Problemlösen

Problemlösen ist eine wesentliche Voraussetzung für das Handeln in allen Bereichen des Lebens: In einfachen Alltagssituationen, bei (natur-) wissenschaftlichen Fragestellungen oder bei komplexeren gesellschaftlich relevanten Problemen spielt die Lösung von Problemen eine Rolle. Im Bereich der Physik werden insbesondere innerhalb des schulischen und universitären Kontextes Probleme bearbeitet. Die täglichen Erfahrungen des Lehrbetriebs an Hochschulen machen jedoch deutlich, dass Teile der Studierenden große Schwierigkeiten haben, Probleme erfolgreich zu lösen.

Die Diskrepanz zwischen der Wichtigkeit des Problemlösens und den Schwierigkeiten, die Studierenden dabei haben, war der Ausgangspunkt für die zentrale Fragestellung der bisher durchgeführten Forschung: Was unterscheidet "gute" von "schlechten" Problemlösern und welche Faktoren beeinflussen den Erfolg beim Problemlösen? Die bisherige Forschung fokussiert hierbei auf Probleme aus dem Themenfeld der Mechanik.

Hit Hilfe einer empirischen Untersuchung wurde dazu beigetragen, bereits bekannte Erkenntnisse aus der traditionsreichen Forschung zum Problemlösen zu bestätigen, zu quantifizieren und zueinander in Beziehung zu setzen. Es wurden sowohl quantitative als auch qualitative Eigenschaften "guter" und "schlechter" Problemlöser herausgearbeitet - gute Problemlöser können beispielsweise auf mehr Fachwissen zurückgreifen, besitzen ein höheres Selbstkonzept und machen weniger Planungsfehler beim Bearbeiten physikalischer Problemstellungen.

Auswahl an Veröffentlichungen

Brandenburger, Martina (2016): Was beeinflusst den Erfolg beim Problemlösen in der Physik? Eine Untersuchung mit Studierenden. Logos Verlag Berlin. Volltext: www.zenodo.org/record/437756

Mitarbeitende

Name, (Titel) Vorname Telefon E-Mail Adresse/Raum Einrichtung
Brandenburger, Dr. Martina+49 761 682-583martina.brandenburger(at)ph-freiburg.de KG 3, 109
Mikelskis-Seifert, Prof. Dr. Silke+49 761 682-295silke.mikelskisseifert(at)ph-freiburg.de KG 3, 103