Richtlinien der Pädagogischen Hochschule Freiburg zur Selbstkontrolle in der Wissenschaft

 

Jedes wissenschaftliche Fehlverhalten verletzt das Selbstverständnis der Wissenschaft und ihrer Wissenschaftler/innen. Es zerstört zudem das Vertrauen, das die Öffentlichkeit in die Lauterkeit der Wissenschaft setzt, ohne dem das Zusammenleben von Wissenschaft, Politik, Wirtschaft und Gesellschaft ihre Grundlage entzogen sind. Wird dieses Vertrauen gefährdet, so wird nicht nur ein individueller Ruf, sondern auch der Ruf der Hochschule und der Wissenschaft insgesamt in Mitleidenschaft gezogen.
Dabei sind die Grundregeln wissenschaftlicher Arbeit in allen Disziplinen gleich, ihr oberstes Prinzip ist die Ehrlichkeit gegenüber sich selbst und anderen. Die Redlichkeit in der Suche nach Wahrheit und in der Weitergabe von wissenschaftlicher Erkenntnis bildet das Fundament für die Berufsausübung des Hochschullehrers.

Wissenschaftliches Fehlverhalten kann in vielfältigen Formen auftreten. Es liegt zum Beispiel vor bei Erfindung oder Fälschung von Daten, unberechtigter Nutzung fremden geistigen Eigentums oder Behinderung der Forschungstätigkeit anderer. Gemeinsames Merkmal wissenschaftlichen Fehlverhaltens ist die wissenschaftliche Unredlichkeit. 

Für die Einhaltung wissenschaftlicher Redlichkeit tragen die Hochschulen Verantwortung. [siehe http://www.hochschulverband.de/cms1/532.html]
Hochschulen sind entsprechend gefordert, allgemeine Regeln guter wissenschaftlicher Praxis zu formulieren und einzuhalten. Um dem gerecht zu werden, hat der Senat der Pädagogischen Hochschule Freiburg in seiner Sitzung am 10.12.2003 zur Umsetzung der Empfehlungen der DFG-Kommission "Selbstkontrolle in der Wissenschaft" die Richtlinien der Pädagogischen Hochschule Freiburg zur Selbstkontrolle in der Wissenschaft verabschiedet. Diese Richtlinien stehen Ihnen als pdf-Dokument zum Download zur Verfügung.


 


 

 

Richtlinien der Pädagogische Hochschule Freiburg zur Selbstkontrolle in der Wissenschaft [PDF]

Richtlinien der DFG zur guten wissenschaftlichen Praxis

Senatsausschuss zur Sicherung guter wissenschaftlicher Praxis:

Prof. Dr. Michael Klant
Prof. Dr. Silke Mikelskis-Seifert
Prof. Dr. Christoph Mischo
Dr. Isabel Rubner

Ombudsmann - Sicherung guter wissenschaftlicher Praxis:

Prof. Dr. Josef Künsting

Ombudsfrau - Promotionsangelegenheiten:

Prof. Dr. Mechtild Fuchs