Projektförderung über interne Forschungsmittel

Durch die Förderung von Forschungsvorhaben mit internen Finanzmitteln möchte die Pädagogische Hochschule Freiburg über eine Anschubfinanzierung der Projektvorphase (z.B. Pilotstudie) mittelbar das Drittmittelvolumen steigern sowie auch Projekte unterstützen, die thematisch hoch relevant sind, aber zum jetzten Zeitpunkt oder wegen geringem Umfang (noch) keine Chance auf externe Förderung haben, hierzu gehören auch Promotions- und Habilitationsvorhaben.

 

Formale Rahmung einer Antragsstellung

Im Rahmen der hausinternen Forschungsförderung ist es zweimal im Jahr möglich, Anträge auf Forschungsmittel zu stellen. Anträge können bis zum 15.4. und 15.10. eingereicht werden. 

Die Hochschule stellt Mittel für die Anschubfinanzierung und die Finanzierung kleinerer Projekte zur Verfügung. Hierbei handelt es sich um Sachmittel (einschließlich studentische Hilfskräfte); Personalmittel können nicht finanziert werden.

Gemäß Ausschreibung sind zwei Förderlinien vorgesehen.

  1. Anschubfinanzierung für vorbereitende Pilotstudien oder anderweitige Vorarbeiten zur Formulierung von  Drittmittelforschungsprojektanträgen mit Laufzeit von weniger als einem Jahr
  2. Kleinere Forschungsprojekte, die sich mit Problemstellungen befassen, die nur in den genuinen Aufgabenbereich der PH fallen und wenig Aussichten auf Förderung von dritter Seite haben. Hierzu zählen auch Promotionsprojekte, die keine Sachmittelausstattung haben.


Alle Anträge werden halbjährlich vom Forschungsausschuss geprüft. Ihr Antrag wird dabei intensiv und kooperativ von den Mitglieder des Forschungsausschusses beraten und ggf. auch kommentiert zur Überarbeitung zurückgegeben, wobei eine eingehendere Beratung durch ein fachlich zuständiges Mitglied des Forschungsausschusses angeboten wird, um ihre Chancen auf eine Bewilligung zu erhöhen. Der Forschungssausschuss versteht sich in diesem Prozess auch als Beratungsgremium mit dem Ziel, die Qualität der Forschung an der Hochschule zu verbessern und die Drittmitteleinwerbung zu fördern. Über die Vergabe der Forschungsmittel entscheidet abschließend das Rektorat auf der Grundlage der Empfehlungen des Forschungsausschusses. Über die Mittel kann unmittelbar nach Freigabe verfügt werden. Ergänzungsanträge zu laufenden Drittmittelprojekten werden nicht gefördert.

Der Antragsumfang ist auf maximal 15 Seiten inkl. Deckblatt und Literaturverzeichnis festgelegt (Schriftgröße Arial 11, Zeilenabstand 1,5). Eine Überschreitung des Umfangs kann eine Rückgabe des Antrags zur Überarbeitung zur Folge haben.

Über abgeschlossene Projekte ist dem Forschungsausschuss innerhalb von sechs Monaten Bericht zu erstatten. Antragsteller verpflichten sich neben dem Abschlussbericht als Qualitätsnachweis auch die Publikationen sowie Qualifikationsarbeiten (ggf. in Form eines Zwischenberichts) sowie ggf. den Text eines externen Drittmittelantrags einzureichen. Weiterhin ist die Verwendung der Mittel nachzuweisen.

Bitte reichen Sie den Antrag sowie auch Berichte für die weitere Bearbeitung und Verteilung an den Forschungsausschuss per E-Mail als PDF-Dokument beim Prorektorat Forschung ein (forschung(atnospam)ph-freiburg.de).

Berechtigte Antragsteller sind alle Professorinnen und Professoren sowie Mitglieder des Mittelbaus und angenommene Doktorandinnen und Doktoranden der Pädagogischen Hochschule Freiburg. Bei mehreren Antragstellern ist eine Person als Kontaktperson anzugeben.

     

Eine Zusammenfassung mit Informationen zur Antragstellung und den Kriterien für die Beurteilung der Anträge bietet das PDF-Dokument "Antragstellung im Rahmen der Internen Forschungsförderung"

 


 

Vorgaben zur Antragstellung & Kriterien der Antragsqualität [PDF]

Gliederung des Antrags auf interne Forschungsförderung [Docx]