Lehrveranstaltungen zu Inklusion und Heterogenität an der PH Freiburg

Wintersemester 2017/18

Jun.-Prof. Dr. Katja Scharenberg

Inklusion und Heterogenität in Schule, Unterricht und Bildungssystem - Soziologische Ansätze

Mit der Ratifizierung der UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen hat sich Deutschland 2009 verpflichtet, ein inklusives Bildungssystem zu schaffen. Die Konvention besagt, dass alle Menschen das gleiche Recht auf volle Teilhabe an der Gesellschaft haben. Aus einem erweiterten Inklusionsverständnis bedeutet dies bezogen auf den Bildungsbereich, allen Menschen – unabhängig von besonderen Lernbedürfnissen (z.B. Behinderung, Hochbegabung), Geschlecht, kulturellen, sozialen oder ökonomischen Voraussetzungen – die gleichen Möglichkeiten zu bieten, an lebenslanger, qualitativ hochwertiger Bildung teilzuhaben und ihre individuellen Potenziale zu entwickeln. Die konkrete Umsetzung der UN-Konvention ist jedoch mit besonderen Herausforderungen für die Einzelschule, die Unterrichtsgestaltung und das Bildungssystem verbunden.

Ziel des Seminars ist es, theoretische Bezüge, empirische Befunde sowie den Stand der Umsetzung der rechtlichen Grundlegung durch die UN-Konvention aus soziologischer Perspektive zu thematisieren.

Es bietet Raum für Diskussion und eigenaktives Arbeiten.

Sommersemester 2017

Jun.-Prof. Dr. Katja Scharenberg

Inklusive Schulentwicklung - interdisziplinäre Ansätze, regionale Umsetzung (als Tandem-Teaching mit Andreas Köpfer)

In diesem Seminar, das als Team-Teaching durchgeführt wird und zwei disziplinäre Perspektiven zusammenführt (Erziehungswissenschaft, Soziologie), werden Prozesse und Entwicklungen in Schule und Unterricht in den Blick genommen, die derzeit im Kontext von schulischer Inklusion diskutiert werden. Im Zentrum stehen also Analysen der Teilhabe und Exklusion entlang unterschiedlichster Differenzlinien von Schülerinnen und Schülern. Es werden verschiedene Systemebenen adressiert (z.B. rechtliche Ebene (UN-BRK), Schulsystem, Schulorganisation, Unterricht) und aus interdisziplinärer Perspektive beleuchtet. Besonderer Fokus des Seminars liegt dabei auf aktuellen Entwicklungen hinsichtlich schulischer Inklusion in Baden-Württemberg und im Freiburger Raum.

Anhand von Fallbeispielen, interaktiven Methoden und mit Raum für Diskussion werden Herausforderungen und zugleich Chancen von an Inklusion orientierter Schulentwicklung erarbeitet und Implikationen für das Handeln von Lehrerinnen und Lehrern in komplexen Anforderungsgefügen abgeleitet. 

Wintersemester 2016/17

Jun.-Prof. Dr. Katja Scharenberg

Inklusion aus erziehungswissenschaftlicher und soziologischer Perspektive (als Tandem-Teaching mit Andreas Köpfer)

Mit der Ratifizierung der UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen hat sich Deutschland 2009 verpflichtet, ein inklusives Bildungssystem zu schaffen. Die Konvention besagt, dass alle Menschen das gleiche Recht auf volle Teilhabe an der Gesellschaft haben. Aus einem erweiterten Inklusionsverständnis bedeutet dies bezogen auf den Bildungsbereich, allen Menschen – unabhängig von besonderen Lernbedürfnissen (z.B. Behinderung, Hochbegabung), Geschlecht, kulturellen, sozialen oder ökonomischen Voraussetzungen – die gleichen Möglichkeiten zu bieten, an lebenslanger, qualitativ hochwertiger Bildung teilzuhaben und ihre individuellen Potenziale zu entwickeln. Die konkrete Umsetzung der UN-Konvention ist jedoch mit besonderen Herausforderungen für Schulsystem, Schule und Unterricht verbunden.

Ziel des Seminars ist es, theoretische Bezüge, empirische Befunde sowie den Stand der Umsetzung der rechtlichen Grundlegung durch die UN-Konvention aus erziehungswissenschaftlicher und soziologischer Perspektive zu thematisieren.

Das Seminar wird daher als Tandem-Teaching der Institute für Erziehungswissenschaft und Soziologie durchgeführt. Es bietet Raum für Diskussion und eigenaktives Arbeiten.