Projektbeschreibung

Film als narratives Leitmedium für Kinder und Jugendliche gilt aus medienpädagogischer und fachdidaktischer Perspektive als zentraler Bestandteil schulischen Lernens. Obwohl sich in denletzten Jahren ein gestiegenes Interesse an Filmbildungskonzepten und eine stärkere Berücksichtigung in aktuellen Lehr‐ und Bildungsplänen feststellen lassen, findet Filmvermittlung an schulischen und außerschulischen Institutionen noch nicht ausreichend statt. Damit dieser Teil der Medienbildung gelingen kann, benötigen die Lehrkräfte sowohl Filmkompetenzen als auch filmpädagogische Kompetenzen. Diese Qualifikationen gehören allerdings längst noch nicht zu den obligatorischen Selbstverständlichkeiten in der Lehrerbildung. Institutionen der Lehreraus‐ und ‐weiterbildung sind deshalb gefordert, Standards der Filmbildung zu definieren und verbindlicher in die Lehre zu verankern.

Ziel dieses Kongresses ist es, diese Herausforderungen konstruktiv anzunehmen, aktuelle Ansätze der Filmbildung in schulischen und außerschulischen Institutionen vorzustellen, zudiskutieren und praxisorientiert weiterzuentwickeln.

Neben Plenarvorträgen über den aktuellen Stand der Filmbildung und Präsentationen in den vier Sektionen zur Filmbildung in der Grundschule (I), Sekundarstufe (II), Hochschule (III) und Lehrerfortbildung (IV) soll auch der Austausch mit Filmschaffenden und die aktive Teilnahme an unterschiedlichen Workshops zahlreiche Möglichkeiten des Erfahrungs‐ und Wissenstransfers bieten und neue Wege der Filmbildung für die Lehrerbildung sichtbar werden lassen (z.B. in Form von Zertifikaten).

Die Veranstaltung ist interdisziplinär angelegt und richtet sich an Hochschuldozierende, Multiplikatoren, Lehrkräfte und Studierende gleichermaßen. Sie wird von der Pädagogischen Hochschule Freiburg organisiert, die damit eine Fortführung des Projektes „Integrative Filmdidaktik“ anstrebt.