Mitarbeiter
Warum werden bisher nicht zulassungsbeschränkte Veranstaltungen, wie bspw. Vorlesungen, in das zentrale Vergabeverfahren einbezogen?
Antwort
Nichtteilnahmebeschränkte Veranstaltungen sind aus folgenden Gründen Teil des zentralen Belegverfahrens:
  1. Lehrveranstaltungen mit einer ausreichenden Kapazität, wie bisher nichtzulassungsbeschränkte Vorlesungen, können von den Studierenden im zentralen Belegverfahren sofort gebucht werden. Durch diese Buchung ist ausgeschlossen, dass der/die Studierende eine weitere Veranstaltung in diesem Zeitfenster zugewiesen bekommt.
  2. Im Zuge der schrittweisen Realisierung eines integrierten Campusmanagements werden die Daten der Veranstaltungsbelegung für Folgeprozesse (z.B. Raumvergabe, Prüfungsverwaltung) benötigt. Daher ist, um Zusatzaufwand für die Lehrenden und Lernenden zu vermeiden, eine Anmeldung der Studierenden über LSF sinnvoll.
  3. Während die Zahl der vorgesehenen SWS über das Studium konstant bleibt, ändert sich der Anteil von Vorlesungen und Seminaren. Die Zahl der buchbaren SWS lässt sich auf LSF jedoch nur global definieren. Will man also vermeiden, dass Studierende aus Semestern mit einem hohen Vorlesungsanteil den Studierenden die viele Seminare besuchen müssen die Plätze wegnehmen, so ist es erforderlich Vorlesungen in das Belegverfahren einzubeziehen.