Institut für Erziehungswissenschaft
Anerkennungsverhältnisse in urbanen Grundschulen. Eine binational vergleichende ethnographische Untersuchung
Kurzbeschreibung
Im Fokus des Forschungsprojekts "Anerkennungsverhältnisse in urbanen Grundschulen. Eine binational vergleichende ethnographische Un­tersuchung" standen die Beziehungen zwischen Lehrer_innen und Schüler_innen, die analytisch als Anerkennungsverhältnisse gefasst und an zwei jeweils in Berlin und London gelegenen Grundschulen untersucht werden.

Zentraler theoretischer Bezugspunkt war neben praxistheoretischen Überlegungen die Anerkennungstheorie Judith Butlers. Mittels verschiedener qualitativer Erhebungsmethoden (Beobachtungen, Videografien, Gruppendiskussionen, Interviews, Dokumentenanalysen, Analyse von Feed-Back-Gesprächen) wurden mit der Dokumentarischen Methode Praktiken der Interaktionen und Praktiken der Reflektion rekonstruiert und das implizite Wissen und die Orientierungsmuster, auf die diese verweisen, herausgearbeitet.

Schließlich wurden die impliziten und expliziten Normen der Anerkennung, die dieses implizite Wissen jeweils rahmten, analysiert. Der Kulturvergleich zielte dabei darauf ab, die Bedeutung institutioneller, historischer und mentalitätsgeschichtlicher Rahmenbedingungen bei der Gestaltung pädagogischer Beziehungen an Schulen zu analysieren.
Projektbeginn
01.07.2010
Projektende
31.03.2014
Projektleitung (1)
Prof. Dr. Bettina Fritzsche
Fakultät (Projektleitung 1)
Fakultät_1
Institut (Projektleitung 1)
Institut für Erziehungswissenschaft
Förderung durch
DFG
Drittmittelgefördert
ja
Öffentliche oder private Drittmittelförderung
öffentlich
Förderkennzeichen
FR 2646/2-1