Dr. Anna Brod

Akademische Rätin

Adresse/Raum
KG 4/117
 
Telefon +49 761 682-297
E-Mail anna.brod(at)ph-freiburg.de
Sprechstunde Im Wintersemester findet meine Sprechstunde
mittwochs, 15-16 Uhr
statt.
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Wissenschaftlicher Werdegang

  • seit April 2021: Akademische Rätin am Institut für deutsche Sprache und Literatur, PH Freiburg 
  • 2019 – 2021: Studienreferendarin und anschließend Lehrerin am Gymnasium an der Wolfskuhle in Essen mit den Fächern Deutsch und Philosophie/Praktische Philosophie 
  • 2019: Abschluss der Promotion 
  • 2014 – 2019: Akademische Mitarbeiterin an der Professur von Dr. Anne Steiner, Institut für deutsche Sprache und Literatur, PH Freiburg 
  • 2011 – 2014: Studium der Fächer Deutsch, Italienisch und Philosophie für das Lehramt an Gymnasien/Gesamtschulen (M.Ed.), Ruhr-Universität Bochum 
  • 2009 – 2010: DAAD-Sprachassistenz an der Universität für Wirtschaft und Recht in Dnipropetrovsk, Ukraine 
  • 2003 – 2009: Studium der Germanistik, Italianistik und Theaterwissenschaft (M.A.) an der Universität Leipzig und Université Sorbonne Nouvelle, Paris

Monografie

(2020) Opfer – TäterInnen – Theaterpublikum. Szenarien von Zeugenschaft in Theaterstücken zum NSU. Berlin: Peter Lang (ausgezeichnet mit dem Preis der Pädagogischen Hochschule Freiburg für die herausragende Dissertation des Jahres 2019, Fakultät II).


Beiträge in Zeitschriften und Sammelbänden 

(i.V.): Ein Verbrechen des NSU intermedial erzählen und erinnern. Der Dokumentarfilm Der Kuaför aus der Keupstraße. In: Matthias Lorenz et al. (Hrsg.): Rechte Gewalt erzählen. Stuttgart/Weimar: J.B. Metzler (= LiLi: Studien zur Literaturwissenschaft und Linguistik 1). 

(2021): Theater erzählen den NSU. Persönliche und gesellschaftliche Krisen auf der Bühne. In: Thomas Wortmann und Iuditha Balint (Hrsg.): Krisen erzählen. Paderborn: Fink, S. 280–297. 

(2020): Anerkennung als Opfer und Überwindung des Opferstatus. Zwei Theaterstücke zum NSU im Vergleich. In: Eva Binder et al.  (Hrsg.): Opfernarrative in transnationalen Kontexten / Victim Narratives in Transnational Contexts. Berlin: de Gruyter (= Media and Cultural Memory Studies), S. 95–115, online: doi.org/10.1515/9783110693461-005.

(2020): "die unsichtbare[...] hand des autors" in Thomas Köcks paradies fluten (verirrte sinfonie) – Erzählen und zeitgenössische Dramenautorschaft. In: Gabriela Paule und Anne Steiner (Hrsg.): Erzähltheater, Berlin: LIT, S. 127–149. 

(2020): Shoa und NSU-Morde – „racism past and present“: Ko-Erinnerung bei Esther Dischereit. In: Daniela Henke und Tom Vanassche (Hrsg.): Ko-Erinnerung. Berlin: de Gruyter (= Media and Cultural Memory Studies), S. 119–134. 

(2019): Radikale Akte der Partizipation? Charakteristika von Bürgerbühnen als einer neuen Theatersparte. In: Der Deutschunterricht 5 (2019). Theater – Dokument – Geschichte, S. 54–62. 

(2018): Talking about Silence and Talking instead of Silence in Elfriede Jelinek's Das schweigende Mädchen. In: Eva Gillhuber und Rita Rieger (Hrsg.): Texts with no words. Communication of Speechlessness. Beiheft von PhiN. Philologie im Netz, 15/2018, S. 146–162, online: web.fu-berlin.de/phin/beiheft15/b15i.htm.

(2018): Fiktionale Zeugnisse von Verlust und Trauer? – Esther Dischereits Klagelieder über die Opfer des 'Nationalsozialistischen Untergrunds' (NSU). In: Dagmar von Hoff, Brigitte E. Jirku und Lena Wetenkamp (Hrsg.): Visualisierungen von Gewalt. Beiträge zu Film, Theater und Literatur. Frankfurt am Main: Peter Lang 2018, S. 211–227. 

(2017): "Pssssst. Die Zschäpe sagt aus!" Zur Serialität in Inszenierungen von Protokollen des NSU-Prozesses am Theater. In: Susanne Knaller und Doris Pichler (Hrsg.): Recht im medialen Feld. Aktuelle und historische Konstellationen. Beiheft von PhiN. Philologie im Netz, 12/2017, S. 59–82, online: web.fu-berlin.de/phin/beiheft12/b12t05.pdf.

(2016): Imaginationen im Untergrund. Lothar Kittsteins Spiel mit der Fiktionalität in seinem Drama Der weiße Wolf. In: Kritische Ausgabe. Zeitschrift für Germanistik & Literatur, Nr. 31, Themenheft Untergrund, S. 12–16. 

(2016): Mündlichkeit und Schriftlichkeit im (Dokumentar-)Theater. Überlegungen zu einem Normbruch und didaktischen Implikationen auf Ebene der Sprache am Beispiel von Peter Weiss' Die Ermittlung. In: Anne Steiner und Florian Radvan (Hrsg.): Grenzspiele. Theaterdidaktische Perspektiven auf Normen und Normbrüche im Drama und auf der Bühne. Baltmannsweiler: Schneider, S. 49–72. 

(2015): Grammatik performen. Dramapädagogische Methoden zu Wortarten im Praxistest. In: Anica Betz, Caroline Schuttkowski, Linda Stark, Anne-Kathrin Wilms (Hrsg.): Sprache durch Dramapädagogik handelnd erfahren. Ansätze für den Sprachunterricht. Baltmannsweiler: Schneider Hohengehren, S. 119–137. 

(2015): Holocaust – Ein Thema für den Deutschunterricht? Eine Lehrwerksanalyse, in: Zeitschrift für Genozidforschung, Themenheft Holocaust Education, 14. Jg. 2013, H. 1–2, S. 104–137. 

(2014): ‚Täter’- und ‚Opfersprache’ in Peter Weiss’ Die Ermittlung, in: Zeitschrift für Genozidforschung 12. Jg. 2011, H. 2, S. 63–79. 

gemeinsam mit Florian Radvan (2013): Sprachreflexion mit Peter Weiss’ Die Ermittlung im Deutschunterricht. Mit online verfügbaren Unterrichtsmaterialien, in: Peter Weiss Jahrbuch für Literatur, Kunst und Politik im 20. und 21. Jahrhundert 22, S. 171–186. 


redaktionelle Mitarbeit und Herausgeberschaft

redaktionelle Mitarbeit an: Mihran Dabag, Kristin Platt (Hrsg., 2015): Verlust und Vermächtnis. Überlebende des Genozids an den Armeniern erinnern sich. Paderborn: Schöningh.

Hrsg. gemeinsam mit Nils Vollert (2015): Zeitschrift für Genozidforschung, Themenheft Holocaust Education, 14. Jg. 2013, H. 1–2.


Berichte und Rezensionen

(2019) Rezension zu Tina Jerman, Maxi Obexer, Christian Scholze (Hrsg.): In Zukunft! Neue Theaterstücke zur Gegenwart. Bielefeld: transcript 2018. In: Schultheater 30, S. 47.

(2019): Die Arbeitsgruppe 2: Xenophobie: Ästhetische Gegenstrategien. In: JELINEK[JAHR]BUCH 2018-2019, S. 274–281.


Unterrichtsmaterialien

gemeinsam mit Daniela Nägel (2016): Textausgabe und Kopiervorlagen zu Gottfried Kellers Romeo und Julia auf dem Dorfe (= Cornelsen Literathek).

gemeinsam mit Daniela Steiner (2020): Textausgabe und Kopiervorlagen zu Kurzgeschichten (= Cornelsen Literathek) .

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