EXPERT_INNENGESPRÄCHE, VORTRÄGE und anderes....

Dieses Semester jeweils montags um 18.15 Uhr.

Alle Expert_innengespräche finden in Kooperation mit der WiRKSTATT inklusive Hochschulentwicklung statt.

Datum

Titel

Montag

11.05.2020

18.15 Uhr

 

Theateraufführung mit Gespräch:

Prinzip Katamaran und andere Identitäten

 - Stückdauer 55min -

Prinzip Katamaran erzählt die Geschichte von Toni Silberstein, die sich weigert in die Schublade geschlechtlicher Zuschreibungen gesteckt zu werden. Schon als Kind mit dem Unverständnis ihrer Umwelt konfrontiert, erschafft sie sich trotzend eine eigene Identität als Gnoi - ein Wesen, das immer wieder in irrwitzig-skurrile bis tieftraurige Alltagssituationen gerät, die mit Livemusik und Slapstick untermalt werden.www.theaterkollektiv-raumzeit.de    

Schauspiel: Nic* Reitzenstein
Musikalische Begleitung: Burkhard Finckh
Organisation und Technik: Jenny Warnecke

Anschließend Diskussion mit Carina Utz von FLUSS e.V., den Künsterin_nen und dem Publikum: Weitere Fragen zu Geschlechtsidentität & Begehren. Moderation durch Jenny Warnecke


 

Montag

18.05.2020

18.15 Uhr

Studis stellen vor:

Hochschule als white space - ein besonderer Ort der (Re-)Produktion von Rassismus(-Kritik). (De-)Thematisierungsstrategien im Umgang mit Rassismus in Seminarräumen

Akiko Rive, Studentin FH Düsseldorf Empowerment Studies M.A. und Tu Qùynh-nhu Nguyen, Studentin Erziehungswissenschaften mit Schwerpunkt Sozialpädagogik M.A.
PH Freiburg

 

05.-08.06.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Montag

08.06.2020

18.15 Uhr

 

 

Workshop:

Spiel, dessen Regeln neu zu verhandeln sind

Gemeinsam mit Teilnehmerin_nen des Workshops gestalten die Künstlerin_nen Sonja Hornung und Kevin Ritterger ein Spielfeld, das an bekannte Gesellschaftsspiele erinnert. Die genaue Struktur bzw. die Regeln des Spielens werden gemeinsam ausgehandelt. Zentrale Frage des Workshops ist: Wie sind utopische Modelle des Denkens und Handelns mit und innerhalb der vorhandenen gesellschaftlichen Strukturen, Sprachen und Körpern zu verhandeln und zu verwirklichen? Die daraus entstehende Arbeit wird als gemeinsame Performance am letzten Tag präsentiert. Im Mittelpunkt und doch dezentral steht der Homo Ludens (Johan Huizinga), der spielende Mensch, dessen Sorge allen gilt.

mit Kevin Rittberger, Regisseur, Autor (Berlin) (http://www.kevinrittberger.de) und Sonja Hornung, Photographin und Performancekünstlerin (http://www.sonjahornung.com)

05.06. von 14 – 20 h
06.-07.06. von 10-18 h
08.06. von 16-21 h

 


Öffentliche Performance in der PW:

Spiel, dessen Regeln neu zu verhandeln sind

in Kooperation mit dem Institut für deutsche Sprache und Literatur

 

Montag

22.06.2020

18.15 Uhr

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Montag

29.06.2020

18.15 Uhr

 

 

 

 

 

 

 

 

Montag

06.07.2020

18.15 Uhr

 

 

 

 

 

 

 

Montag

13.07.2020

18.15 Uhr

Impulsvortrag mit Gespräch:

Alternative universes are almost equally possible". Feministisch_queere Utopien und die Imagination alternativer Lehr-, Lern- und Partizipationsräume

mit Dr. Christine M. Klapeer, Gender Studies | Faculty of Social Sciences , Georg-August-Universität Göttingen

Auf der Basis feministischer und queerer Utopien und Science Fiction-Literatur wird in dem Vortrag diskutiert, welche neuen und anderen Modelle von Demokratie, von Partizipation und Lernen_Lehren ebenso wie von Geschlecht, Sexualität oder Wissen_schaft hier vorgeschlagen werden und welche Bedeutung diesen Konzepten für eine Imagination und  Realisierbarkeit alternativer Zukünftigkeiten jenseits einer bloßen Kritik des Status Quo zukommt. 

Der Vortrag nimmt demnach „das Utopische“ als wichtiges Handwerkszeug und Gestaltungsmoment für (aktuelle und vergangene) geschlechter- und universitätspolitische Forderungen in den Blick und zeigt, welche produktiven und widerständigen Impulse daraus für Kämpfe gegen Diskriminierung und Exklusion nicht zuletzt im Kontext Hochschule gezogen werden können.

 


Impulsvortrag mit Gespräch:

Reinventing University - Organisationsentwicklung zwischen Anwesenheitspflicht und Selbstorganisation

mit Hendrik Epe, IAF/KH Freiburg, Netzwerker, Querdenker und Impulsgeber

Die leitende Fragestellung des Inputs und der anschließenden Diskussion lautet: 
Kann es über aktuelle Konzepte der Organisationsentwicklung gelingen, das Engagement der am Gelingen der Hochschule Beteiligten für die zukunftsfähige und inklusive Entwicklung der PH zu steigern? Diese Konzepte der Organisationsentwicklung setzen vor allem auf Selbstorganisation und die Eigenverantwortung aller Beteiligten. Welche Hindernisse zur Beteiligung liegen in der Struktur der Hochschule begründet? Ließe sich durch eine verstärkt partizipative, selbststeuernde und sinnstiftende „Organisationsvision“ die Beteiligung steigern? Und wie kann es gelingen, konkrete Schritte in Richtung einer entsprechenden „Organisationsvision“ zu unternehmen? Der Impuls soll anregen, über „Hochschule“ als Organisation nachzudenken und neue Wege eröffnen, wie Hochschule der Zukunft gestaltet werden kann.

Workshop:

Zukunftswerkstatt zum Thema "Lernförderliche Gestaltung einer Hochschule"

mit Dr. Sven Klaiber (Abt EBWB) und einer Studierendengruppe aus dem MA Erziehungswissenschaft / Erwachsenenbildung (Namen folgen)

Die Bereitstellung lernförderlicher Rahmenbedingungen ist eine Grundvoraussetzung für die Schaffung von Innovationen in allen denkbaren Lern- und Arbeitsbereichen; in der Industrie ebenso wie in pädagogischen Einrichtungen. Lernförderliche Rahmenbedingungen in Organisationen zu schaffen, zu fördern und weiterzuentwickeln ist kein Selbstzweck, geschieht i.d.R. nicht ohne bewusste Planung und erfordert eine aktive Beteiligung der Lernenden. 
Im Rahmen des Workshops werden wir uns mit dem Thema „lernförderliche Aspekte der Arbeit“ beschäftigen und den Versuch unternehmen, die als lernförderlich geltenden Rahmenbedingungen aus wirtschaftlichen Kontexten auf den Lernort Hochschule zu übertragen. In Expertin_nnengruppen wollen wir einen Entwurf für einen als Optimal geltenden "Lernort Hochschule" gestalten. 

Studis stellen vor:

Studentisches Seminar "Bildung von Unten" - demokratisch, kritisch, visionär

Das selbstorganisierte Seminar "Bildung von unten" findet seit dem Sommersemester 2018 in Freiburg statt. Es soll Raum bieten für kritisch-utopische Fragen und alles andere, was uns auf unseren Bildungswegen fehlt. Gemeinsam wollen wir Schule „neu denken“, indem wir sie aus Perspektiven verschiedener Disziplinen beleuchten und kritisch hinterfragen: Wie ist Schule so geworden, wie sie ist? Welchen Sinn hat sie heute? Wie, was und warum soll gelernt werden? Wie könnte meine ideale Schule aussehen oder ein selbst erstellter Bildungsplan, an den sich alle halten müssten?

 

Den Flyer können Sie hier herunterladen.

Anmeldungen sind nur für den Workshop notwendig.

Für weitere Infos und Rückfragen:
E-Mail: paedwerk@lists.ph-freiburg.de
www.ph-freiburg.de/paedagogische-werkstatt
Ansprechpartnerin: Jutta Heppekausen
Tel: 0761/682468
E-Mail: heppekausen@ph-freiburg.de