Sexualisierte Diskriminierung und Gewalt

Sexualisierte Diskriminierung und Gewalt sind in weiten Teilen der Gesellschaft immer noch ein tabuisiertes, jedoch weit verbreitetes Thema.

Sexuelle Belästigung demütigt und greift die Würde der betroffenen Person an und ist gekennzeichnet durch verbale sowie körperliche Grenzüberschreitungen mit sexuellem Bezug (Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz §3 Abs. 4).

Beispiele für sexualisierte Diskriminierung und Gewalt können sein:

  • abschätzende Blicke, Nachpfeifen, Anstarren
  • herabsetzendes, anzügliches Reden über körperliche Merkmale, Aussehen oder Kleidung
  • zweideutige Einladungen, unerwünschte Geschenke
  • ehrverletzende anzügliche, peinliche oder sexistische Bemerkungen
  • diskriminierende Witze
  • Zeigen von oder Hinweisen auf Erotikseiten im Internet
  • Anbringen oder Online-Stellen von Fotos oder Zeichnungen mit sexuellem Inhalt oder von wenig oder gar nicht bekleideten Personen
  • Versprechen von Vorteilen bei sexuellem Entgegenkommen
  • Androhung von Nachteilen bei Verweigerung sexuellen Entgegenkommens
  • unnötiges Nahekommen und unerwünschte Körperkontakte
  • exhibitionistische Verhaltensweisen
  • sexuelle Nötigung, Stalking oder (versuchte) Vergewaltigung

Die Pädagogische Hochschule Freiburg setzt sich durch Beratungsangebote und Präventionsmaßnahmen für ein diskriminierungs- und gewaltfreies Klima am Arbeits- und Studienort ein und spricht sich klar gegen solch ein Verhalten aus!

Anlaufstellen an der Pädagogischen Hochschule

Es ist Aufgabe der Hochschule, für ihre Mitglieder und Angehörigen sowohl eine Ansprechpartnerin als auch einen Ansprechpartner für Fragen im Zusammenhang mit sexueller Belästigung zu benennen (LHG § 4 Abs. 9). Diese stehen Dritten gegenüber unter Schweigepflicht.

Aktuelle (gewählte und geschulte) Ansprechpersonen an der Pädagogischen Hochschule:

Doris Schreck                                                                Marcel Hinderer
Stabsstelle Gleichstellung                                            Sprecherziehung
KG 2, R 206, Tel. 682-417                                             KG 4, R 129, Tel. 682- 302
Mo, Di, Do 9.30-12.30; Mi 14-16.00                              hinderer(atnospam)ph-freiburg.de
doris.schreck(atnospam)ph-freiburg.de

Weitere Anlaufstellen der Hochschule:

Verfasste Studierendenschaft: VS-Pavillon, Höllentalstr. 2, Freiburg.
Tel.: 682-618
E- Mail: vs(atnospam)ph-freiburg.com

Personalrat: Carmen Andris-Schelb
KG 3, 008
Tel.: 682-159 (Di./Do. 13:00 - 16:00, Mi: 9:00 - 12:30)
E-Mail: carmen.schelb(atnospam)ph-freiburg.de oder personalrat(atnospam)ph-freiburg.de

 

 

Studierendenwerk Freiburg - Psychotherapeutische Beratungsstelle

Baslerstraße 2, 79100 Freiburg

Tel.: 0761/2101-269

E-Mail: pbs(atnospam)swfr.de

 

Regionale Anlauf- und Beratungsstellen für sexualisierte Diskriminierung und Gewalt

Frauenhorizonte – Gegen sexuelle Gewalt e.V.

Basler Straße. 8, 79100 Freiburg

Tel.: 0761/285 85 85 (24 Stunden erreichbar)
E-Mail: info(atnospam)frauenhorizonte.de (Beratung für betroffene Frauen)

 

Männerbüro
Talstraße 29, 79102 Freiburg
Tel.: 0761/600 66 577
E-Mail: info(atnospam)maennerbuero-freiburg.de


Wendepunkt – Fachstelle gegen sexuellen Missbrauch an Mädchen und Jungen

Kronenstraße 14, 79110 Freiburg

Tel.: 0761/707 11 91

http://www.wendepunkt-freiburg.de

 

Weiterführende Informationen und Literatur

EU-Projekt (2009-2011): Gender-based violence, stalking and fear of crime - Länderbericht Deutschland

Informationen des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend

Informationen der Bundeskonferenz der Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten an Hochschulen

Antidiskriminierungsstelle (ASD) des Bundes

Leitfaden der ASD für die Beratung bei Diskriminierung: erste Schritte und Weitervermittlung