlierer. Brauchen wir eine Männerquote in Kitas und Schulen? Weinheim/ Basel: Juventa, S. 102-124.
  • R. Michalek, T. Fuhr (2009): Jungenforschung - internationaler Forschungsstand. In D. Pech (Hrsg.): Jungen und Jungenarbeit - Eine Bestandsaufnahme des Forschungs- und Diskussionsstandes. Hohengehren: Schneider, 207-225.
  • R. Michalek, T. Fuhr (2008): Hegemonialität und Akzeptanz von Abweichung in Jungengruppen. Empirische Studien zum Umgang mit Opposition. In B. Rendtorff, A Prengel (Hrsg.). Jahrbuch Frauen- und Geschlechterforschung in der Erziehungswissenschaft: Folge 4/ 2008:Kinder und Geschlecht. Opladen, S. 121-133.
  • T. Fuhr (2007): Wie Jungen Geschlecht konstruieren. In Landeskommission Berlin gegen Gewalt/ Berliner Forum Gewaltprävention: Männliche Sozialisation und Gewalt. Geschlechtsbewusste Arbeit mit Jungen: Kita, Schule, Jugendhilfe, Familie und Sport. Berlin: Landeskommission Berlin gegen Gewalt.
  • T. Fuhr (2007): Pädagogische Jungenforschung. Ein einführender Überblick über ein neues Forschungsfeld. In PÄD-Forum: unterrichten, erziehen, Jg. 35, Heft 3, S. 135-137.
  • Fuhr, T. (2006). Interaktionsformen der Jungen. In: Schultheis, K./Strobel-Eisele, G./Fuhr, T. (Hg.): Kinder: Geschlecht männlich. Pädagogische Jungenforschung. Stuttgart. 129-150.
  • K. Schultheis, G. Strobel-Eisele & T. Fuhr (2006). Kinder: Geschlecht männlich. Pädagogische Jungenforschung. Stuttgart: Kohlhammer.
  • Ruth Michalek (2006): "Also, wir Jungs sind ...". Geschlechtervorstellungen von Grundschülern. Münster: Waxmann.
  • T. Fuhr, K. Schultheis (2006): Grundlagen der Jungenforschung. In K. Schultheis, G. Strobel-Eisele & T. Fuhr (Hrsg.). Kinder: Geschlecht männlich. Pädagogische Jungenforschung. Stuttgart: Kohlhammer, S. 12-71.
  • T. Fuhr (2004): Was machen die Jungen? Plädoyer für ein neues Hinhören und Hinschauen. In: Jugendstile, Zeitschrift der  Evangelischen Trägergruppe für gesellschaftspolitische Jugendbildung, Heft 4, S. 9-14.

Jasmin Dazer: Chancen und Herausforderungen divergierender Wertevorstellung in der Erwachsenenbildung

Anhand von Gruppendiskussionen untersucht Jasmin Dazer Werthaltungen sowie ethische Spannungsfelder und damit verbundene Handlungsweisen von Lehrenden, mit dem Ziel der Entwicklung eines didaktischen Konzepts zur Bearbeitung ethischer Fragestellungen im Kontext der Erwachsenenbildung.

Hannah Reuten: Pädagogische Kompetenz in digitaler Lehre

Hannah Reuten erforscht, welche Fähigkeiten, Fertigkeiten, Wissen und Bereitschaften ein*e Erwachsenenbildner*in benötigt, um digitale Lehrformate erfolgreich zu gestalten.

Unsere Studiengänge

Erwachsenenbildung/Weiterbildung kann in folgenden Studiengängen studiert werden:

Bachelor Erziehungswissenschaft

Der Bachelor Erziehungswissenschaft bereitet auf Berufsfelder der Erwachsenenbildung, Weiterbildung und der Sozialpädagogik vor. Sie studieren in 6 Semestern hauptsächlich Inhalte aus der Erziehungswissenschaft, der Soziologie und der Psychologie. Das 5. Semester ist ein Praxissemester.

Master Erziehungswissenschaft

Der Masterstudiengang in Erziehungswissenschaft bietet zwei Studienrichtungen: Erwachsenenbildung/ Weiterbildung und Sozialpädagogik. Er dauert in Vollzeit vier Semester, in Teilzeit sechs, wobei Sie im letzten Semester hauptsächlich ihrer Masterarbeit schreiben.

Das Kontaktstudium richtet sich an alle, die hauptberuflich, nebenberuflich oder ehrenamtlich Lernprozesse von Erwachsenen unterstützen oder in der außerschulischen Jugendbildung tätig sind - sei es in Volkshochschulen oder Bildungsstätten, in Betrieben, in der außerbetrieblichen beruflichen Weiterbildung, bei Verbänden, Freiwilligendiensten oder im Rahmen des bürgerschaftlichen Engagements.

Im Kontaktstudium lernen sie, Bildungsangebote zu planen, durchzuführen und zu evaluieren. Sie erfahren, was wir über das Lernen Erwachsener wissen. Sie lernen, die Gruppe der Lernenden aktiv zu nutzen. In einem Wahlstudium können die Studierenden eigene Prioritäten setzen, beispielsweise im Bereich Weiterbildungsmanagement oder in der Gesprächsführung.

Das Kontaktstudium bietet die Akademie für Wissenschaftliche Weiterbildung an. Leiter: Prof. Dr. Thomas Fuhr. Weitere Infos finden Sie hier.

Wir verstehen Lernen als einen aktiven, selbstgesteuerten und sozialen Prozess. Unser Ziel ist es, Fremdbestimmung zu minimieren und Studierende beim Erwerb selbstgesteuerter Lernkompetenz zu unterstützen. Studierende sollen selbst die Verantwortung für ihr Studium und ihren Lernprozess wahrnehmen können. Die Lerngruppe ist dabei zentraler Ort des Lernprozesses. Hier kann die individuelle und gemeinsame Auseinandersetzung mit dem Thema den Rahmen für persönliches, soziales und thematisches Lernen bilden.

Sekretariat

Claudia Maier

Adresse/Raum
KG 5, Raum 205
 
Telefon +49 761 682-341
E-Mail c-maier(at)ph-freiburg.de

Mitarbeiter/-innen der Abteilung Erwachsenenbildung / Weiterbildung

Prof. Dr. Thomas Fuhr

Adresse/Raum
KG 5, 220
 
Telefon +49 761 682-341
E-Mail fuhr(at)ph-freiburg.de

Jenny Fehrenbacher

Adresse/Raum
KG5, 221
 
Telefon +49 761 682-341
E-Mail jenny.fehrenbacher(at)ph-freiburg.de

Akademischer Oberrat

Dr. Sven Klaiber

Adresse/Raum
KG 5, 221
 
Telefon +49 761 682-341
E-Mail sven.klaiber(at)ph-freiburg.de

Juliane Klopstein

Adresse/Raum
KG 5, 218
 
Telefon +49 761 682-341
E-Mail juliane.klopstein(at)ph-freiburg.de

Franziska Lutzmann

Adresse/Raum
KG 5, 218
 
Telefon +49 761 682-340
E-Mail franziska.lutzmann(at)ph-freiburg.de

Hannah Reuten

Adresse/Raum
KG 5, 218
 
Telefon +49 761 682-341
E-Mail hannah.reuten(at)ph-freiburg.de

Akademische Rätin

Dr. Nadja Schwendemann

Adresse/Raum
Mensazwischendeck R. 015
 
Telefon +49 761 682-245
E-Mail nadja.schwendemann(at)ph-freiburg.de

Lehrbeauftagte

Jasmin Dazer

Thomas Fink

Marc Fischer

Saskia Kanzinger

Dr. Istifan Maroon, E-Mail: istifanm@yahoo.com

Debora Niermann

Jannis Obrecht

Jennifer Widmann