Aktuelles


Podcasts zum European Green Deal

ESPR - Ecodesign for Sustainable Products Regulation

LULUCF - Land Use, Land Use Change and Forestry


2026

Am 11. Juni 2026 war das Projekt EUTEG Teil des Fortbildungstags „Ideen für die Schule von morgen: Europäische Projekte zu Nachhaltigkeit, Digitalisierung und innovativer Bildung“, der vom International Centre for STEM Education (ICSE) an der Pädagogischen Hochschule Freiburg organisiert wurde.

Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen aktuelle Herausforderungen und Chancen in den Bereichen Nachhaltigkeit, Digitalisierung und zukunftsorientierte Bildung. Nach der Begrüßung durch Prof. Dr. Kotthoff und einer Keynote von Prof. Dr. Falk bot der Fortbildungstag zahlreiche Gelegenheiten zum Austausch zwischen Lehrkräften, Bildungsakteur*innen und europäischen Projekten.

EUTEG präsentierte sich im Rahmen einer Posterpräsentation. Darüber hinaus gestalteten wir am Nachmittag den Workshop „Was brauchen Lehrkräfte für eine gute Europabildung im Kontext von Nachhaltigkeit?“. Die Teilnehmenden erhielten Einblicke in die europäische Klima- und Umweltpolitik sowie in die im Projekt entwickelten ersten Ideen in Bezug auf Planspiele und Lehrkräftefortbildungen. Im gemeinsamen Austausch wurden zudem Herausforderungen, Bedarfe und Möglichkeiten der Europabildung sowie des Einsatzes von Planspielen diskutiert.

Unser besonderer Dank gilt dem ICSE für die Organisation der Veranstaltung und die Möglichkeit, EUTEG im Rahmen dieses Multiplier Events vorzustellen.

Im Rahmen des Projekts wurden in den vergangenen Monaten Expert*inneninterviews zu zwei zentralen Politikfeldern des Europäischen Green Deals durchgeführt: der LULUCF-Verordnung sowie der Ecodesign for Sustainable Products Regulation (ESPR).

Ziel der Interviews war es, fundierte Einblicke in europäische Entscheidungsprozesse zu gewinnen und die politischen Dynamiken hinter den beiden Verordnungen besser zu verstehen. Im Fokus standen insbesondere der Umsetzungsprozess in Deutschland im Kontext europäischer Entscheidungsprozesse, Akteure und Konfliktlinien, die Bewertung und Wirksamkeit der Verordnungen sowie der Alltagsbezug und die Anschlussfähigkeit der beiden Themen für Schule und Unterricht.

Interviewt wurden Expert*innen mit Fachwissen zu LULUCF und ESPR beziehungsweise Ökodesign, Kenntnissen europäischer Gesetzgebungsverfahren sowie teilweise direkter Erfahrung in politischen oder konsultativen Prozessen der EU.
Die gewonnenen Erkenntnisse bilden eine wichtige Grundlage für die weitere Projektarbeit. Gemeinsam mit Literaturbericht und Dokumentenanalyse, die nun im weiteren Verlauf erarbeitet werden, fließen sie in die Entwicklung realistischer Rollenspiele zu EU-Gesetzgebungsverfahren ein. Ziel ist es, Schüler*innen der Sekundarstufe europäische Politikprozesse praxisnah und interaktiv näherzubringen.
 

Unser Projekt EUTEG nimmt am 11. Juni 2026 am Multiplier Event des International Centre for STEM Education (ICSE) an der Pädagogischen Hochschule Freiburg teil. Die Veranstaltung bringt Akteur*innen unter dem Motto Ideen für die Schule von morgen: Europäische Projekte zu Nachhaltigkeit, Digitalisierung und innovativer Bildung zusammen. 

Im Rahmen des Events wird EUTEG neben einer kurzen Projektvorstellung auch einen eigenen Workshop anbieten. Unter dem Titel “Was brauchen Lehrkräfte für eine gute Europabildung im Kontext von Nachhaltigkeit?” erhalten die Teilnehmenden Einblicke in die Europäische Klima- und Umweltpolitik. Der Workshop bietet Raum für Austausch, Diskussion und Vernetzung rund um innovative Bildungsansätze und europäische Zusammenarbeit.

Wir freuen uns darauf, EUTEG beim Multiplier Event präsentieren zu dürfen und mit interessierten Teilnehmer*innen ins Gespräch zu kommen. 

Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie hier:
Multiplier Event des ICSE

Am 27. April ist das EU-Projekt EUTEG offiziell mit einem virtuellen Kick-off-Meeting gestartet. Ziel des Treffens war es, zentrale Akteur*innen aus unterschiedlichen Bereichen zusammenzubringen und einen ersten Austausch über Erfahrungen, Perspektiven und mögliche Beiträge zum Projekt zu ermöglichen.

Zu Beginn begrüßte die Projektleiterin Prof. Dr. Astrid Carrapatoso die Teilnehmenden und stellte die Projektkoordinatorin Hanna Spiller sowie die studentische Hilfskraft Franka Back vor. Der zweite Projektleiter, Prof. Dr. Martin Schwichow, befindet sich derzeit in Elternzeit.

Nach einer kurzen Vorstellungsrunde wurde das Projekt sowie die Zielsetzung des Treffens vorgestellt: die Sammlung von Expertise, Erfahrungen und Ideen zur inhaltlichen Weiterentwicklung sowie der Austausch über mögliche Kooperations- und Beteiligungsformate. Im Anschluss diskutierten die Teilnehmenden insbesondere über bestehende Ansätze in Studienseminaren und Lehrkräftefortbildungen sowie über Planspiele.

Darüber hinaus wurde ein erster Zeitplan für das Projekt präsentiert. In diesem Zusammenhang wurden auch nächste Schritte und zentrale Deadlines thematisiert sowie gemeinsam über Möglichkeiten der weiteren Zusammenarbeit gesprochen. Im Fokus standen Fragen zur konkreten Ausgestaltung der Kooperation: Wie kann diese gestaltet werden? Welche Kapazitäten sind vorhanden? Und welche Erwartungen sind mit einer Mitwirkung verbunden? Ein zentrales Anliegen des Projekts ist es, einen starken Praxisbezug herzustellen. Die Zusammenarbeit soll daher auf Augenhöhe und co-konstruktiv erfolgen: Ziel ist es, Bedarfe und Ideen aus der Praxis gemeinsam zu identifizieren und weiterzuentwickeln. Die Hauptverantwortung für die Projektumsetzung liegt beim Projektteam, gleichzeitig sind regelmäßige Austauschformate zu ausgewählten Zeitpunkten vorgesehen. Darüber hinaus besteht jederzeit die Möglichkeit, Rückmeldungen zu geben oder eigene Ideen in den Prozess einzubringen.

Das einstündige Meeting bot bereits zahlreiche wertvolle Impulse und Anregungen für die weitere Projektarbeit. Wir bedanken uns herzlich bei allen Teilnehmenden für ihr Engagement und freuen uns darauf, den Austausch im weiteren Projektverlauf fortzusetzen sowie gemeinsam passende Formate zu entwickeln. Darüber hinaus freuen wir uns über den Austausch mit weiteren Interessierten und nehmen Anregungen sowie Ideen jederzeit gerne auf.