Touristische Praktiken und deren mediale Repräsentationen im Kontext von Freiburg und der Schwarzwaldregion

Im Zuge der fortschreitenden Globalisierung erfahren Reisepraktiken und -repräsentationen dynamische Veränderungen. Inhalte und Funktionsweisen Neuer Medien bedingen unmittelbar touristische Erwartungen. Im Web 2.0 können Reisende aktiv im Ko-Konstruktionsprozess Destinationsimages mitkreieren und Reiseentscheidungen potentieller Tourist/-innen beeinflussen.

Das Promotionsvorhaben hat zum Ziel, bestehende Wechselwirkungen zwischen medialen Repräsentationen, Praktiken und Materialität zu untersuchen. Als Forschungsansatz kann hier u.a. die Assemblage-Theorie (DeLanda 2016, 2006; Mattissek & Wiertz 2014; Deleuze & Guattari 1992) dienen, die es erlaubt, jene drei Teilbereiche der Trias gleichermaßen zu berücksichtigen. Im Fokus steht das Zusammenwirken der materiellen und symbolischen Dimension im gesellschaftlichen Prozess des Reisens. Freiburg und die Schwarzwaldregion bilden in dem Dissertationsprojekt den Untersuchungsraum touristischer Phänomene.

Beginn: Oktober 2018

Betreuung: Prof. Dr. Tim Freytag