Stabsstelle Qualitätssicherung

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Bausteine des fakultätsübergreifenden Qualitätssicherungskonzepts

In Zusammenarbeit mit den Fakultäten wurden übergreifende Bausteine zur Qualitätssicherung definiert, die prinzipiell für alle Studiengänge der Pädagogischen Hochschule vorgesehen sind. Ausgehend von einem kombinierten Monitoring- und Evaluationssystem (ebd.) können drei zentrale Bereiche (A, B, C) für die fakultätsübergreifende Qualitätssicherung ausgewiesen werden:

Über die regelmäßige Erfassung von Kennzahlen werden die not-wendigen statistischen Grunddaten zu den Studierenden eingeholt. Die Daten können darüber hinaus für den Aufbau von Zeitreihen genutzt werden und ermöglichen eine dezidierte Kohortenverfolgung zur Verbleibs- und Schwundquote und zum ECTS-basierten Studienfortschritt. Die Daten zu einzelnen Studiengängen und Modulen können zudem dazu dienen, Bereiche zu identifizieren, in denen weitere Untersuchungen (z.B. Workload-Erhebungen bei erkennbaren Studienverzögerungen) sinnvoll sind.

 

Unter die zentral koordinierten Befragungen fallen die jedes Semester stattfindende Lehrveranstaltungsevaluation, die hochschulweite Studierendenbefragung, die alle zwei bis drei Jahre durchgeführt wird, sowie die im Turnus von zwei Jahren realisierte AbsolventInnenbefragung des Statistischen Landesamtes. Letztere wird ab 2021 von einer hochschulinternen Studienabschlussbefragung sowie von einer übergreifend für alle Pädagogischen Hochschulen des Landes koordinierten Verbleibstudie abgelöst. Die genannten Befragungen decken verschiedene Ebenen (Lehrveranstaltungen, Studienfächer, Studiengänge, Hochschule) ab, wobei die erhobenen Daten auch dazu dienen zu entscheiden, in welchen Bereichen ggf. quantitativ oder qualitativ „nachgefasst“ werden soll.
 

Die Generierung von Anlässen im Hinblick auf die Durchführung ergänzender Untersuchungen ergibt sich aus den vorliegenden Monitoringdaten und/oder den erzielten Ergebnissen der zentralen Befragungen. Die Entscheidung für anlassbezogene Untersuchungen kann sich aber auch aus den für den jeweiligen Studiengang zu Zwecken der Akkreditierung geforderten Daten ergeben und ist entsprechend am dahinterliegenden Zyklus orientiert.

Die in den Bereichen A und B genannten Maßnahmen werden zentral durch das Prorektorat für Lehre, Studium und Digitalisierung koordiniert. Die anlassbezogenen Untersuchungen (C) haben spezifische Ausrichtungen (z.B. auf Studiengang, Modul) und fallen in den Verantwortungsbereich der jeweiligen Studiengangsleitung, können aber vereinzelt im Rahmen der Pilotierung zentral unterstützt werden. Die Studiengangsleitung kann darüber hinaus weitere studiengangspezifische Verfahren (D) initiieren. Betrachtet man die ausgeführten Bestandteile der Qualitätssicherung entlang des von Deming (1986) entwickelten PDCA-Zyklus, ergeben sich weitere Perspektiven, die insgesamt in die Ausarbeitung eines hochschulweiten Qualitätsmanagementsystems einfließen. Damit ist außerdem das Ineinandergreifen von Monitoring-/Evaluationsverfahren und Maßnahmen der Qualitätsentwicklung nachhaltig forciert.

QS-Bausteine

Verortung im PDCA-Zyklus

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