Pädagogische Salongespräche "Inklusive Hochschulentwicklung"

01.05.2018 - Die Salongespräche sind eine inter-/transdisziplinären Veranstaltungsreihe der Pädagogischen Hochschule Freiburg. Es ist ein Format, in dem neben einem fachlichen Impuls der Austausch und die Diskussion im Vordergrund stehen. In diesem Semester werden die Salongespräche von der WiRKTSTATT Inklusive Hochschulentwicklung ausgetragen. Im Zentrum steht das Thema "Inklusive Hochschulentwicklung". Das Programm der Veranstaltungsreihe finden Sie hier.


Forschungswerkstatt Rekonstruktive Inklusions- und Differenzforschung (FoWe)

An folgenden weiteren Terminen im Sommersemester 2018 findet die Forschungswerkstatt statt:

Donnerstag, 21.06.2018, 16-18 Uhr (s.t.)   |   Donnerstag, 19.07.2018, 16-18 Uhr (s.t.)

Ort: Pädagogische Werkstatt der Pädagogischen Hochschule Freiburg

In der FoWD treffen sich Forschungsinteressierte zur gemeinsamen Interpretationsarbeit an wechselnden Interpretationsvorlagen – mit inhaltlichem Fokus auf die Rekonstruktion von Ein- und Ausschlussprozessen, Differenzherstellungen und -praktiken etc. in pädagogischen Kontexten. Das Angebot richtet sich an Forschende mit Interesse an werkstattorientierter Interpretationsarbeit zu qualitativen Forschungsprojekten im Kontext von Inklusion, Heterogenität und Differenz an den Standorten der Pädagogischen Hochschule Freiburg und Universität Freiburg sowie anderer Standorte.

Ansprechpartner für Fragen bzw. Anmeldung: Jun.-Prof. Dr. Andreas Köpfer | andreas.koepfer(atnospam)ph-freiburg.de


Forschungsgruppe Inklusion präsentiert Forschungsergebnisse

23.04.2018 - Auch in diesem Frühjahr waren die beiden Juniorprofessor/-innen der Forschungsgruppe Inklusion (FINK) wieder auf zahlreichen nationalen und internationalen Tagungen und Fachkongressen präsent.

Die Forschungsgruppe Inklusion war auf der Konferenz der American Educational Research Association (AERA) in New York City, NY, (13.-17.04.2018) erfolgreich vertreten. Mit rund 17.000 Kongressteilnehmenden ist die Konferenz, die in diesem Jahr unter dem Motto „The dreams, possibilities, and necessity of public education“ stand, die wichtigste und größte Fachkonferenz zum Thema Bildungsforschung weltweit. Katja Scharenberg präsentierte hier gemeinsam mit Wolfram Rollett (ebenfalls Pädagogische Hochschule Freiburg) und Wilfried Bos (Technische Universität Dortmund) aktuelle Forschungsergebnisse zum Zusammenhang zwischen Klassenzusammensetzung, Bildungserfolg und sozialer Integration in inklusiven Schulklassen.

Beim diesjährigen Kongress der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaft „Bewegungen“ vom 19.-22. März 2018 an der Universität Duisburg-Essen organisierte Andreas Köpfer gemeinsam mit Bettina Fritzsche (ebenfalls Pädagogische Hochschule Freiburg) das internationale Symposium „Moving towards a profession? International perspectives on the role of (para)professional assistance in inclusive education between autonomy and dependency“. Unter Beteiligung von ausgewiesenen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Deutschland, England und Österreich wurden zentrale Ambivalenzen und Spannungsfelder bezogen auf den zunehmenden Anstieg von Schulassistent/innen in inklusionsorientierten Schulen und dem damit zusammenhängenden Ruf nach Professionalisierung dieser paraprofessionellen Rolle diskutiert. In ihrem Beitrag „Ethnographic perspectives on paraprofessional support in inclusive schools in Britain, Canada, and Germany“ präsentierten Andreas Köpfer und Bettina Fritzsche international kulturvergleichende Rekonstruktionen zu Handlungspraktiken von Schulassistent/innen in drei Ländern mit unterschiedlichen Schulsystemen.

Am 15. März 2018 wurde Andreas Köpfer zu einem Hauptvortrag beim Gesamttreffen des Projekts MOSaIK der Qualitätsoffensive Lehrerbildung der Universität Koblenz-Landau eingeladen. Er präsentierte dort einen Vortrag zu „Differenzbearbeitung durch professionelle Kooperation in Schul- und Unterrichtssettings mit dem Anspruch Inklusion – Herausforderungen für eine inklusionsorientierte Lehrer/innenbildung“. Im Zentrum des Vortrags standen Zwischenergebnisse seines derzeit im Rahmen der Qualitätsoffensive Lehrerbildung im Freiburg Advanced Center of Education (FACE) der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg und Pädagogischen Hochschule Freiburg durchgeführten Projekts „Unterstützung von Lehrpersonen im Kontext inklusiver Lehr-Lernprozesse“ (UNIP). Es wurden Zwischenergebnisse aus explorativen Interviews mit Regel- und Sonderpädagog/inn/en an inklusionsorientierten Schulen in Baden-Württemberg sowie erste Rekonstruktionen aus Gruppendiskussionen über Kooperationsvorstellungen angehender Lehrkräften präsentiert. Vor diesem Hintergrund wurden Implikationen abgeleitet, wie eine inklusionsorientierte Lehrerbildung Kooperation thematisch adressieren kann. In einer abschließenden Diskussion wurden zentrale Entwicklungsfelder inklusionsorientierter Lehrerbildung herausgearbeitet.

Auf der Tübinger Tagung Schulpädagogik (02.03.2018) fokussierte Katja Scharenberg in ihrem Vortrag unter anderem die Frage, über welche Prozesse und Mechanismen sich Merkmale einer leistungsbezogenen und sozial heterogenen Schülerschaft auf das schulische Lernen auswirken. Die Tagung richtete sich an Lehrkräfte, Multiplikatorinnen und Multiplikatoren, Schulleitungen, Mitglieder der Schul- und Kultusverwaltung, Vertreterinnen und Vertreter der Lehreraus- und -fortbildungsinstitutionen, Studierende sowie Referendarinnen und Referendare und ermöglichte den Teilnehmenden einen intensiven Austausch und Vernetzung rund um das Tagungsthema „Unterricht. Leistung. Teilhabe.“

Katja Scharenberg widmete sich in ihrem Keynote-Vortrag auf der Jahrestagung der Gesellschaft für Empirische Bildungsforschung (GEBF, 15.-17.02.2018) in Basel, die in diesem Jahr unter dem Motto „Professionelles Handeln als Herausforderung für die Bildungsforschung“ stand, der Frage, inwiefern Heterogenität ein Kontextfaktor für den Bildungserfolg ist. Dabei ging sie auch der Frage nach, inwiefern Heterogenität für alle Lernenden gleichermaßen relevant ist und in welchem Wechselverhältnis verschiedene Heterogenitätsindikatoren mit der Schulstruktur des Bildungssystems stehen.

Andreas Köpfer präsentierte auf der 1. Jahrestagung der neu gegründeten „AG Inklusionsforschung“ der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaft (DGfE) (09.-10.11.2017), die unter dem Titel „Differenz als Fokus der Inklusionsforschung“ an der Universität zu Köln ausgetragen wurde, seinen Keynote-Vortrag „Behinderungsbedingte Differenzproduktion an inklusionsorientierten Schulen“. Er stellte dort zentrale Ergebnisse seiner Studie zu Schulassistenz aus Schüler/innenperspektive vor. Vor dem Hintergrund einer theoretischen Grundlegung von schulischer Inklusion als kritische Analyse bildungsungerechter Differenzproduktion in Bildungsorganisationen zeigte er durch exemplarische Rekonstruktionen am Datenmaterial auf, wie kompetent Schüler/innen mit der Unterstützungsmaßnahme Schulassistenz umgehen und wie durch sie Differenz hergestellt und prozessiert wird.


Round Table Inklusion: "Inklusion in der Bildungsregion Freiburg"

28.03.2018 - Der nächste “Round Table Inklusion” findet am Montag, 07.05.2018, von 16:00-18:00 Uhr (s.t.) im Senatssaal (KG 2) der Pädagogischen Hochschule Freiburg statt. Der inhaltliche Schwerpunkt wird dieses Mal "Inklusion in der Bildungsregion Freiburg" sein, wozu wir, auf der Grundlage von drei Kurzbeiträgen, mit Ihnen in einen gemeinsamen Austausch und Diskurs treten wollen. Wir freuen uns, Kolleginnen und Kollegen, die sich mit Inklusion in Lehre und Forschung beschäftigen oder sich dafür interessieren, zum Round Table begrüßen zu dürfen.