Studienangebot Wintersemester 2018/2019

I. Einführungsveranstaltungen und Schlüsselkompetenzen

Campusführung

Montag 15.10.2018 10-10.30 Uhr - Mensazwischendeck 015

Sie lernen die wichtigsten Anlaufpunkte der Hochschule kennen, wo die verschiedenen Fakultäten und Institute untergebracht sind, wo die Hörsäle, Seminarräume, Bibliothek sowie Mensa und die beliebtesten Café-Treffpunkte unserer Studierenden liegen. Ein studentischer Insider führt Sie und lässt wertvolle Tipps aus dem Studienalltag einfließen.Für eingeschriebene Teilnehmende des Studiums Plus kostenfrei.

Bibliotheksführung

Montag 15.10.2018 10.30-11 Uhr - Eingang Bibliothek - Hassler

Lernen Sie bei einem Rundgang eines der Herzstücke der Hochschule kennen: die Bibliothek, eine zentrale Einrichtung der PH Freiburg. Besuchen Sie einen modernen Ort, an dem Sie nicht nur Bücher ausleihen können, und lernen Sie die vielfältigen Angebote und Nutzungsmöglichkeiten kennen.Für eingeschriebene Teilnehmende des Studiums Plus kostenfrei.

SEN 301 - PC-Sprechstunden für Neueinsteiger und Interessierte

Montag 22.10, 29.10, 05.11 14-15 Uhr - KG 3 -123(UG) - Stüwe 

Jede/r Interessierte hat die Möglichkeit die Sprechstunden zu besuchen und individuelle Fragen rund um die PC-Nutzung zu stellen, wie z.B. Programme und Grundfunktionen, Accountnutzung, PH-Mailprogramm uvm.Für eingeschriebene Teilnehmende des Studiums Plus kostenfrei.

SEN 303 - Erste Schritte im Lernmanagementsystem ILIAS

Mittwoch 17.10.2018 12-13 Uhr - KG 3 -123 (UG) - Stüwe

Zur Anmeldung und Mitarbeit in einigen Lehrveranstaltungen des Studiums Plus (Seniorenstudiums) und aller geöffneter Lehrveranstaltungen mit jungen Regelstudierenden ist die Plattform ILIAS zu nutzen. Ziel der Einführung ist, sich auf ILIAS anmelden zu können und einen Überblick über Basisfunktionen und ihre Nutzung zu erhalten.

Voraussetzungen: PH-Account.

Bemerkung: Für eingeschriebene Teilnehmende des Studiums Plus kostenfrei.

SEN 302 - Einführung in die Literaturrecherche

Mittwoch 24.10.2018 12-13 Uhr - KG 1/304 - Hassler

 

Als konkrete und praxisbezogene Unterstützung des Studiums bietet die Bibliothek eine Einführung in die Literaturrecherche und -beschaffung.Sie lernen,
1. wie Sie Literatur zu einem Thema suchen können
2. welche Publikationsformen es gibt
3. wie Sie Ihr eigenes Bibliothekskonto einsehen und verwalten können.
So sind Sie bestens nicht nur für das Studium, sondern für vielfältige Lern- und sonstige Situationen mit Informationsbedarf gewappnet!

Bemerkung: Für eingeschriebene Teilnehmende des Studiums Plus kostenfrei.

SEN 307 - Einführung Internetnutzung und aktuelle Themen zur Internetsicherheit

Montag 14-tägig ab 22.10.2018 9-12 Uhr - KG 3/-115(UG) - Stüwe

 

Das Internet nimmt in der heutigen Zeit mehr und mehr Raum ein. Dies hat zur Folge, dass genartionenübergreifend Verunsicherungen im sicheren Umgang mit dem Internet entstehen. In diesem Seminar wird Grundlagenwissen zum Thema Internet und Internetsicherheit vermittelt. Zudem wird ein Schwerpunkt auf den Bezug auf aktuelle Diskurse diverser digitaler Neuheiten gelegt. Ziel: anwendungsbezogene Hilfestellungen, die Ihnen im alltäglichen Umgang mit dem Internet, mehr Sicherheit geben. 

Voraussetzungen: PH-Account 

II. Orientierungsstudium - SEN 002

Einführung - Studieren an der Pädagogischen Hochschule

Einstieg - Mittwoch 17.10.2018 09-12 Uhr - KG 5/013 - Schwendemann

In der ersten Veranstaltung verfolgen wir einerseits das Ziel, an der PH "anzukommen" und die zum Studieren notwendigen Strukturen und Rahmenbedingungen kennenzulernen. Andererseits beschäftigen wir uns mit der "neuen" Lebensphase des späten Studierens: Was bedeutet Studieren im Alter? Was bedeutet Lernen in diesem Kontext? Welche Motivation(en) des Studierens lassen sich ausfindig machen?Im Anschluss an das Seminar vom 17.10. findet um 12.00 Uhr eine Einführung in das Lernmanagementsystem ILIAS (SEN 303) statt, das auch im Orientierungsstudium genutzt wird. Der Besuch dieser Einführung wird empfohlen.

Lernen im Kontext der eigenen Biografie

Reflexion - Mittwoch 24.10.2018 09-12 Uhr - KG 5/013 - Schwendemann

Im Gegensatz zum Lebenslauf ist die Biografie nicht einfach eine Aneinanderreihung von Ereignissen oder Lebensstationen, sondern eine ständige Entwicklung, die nicht abgeschlossen ist. Aus der Retroperspektive kann es auch zu Umdeutungen von Erlebnissen und Erfahrungen kommen. Hier sprechen wir von biografischen Lernprozessen. Aufbauend auf diese Erkenntnisse werden wir uns über eigene positive oder auch hemmende Lernerfahrungen im Kontext unserer Biografien austauschen und diese diskutieren.

Im Anschluss an das Seminar vom 24.10. findet um 12.00 Uhr eine Einführung in die Literaturrecherche (SEN 302) statt, Der Besuch dieser Einführung wird empfohlen.

Lebenszufriedenheit im Ruhestand

Impuls - Mittwoch 31.10.2018 09-12 Uhr - KG 5/013 - Hamann

Was macht ein erfülltes Leben im Alter aus? Vor dem Hintergrund der Ergebnisse der psychologischen Altersforschung verfolgen wir im Seminar die Frage, was jede/r individuell benötigt, um die nachberufliche Phase bei größtmöglicher Zufriedenheit gestalten und genießen zu können.

Wie geht eigentlich studieren?

Impuls - Mittwoch 07.11.2018 09-12 Uhr - KG 5/013 - Klemens

Lebenslanges Lernen schön und gut - aber wie funktioniert das denn? Und was muss man beachten, wenn man studiert? In diesem Impulsseminar soll es um Tipps und Tricks zum (einfacheren) Lernen gehen - eine Starthilfe für Studienanfänger, aber durchaus auch "fortgeschrittenen" Studierende! Darüber hinaus wird die Motivation im Fokus stehen, wir sammeln aber auch Ideen zur (Selbst-)Organisation und machen uns Gedanken über sinnvolle Arten, das Gehörte und Gesehene zu "verarbeiten".

Den inneren Autor entdecken

Impuls - Mittowch 14.11.2018  9-12 Uhr - KG 5/013 - Schlomske

In diesem Seminar starten Sie mit Stift und Papier Ihre persönliche Entdeckungsreise. Sie lernen kreative Schreibtechniken kennen und kommen damit ganz problemlos ins Schreiben. Am Ende des Schreibworkshops wissen Sie, wo Ihr innerer Autor steckt und wie er zu Wort kommen möchte.

Reflexion des eigenen Lernwegs

Reflexion - Mittwoch 21.11.2018  9-12 Uhr - KG 5/013 - Schwendemann

Im Studienbegleitseminar werden die besuchten Impulsseminare reflektiert und eigene Lernfortschritte diskutiert.

Kreativität: Bedingungen und (mögliche) Wirkungen

Impuls - Mittwoch 28.11.2018  9-12 Uhr - KG 5/013 - Klemens

Oft fasziniert uns die Kreativität anderer und wir sind begeistert von den hervorgebrachten Ideen. Aber was ist eigentlich Kreativität und wie entsteht sie? Kann man Kreativität lernen? Fördern? Welche (äußeren) Umstände begünstigen Kreativität – oder eben nicht? All diesen spannenden Fragen werden wir auf den Grund gehen! Natürlich werden wir auch selbst kreativ, um diesem Phänomen nachzuspüren. Keine Angst, es sind keinerlei Vorkenntnisse notwendig – nur ein bisschen Neugier!

Was ist Philosophie?

Impuls - Mittwoch 05.12.2018. 9-12 Uhr - KG 5/013 - Rouvel

Philosophen gelten als weltfremd – wie Thales, der, nach den Sternen blickend, in einen Brunnen fiel und dafür das Lachen einer thrakischen Magd erntete. Von der Philosophie wird aber auch Orientierung erwartet und Aufklärung. Gibt es überhaupt „die Philosophie“? Hat heute nicht jedes Unternehmen seine eigene Unternehmensphilosophie? Ist Philosophie überhaupt Wissenschaft? Wörtlich ist sie „Liebe zur Weisheit“ – kann daraus professionelle Liebe werden? Wir wollen fragen, welche Rolle Philosophie heute noch spielen kann – für den Einzelnen und für die Gesellschaft. Dabei soll nicht bloß über Philosophie geredet werden, sondern auch praktisch erprobt werden, wie man eigentlich philosophiert.

Musik: Hören, Zuhören, Lernen...

Impuls - Mittwoch 12.12.2018  9-12 Uhr - KG 5/013 - Fritz 

Hören von Musik ist auch nebenbei möglich, während wir hauptsächlich mit anderen Dingen beschäftigt sind. Bei aufmerksamem Zuhören werden wir aber mehr in dieser Musik entdecken können, wodurch letzten Endes auch unser Genuss gesteigert wird. Das Impulsseminar möchte an Beispielen von bekannter wie auch eher unbekannter Musik zeigen, wie wir ein genaueres Zuhören lernen können. Als Voraussetzungen sind nicht irgendwelche theoretischen Kenntnisse nötig, sondern einfach Interesse und Neugier, Bekanntem neue Seiten abgewinnen zu können und Unbekanntes zu entdecken.

Reflexion des eigenen Lernwegs

Reflexion - Mittwoch 09.01.2019  9-12 Uhr - KG 5/013 - Schwendemann 

Im Studienbegleitseminar werden die besuchten Impulsseminare reflektiert sowie persönliche  Erkenntnisse eigene Lernfortschritte diskutiert.

Einführung Bürgerschaftliches Engagement

Impuls - Mittwoch 16.01.2019  9-12 Uhr - KG 5/013 - Schwendemann

Der Wegfall der Erwerbstätigkeit oder das Ende der Familienphase bringt neue Freiheiten mit sich, wie z.B. sich auch bürgerschaftlich zu engagieren. Gemeinnütziges Engagement fördert das Gemeinwohl und verspricht individuelle Entwicklungsmöglichkeiten. Im zivilgesellschaftlichen Kontext wird Bürgerschaftliches Engagement verstärkt propagiert, jedoch stellen sich in diesem  Zusammenhang auch Legitimitätsfragen, die wir gemeinsam diskutieren

Engagement fördern und vermitteln

Impuls - Mittwoch 23.01.2019  9-12 Uhr - KG 5/013 - Arens/Rieger 

In Freiburg ist jede und jeder Dritte engagiert. Es gibt über 1750 gemeinnützige Vereine und darüber hinaus unzählige Initiativen, Gruppierungen und bürgerschaftliche Aktivitäten. Die beiden Gäste Frau Arens von der Freiwilligen-Agentur in Freiburg und Herr Rieger von der Koordinationsstelle Bürgerschaftliches Engagement in Freiburg erzählen über Projekte und Möglichkeiten zum aktiven Mitwirken und über ihre Erfahrungen im Koordinationsbereich. Auch das Thema Sicherstellung von Qualität bzw. Professionalität im Engagement wird angesprochen und wie damit in den beiden Institutionen umgegangen wird. 

Diskussionsrunde - Zwischen Freiheit und Verbindlichkeit

Reflexion - Mittwoch 30.01.2019  9-12 Uhr - KG 5/013 - Schwendemann

In dieser Runde werden einige ehrenamtlich Engagierte aus verschiedenen Tätigkeitsbereichen anwesend sein und über ihre Erfahrungen berichten. Der Fokus des Austausches sollen die individuellen Motive zur Aufnahme eines solchen Amtes sein und mit welchen Herausforderungen die Betroffenen konfrontiert sind. Ein weiterer Schwerpunkt wird das Spannungsfeld zwischen persönlicher Freiheit und gleichzeitiger Verpflichtung sein, das wir gemeinsam diskutieren.

Abschluss: Blick zurück nach vorn

Reflexion - Mittwoch 06.02.2019  9-12 Uhr - KG 5/013 - Schwendemann

Zum Abschluss werden die thematisierten Aspekte der Veranstaltungsreihe bilanziert und auf dieser Basis Folgerungen für das Leben und Lernen besprochen.

III. Fachorientiertes Studium

Erziehungs- und Sozialwissenschaften

SEN 203 - Radio Rostfrei – Seniorenstudierende machen Radio

SEN 203 - Mittwoch 14.30-16 Uhr - KG 4/218 - Stricker

Radio von Senioren für (nicht nur) Senioren - das Team von Radio Rostfrei macht seit 2006 ein engagiertes Programm, dass man am ersten Donnerstag im Monat auf UKW 88,4 MHz von 10 bis 11 Uhr im Raum Freiburg hören kann. Jeden Mittwoch trifft sich die Redaktion, um Ideen in Themen und Themen in Beiträge zu verwandeln. Dabei gibt es keine Einschränkungen: Was interessiert, kann zum Thema gemacht werden. Erleben Sie die Produktionsbedingungen des Mediums Radio und lernen Sie ein scheinbar altes Medium auf neue Weise zu hören. Jede(r) Interessierte(r) ist herzlich eingeladen vorbei zu schauen. Empfehlenswert zum Beginn sind die Seminare "Einführung ins Radiomachen" und "On Air". Vorerfahrungen sind nicht notwendig. Der Einstieg ist jederzeit möglich.

EW 054 - Einführung ins Radiomachen – Praxisseminar Medienpädagogik

Seminar - Donnerstag 14–16 Uhr - KG3/-115 (UG) - Löffler

Das Seminar basiert auf den Prinzipien handlungsorientierter Medienpädagogik und reflexiv-praktischer Medienarbeit. Leitbegriff und zentrales Konzept der Medienpädagogik ist die Medienkompetenz. Was unter dieser zu verstehen ist, wie handlungsorientierte Medienpädagogik umgesetzt werden kann und worin der Mehrwert von aktiver Medienarbeit liegt, soll theoretisch wie praktisch erfahrbar werden. Produziert werden verschiedene Audiobeiträge (Umfrage, Interview, Meldung/Nachricht, O-Ton-Beiträge und Kurzhörspiele), deren Einsatz im Unterricht kritisch reflektiert wird. In Anlehnung an lebensweltliche Kontexte werden in 2-er Gruppen alle Beitragsformen selbst produziert und auf PH 88,4 - dem Radio der Pädagogischen Hochschule Freiburg - ausgestrahlt.

Literatur: Bloech, Michael (2005): Junges Radio: Kinder und Jugendliche machen Radio. München: kopaed, Hüther/Schorb (Hrsg.)(2005): Grundbegriffe Medienpädagogik. München: kopaed; Müller, Sandra (2011): Radio machen. Konstanz: UVK; Niesyto, Horst (2015): Medienbildung in der Bildungsplanreform 2016: "Digitale Medien - wenn vorhanden". In: Onlinemagazin Ludwigsburger Beiträge zur Medienpädagogik, Ausgabe 18/2015.

EW 052 - On Air – Einführung in Aspekte des Radiomachens für den pädagogischen Alltag

Seminar - Montag 14–16 Uhr - Kleines Auditorium - 002 - Brieke

EW 053 - Demokratie im Zeitalter digitaler Medien

Seminar - Dienstag (16.10. - 05.01.19) von 10-12 und Samstag 08.12.18 von 10-16 Uhr - Kleines Auditorium - 002 - Löffler  

Eine fächerübergreifende Aufgabe von Lehrerinnen und Lehrern ist die Erziehung junger Menschen zu demokratisch handlungsfähigen Mitgliedern der Gesellschaft. In einer Demokratie kommt den Medien als "vierte Gewalt" eine zentrale Rolle zu. Insbesondere digitale Medien werden in demokratischen Prozessen immer bedeutender - sie bergen jedoch auch das Potenzial, eben jene Demokratie zu gefährden, deren Stütze sie sein sollen. Im Rahmen des Seminars werden diese Aspekte eingehend betrachtet. Gleichzeitig sammeln Sie durch kleinere Produktionen unmittelbare Erfahrungen für die spätere Umsetzung mit Ihren Schülerinnen und Schülern.

Am 8. Dezember findet mit Gastdozent Thomas Treinies (Radiojournalist beim Saarländischen Rundfunk) ein Kompakttermin statt. Motto des Tages: "Weg mit dem Rundfunkbeitrag? - Das duale Rundfunksystem unter Druck."

EW 001 - Einführung in die systematische-historische Erziehungswissenschaft

Vorlesung - Dienstag 12-14 Uhr oder Mittwoch 10-12 Uhr - Aulagebäude Großer Hörsaal - Fritzsche

Die Vorlesung bietet eine Einführung in die allgemeine Erziehungswissenschaft und ihre Grundbegriffe.

Erwartungen:Regelmäßige Teilnahme, Vor- und Nachbereitung der Sitzungen. 

BEW 111 - Einführung in die Allgemeine Erziehungswissenschaft

Vorlesung - Dienstag 12-14 Uhr - Kleines Auditorium 101 - Poenitsch

Vorlesung und Diskussion der grundlegenden Problemfelder, Fragestellungen, Kategorien und Begriffe Allgemeiner Erziehungswissenschaft, wie etwa Anthropologie, Geschichte, Theorien und Methoden, Bildung, Erziehung, Sozialisation u.a.m. 

EW 059 - Pädagogische Professionalität

Seminar - Donnerstag 12-14 Uhr - KG4/222 - Poenitsch

Ausgewählte Texte der Basisliteratur: Pädagogische Professionalität. Untersuchungen zum Typus pädagogischen Handelns. Hg. Von Arno Combe und Werner Helsper (Frankfurt/M. 1996) werden intensiv gelesen und diskutiert.Erwartungen:Bereitschaft zur intensiven Textlektüre und Diskussion.

BEW 521 - Pädagogische Theorie im Kontext gesellschaftlicher Institutionen

Seminar - Dienstag 14-16 Uhr - KG2/207 - Poenitsch

Ausgewählte Kapitel aus der Basisliteratur A. Scherr (Hg.): Soziologische Basics. Eine Einführung für pädagogische und soziale Berufe. 3., erw. und akt. Aufl. 2016 (Springer VS) werden gemeinsam gelesen und diskutiert.

EW 036 - Über äußere und innere Bilder Bildungsprozesse initiieren

Seminar - Montag 10-12 Uhr - KG5/013 - Wozilka

Ziele der Veranstaltung richten sich darauf,

1. sich mit den Besonderheiten der visuellen Wahrnehmung auseinanderzusetzen,
2. sich der Einflussfaktoren auf das Sehen bewusst zu werden,
3. verstehen lernen, was ein Bild ausmacht.

Erwartet wird die Bereitschaft, sich mit anspruchsvollen Texten auseinanderzusetzen und sich auf praktische Sehaufgaben einzulassen.

EW 021 - Theaterspielen als integrative Bildungsarbeit

Seminar      Dienstag         02.10.2018  9-16 Uhr                 KG 5/013
                     Donnerstag     04.10.2018. 9-16.15 Uhr
                     Freitag            05.10.2018. 9-16.15 Uhr
                     Samstag         06.10.2018. 9-14.30 Uhr

Als interdisziplinäres Projekt vernetzt das Seminar originäre Bereiche des Theaterspielens und der Improvisation mit ausgesprochen erziehungs-wissenschaftlichen Fragestellungen. So wird der anthropologischen Frage nachgegangen, warum der Mensch überhaupt fähig ist, eine Rolle zu spielen. Was es bedeutet, in eine Rolle zu gehen und sich in ihr zu verhalten, wird konkret und praktisch „am eigenen Leib“ erfahren und bildungstheoretisch reflektiert. Theorie und Praxis verschränken sich mit dem Ziel eines wechselseitig inspirierenden und vertiefenden Verstehensprozesses. Die Parallele zur Lehrperson, die mit einem Lehrkörper vor der Klasse wie einer Bühne auftritt und interagiert, wird bewusst und für den eigenen Professionalisierungsprozess nutzbar gemacht. Nicht zuletzt ist es ausdrückliches Ziel des Seminars, die in vieler Hinsicht fachlich integrative und sozial inklusive Funktion des Theaterspielens entdecken zu lassen und für emotionale, soziale, ästhetische, (fach-)didaktische Aspekte der Bildung verfügbar zu machen. Im Seminar lernen die Studierenden verschiedene theaterpädagogische Konzepte in ihren jeweils unterschiedlichen pädagogischen Intentionen kennen und für die schulische Bildungsarbeit beurteilen. In Gruppen wird jeweils eine kleine Inszenierung erarbeitet und vor dem Plenum präsentiert. 

Einführungsliteratur: Gabriele Czerny: Theaterpädagogik. Augsburg 2004

Voraussetzung für die Teilnahme ist die Offenheit und Bereitschaft, sich im Theaterspielen selbst erproben, erforschen, entdecken und reflektieren zu wollen und sich auf gruppendynamische Prozesse einzulassen. Die verbindliche Vorbesprechung findet am Mittwoch, den 26.09.2018, 18:00-19:00 Uhr im KG 5, Päd. Werkstatt statt.

BEW 322 - Grundfragen des Managements und des Marketings

Vorlesung - Mittwoch  14-16 Uhr - Kleines Auditorium 101 - Klaiber/Schwendemann

BEW 352 - Grundfragen der Gruppenpädagogik

Vorlesung - Dienstag 8-10 Uhr - KG 5/103 - Klaiber

MEW 325 - Einführung in die Betriebliche Aus- und Weiterbildung

Seminar - Mittwoch 14-tägig, ab 24.10.2018  14-18 Uhr - KG 2/-106 (UG) - Bernhardsson-Laros

Das Seminar ist für Masterstudierende der Berufsschulstudiengänge und der Erwachsenenbildung. Es führt in die theoretischen Grundlagen der betrieblichen Aus- und Weiterbildung ein. Wir behandeln u. a.gesellschaftliche Diskurse zum betrieblichen Lernen, Forschungen zum Lernen am Arbeitsplatz, Ziele, Organisation, Methoden und Herausforderungen der betrieblichen Aus- und Weiterbildung. Nach Möglichkeit besuchen wir ein oder zwei Betriebe und informieren uns über die dortige Praxis der betrieblichen Aus- und Weiterbildung.

EW 003 - Einführung in die Pädagogik und Didaktik der Sekundarstufe

Vorlesung - Dienstag 10-12 Uhr - KG 5/103 - Blumschein/Ohidy/Rollett

Unterrichtsqualität, Schulentwicklung, Zentraltätigkeiten im Lehrberuf, Allgemeine Didaktik und ihre Modelle, von Lehrstrategien und -methoden bis zur Lernaufgabe, Leistungsfeststellung und -bewertung, Heterogenität an Schulen, Inklusion, Interaktion und Kommunikation, Lehrerprofessionalität, Core Practices - zentrale Tätigkeiten im Lehrerberuf

EW 016 - Zwischen Bildungsbenachteiligung und Bildungsförderung: Sinti und Roma im Schulsystem

Seminar - Dienstag  12-14 Uhr - KG 4/222 - Ohidy

Sinti und Roma gelten als eine mehrfach benachteiligte gesellschaftliche Gruppe, denn sie sind die sozial, kulturell und politisch am wenigsten partizipierende Minderheit in Europa. Das Seminar bietet eine kritische Einführung in die Bildungssituation von Sinti und Roma im Schulsystem. Einerseits werden theoretische und empirische Untersuchungen zum Thema erörtert und kritisch reflektiert. Andererseits werden konkrete Möglichkeiten der Bildungsförderung im schulischen Kontext vorgestellt und diskutiert.

Erwartungen:Regelmäßige Teilnahme, Lesen und Vorbereiten von Lektüre, selbstständige Einarbeitung in ein Themenbereich und anschließende Präsentation in einer Kleingruppe.

EW 019 - Umgang mit Heterogenität

Seminar - Mittwoch  10-11.30 Uhr - KG 7/101 - Rupp

 

 

EW 022 - Steuerung und Professionalisierung

Seminar - Donnerstag  14-15.30 Uhr - KG 4/222 - Rupp

 

 

EW 035 - Schulentwicklung

Seminar - Mittwoch. 16.30-18 Uhr - KG 4/222 - Rupp

In dieser Veranstaltung beschäftigen wir uns mit der Interkulturellen Schulentwicklung. Wir werden sowohl theoretische als auch praktische Perspektiven einnehmen: Zunächst erarbeiten wir theoretische Grundlagen der interkulturellen Schulentwicklung. Hierauf aufbauend geht es darum, wie sich verschiedene Bausteine der interkulturellen Schulentwicklung sowohl auf Unterrichts- als auch Schulebene praktisch umsetzen lassen können.

EW 041 - Mit Kindern „philosophische“ Gespräche führen

Seminar - Montag 10-12Uhr - KG5 - 013 - Wozillka

 

 

Das Seminar hat folgende Ziele: 1. sich die Spezifik des philosphierenden Nachdenkens bewusst machen; 2. die pädagogische Interaktionsform des Gesprächs in und mit der Seminargruppe als Lernsituation erfahren; 3.Gespräche mit Kindern führen, reflektieren und als Unterrichtsprinzip verstehen lernen; 4. die Rolle des Führens und Selber-Denken-Lassens im Sinne von Professionalisierung erfahren.

Was unterscheidet philosophierendes Nachdenken von anderen Arten des Denkens? Welche Befunde gibt es darüber, wie Kinder philosophierend denken und was kann sie dazu anregen? Worin unterscheiden sich klassische Wege des Philosophierens und Konzepte der Kinderphilosophie? Ein Baustein des Seminars bildet das Erleben und Reflektieren des eigenen philosophierenden Nachdenkens im gemeinsamen Dialog mit der Seminargruppe anhand ausgewählter Themen. Ein weiterer Baustein bezieht sich auf die Analyse von Fallbeispielen (Gesprächssituationen).

Erwartungen: Voraussetzung für die Teilnahme ist die Freude am eigenen philosophierenden Nachdenken und vor allem die Bereitschaft, sich mit den eigenen Gedanken in den Dialog der Gemeinschaft einzubringen. Hinweise zur Leistung werden im Seminar gegeben.

Literatur: Einführungsliteratur: Ekkehard Martens: Philosophieren mit Kindern. Stuttgart 1999 (Empfehlung zur eigenen Anschaffung). Gareth B. Matthews: Philosophische Gespräche mit Kindern. Berlin 1989 [Phil T 100: 26]. Ders.: Denkproben: Berlin 1992 [Phil T 100: 40]

 

 

EW 042 - Bildungssysteme im internationalen Vergleich

Seminar - Montag 14-16 Uhr - KG4 - 218 - Kotthoff

MEW 207 - Gesellschaftspolitische Bildungsarbeit: diversitätsbewusste/differenzsensible Ansätze und Methoden

Seminar - Mittwoch 12-16 Uhr - KG2 - 208 - Baßler

 

 

MEW 210 - Lernen im Prozess der Arbeit als Instrument der Personalentwicklung

Kompaktseminar - Klaiber
01.06.18  9-14 Uhr
08.06.18  14.30-19 Uhr
KG 2 --106 (UG)

 

 

Die Bereitstellung lernförderlicher Rahmenbedingungen an Arbeitsplätzen ist eine Grundvoraussetzung für die Schaffung von Innovationen in allen denkbaren Arbeitsbereichen; in der Industrie ebenso wie in pädagogischen Einrichtungen. Lernförderliche Arbeitsbedingungen in Organisationen zu schaffen, zu fördern und weiterzuentwickeln ist kein Selbstzweck, geschieht i.d.R. nicht ohne bewusste Planung und Investitionsbereitschaft von Unternehmen und erfordert eine aktive Beteiligung der Mitarbeitenden, der Vorgesetzten und des Managements. Im Rahmen des Seminars werden wir uns mit den Bereichen „Personalentwicklung“ und „lernförderliche Aspekte der Arbeit“ beschäftigen. Das Ziel des Seminars soll es sein, einen Überblick über das Feld „Lernen durch Arbeit“ zu erhalten, mit aktuellen Theorien der Erwachsenenbildung zu verknüpfen und praxisrelevante Ableitungen für das Berufsfeld „Personalarbeit“ zu treffen.

Literatur: Becker, Manfred (2005): Personalentwicklung. Bildung, Förderung und Organisationsentwicklung in Theorie und Praxis. Stuttgart: Schäffer-Poeschel; Bergmann, Bärbel / Fritsch, Andreas / Göpfert, Peggy / Richter, Falk / Wardanjan, Barbara / Wilczek, Susan (2000): Kompetenzentwicklung und Berufsarbeit. Studien zur beruflichen Weiterbildung im Transformationsprozess. Band 11. Münster, New York, München, Berlin: Waxmann

 

 

EW 043 - Inklusion aus bildungswissenschaftlicher Perspektive

Vorlesung - Dienstag  12-14 Uhr - Aulagebäude/Aula - Köpfer/Scharenberg

In dieser Vorlesung erhalten die Studierenden grundlegende Kenntnisse im Bereich schulischer Inklusion. Es werden unterschiedliche Verständnisse von Inklusion und Behinderung diskutiert. Die Entwicklung inklusiver Bildungssysteme wird anhand nationaler und internationaler Bildungsstatistiken nachvollzogen. Zentrale Forschungsbefunde u.a. zur Leistungsentwicklung und sozialen Integration in inklusiven Settings werden gemeinsam erarbeitet. Darüber hinaus werden inklusionspädagogische Handlungsfelder wie z.B. Lernen am Gemeinsamen Gegenstand, professionelle Kooperation sowie pädagogische Diagnostik fallbasiert bearbeitet.

Erwartungen:Bereitschaft und Interesse an der Auseinandersetzung mit schulischer Inklusion.

EW 037 - Auf zur inklusiven (Hoch)Schule

Seminar - Dienstag  12-14 Uhr - KG 2/208 - Franz

In dieser Lehrveranstaltung werden wir mit dem Index für Inklusion den Grad der Inklusion an der PH Freiburg bestimmen und uns damit befassen, wo Barrieren aufgezeigt werden. Mit dem Index wird ein Instrument der Schulentwicklung im Kontext inklusiver Bildung kennengelernt und aktiv erprobt.

Erwartungen: Aktive Mitarbeit, Bereitschaft zur Diskussion und Offenheit fürs einmal anders Denken.

EW 038 - Education for peace: a comparative study between Colombia and South Africa

Seminar - Donnerstag  14-16 Uhr - KG 4/011 - Carrillo Gáfaro

The seminar is about the study of education for peace in two different educational systems and seeks to analyze the parameters of educational governance in relation to create a "culture of peace" by analysing, from a comparative perspective, the cases of two countries: Colombia and South Africa. Throughout its development, the seminar aims to study depth what it means to educate for peace in these two countries and how to implement it, especially taking into account their recent history. Starting from the premise that education for peace should transcend any political agreement between the parties at war, the seminar seeks to go beyond political agreements without neglecting their analysis in relation to the educational sphere.The seminar will give students the analytical and research skills needed to understand and critically evaluate education for peace policies and practices not only in the aforementioned countries, but also from a general point of view. The challenge is also to analyse to what extent the role of education has become a key element in peace building strategies.

Bemerkung: Falls Sie Fragen zum Seminar haben, richten Sie diese bitte per Email an juan.carrillogafaro@ph-freiburg.de. 

EW 039 - Interkulturelle Bildung mit Musik in der Schule. Planung, Durchführung, Reflexion

Seminar - Musiktrakt 109 - Heidecker/Ohidy

Mittwoch    14.11.-19.12. 18            16-18 Uhr
Mittwoch.              16.01.19            16-18 Uhr
Freitag.                 18.01.19            14-19 Uhr
Samstag                19.01.19           10-15 Uhr
Mittwoch.              23.01.19       19-21.30 Uhr

Das Seminar bietet eine interdisziplinäre Auseinandersetzung mit dem Thema „Interkulturelle Bildung mit Musik in der Schule“: Wir möchten - sowohl aus Sicht der Erziehungswissenschaften als auch der Musikdidaktik - gemeinsam verschiedene Möglichkeiten für Unterrichtseinheiten zum Thema Interkulturelle Bildung mit Musik in der Schule erkunden und erproben: Welche didaktischen Schritte sind bei der Unterrichtsgestaltung notwendig? Was muss beim Umgang mit dem Medium Musik in der Schule beachtet werden? Welche besonderen Regeln sind notwendig? Unter welchen Rahmenbedingungen können Unterrichtseinheiten zum Thema Interkulturelle Bildung bei Verwendung von Musik und Musikinstrumenten in der Schule gelingen?Ziel:Einerseits eine kritische Einführung in die Theorie der interkulturellen Bildung und andererseits die praktische Planung, Präsentation und Reflexion von Unterrichtseinheiten zum Thema Interkulturelle Bildung mit Musik, die in Kleingruppen vorbereitet werden. Das jeweilige Thema und die Wahl der musikalischen Mittel sind weitestgehend frei und richten sich nach den Vorlieben und Fähigkeiten der Teilnehmer*innen. Die Teilnahme am Blocktermin ist für alle Seminar-Teilnehmer*innen verpflichtend!

Erwartungen: Die Teilnahme am Blocktermin ist für alle Seminar-Teilnehmer*innen verpflichtend!
Es werden keine musikalischen Grundkenntnisse (wie z. B. Fähigkeiten im Notenlesen oder das Spielen eines Musikinstruments) vorausgesetzt!

EW 049 - Pädagogischer Umgang mit Heterogenität in Schule und Unterricht-Einführung

Seminar - Dienstag (16.10-27.11.2018)  16-20 Uhr - KG 4/222 - Blumschein/Ohidy

Die Frage nach einem pädagogisch produktiven Umgang mit Heterogenität der Schülerschaft in Schule und Unterricht ist ein zentrales Thema der aktuellen schulpädagogischen Diskussion (nicht nur) in Deutschland. Von Lehrer/innen wird erwartet, dass sie die Verschiedenheiten und Besonderheiten der einzelnen Kinder erstens erkennen und anerkennen und zweitens den Unterricht so gestalten, dass dieser der Individualität der Kinder gerecht wird und jedem Einzelnen individuelles Lernen ermöglicht. Im Seminar erfolgt eine kritisch-reflektierte Auseinandersetzung mit den theoretischen Grundlagen einer Pädagogik der Heterogenität und des Fachdiskurses über Konzepte bzgl. Heterogenität, Diversity und Inklusion. Ziele der Veranstaltung ist, die Entwicklung der Fähigkeit, Fragestellungen, Methoden und Ergebnisse professionsbezogener Forschung kritisch zu rezipieren und mit pädagogischem Handeln in Beziehung zu setzen. Diskussion und Evaluation eines pädagogischen Projekts in heterogenen Lerngruppen inklusive forschungsmethodischer Aspekte.

BEW 113 - Einführung in die Soziologie

Vorlesung - Montag  10-12 Uhr - Kleines Auditorium 101 - Scherr

 

 

SOZ 001 - Menschenrechtspädagogik: Theoretische und didaktische Perspektiven

Seminar - Mittwoch  16-18 Uhr - KG 4/206 - Gerdes

 

 

BEW 527 - Soziologische Gesellschaftstheorien und Gegenwartsdiagnosen

Vorlesung - Dienstag  14-16 Uhr - Pavillon 3/Pav 010 - Scherr

Die Veranstaltung dient dazu, fundierte Antworten auf die Frage zu verarbeiten, in was für einer Gesellschaft wir leben. Wer die Veranstaltung besucht hat, sollte die nachfolgende Formel erläutern können: Wir leben in einer (post-)modernen, komplex differenzierten und soziokulturell pluralisierten (Welt)Gesellschaft mit kapitalistisch dominierter Ökonomie und nationalstaatlich verfasster Politik unter Bedingungen fortschreitender Globalisierung. Im ersten Teil der Veranstaltung werden grundlegende Konzepte durch einen Dozentenvortrag dargestellt. Im zweiten Teil steht die Diskussion ausgewählter Texte im Zentrum.

Teilnahmebedingung ist die Bereitschaft zu gründlicher und kritischer Textlektüre.

BEW 344 - Soziale Differenzen, Ungleichheiten und Machtverhältnisse

BEW 344 - Soziale Differenzen, Ungleichheiten und Machtverhältnisse

Seminar - Montag 8-10 Uhr - KG 4/219 - Yüksel

Das Seminar zielt darauf, sozialwissenschaftliche Konzepte und Theorien zu erarbeiten, die für ein Verständnis der gesellschaftlichen Bedeutung von Differenz, Ungleichheit und Machtverhältnisse bedeutsam sind. Dabei soll erörtert werden, wie soziale Differenzkategorien, bspw. Ethnizität, Klasse, Geschlecht, Alter und Behinderung mit unterschiedlichen Formen und Dimensionen von sozialer Ungleichheit und Herrschaft zusammenwirken. Voraussetzung der Teilnahme am Seminar ist die Bereitschaft zur Vorbereitung von Kurzreferaten, eine intensive und kritische Auseinandersetzung mit der Pflichtlektüre.

BEW 362 - Diskriminierungs- und Rassismustheorien

Seminar - Montag  10-12 Uhr - KG 4/207 - Hofmann

Das Seminar gibt einen Überblick über die Geschichte und die Spannungsfelder der Rassismus- und Diskriminierungstheorien und präsentiert eine Auswahl zentraler Begriffe, Kategorien und Theorieansätze. Es soll eine Perspektive auf Rassismus und Diskriminierung in ihren Wirkungen auf gesellschaftliche Prozesse, Strukturen und Interaktionen herausgearbeitet werden. In einem zweiten Schritt werden die gesellschaftlichen Konjunkturen und Muster vorgestellt, in denen die je spezifischen Erscheinungsformen von Rassismus und Diskriminierung zum Ausdruck kommen. Durch eine Bandbreite von Themenfelder wie Kolonialrassismus, Antiziganismus, Orientalismus, kulturellem Rassismus und Antisemitismus soll ein Vergleich von Diskriminierungsstrukturen und -faktoren, ihren Ähnlichkeiten, Kontinuitäten und Brüchen im Seminar gezogen und ein entsprechendes Begriffsinstrumentarium unterschiedlicher Rassismen und ihres sozio-historischen Wandels vermittelt werden.

BEW 363 - Globalisierung und Migration

Seminar - Montag  8-10 Uhr - KG 2/207 - Hofmann

Im Seminar sollen zentrale Begriffe, Konzepte und Diskussionsstränge der Migrationssoziologie im Kontext von Globalisierungsprozessen vermittelt werden. Es werden unterschiedliche gesellschaftliche Strukturen, individuelle Handlungsmächtigkeiten und Migrationsformen vorgestellt. Dabei soll eine komplexe Perspektive auf den Zusammenhang von Migration und Globalisierung erarbeitet werden, indem globale Ungleichheitsstrukturen, sozio-politische Interessenskonflikte in den Herkunfts- und den Einwanderungsländern sowie die Spannungen zwischen nationalstaatlicher Regulierung und transnationalen Antriebskräften der Migration in ein Verhältnis gesetzt werden.

BEW 371 - Theoretische Grundlagen der Gender Studies

Seminar - Dienstag  10-12 Uhr - KG 2/207 - Yüksel

Diese Veranstaltung befasst sich mit der Frage nach dem Verhältnis von Geschlecht zu Gesellschaft und den vielfältigen Konzepten von Gender(normen) im Alltag und Wissenschaft. Mittels soziologischer Schlüsseltexte, wird erörtert, welche Bedeutung und gesellschaftliche Relevanz die Kategorie Geschlecht innehat. Das Ziel der Veranstaltung ist neben einer kritischen Auseinandersetzung mit Geschlecht/Gender und mit ihren gesellschaftlichen Auswirkungen auf die Verteilung von politischer Macht und auf die Produktion von Wissen und Kultur. Ein weiterer Fokus des Seminares liegt auf Fragen nach Hierarchie, Differenz, Rollen und Stereotypen zwischen und über Geschlechter.

Voraussetzung: Bereitschaft zur Vorbereitung von Kurzreferaten und eine intensive und kritische Auseinandersetzung mit der Pflichtlektüre.

Psychologie, Philosophie und Theologie

SEN 110 - Körperbilder, Körpererleben und Sexualität im Alter

Seminar - Montag 14-16 Uhr - KG 4/-120(UG) - Hagmann

Unser Selbstverständnis, unser Bild von uns selber, ändert sich im Laufe des Lebens permanent. In besonderem Maße trifft dies auch auf das Verhältnis zu unserem Körper zu. Die im Alter erfahrenen Veränderungen werden häufig im Abgleich mit den eigenen Erinnerungen an den jungen Körper und durch die Propagierung von anhaltender Jugendlichkeit in den Medien als negativ empfunden.In diesem Seminar wollen wir uns mit Ansätzen einer neuen Sicht auf den Körper, das Körpererleben und auch die Alterssexualität auseinandersetzen. Da für diese persönliche Auseinandersetzung ein vertrauter Rahmen förderlich ist, wird die TeilnehmerInnenzahl im Seminar beschränkt. Eine frühzeitige Anmeldung ist daher empfohlen.

Literatur: Denninger, Tina (2017) Blicke auf Schönheit und Alter: Körperbilder alternder Menschen. Wiesbaden; Anke Abraham, Béatrice Müller (Hg.) (2010) Körperhandeln und Körpererleben: multidisziplinäre Perspektiven auf ein brisantes Feld. Münster; Elisabeth Drimalla (2016) Amor altert nicht: Paarbeziehung und Sexualität im Alter. Göttingen.

Voraussetzung: Lektüre von kleinen Texten und die Bereitschaft zur aktiven Teilnahme am persönlichen Austausch im Seminar.

Teilnehmerbegrenzung: Bis spätestens Mi, 10.10.18 in die im Büro ausgelegten Listen eintragen. Wenn es mehr Interessierte als Plätze gibt, werden die Plätze per Los zugeteilt.

SEN 121 - Der Mensch zwischen Natur und Kultur. Struktur und Dynamik der Lebenswelt

Seminar - Montag 14-16 Uhr - KG 2/-117 (UG) - Kather

Die Frage, was der Mensch ist entscheidet darüber, wie er leben muss, um zu überleben und seine Möglichkeiten zu entfalten. Er ist nicht nur auf kulturelle Voraussetzungen angewiesen, sondern auch auf bestimmte ökologische Bedingungen. Menschen sind in die Natur eingebettet, die ihrerseits aus einem Netzwerk komplexer Beziehungen besteht. Dadurch sind sie, wie der Ökologe A. Leopold schrieb, Mitglieder in der weiteren Gemeinschaft des Lebendigen. Gleichzeitig sind sie, so betonte der Philosoph und Soziologe H. Plessner, von Natur aus auf Kultur angelegt, die ihrerseits wieder den Umgang mit der Natur prägt. Auch bei der Entwicklung der biographischen Identität beeinflussen sich biologische und soziale Voraussetzungen viel stärker, als man bisher gewöhnlich angenommen hat. Erfahrungen ebenso wie Ernährungsgewohnheiten beeinflussen die Aktivierung von Gensequenzen; fehlende soziale Zuwendung führt nicht nur zu psychischer, sondern auch zu physischer Unterentwicklung. Offensichtlich kann sich kein Mensch unabhängig von der Beziehung zu Mitmenschen entwickeln. Die weit verbreitete These, dass letztlich alle Verhaltensweisen egoistisch motiviert seien, greift daher anthropologisch zu kurz. Zur Lebenswelt gehören freilich auch Institutionen, die von Gesetz und Recht ebenso wie die von Staaten und Staatengemeinschaften, durch die das Leben in komplexen Gemeinschaften erst möglich wird. Anhand von aktuellen Texten aus Philosophie, Ökologie, Biologie und Soziologie sollen die Facetten der Lebenswelt erarbeitet und mögliche Konflikte sichtbar gemacht und anhand konkreter Beispiele diskutiert werden.

Literatur: Rager, G – von Brück, M. (2012): Grundzüge einer modernen Anthropologie. Göttingen: Vandenhoek & Ruprecht; Nussbaum, M. (1999): Gerechtigkeit oder Das gute Leben. Frankfurt/M.: Suhrkamp, insb. 24-130; Plessner, H. (2000): Mit anderen Augen. Stuttgart: Reclam, insb. 9-62.

Voraussetzungen: Lese- und Diskussionsfreudigkeit.

SEN 122 - Gut und Böse. Von der Freiheit des Willens und der Ohnmacht der Vernunft.

Seminar - Dienstag 10-12 Uhr - KG 2/-117 (UG) - Kather 

Der Wunsch, Gutes zu tun und die Lust am Bösen sind die Extreme, zwischen denen sich das menschliche Verhalten seit Urzeiten bewegt. Die Hoffnung der Aufklärung, dass der Einfluss der Vernunft immer größer werde und letztlich eine heile Welt geschaffen werden könne, beruht offensichtlich auf einem einseitigen Menschenbild. Es trägt weder dem Hang zu Gleichgültigkeit und Bequemlichkeit Rechnung noch egoistischen Strebungen, die durch den Selbsterhaltungstrieb auch ein biologisches Fundament haben. Wie frei sind Menschen überhaupt, ihrer Einsicht zu folgen? Wie oft weiß man, was richtig und gut wäre, und tut doch das glatte Gegenteil? Was sind die Kriterien, aufgrund derer man das Verhalten als Gut oder Böse einordnet? Ändern sich die Maßstäbe im Lauf der Jahrhunderte und mit dem jeweiligen sozialen Kontext? Oder gibt es einen Kernbestand an Werten, der kultur- und epochenübergreifend gilt? Kann nicht auch eine aus bester Absicht erfolgende Handlung fatale Folgen haben? Genügt also schon ein gutes Motiv, oder muss man auch die Konsequenzen, die sich aus einer Entscheidung ergeben, mit bedenken? Wie wirken sich langfristig Lebensgewohnheiten auf die Charakterbildung aus? Warum fasziniert in Filmen, Dramen und Theaterstücken gerade auch das Böse, das mit großer Intelligenz ausgeführt wird und was lässt das Gute im Gegensatz dazu oft als langweilig, blutleer und weltfremd erscheinen? Anhand klassischer Texte aus Philosophie, Psychologie, Biologie und Literatur sollen die Ursachen von Gut und Böse erarbeitet und anhand konkreter Beispiele aus dem Alltag diskutiert werden.

Literatur: Pieper, A. (2008, 3.Auflg.): Gut und Böse, München: Beck; C. Schäfer (Hg.) (2014): Was ist das Böse?. Stuttgart: Reclam; Bauer, J. (2015): Selbststeuerung. Die Wiederentdeckung des freien Willens, München: Blessing.

Voraussetzungen: Lesekompetenz und Diskussionsfreudigkeit.

SEN 123 - Menschen und Maschinen. Die Dynamik der Technik als ethische Herausforderung.

Seminar - Montag 12-14 Uhr - KG 2/222 - Kather

Achtung: Der erste Termin Montag, 15.10.2018 wird aufgrund der Auftaktveranstaltung des Studiums Plus verschoben.

Seit der Mitte des letzten Jahrhunderts verändert sich das menschliche Selbstverständnis mit einer Geschwindigkeit, die einen Rückgriff auf bisherige Erfahrungen oft unmöglich macht und neuartige ethische Fragen aufwirft. Die sich gerade vollziehende digitale Revolution dürfte in ihren Auswirkungen nur mit der Erfindung des Buchdrucks vergleichbar sei. Dabei gehört die Fähigkeit, Werkzeuge herzustellen, seit der Antike zu den herausragenden menschlichen Fähigkeiten. Werkzeuge, so hieß es, seien eine Art Organverlängerung und dienten der Kompensation von Mängeln. Seit der Neuzeit hat jedoch die Technik im Verbund mit den Naturwissenschaften eine Dynamik entfaltet, die weit über die Erleichterung des Lebens hinausgeht. Heute betrifft die Gentechnik nicht nur die Produktion von Nahrungsmitteln, sondern wird auch bei der Lösung medizinischer Probleme, etwa der Präimplantationsdiagnostik und dem therapeutischen Klonen eingesetzt. Dabei lässt sich die Grenze zwischen therapeutischen Eingriffen und der Optimierung von Fähigkeiten, dem Human Enhancement, oft nur schwer ziehen. Der Transhumanismus entwirft sogar die Vision eines Wesens, das gänzlich neuartige Eigenschaften besitzt und von den Beschränkungen seiner physischen Konstitution weitgehend unabhängig ist. Auch die Entwicklung der künstlichen Intelligenz ist so weit gediehen, dass Roboter inzwischen zu ständigen Begleitern im Alltag geworden sind, beim Rasenmähen, in Hotels und in der Altenpflege. Ziel des Seminars ist es daher, die Bedeutung der Technik zu erarbeiten und die derzeitige Entwicklung in Hinblick auf ihr Pro und Contra zu reflektieren, um dadurch eine Orientierung im Alltag zu ermöglichen. Neben philosophischen Texten werden dazu auch Literatur und Filme zu Rate gezogen.

Literatur: Hösle, V. 1995(2): Warum ist die Technik ein philosophisches Schlüsselproblem geworden?, in: Ders.: Praktische Philosophie in der modernen Welt, München: Beck, 87-108.;Tegmark, M. (2017): Leben 3.0. Mensch sein im Zeitalter künstlicher Intelligenz. Berlin: Ullstein; Harari, Y.N. (2017): Homo Deus. Eine Geschichte von Morgen, München: Beck.Voraussetzungen:Lesefreudigkeit und Interesse für die Problematik der modernen Technik.

SEN 124 - Theorie als Kritik – Von Marx zur Frankfurter Schule

Seminar - Dienstag 10-12 Uhr - KG 4/109 - Rouvel

Von Beginn an steht die Philosophie in einem kritischen Verhältnis zur Gesellschaft. Sokrates musste für seine Kritik an den herrschenden Wertvorstellungen seiner Zeit mit dem Leben bezahlen. Dennoch ist die Philosophiegeschichte seit Platon vom Primat der Theorie vor der Praxis bestimmt. Erst Marx versucht dieses Verhältnis umzukehren, wenn er in seiner 11. Feuerbach-These fordert: „Die Philosophen haben die Welt nur verschieden interpretiert; es kommt aber darauf an, sie zu verändern.“ Hatte Kant „Kritik“ noch rein methodologisch als „transzendentale Selbstreflexion der Vernunft“ verstanden, so geht Marx' Kritikbegriff weiter: Die „objektive Kritik“ sowohl der Philosophie als auch der Wirklichkeit der gesellschaftlichen Zustände soll zur historischen Bewegung selbst werden, die in revolutionäre Praxis mündet. Die „kritische Theorie“ der Frankfurter Schule knüpft daran an, entledigt sich jedoch des Revolutionsbegriffs und der marxistischen Geschichtsphilosophie, an deren Stelle die Maxime der „Veränderung der gegenwärtigen Gesellschaft zum Richtigen“ (Horkheimer) bzw. ein an der Idee des guten Lebens orientiertes „emanzipatorisches Erkenntnisinteresse“ (Habermas) tritt.Wir wollen den Weg der „kritischen Theorie“ nachzeichnen und kritisch (!) reflektieren – von ihren marxistischen Wurzeln bis zu den Protestbewegungen der Gegenwart.

Literatur: Dubiel, H. (2001): Kritische Theorie der Gesellschaft. Eine einführende Rekonstruktion. 2. Aufl.; Weinstein: Juventa; Honneth, A. (Hg.) (2006): Schlüsseltexte der Kritischen Theorie. Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften; Horkheimer, M. (1970): Traditionelle und kritische Theorie, Frankfurt/M.: Fischer; Jaeggi, R. et al. (Hg.) (2009): Was ist Kritik? Frankfurt/M.: Suhrkamp.

SEN 125 - Freiheit - wovon und wozu?

Seminar - Donnerstag 12-14 Uhr - KG 4/-120 (UG) - Rouvel

Freiheit ist ein zentraler Begriff der Philosophie seit der Aufklärung. Zusammen mit den Idealen der Gleichheit und der Brüderlichkeit wurde er zur Losung der Französischen Revolution. Die persönlichen Freiheitsrechte haben Eingang in nahezu alle Verfassungen der neuzeitlichen Demokratien gefunden. Dabei lassen sich zwei grundlegende Aspekte des Begriffs unterscheiden: Die Freiheit von Zwängen und Beschränkungen (negative Freiheit) und die Freiheit zu selbstbestimmtem Handeln (positive Freiheit). Kants aufklärerische Forderung, der Mensch müsse sich aus seiner „selbstverschuldeten Unmündigkeit“ befreien, ist gemeint als Befreiung von den Zwängen der Natur durch Unterwerfung unter das moralische Gesetz der Vernunft (also als Freiheit zu vernünftigem Handeln). Hegels Gegenentwurf zum autonomen Subjekt ist ein überindividueller Freiheitsbegriff, der sich als Idee im Staat verwirklicht. Marx wiederum kehrt das hegelsche Verhältnis von Idee und Wirklichkeit um, wenn er die revolutionäre Befreiung des Menschen aus entfremdeten gesellschaftlich-ökonomischen Verhältnissen zur Vorbedingung freien Denkens und Handelns erklärt. Um die freie kommunistische Gesellschaft überhaupt möglich zu machen, müssen die unfreien bürgerlichen Subjekte erst einmal den Umerziehungsprozess der „Diktatur des Proletariats“ durchlaufen. Ganz anders, wenngleich ebenfalls im Anschluss an Hegel, denkt Kierkegaard die Freiheit vom Verhältnis des Individuums zu sich selbst her: Im Akt der ethischen Selbstwahl übernimmt der Einzelne rückwirkend die Verantwortung für die fremden Einflüsse aus Natur und Gesellschaft, die ihn geprägt haben, und wählt so seine Freiheit. Sartre spitzt diesen Gedanken zu, wenn er den Menschen als „zur Freiheit verdammt“ beschreibt. Den dritten nachhegelschen Freiheitsbegriff (neben marxscher Gesellschaftskritik und existenzphilosophischer Selbstwahl), formuliert Nietzsche in seiner Vernunftkritik: Vernunft und Moral ermöglichen nicht Freiheit sondern schränken sie ein – allein kraft seines Willens vermag der schöpferische Mensch sich zu befreien, sich selbst zu überwinden, seine eigenen Werte zu schaffen. Mit dem Begriff des Unbewussten hat Freud Nietzsches Vernunft- und Moralkritik populär gemacht und zugleich psychoanalytisch gezähmt. In dieser Tradition steht auch die moderne Hirnforschung, sofern sie mit empirischen Befunden die Idee freier, rationaler Selbstbestimmung als Illusion zu entlarven sucht. In dem Seminar sollen die verschiedenen Aspekte von Freiheit in ihrer historischen Entwicklung untersucht werden, um so zu einem zeitgemäßen Begriff von Freiheit zu gelangen, der nicht zuletzt auch den sich durch die „digitale Revolution“ verändernden Lebensbedingungen Rechnung trägt.

Literatur: Berlin, I. (2006): Freiheit. Vier Versuche (Four Essays on Liberty, 1969). Übers. R. Kaiser. Frankfurt/M.: Fischer; Bieri, P. (2001): Das Handwerk der Freiheit, München: Hanser; Mill, J. S. (1980): Über die Freiheit (On Liberty, 1859). Übers. B. Lemke, Hg. M. Schlenke. Stuttgart: Reclam; Taylor, C. (1992): Negative Freiheit? Zur Kritik des neuzeitlichen Individualismus. Frankfurt/M.: Suhrkamp.

SEN 003 - Von Bärten, Schleiern und Gewehren - Wesen und Ziele des Salafismus

Seminar - Montag 10-12 Uhr - KG 4/-120 (UG) - Heinz

Islamismus, Dschihadismus, Salafismus, Islamischer Staat, Terrorismus: Die Zeitungen und Nachrichten sind voll von Begriffen, die oft unverbunden nebeneinander stehen und in ihren vielfältigen Beziehungen zu- und untereinander eher Verwirrung stiften als Antworten geben auf Fragen, die uns umtreiben: Wer sind die Salafisten? Was wollen sie? Warum ist eine Bewegung, die die Lebensweise des 7. Jahrhunderts propagiert, so attraktiv für junge, mit den Vorzügen der westlichen Moderne aufgewachsene Leute? Und zuletzt: Was können Staat und Gesellschaft tun?

SEN 190 - Antisemitismus – Wiedergänger oder Dauergast einer deutschen Schmach

Seminar - Montag 12-14 Uhr - Pavillon 2/008 - Wacker

Achtung: Der erste Termin Montag, 15.10.2018 wird aufgrund der Auftaktveranstaltung des Studiums Plus verschoben.

Er schien besiegt, die Deutschen geläutert, Abwertung von Juden eine Besonderheit Ewiggestriger und Gewalt gegen sie ein Problem der Israelis im Zusammenhang mit dem Palästina-Konflikt. Jetzt ist er wieder da - oder war er nie weg, immer unterschwellig vorhanden? Rund 10 % der Deutschen hegen im Schnitt antisemitische Vorurteile. Bei bestimmten Themen steigen die Werte sogar noch an, wenn es um Einfluss, Kapital und Loyalität geht. Hinzu kommt der neu in unser Bewusstsein gerufene muslimische Antisemitismus. Wie unterscheiden sich beide, und welche Möglichkeiten gibt es für die Gesellschaft, ihnen zu begegnen?Ausgehend vom christlichen Antijudaismus mit seinen Eigenheiten wird die Entstehung des Antisemitismus im 18. und 19. Jahrhundert betrachtet und seine Weiterentwicklung bis ins Heute verfolgt. Teil der Auseinandersetzung mit der Judenfeindschaft wird auch der Umgang mit Israelkritik sein.

Literatur: Bergmann, Werner: Geschichte des Antisemitismus. 5. Auflage. München: Beck, 2016

PSY 001 - Einführung 1 - in die Pädagogische Psychologie

Seminar - Wahl/Künsting/Nerb

Montag oder          10-12 Uhr           KG 5 - 104
Dienstag oder        14-16 Uhr           Aulagebäude - Aula
Mittwoch oder        12-14 Uhr           Kleines Auditorium - 101
Donnerstag oder    12-14 Uhr           Kleines Auditorium - 102

In dieser Veranstaltung werden Kompetenzen vermittelt, die für das Lehramt aus psychologischer Sicht grundlegend sind. Dabei erwerben die Studierenden zunächst ein grundlegendes Verständnis für die Aufgaben und Funktionen der Pädagogischen Psychologie und ihren Forschungsmethoden. Ebenso werden in dieser Veranstaltung grundlegende Kenntnisse und Fähigkeiten einer entwicklungsorientierten Betrachtung von Lern- und Lehrprozessen (z.B. im Sinne der Theorie von Jean Piaget oder Lew Wygotski) vermittelt. Ein besonderer Schwerpunkt dieser Veranstaltung bezieht sich auf den Erwerb grundlegender psychologischer Konzepte über Lern- und Motivationsprozesse, mit Hilfe derer die Studierenden Lernprozesse erklären und (auch eigene Lernprozesse) optimieren können. Schließlich werden soziale Aspekte des Lernens in dieser Veranstaltung erarbeitet und auf das unterrichtliche Handeln von Lehrkräften bezogen.

PSY 012 - Lehren und Lernen: Wissenserwerb, Wissensrepräsentation, Wissensverarbeitung

Vorlesung/Seminar - Dienstag 10-12 Uhr - Aulagebäude/Aula - Wahl

In dieser Vorlesung wird ein Überblick über zentrale Themen der kognitiven Psychologie gegeben. Zuerst wird der Informationsverarbeitungsansatz zur Beschreibung und Erklärung von Lernen und Kognition allgemein charakterisiert. Dann werden einzelne Funktionsbereiche im Rahmen dieses Ansatzes behandelt: Elementare Prozesse wie Wahrnehmung und Aufmerksamkeit, verschiedene Formen des Wissens und deren Erwerb, Gedächtnisprozesse wie Enkodierung, Speicherung, Abruf und Vergessen sowie höhere kognitive Prozesse wie Denken und Problemlösen. Die Darstellungen umfassen die allgemeinpsychologische Beschreibung und Erklärung der verschiedenen Funktionsbereiche sowie pädagogische Konsequenzen daraus, wie effektives Lernen unterstützt oder gefördert werden kann.

Literatur: Anderson, J. R. (2007). Kognitive Psychologie (6. Aufl.). Heidelberg: Springer.

GPB 100 - Ringvorlesung: Christliche und abendländische Bildungs- und Kulturwerte

Ringvorlesung - Mittwoch 16-18 Uhr - Aulagebäude/gr. Hörsaal - Burth/Höger/Ourghi/Pemsel-Maier/Riedl/Schlenke

 Terminplan

KTH 101 - Einführung in das Alte Testament und exegetische Forschungsmethoden

Vorlesung - Montag 16-18 Uhr - Kleines Auditorium 102 - Höger

 

 

KTH 102 - Einführung in die Dogmatik und systematische Forschungsmethoden

Seminar - Donnerstag 12-14 Uhr - KG 2/207 - Pemsel-Maier 

 

 

KTH 303 - Zentrales Thema der Systematischen Theologie / Eschatologie: Was kommt nach dem Tod?

Seminar - Montag 10-12 Uhr - KG3/004 - Pemsel-Maier

 

 

Deutsche Sprache und Literaturwissenschaft

SEN 134 - „Wir 68er“ schreiben unsere Geschichte(n) Schreibwerkstatt „Biografisches Schreiben“

Seminar - Dienstag 10-12 Uhr - Schreibzentrum - Schlomske

Dieses Seminar nimmt sie mit in die Welt und Zeit der 68er. Die Beatles, Woodstock, Anti-Atomdemos, die Hippie-Welle - alles was diese Zeit so in sich hatte - erwecken wir neu zum Leben. Unter dem Motto „Wir 68er“ dokumentieren wir Einzelgeschichten oder kleine Episoden dieser Zeitepoche und bereiten sie auf für eine Anthologie. Wichtig: Da wir ein Schreibseminar sind, sammeln wir keine bereits fertigen Geschichten, sondern schreiben im Seminar unter speziellen Vorgaben.Neulinge, mit noch wenig Schreiberfahrung, sollten zusätzlich das Seminar „Storytelling“ besuchen, das im Anschluss an dieses Seminar (von 12.00 – 14.00 h) stattfindet. Gegen Ende des Semesters ist ein Besuch im Deutschen Tagebucharchiv / Emmendingen vorgesehen.

Teilnehmerbegrenzung: Bis spätestens Mi., 10.10.18 in die im Büro ausgelegten Listen eintragen. Wenn es mehr Interessierte als Plätze gibt, werden die Plätze per Los zugeteilt.

SEN 135 - Storytelling in: Literatur - Film - Journalismus

Seminar - Dienstag 12-14 Uhr - Schreibzentrum - Schlomske

Dieses Seminar richtet sich an alle, die die Techniken des Geschichtenerzählens kennenlernen wollen. Wie wird aus einer guten Idee eine spannende Story? Wie packe ich den Leser auf den ersten Seiten? Was ist ein Plot und was eine Prämisse? Oder: Wie kann ich journalistische Informationen in Geschichten verpacken, denn Botschaften, die in Geschichten stecken, wirken stärker als bloße Fakten? Diesen Fragen und vielem mehr gehen wir auf den Grund. Im ersten Teil des Seminars beschäftigen wir uns mit der Grundlage guter Geschichten und betrachten Beispiele aus Literatur und Film. Danach wenden wir uns journalistischen Themen und Textsorten zu: analysieren Texte aus verschiedenen Ressorts und setzen mit Techniken des Storytellings eigene Themen um. Das Seminar ist eine Mischung aus Theorie, Praxis und Text-Feedback. Über allen steht das Motto: „Schreiben ist ein Handwerk und das kann man lernen“ Am Ende des Seminars ist ein Besuch bei der Badischen Zeitung vorgesehen

Teilnehmerbegrenzung: Bis spätestens Mi., 10.10.18 in die im Büro ausgelegten Listen eintragen. Wenn es mehr Interessierte als Plätze gibt, werden die Plätze per Los zugeteilt.

SEN 133 - Geheimnisse guten Schreibens – Schritt für Schritt zur eigenen Publikation

Seminar - Montag 12-14 Uhr - KG 4/-120 (UG) - Scharnagl

Achtung: Der erste Termin Montag, 15.10.2018 wird aufgrund der Auftaktveranstaltung des Studiums Plus verschoben.

„Schreibe kurz – und sie werden es lesen. Schreibe klar – und sie werden es verstehen. Schreibe bildhaft – und sie werden es im Gedächtnis behalten.“ So lautet eine Empfehlung von Joseph Pulitzer, die als Motto über diesem Seminar steht, denn es geht darum, dass Menschen, die man erreichen möchte, in einer Zeit von Anglizismenflut und anderen Modetorheiten alles verstehen können und lesen mögen, was man geschrieben hat. Wie lässt sich Wirkung erzielen – wie Sympathie stiften? In Ergänzung zu den Schreibseminar-Angeboten macht ein erfahrener Autor und Verlagsfachmann anhand vieler Beispiele sensibel für richtigen und guten Umgang mit der Sprache: durch Entlarvung verstaubter Floskeln und häufig gebrauchter, aber dennoch falscher Formulierungen, mit Stilblüten zum Schmunzeln und mit Übungen zum Bessermachen. Für die geplante Publikation das geeignete Unternehmen zu finden, ist die größere Hürde, da über die Realisierungsmöglichkeiten einer eigenen Veröffentlichung und über die Arbeit in den Medien häufig unzureichende Kenntnisse bestehen. Ähnliches gilt auch für mangelnde Kenntnisse des Urheberrechts sowie des Verlags- und Wettbewerbsrechts. Im zweiten Teil dieses Seminars wird daher professionell und umfassend über dieses Themenspektrum informiert: mit vielen Hinweisen und Tipps, wie eine eigene Publikation am besten gelingt, durch praxisorientierte Einführung in alle Arbeitsbereiche eines Zeitschriften- und Buchverlags, durch das Verfassen von Exposés und aussagefähigen Informationstexten für die eigene Publikation sowie durch Musterverträge für Autoren.

Literatur: Gerhardt, Rudolf /Leyendecker, Hans: Lesebuch für Schreiber, Frankfurt a. M. (Fischer Taschenbuch Verlag) 2005; Glunk, Fritz R.: Schreib-Art. Eine Stilkunde, München (dtv) 1994; Sick, Bastian: Happy Aua. Ein Bilderbuch aus dem Irrgarten der deutschen Sprache, Köln (Kiepenheuer & Witsch) 2007.

Voraussetzungen: Interesse an der Verbesserung und Optimierung des Schreibstils; hilft Anfängern, sich das Zeug zum Schreiben anschaulich anzueignen. Auch Erfahrene und Profis erhalten viele wertvolle Anregungen und Hinweise. Ebenso: Interesse an der Arbeit im Verlagswesen und an Profilen geeigneter Unternehmen für die geplante Veröffentlichung.

SEN 137 - Literarische Schreibwerkstatt

Seminar - Donnerstag (einzelne Termine*) 18-21 Uhr - Schreibzentrum - Schmieder

Dieses generationenübergreifende Seminar in Kooperation mit dem Deutschen Seminar und dem Schreibzentrum ist sowohl für fortgeschrittene AutorInnen als auch für Neulinge geeignet, die sich im Bereich Erzählung oder Lyrik ausprobieren wollen. Wir beginnen jede Sitzung mit einem spielerischen Schreibimpuls und besprechen danach ausführlich ein bis zwei Texte von TeilnehmerInnen, die außerhalb der Werkstatt geschrieben wurden. Zur Diskussion gestellt werden können pro Semester Texte von bis zu ca. 10 Seiten Länge, gern auch Teile größerer Projekte. Ein Kurztext oder ein einzelnes Gedicht sind aber ebenso willkommen. Dabei geht es nicht um Bewertungen, sondern um das Aufspüren des Potentials und positive Ansätze, die verstärkt werden können. Der offene Austausch mit anderen, ihr Blick „von außen“ motiviert und gibt auch unseren Schreibfähigkeiten einen deutlichen Schub. Die Werkstatt wird mit einer öffentlichen Lesung abgeschlossen. 

*Termine: 25.10., 8.11., 22.11., 6.12., 20.12.2018, 10.01., 24.01.2019 (Öffentliche Lesung)

SEN 201 - Eule - Redaktionsgruppe des Seniorenstudiums

Seminar - Montag 14-17 Uhr - KG 4/207 - Schmieder

Wir erarbeiten eine Ausgabe der Zeitschrift „Eule“, die sich an die Teilnehmenden des Seniorenstudiums wendet, aber auch an alle anderen Mitglieder der PH und die interessierte Öffentlichkeit. Inhalte: literarische und autobiografische Texte, Lyrik, Glossen, Buchbesprechungen, Reportagen, Berichte, Porträts, Interviews … Die Redaktionsgruppe freut sich über weitere MitarbeiterInnen, die schreiben, gestalten, organisieren, bei der Anzeigenakquise mitarbeiten, fotografieren oder zeichnen möchten.

SEN 130 - Leo N. Tolstoj: Anna Karenina

Seminar - Mittwoch 14-16 Uhr - KG 4/222 - Fritz

Tolstojs zweiter Roman, entstanden 1873 bis 1878, gilt als sein formal gelungenstes großes Werk. Eingebettet in ein Gesamtpanorama der russischen gehobenen Gesellschaft seiner Zeit in all ihrer Buntheit und Widersprüchlichkeit erzählt Tolstoj die Geschichte der Anna Karenina, die aus Ehe und Familie zum Geliebten ausbricht, dort aber scheitert und in den Tod geht. Um den Roman in seiner Länge zu bewältigen, wollen wir ihn auf etwa eineinhalb Semester verteilen und an die Fortsetzung im Sommersemester noch ein kleineres Werk aus der russischen Literatur anschließen. Verschiedene Übersetzungen können verwendet werden. Wer noch keine Ausgabe besitzt, kann sich die sehr gelungene Neuübersetzung von Rosemarie Tietze erwerben, die bei dtv als Taschenbuch (Nr. 13995) erhältlich ist.

Literatur: Lauer, Reinhard (2000): Geschichte der russischen Literatur. Von 1700 bis zur Gegenwart. München. C. H. Beck; Schklowski, Viktor (1967/1981): Lew Tolstoi. Romanbiographie. (russisch: Moskau) Berlin: Volk und Welt; Steiner, George (1959/1964): Tolstoj oder Dostojewskij. Analyse des abendländischen Romans. (englisch: New York) München Wien: Albert Langen

SEN 132 - "Und wenn sie nicht gestorben sind, dann leben sie noch heute…" – Grimmige und heitere und andere Märchen

Seminar - Mittwoch 16-18 Uhr - KG 2/207 - Scharberth

Hexen und Zauberer, Riesen und Zwerge, Einhörner und Drachen, böse Stiefmütter und gute Feen, schöne Prinzessinnen und tapfere Schneider – der Rezitationskurs beschäftigt sich in diesem Semester mit einer der ältesten Textgattungen in der mündlichen Überlieferung – dem Märchen – und begibt sich u. a. auf die Spuren des grimmschen Personals. Erarbeitet werden verschiedene Möglichkeiten der Gedichtrezitation und des Sprechens von dramatischen und Prosatexten: Einzelvortrag, Duett, Kanon, szenisches und chorisches Sprechen. Ziel der Veranstaltung ist eine öffentliche Aufführung in der letzten Semesterwoche, Dauer ca. 60 Minuten. Zusätzlich zu den wöchentlichen Übungssitzungen findet ein Probenwochenende (Fr/Sa) statt. Der Termin wird zu Beginn des Semesters gemeinsam festgelegt.

Literatur: Eine Textsammlung wird in der ersten Semestersitzung verteilt.Teilnehmerbegrenzung: Bis spätestens Mi., 10.10.18 in die im Büro ausgelegten Listen eintragen. Wenn es mehr Interessierte als Plätze gibt, werden die Plätze per Los zugeteilt.

STG 003 - Praktische Rhetorik

Kompaktseminar - Eberhart

Montag        18.02.2019           9.30 - 19.00 Uhr 
Dienstag      19.02.2019           9.00 - 19.00 Uhr          Kleines Auditorium - 106
Mittwoch      20.02.2019           9.00 - 18.00 Uhr

Das Seminar ist vorrangig für Regelstudierende. Bitte erkundigen Sie sich im Büro des Studiums Plus (Seniorenstudium) nach freien Plätzen und möglichen Terminen.

SPR 003 - Grundlagen des Vorlesens

Seminar - weitere Informationen bitte im Büro des Studium Plus nachfragen - Eberhart/Hinderer

Das Seminar ist vorrangig für Regelstudierende und teilt sich in verschiede Gruppen und Zeiten auf. Bitte erkundigen Sie sich im Büro des Studiums Plus (Seniorenstudium) nach freien Plätzen und möglichen Terminen. 

DEU 029 - "Familie" im Kinder- und Jugendtheater

Seminar - Dienstag 14-16 Uhr - KG4 - 106 - Steiner

 

 

DEU 064 - Das Volkstheater - ein Gegenstand für den Literaturunterricht?

Seminar - Dienstag 16-18 Uhr - KG4 - 108 - Steiner

Fremdsprachen und fremdsprachl. Sprach- und Literaturwissenschaften

SEN 140 - Bernard Malamud: "The Assistant"

Seminar - Donnerstag 16-18 Uhr - KG2 - 106 - Scharberth

 

American novelist and short story writer Bernard Malamud (1914–1986) was one of the best known American Jewish authors of the 20th century, though now overshadowed by Nobel Prize winner Saul Bellow (1915–2005) and best-selling Philip Roth (1933-2018). This winter term we will be discussing his second novel "The Assistant" published in 1957. Set in a working-class neighbourhood of Brooklyn, New York, it explores the situation of first- and second-generation Americans in the early 1950s as experienced by three main characters and the relationships between them. In his introduction to the edition published by Farrar, Strauß and Giroux Jonathan Rosen writes: "'The Assistant' deserves to be read for many reasons: the stark portrait of working people on the brink of going under; the bleak humour... the sheer pleasure of the prose. But it should also be read as a provocative part of the literature exploring, and refashioning, America as a place where the true self is both lost and found."

Literatur: Malamud, Bernard: The Assistant. Farrar, Strauß and Giroux. ISBN 0374504849

 

 

SEN 141 - Bordeaux et le Bordelais – A la recherche de Montaigne, Montesquieu et Mauriac et du bon vin (Seminar 1)

Seminar - Montag - 10.15-11.45 Uhr - KG2 - 117 (UG) - Botschek-Konopka

Wir besuchen in diesem landeskundlichen und literarischen Seminar die an der Garonne gelegene Stadt Bordeaux mit ihrem prächtigen Stadtbild aus dem 18. Jh. und ihrer „École du vin“. Die Stadt liegt inmitten berühmter Weinbaugebiete: dem Médoc, dem Bordelais und dem Entre-deux-mers und südlich der Gironde-Mündung. Château-Lafite, Château-Margaux, Château Mouthon-Rothschild und Saint-Émilion sind nur einige der berühmten Weinbauadressen. Am Ausgang der Gironde-Mündung liegt das Seebad Royan. Von Soulac über Lacanau kommen wir zum Cap Ferret und nach Arcachon und seinem Becken, berühmt für die Austernzucht. Literarisch sind wir mit den drei „M“ unterwegs: Michel de Montaigne, der die „Essais“ im Turm des Château de Montaigne in Vélines in der Dordogne geschrieben hat, Charles de Secondat, Baron de Montesquieu, der mit den „Lettres persanes“ berühmt wurde und der im Château de La Brède, südlich von Bordeaux lebte. Hinter dem dritten M verbirgt sich der Schriftsteller François Mauriac, mit dessen Roman „Le Noeud de vipères“ wir uns befassen werden. Er analysiert dort aus christlicher Sicht den Konflikt zwischen Gut und Böse innerhalb des Großbürgertums, das er sehr heftig kritisiert. In diesem Zusammenhang ziehen wir den Roman von Hervé Bazin „Vipère au poing“ als Vergleich heran, ebenfalls ein Familiendrama, das in der Nähe von Craon, nördlich von Angers angesiedelt ist und das in beeindruckender Weise verfilmt wurde.

Literatur: Hervé Bazin (1948), Vipère au poing, Ed. Grasset Paris:  François Mauriac (1933), Le Nœud de vipères, Ed. Grasset Paris Voraussetzungen: Für Studierende zum Auffrischen vorhandener französischer Sprachkenntnisse. Lektüre und Diskussion auf der Grundlage einer Textsammlung aus landeskundlichen, literarischen und Pressetexten, visuell durch Filme aus dem Internet und auf DVD unterstützt.    

SEN 142 - Bordeaux et le Bordelais – A la recherche de Montaigne, Montesquieu et Mauriac et du bon vin (Seminar 2)

Seminar - Montag 8.45-10.15 Uhr - KG2 -117 - Botschek-Konopka

 

Wir besuchen in diesem landeskundlichen und literarischen Seminar die an der Garonne gelegene Stadt Bordeaux mit ihrem prächtigen Stadtbild aus dem 18. Jh. und ihrer „École du vin“. Die Stadt liegt inmitten berühmter Weinbaugebiete: dem Médoc, dem Bordelais und dem Entre-deux-mers und südlich der Gironde-Mündung. Château-Lafite, Château-Margaux, Château Mouthon-Rothschild und Saint-Émilion sind nur einige der berühmten Weinbauadressen. Am Ausgang der Gironde-Mündung liegt das Seebad Royan. Von Soulac über Lacanau kommen wir zum Cap Ferret und nach Arcachon und seinem Becken, berühmt für die Austernzucht. Literarisch sind wir mit den drei „M“ unterwegs: Michel de Montaigne, der die „Essais“ im Turm des Château de Montaigne in Vélines in der Dordogne geschrieben hat, Charles de Secondat, Baron de Montesquieu, der mit den „Lettres persanes“ berühmt wurde und der im Château de La Brède, südlich von Bordeaux lebte. Hinter dem dritten M verbirgt sich der Schriftsteller François Mauriac, mit dessen Roman „Le Noeud de vipères“ wir uns befassen werden. Er analysiert dort aus christlicher Sicht den Konflikt zwischen Gut und Böse innerhalb des Großbürgertums, das er sehr heftig kritisiert. In diesem Zusammenhang ziehen wir den Roman von Hervé Bazin „Vipère au poing“ als Vergleich heran, ebenfalls ein Familiendrama, das in der Nähe von Craon, nördlich von Angers angesiedelt ist und das in beeindruckender Weise verfilmt wurde.

Literatur: Hervé Bazin (1948), Vipère au poing, Ed. Grasset Paris; François Mauriac (1933), Le Nœud de vipères, Ed. Grasset Paris

Voraussetzungen: Für Studierende mit guten bis sehr guten Französischkenntnissen. Inhalt und Arbeitsweise auf ähnlicher Grundlage wie Seminar 1.

 
 

SEN 143 - Les châteaux de la Loire connus et moins connus – Un regard historique et littéraire

Seminar - Montag 12-13.30 Uhr - KG2 - 117 (UG) - Botschek-Konopka

„Connaissez-vous cette contrée que l’on a surnommée le jardin de la France, ce pays où l’on respire un air si pur dans ses plaines verdoyantes arrosées par un grand fleuve ? »Alfred de Vigny (1797-1863). Wir beginnen unsere Reise in der Stadt Orléans, die über Jeanne d’Arc und das Hôtel Groslot mit der französischen Monarchie verbunden ist. Die Reise führt uns weiter nach Chambord, dem beeindruckenden Renaissanceschloss Franz des Ersten und nach Chenonceaux, dem Schloss der Frauen, darunter die berühmte Kurtisane des Königs, Diane de Poitiers und ihre Rivalin, die Königin Catherine de Médicis. Die Schriftstellerin Marguerite de Yourcenar schrieb hierzu einen Essay mit dem Titel „Ah, mon beau château“. Blois ist das Schloss Ludwigs des XII., der große Umbauten vornahm und in dem später der Herzog von Guise ermordet wurde. In Amboise begegnet uns Leonardo da Vinci, den Franz der Erste aus Italien kommen ließ. Wundervolle Gärten und Renaissance-Architektur sind in Chaumont, Azay-le-Rideau und Villandry zu bestaunen, in Langeais fand die Heirat zwischen Anne de Bretagne und Karl dem Achten statt, Saumur war der Wohnsitz von Henri III und ist bekannt für seinen Wein und seine Pferde. In Chinon überzeugte Jeanne d’Arc Karl den VII. sich krönen zu lassen und nahe des Märchenschlosses Ussé befindet sich Château de Saché, der Wohnsitz Honoré de Balzacs, wo er unter anderem Le Lys dans la Vallée und Le Père Goriot verfasste. Er blieb seiner Touraine und der Hauptstadt Tours immer verbunden und schätzte die gute Küche und den Wein. Landeskunde, Geschichte und Literatur sind unsere Schwerpunkte.

Literatur: Yourcenar, Marguerite de (1962), Sous bénéfice d’inventaire (Ah, mon beau château), Folio Gallimard Paris

Voraussetzungen: Für Studierende mit geringeren französischen Sprachkenntnissen. Lektüre, Übersetzung und Diskussion auf der Grundlage einer Textsammlung zu Landeskunde, Geschichte, aus Literatur und Presse visuell durch Filme aus dem Internet und auf DVD unterstützt.

ENG 022 - Introduction to Linguistics

Vorlesung - Dienstag 16-18 Uhr - Kleines Auditorium - Alecu

The course is designed to provide a comprehensive survey of linguistics explaining basic concepts and essential terminology. Recent theoretical ideas in the major areas of linguistics (phonetics and phonology, morphology, syntax and semantics) will be taken into account as well as the application of these sub-fields (e.g. sociolinguistics, child language acquisition, psycholinguistics). In addition, there will be a special focus on the relevance of each linguistic domain for foreign language learning.

Course Requirements: Regular participation in class, reading assignments, final exam.

Literature: Yule, George (32006), The Study of Language, Cambridge: Cambridge University Press.

 

 

ENG 023 - Cultural Studies Introduction to Literary and

Vorlesung - Donnerstag 14 - 16 Uhr - Kleines Auditorium - Raith

Cultural studies today is not focused on the traditional target countries such as the USA or Great Britan anymore. Because English today is mostly spoken as a lingua franca, we need a much broader perspective of studying culture than just looking at national cultures. The course therefore provides an introduction into concepts of culture, cultural identification and cultural meaning making in language. Furthermore, we will explore representations of gender, race, ethnicity and nation by looking at example from media and literature. In the second part of the course, we will explore concepts of literary studies. The focus will be on a communicative model to analysing literature and you will learn how author, text, reader and context are each relevant in the process of meaning making of literary texts.

Sprachkurse des Sprachenzentrums

BAD 021 - Russisch A 1.1

Übung - Dienstag 18-20 Uhr - KG4 -- 107 (UG) - Charte 

Der Kurs wendet sich an Interessierte ohne bzw. mit sehr geringen Vorkenntnissen. Der Kurs vermittelt praktisch anwendbare Russischkenntnisse in den Fertigkeiten Sprechen, Hören, Lesen und Schreiben. Es wird sowohl Druck- als auch Schreibschrift erlernt. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der mündlichen Kommunikation, sodass man sich schnell in den wichtigsten Alltagssituationen verständigen kann. Die Themen beziehen sich auf russische Alltagssituationen und landeskundliche Informationen.

BAD 022 - English B1

Übung - Montag 8.30-10 Uhr - KG4 -107 (UG) - Kirchner

Möchten Sie Ihre Englischkenntnisse in einer ausgelassenen Lernatmosphäre verbessern oder auffrischen? Dieser Kurs baut auf Ihre Englischgrundkenntnisse auf und richtet den Fokus auf Englisch für den Alltag, Ausbau von Vokabeln und die Fortsetzung der grundlegenden englischen Grammatik. Der Kurs wird von einem Muttersprachler geleitet und soll vor allem auch zum Sprechen animieren. See you there!

 

 

BAD 023 - English B2

Übung - Montag 10-12 Uhr - KG4 -219 - Kirchner 

Möchten Sie Ihre Englischkenntnisse in einer ausgelassenen Lernatmosphäre verbessern oder auffrischen? Dieser Kurs baut auf Ihre Englischkenntnisse auf Niveau B1 auf und richtet den Fokus auf Englisch für den Alltag, Ausbau von Vokabeln und die Fortsetzung der grundlegenden englischen Grammatik. Das Ziel dieses Kurses ist das Erreichen des Niveaus B2 des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens. Der Kurs wird von einem Muttersprachler geleitet und soll vor allem auch zum Sprechen animieren. See you there!   

BAD 024 - Französisch A1.1

Übung - Mittwoch 18-19.30 - KG4 -106 - Bierling 

Frankreich ist nur einen Sprung entfernt. Wäre es nicht schön, mit unseren französischen Nachbarn auch reden zu können? In Alltagssituationen trainieren wir gezielt die vier Kompetenzen Hören, Sprechen, Lesen, Schreiben. Bei diesem Kurs handelt es sich um einen Anfängerkurs.

BAD 025 - Italienisch A1.1

Übung - Mittwoch 18-20 Uhr - KG4 -109 - La Malfa 

Bei diesem Kurs handelt es sich um einen Anfängerkurs, der die Teilnehmer auf das Sprachniveau A1.1 führen soll. Im Sommersemester wird anschließend der Folgekurs bis hin zu Niveau A1.2 angeboten. Ziel der beiden Italienischkurse besteht darin, interessierten Studierenden über zwei Semester lang die Sprach-, Hör und Lese-Kompetenzen zu vermitteln, die dafür notwendig sind, das A1.1- bzw. A1.2-Level zu erreichen. In diesem Zeitraum werden grammatikalische Inhalte, wie z. B. Artikel (bestimmt/unbestimmt), Substantive + Adjektive, mehrere Zeiten (Präsens/Perfekt/Imperfekt) + die Nutzung von Präpositionen oder die verschiedenen Pronomina behandelt. Mittels vieler spielerischer Elemente wird gleichzeitig versucht, die italienische Sprache praxisnah zu erlernen. Als Basis für den Unterricht dient ein selbsterstellter Reader. Am Ende eines jeden Semesters findet zudem ein Abschlusstest zur Selbstüberprüfung statt.

BAD 026 - Spanisch A1.1

Übung - Donnerstag 16-18 Uhr - Pavillion 2 -008 - Polo Malo 

Dieser Kurs richtet sich an alle Interessierten ohne oder mit sehr geringen Vorkenntnissen. Durch alltagskommunikationsorientierte Aufgaben werden wir alle Kompetenzen fördern, um die Niveaustufe A1.1 des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens für Sprachen zu erreichen. Unser Ziel ist, einen einfachen Kommunikationsaustausch in der Praxis zu ermöglichen (mündlich und schriftlich). Der Kurs ist sehr kommunikativ orientiert und die Interkulturalität wird eine wichtige Rolle spielen. Kulturelle bzw. landeskundliche Themen (Geschichte und Kultur des Landes, Mentalität der Menschen) werden auch bearbeitet.

BAD 027 - Spanisch A1.1

Übung - Donnerstag 18-19.30 Uhr - Pavillion 2 -008 - Polo Malo 

Dieser Kurs richtet sich an alle Interessierten ohne oder mit sehr geringen Vorkenntnissen. Durch alltagskommunikationsorientierte Aufgaben werden wir alle Kompetenzen fördern, um die Niveaustufe A1.1 des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens für Sprachen zu erreichen. Unser Ziel ist, einen einfachen Kommunikationsaustausch in der Praxis zu ermöglichen (mündlich und schriftlich). Der Kurs ist sehr kommunikativ orientiert und die Interkulturalität wird eine wichtige Rolle spielen. Kulturelle bzw. landeskundliche Themen (Geschichte und Kultur des Landes, Mentalität der Menschen) werden auch bearbeitet.

BAD 028 - Arabisch A1.1

Übung - Donnerstag 18-20 Uhr - KG4 -108 - Nahlawi 

Dieser Kurs richtet sich an AnfängerInnen mit keinen oder nur geringen Vorkenntnissen der arabischen Hochsprache. Der Kurs vermittelt die ersten Grundkenntnisse der Sprache, beginnend mit dem arabischen Alphabet. Weiterführend schult der Kurs die TeilnehmerInnen darin, einfache arabische Sätze zu lesen und zu schreiben. Ein besonderer Fokus liegt dabei stets auf der Kommunikation. Alle vier sprachlichen Fertigkeiten (Hören, Sprechen, Lesen, Schreiben) werden dabei gleichermaßen berücksichtigt. Ziel des Unterrichts ist es, dass die TeilnehmerInnen die arabischen Buchstaben korrekt aussprechen können, einfache Konversationen führen können und in der Lage sind, einfache arabische Satzstrukturen zu lesen und zu schreiben.   

BAD 029 - Türkisch A1.1

Übung - Montag 18-20 Uhr - KG4 -107 - Onas 

Merhaba! Nasılsın? Dieser Kurs ist ein Anfängerkurs. Er richtet sich demnach an alle Interessierten ohne oder mit sehr geringen Vorkenntnissen. Gemeinsam werden wir die wichtigsten Grundlagen der wunderschönen und nebenbei auch sehr logisch aufgebauten türkischen Sprache erlernen. Das Ziel dieses Kurses ist das Niveau A1.1 des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens. Bis dahin, görüşürüz.    

Geschichts- und Politikwissenschaften

SEN 120 - Leben und Überleben im Mittelalter

WiSe - Dienstag 14-16 Uhr - KG4 -207  - Kneile-Klenk

Wie setzten sich damals die Menschen mit ihrer Umwelt und den Mitmenschen auseinander? Wie überlebten sie unter den aus heutiger Sicht harten mittelalterlichen Bedingungen? Mit diesen eng verknüpften Fragen wird sich das Seminar beschäftigen.

Den Seminar-Teilnehmerinnen und Teilnehmern wird manches überraschend, vieles fremd, einiges aber auch vertraut erscheinen.

Literatur: Schubert, Ernst (2002): Alltag im Mittelalter. Natürliches Lebensumfeld und menschliches Miteinander. Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt. Kühnel, Harry Hrsg., 5. Auflage (2006): Alltag im Spätmittelalter. Graz: Ingenium

 

 

GES 009 - Einführung in die Geschichtswissenschaft

Vorlesung - Montag 8-10 Uhr - Kleines Auditorium 102 - Buck

 

 

GES 010 - Toleranzdiskurs - historisch, literarisch, medial

GES 010 - Toleranzdiskurs - historisch, literarisch, medial

Seminar - Donnerstag 8-10 Uhr - KG4/011 - Buck

 

 

POL 001 - Grundlagen und Forschungsmethoden der Politikwissenschaft/Einführung in die Politikwissenschaft

Vorlesung - Druwe

Donnerstag       08.30-10 Uhr      KG2 - 207
oder Freitag      08.30-10 Uhr      KG2 - 208

 

 

POL 003 - Professionsorientierte Vertiefung Politische Theorie

POL 003 - Professionsorientierte Vertiefung Politische Theorie

Seminar - Dienstag 8.30-10 Uhr - KG4/011 - Druwe

 

 

POL 009 - Bildungspolitik

Vorlesung - Mittwoch 18-20 Uhr - KG 4/107 - Burth

 

 

Musik- und Kunstwissenschaft

SEN 170 - Das Orchester: Entstehung, Entwicklung, Klangwelten

Seminar - Mittwoch 12-14 Uhr - KG 4/219 - Fritz

Unter einem Orchester verstehen wir zum einen jede größere Instrumentalgruppe - also auch in Mittelalter und Renaissance sowie in anderen Kulturen. Im speziellen Verständnis ist es das in unserer Musizierpraxis übliche Symphonieorchester, das aus einem Stamm von Streichern, Holz-, Blechbläsern, Schlagzeug und evtl. weiteren Instrumenten besteht. Seine Wurzeln liegen im Frankreich des 17. Jahrhunderts (Lully), seit dem Klassiker Haydn ist, wenngleich zahlenmäßig noch bescheiden, der Stamm erreicht, der in der Romantik und frühen Moderne immer weiter ausgebaut wird. Die Fähigkeit des Komponisten, ein Orchester so zu behandeln, dass es "richtig klingt", ist eine hohe, zu erlernende, aber nicht von jedem beherrschte Kunst. Im Seminar werden wir die Entwicklung des Orchesters kennen lernen und auch bewusst hören, was besonders begabte "Klangmagier" wie Mozart, Berlioz, Wagner, Strauss, Debussy und andere aus den ihnen jeweils zur Verfügung stehenden Klangkörpern herausholen konnten - auch Kammerorchester können farbig klingen, und auch ein Riesenorchester vermag dezente Klangfarben hervorzaubern. Die Klangbeispiele werden in erster Linien Werke aus dem symphonischen Repertoire und aus Opern umfassen.

Literatur: Bekker, Paul (1936/1989): Das Orchester. (englisch: New York) Kassel: Bärenreiter; Dahlhaus, Carl (1975): Was ist ein Orchester? In: Melos/NZ I, 1975. Herklotz, R. (Hrsg., 1996): Das Orchester. Geschichte und Gegenwart: Leipzig

SEN 131 - Die Künste im Film

WiSe - Kompaktseminar- Hagmann

26.10.2018         14-19 Uhr          KG 3/004
27.10.2018           9-16 Uhr          KG 4/-120 (UG)
23.11.2018         14-19 Uhr          KG 3/004
24.11.2018           9-16 Uhr          KG 4/218
07.12.2018         14-19 Uhr          KG 4/207

Das Meiste, was wir wissen, stammt nicht aus der unmittelbaren persönlichen Erfahrung sondern vorrangig aus der medialen Vermittlung. Da hierbei eine Vielzahl an intentionalen Gestaltungsformen eine Rolle spielen und unser „Weltbild“ ganz zentral von dieser „Wirklichkeitsdarstellung“ geprägt wird, ist es eine emanzipatorische Notwendigkeit, die Wirkmechanismen medialer Darstellungen genauer in den Blick zu nehmen. Am Beispiel von audiovisuellen Beiträgen zu verschiedenen Kunstformen sollen die TeilnehmerInnen daher in diesem Seminar eine höhere Medienkompetenz erwerben. Von besonderem Interesse wird dabei auch sein, inwiefern die Filmbeiträge sich an der künstlerischen Form des jeweiligen Themas orientieren und dafür auch spezifische filmkünstlerische Formen (er)finden.
Bei den Filmen handelt es sich um dokumentarische und fiktionale Beiträge aus den Bereichen Literatur, Musik, Tanz, Bildende Kunst & Medienkunst. Da die Filmbeiträge teils Spielfilmlänge haben und eine zeitnahe Analyse des Gesehenen unerlässlich ist, wird das Seminar als Kompaktveranstaltung an zwei Wochenenden durchgeführt.

Literatur: Kirchmann, Kay; Ruchatz, Jens (Hg.) (2014) Medienreflexion im Film: Ein Handbuch: Münster; Keim, Christiane; Schrödl Barbara (Hg.) (2015) Architektur im Film: Korrespondenzen zwischen Film, Architekturgeschichte. Münster; Reiche Ruth; Romanos, Iris; Szymanski, Berenika; Jogler, Saskia (Hg.) (2015) Transformationen in den Künsten: Grenzen und Entgrenzungen in Bildender Kunst, Film, Theater und Musik. Münster.

  

SEN 160 - Architekten als Künstler - Künstler als Architekten. Baukunst im späten 20. und frühen 21. Jahrhundert

WiSe - Montag 16-18 Uhr - KG4 -120 (UG) - Hagmann

 

Unter dem Slogan "Das Museum ist das Kunstwerk" wurde in der Kunstkritik die sich seit dem ausgehenden 20. Jahrhundert abzeichnende Tendenz in der Architektur anschaulich auf den Punkt gebracht. Architektonische Kunstwerke gibt es aber nicht nur im Museumsbau sondern auch im Kirchenbau sowie in der Realisierung von Geschäfts- und Wohnraumprojekten. Neben der Baukunst der professionellen ArchitektInnen soll es im Seminar auch um teils utopistische architektonische Projekte von Bildenden KünstlerInnen gehen. Im Seminar sollen anhand von Fotos und Filmen zahlreiche Beispiele von kunstverdächtiger Architektur veranschaulicht und besprochen werden. Dabei wird es auch um die Thematisierung und Diskussion der problematischen Aspekte dieser oft spektakulären Bauprojekte gehen.

Denkbar wäre auch der Besuch von relevanten Neubauten in der näheren Umgebung.

Literatur: Newhouse, Victoria (1998) Wege zu einem neuen Museum. Museumsarchitektur im 20. Jahrhundert. Stuttgart; Gössel, Peter; Leuthäuser, Gabriele (2005) Architektur des 20. Jahrhunderts. Köln; Schumacher, Patrick (ed.) (2016) Parametricism 2.0: Rethinking Architectural Agenda for the 21st Century. Vol. 86, 02/2016; Schaetzen, Deidi von; Maizels, John (1999): Fantasy Worlds. Köln

 
 

SEN 204 - Spaziergänge zur Kunst - Straßen, Plätze, Winkel

Seminar - Donnerstag 10-12 Uhr - am 18.10.2018: KG2 -217 - Klemens

Hier finden Sie den Seminarplan

Nirgends spiegelt sich das Leben einer Stadt so wunderbar wider wie auf ihren Plätzen und in den Straßen. Man trifft sich, wechselt ein paar Worte, erledigt die Dinge des Alltags, lebt hier, arbeitet dort... Aber nicht nur die Menschen der Stadt selbst, auch Straßennamen erzählen eine Geschichte, Platznamen berichten von historischen Ereignissen – gemeinsam überliefern sie das Leben der Stadt und stehen z.B. für bestimmte Moden bei der Benennung. Wieder einmal wollen wir uns auf Streifzug begeben durch das schöne Freiburg und uns diesmal ein bisschen erzählen lassen von den Straßen, auf den Plätzen in den Winkeln! Der erste Termin findet im angegebenen Raum an der PH statt – die weiteren Treffpunkte werden dann bekanntgegeben!Literatur:Kalchthaler, Peter (2006): Kleine Freiburger Stadtgeschichten.

Bemerkung: Vorbesprechung am 18.10.18, 10-12 Uhr, KG 2, 015 (Senatssaal) Bei allen „Vor-Ort-Terminen“ ist mit kleineren und mittleren Fußmärschen zu rechnen! 

Voraussetzungen: Bereitschaft und körperliche Fitness für kurze und mittlere Spaziergänge.

 

SEN 161 - Symbole, Zeichen, Attribute – Geheimsprache Kunst?

Seminar - Donnerstag 14-16 Uhr - KG2/208 - Klemens

Können Sie die Zeichen deuten? Wissen Sie, welche Heilige einen Turm trägt? Was eine Zitrone in einem Stillleben des Barock symbolisiert? Welche Rolle die Farbe Rot in der Kunstgeschichte hat? Einige Elemente der Geheimsprache Kunst sind bestimmt bekannt, manches gibt aber doch Rätsel auf. Wir wollen versuchen, uns einen Überblick über die Symbole, Zeichen und Attribute zu verschaffen und vielleicht gelingt es uns, einen kleinen „Entschlüsselungscode“ anzulegen, der bei zukünftigen Bildbotschaften hilfreich sein kann!

Literatur: Gombrich, Ernst (1992): Die Geschichte der Kunst. Zürich: Belser; Goecke-Seischab, M. et al. (2012): Christliche Bilder verstehen. Köln: Anaconda


 

 

 

SEN 162 - Industriekultur am Oberrhein und im Schwarzwald

Seminar - Donnerstag 12.30-14 Uhr - KG4 -218  - Klemens

Mit dem Einsetzen der Industriellen Revolution änderte sich die europäische Gesellschaft entscheidender als durch alle Veränderungen zuvor. Ausgehend vom 18. Jahrhundert in England greift dieser Prozess mit einer unglaublichen Dynamik in die Menschheitsgeschichte ein und prägte und verändert diese bis und noch heute. Auch vor dem Gebiet um Oberrhein und Schwarzwald machte diese Welle nicht Halt – im Gegenteil gehörte dieses Gebiet zu den traditionsreichsten Indus-trieregionen auf dem europäischen Festland. Wir wollen einen ausführlichen Blick auf dieses Phänomen und sein Spuren im Dreiländereck und im Schwarzwald werfen: auf die beteiligten Personen, die maßgeblichen Veränderungen, die Hinterlassenschaften und natürlich die Auswirkungen bis heute.

Literatur Hug, Wolfgang (2006): Kleine Geschichte Badens. Stuttgart: Konrad Theis; Liedtke, Rainer (2012): Die Industrielle Revolution. Stuttgart: UTB


 
 

SEN 163 - Kunstwerk und Betrachter im Dialog

Seminar - Moskopf

Donnerstag       9-18/ 19.00 Uhr (Exkursionen)                     
Freitag            10-12 Uhr  (vier Termine nach Absprache)

Hier finden Sie den Seminarplan

Ziel des Seminars ist es, den Betrachter durch unterschiedliche Zugangsweisen an die zeitgenössische sowie ältere Kunst heran zu führen, damit ein offener und freier Umgang mit Kunst entsteht. Vor allem bei der Gegenwarts-kunst bedarf es der differenzierten Klärung. Diese erarbeiten sich die TeilnehmerInnen vor den Originalen zunächst selbst: mit Wahrnehmungsübungen, eigenes Entdecken, im Gespräch, in Gruppenarbeit, im Interview, später wird das ergänzt durch Informationen der Dozentin zum Werk der Künstler mit Einordnung in die jeweilige Zeit. Die TeilnehmerInnen lernen verschiedene Sicht- bzw. Herangehensweisen kennen und entwickeln im Laufe der Auseinandersetzung mit Kunst ein Gespür für die wichtigsten formalen und inhaltlichen Aspekte der Werkbetrachtung. Das Wecken von Neugier, das sich Öffnen für Neues sowie Freude am Sehen wie Verstehen und das sich miteinander darüber Austauschen steht dabei im Mittelpunkt. Wichtig: Das Erweitern des geistigen Horizontes: Die Auseinandersetzung mit Bildender Kunst, v. a. mit Werken der modernen und zeitgenössischen Kunst trainiert nicht nur das Kunstverständnis, sondern weckt die Bereitschaft, sich generell offener auf Neues, auch noch Unbekanntes einzulassen und sich damit auseinanderzusetzen. – Bei den drei / vier Freitags-Terminen an der PH besteht die Möglichkeit der intensiven Vor und Nachbereitung der Ausstellungs-Besuche (donnerstags).

Geplante Exkursionen (Auswahl): AMERICA ! … im Museum Frieder Burda in Baden-Baden; BACON – GIACOMETTI in der Fondation Beyeler in Basel / Riehen; Basquiat in der Schirn Kunsthalle in Frankfurt; Rubens im Städel in Frankfurt; Shan Scully. Vita Duplex in der Staatlichen Kunsthalle in Karlsruhe; Ausstellungen in div. Häusern in Freiburg u.v.m. … .

Literatur: Kittl, Steen T. & Saehrendt, Christian (2009): Was will Kunst ? 1. Auflage, Frankfurt/Main: Campus; Lucie-Smith, Edward (1999): Bildende Kunst im 20. Jh. 1. Auflage, Köln: Könemann; Panofsky, Erwin (1978): Sinn und Deutung in der bildenden Kunst. 10. Auflage, … DuMount

Erstes Treffen:  Do 18.10.2018 um 10.00 Uhr im Hof der PH an der Würfelplastik

Bemerkungen: bei Exkursionen: Abfahrt ca. 9.00 – Rückkehr ca. 18.00 / 19.00 Uhr.

 

SEN 164 - Farbe für Anfänger

Seminar - Montag (14-tägig ab 15.10.18) 11-14 Uhr - Kunsttrakt R.04 - Bereznicki

Die Wirkung der Farbe soll im Mittelpunkt dieses Kurses stehen. Farbenlehre, Mischen der Farben, sowie die Vermittlung unterschiedlicher Techniken sollen helfen Vorlieben und Begabungen herauszufinden. Das Entstehen des Werkes werde ich individuell bis zum fertigen Bild begleiten.

Bemerkungen: Schwerpunkt: Acrylmalerei. Bitte bringen Sie vorhandenes Malmaterial mit. Die weitere Beratung erfolgt im Kurs.

 

 

 

SEN 165 - Farbe für Fortgeschrittene

Seminar - Montag (14-tägig ab 22.10.18)  11-14 Uhr - Kunsttrakt R.04 - Bereznicki

Der Kurs richtet sich an die Teilnehmer, die einen Grundkurs absolviert haben oder über Erfahrung in der Malerei verfügen. Wir werden sowohl handwerklich, formal und auch inhaltlich Ihre Erfahrungen vertiefen Bitte vorhandenes Malmaterial mitbringen.

SEN 166 - Porträtzeichnen

Seminar - Mittwoch 14-tägig ab 17.10.2018 - 14-17 Uhr - Kunsttrakt R.02 - Maul

Der menschliche Kopf ist in der Bildenden Kunst ein Motiv von besonderer Ausdrucks- und Anziehungskraft. Nach dem Studium des Schädels lernen Sie in weiteren Schritten, Auge, Nase, Mund und Ohr im Detail darzustellen, um sich so allmählich dem individuellen Ausdruck eines Gesichtes anzunähern. Ein Termin wird in der archäologischen Sammlung der Universität stattfinden. An weiteren Terminen stehen uns Modelle zur Verfügung. Die Honorarkosten für die Modelle werden bei 20 Kursteilnehmern ca. 2 € pro Termin betragen. Wir werden mit verschiedenen zeichnerischen Techniken an das Thema herangehen.

Bemerkungen: Bitte mitbringen: Skizzenblock DIN A 4, mind. 100 Gr., Zeichenpapiere, DIN A 3 -2, mind. 160 Gr., weiche Bleistifte, Zeichenkohle, Pittkreiden: Rötel, weiß, mittleres Grau – weiteres Material wird am ersten Termin bekannt gegeben.

Teilnehmerbegrenzung Bis spätestens Mi., 10.10.18 in die im Büro ausgelegten Listen eintragen. Wenn es mehr Interessierte als Plätze gibt, werden die Plätze per Los zugeteilt.

SEN 167 - Figur und Raum

Seminar - Mittwoch (14-tägig ab 24.10.18)  14-17 Uhr - Kunsttrakt R.02 - Maul

In diesem Seminar richtet sich die Aufmerksamkeit auf die menschliche Figur in ihrer Umgebung. Wir werden Beispiele aus der Kunstgeschichte analysieren und untersuchen, wie sich Mensch und Raum relativieren. Zeichnerisch werden wir Herausgefundenes mit verschiedenen Medien umsetzen.

Bemerkungen: Bitte mitbringen: Skizzenblock DIN A4, mind. 100 gr, Zeichenpapiere, DIN A 2, mind. 160 gr., weiche Bleistifte, Zeichenkohle, Pittkreiden: Rötel, weiß, mittleres Grau – weiteres Material wird am ersten Termin bekannt gegeben.

Teilnehmerbegrenzung Bis spätestens Mi., 10.10.18 in die im Büro ausgelegten Listen eintragen. Wenn es mehr Interessierte als Plätze gibt, werden die Plätze per Los zugeteilt.

 

SEN 168 - Pastellkreide – ein Übergang vom Zeichnen zum Malen

Seminar - Freitag (14-tägig ab 19.10.18) 14-17 Uhr - Kunsttrakt/R.02 - Maul

Pastellkreiden bestehen aus fast reinen Pigmenten und haben kaum Bindemittel, zählen deshalb zu den direktesten farbigen Medien. „Malerische“ Wirkungen werden erzielt indem Kreidestriche auf den Bildträger gesetzt und verwischt werden. Zeichnen und malerische Wirkung können mit diesem Medium optimal verbunden werden. Der Kurs bietet eine Einführung in den Umgang mit der Pastellkreide an, ist aber auch an Teilnehmer gerichtet, die mit dem Medium schon Erfahrung haben.

Bemerkungen: Bitte mitbringen: Skizzenpapier DIN A 4, Zeichenpapiere mit etwas rauer Oberfläche A 3 – A 2 mind. 160 Gramm, weiche Bleistifte B – 8 B, Trockene Pastellkreiden, Primärfarben, Erdfarben, helles grau, schwarz u. weiß. Knetradiergummi, Tesakrepp.

Teilnehmerbegrenzung: Bis spätestens Mi., 10.10.18 in die im Büro ausgelegten Listen eintragen. Wenn es mehr Interessierte als Plätze gibt, werden die Plätze per Los zugeteilt.

 

KUN 105 - Kunstgeschichte V: Kunst der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts

Vorlesung - Donnerstag 18-20 Uhr - Aulagebäude gr. Hörsaal - Klant

KUN 108 - Bildnerische Entwicklung

Vorlesung/Seminar - Montag 14-16 Uhr - Kunsttrakt R.02 - Heyl

KUN 102 - Fachwissenschaftliche Grundbegriffe und Werkanalysen

Vorlesung/Seminar - Ort und Zeit werden noch bekannt geben - Spielmann

Alltagskultur, Gesundheit und Sport

SEN 205 - Aktive Umweltbildung

Seminar - Montag 14-tägig, ab 29.10.2018  9-12 Uhr - KG3 /-115 (UG) - Stüwe

Eine schier endlose Informationsflut prasselt täglich auf uns ein und erzeugt Verunsicherung bis hin zu einem Ohnmachtsgefühl. In diesem Seminar werden aktuelle und umweltrelevante Themen gemeinschaftlich diskutiert, um eine kritische und reflektierte Sicht zu fördern. Nicht nur Nahrungsmittel werden in den Fokus genommen, sondern auch Transportmöglichkeiten, virtuelles Wasser, Klimawandel, Plastikverschmutzung und vieles mehr.

Literatur und Material: Grunwald, Armin, and Jürgen Kopfmüller. Nachhaltigkeit: 2. Campus Verlag, 2012; IPCC Report (Fifth Assessment Report (AR5) ); Eriksen M, Lebreton LCM, Carson HS, Thiel M, Moore CJ, Borerro JC, et al. (2014) Plastic Pollution in the World's Oceans: More than 5 Trillion Plastic Pieces Weighing over 250,000 Tons Afloat at Sea. PLoS ONE 9(12): e11191; Browne, Mark Anthony, et al. "Accumulation of microplastic on shorelines woldwide: sources and sinks." Environmental science & technology 45.21 (2011): 9175-9179;

 

 

 

SEN 182 - Gesundheit und Bewegung im Alter – mit Schwerpunkten aus funktioneller Gymnastik, Rückentraining und Pilates (Gruppe 1)

Seminar - Mittwoch 12-13 Uhr - Pav. 2/008 - Schaffert

Bewegung im Alter kann maßgeblich dazu beitragen ein selbstbestimmtes und eigenständiges Leben zu führen und aufrechtzuerhalten. Das vermittelte Kraft-, Koordinations- und Mobilisationstraining in dieser Veranstaltung spielt eine große Rolle zur Aufrechterhaltung wichtiger Funktionen des Bewegungsapparates und zur Vorbeugung degenerativer Erkrankungen wie Verschleiß von Gelenken, Bandscheibenproblemen, Arthrose u.a. Das Training aus den Bereichen funktioneller Gymnastik, Rückentraining und Pilates wird ergänzt mit theoretischem Wissen zu gesundheitlichen und trainingswissenschaftlichen Aspekten.

Teilnehmerbegrenzung: Bis spätestens Mi., 10.10.18 in die im Büro ausgelegten Listen eintragen. Wenn es mehr Interessierte als Plätze gibt, werden die Plätze per Los zugeteilt.

 

 

 

SEN 183 - Gesundheit und Bewegung im Alter – mit Schwerpunkten aus funktioneller Gymnastik, Rückentraining und Pilates (Gruppe 2)

Seminar - Mittwoch 13-14 Uhr - Pav. 2/008 - Schaffert

Bewegung im Alter kann maßgeblich dazu beitragen ein selbstbestimmtes und eigenständiges Leben zu führen und aufrechtzuerhalten. Das vermittelte Kraft-, Koordinations- und Mobilisationstraining in dieser Veranstaltung spielt eine große Rolle zur Aufrechterhaltung wichtiger Funktionen des Bewegungsapparates und zur Vorbeugung degenerativer Erkrankungen wie Verschleiß von Gelenken, Bandscheibenproblemen, Arthrose u.a. Das Training aus den Bereichen funktioneller Gymnastik, Rückentraining und Pilates wird ergänzt mit theoretischem Wissen zu gesundheitlichen und trainingswissenschaftlichen Aspekten.

Teilnehmerbegrenzung: Bis spätestens Mi., 10.10.18 in die im Büro ausgelegten Listen eintragen. Wenn es mehr Interessierte als Plätze gibt, werden die Plätze per Los zugeteilt.

 

 

 

SEN 180 - Rückenschonend Schwimmen

Seminar - findet Montags von 9-10 Uhr im FT-Bad statt - Klein

Schwimmen kann optimal als Ausdauertraining zur Stärkung des Herz-Kreislauf-Systems eingesetzt werden. Da die Gelenkbelastung im Wasser stark reduziert ist, kann das Schwimmtraining besonders für ältere Menschen eine Alternative zum Ausdauertraining an Land eingesetzt werden. Mit vielen koordinativen Übungsformen und dem Einsatz von verschiedenen Auftriebsmitteln soll die Verbesserung des persönlichen Schwimmstiles, sowie das Erlernen der rückenschonenden Wechselzugschwimmarten Rückenkraul und Brustkraul im Vordergrund stehen. Im Vergleich zum Brustschwimmen werden hier besonders die Hals- und Lendenwirbelsäule, sowie die Kniegelenke entlastet.

Voraussetzungen:   Sie sollten schwimmen können und keine Scheu haben den Kopf auch mal unter Wasser zu nehmen.

Bemerkungen: Bitte zum ersten Termin 5 Euro als Pfand für die Eintrittskarte mitbringen. Schwimmkleidung, Schwimmbrille, Handtuch, Badeschlappen.

Teilnehmerbegrenzung: Bis spätestens Mi., 10.10.18 in die im Büro ausgelegten Listen eintragen. Wenn es mehr Interessierte als Plätze gibt, werden die Plätze per Los zugeteilt.

 

 

 

SEN 181 - Tiefwassergymnastik / Aquafitness

Seminar -  findet Montags von 8-9 Uhr im FT-Bad statt - Klein

Aquafitness ist eine besonders gut geeignete Form sportlicher Betätigung, um ge-lenkschonend und stoffwechselfördernd Muskel- und Ausdauertraining durchzuführen.

Die Tiefwassergymnastik verknüpft schwimmerische und gymnastische Aktivitäten, die meist mit Auftriebsmitteln, wie Schwimmbretternund Aquanudeln, durchgeführt werden. Zum abwechslungsreichen Übungsprogramm gehört der stetige Wechsel von Beckenrandgymnastik und Gymnastik im Tiefwasser. Neben dem Ausdauertraining soll vor allem die Koordinationsfähigkeit und der Gleichgewichtssinn anhand von vielseitigen Übungen verbessert werden.

Voraussetzungen:  Sie sollten schwimmen können und keine Scheu haben, den Kopf auch mal unter Wasser zu nehmen.

Bemerkungen: Bitte zum ersten Termin 5 Euro als Pfand für die Eintrittskarte mitbringen. Schwimmkleidung, Schwimmbrille, Handtuch, Badeschlappen.

Teilnehmerbegrenzung: Bis spätestens Mi, 18.10.18 in die im Büro ausgelegten Listen eintragen. Wenn es mehr Interessierte als Plätze gibt, werden die Plätze per Los zugeteilt.

SEN 185 - Schritt für Schritt. Ausdauertraining für geübte Teilnehmende

Seminar - Mittwoch 9-10.30 Uhr - PH-Turnhalle - Konopka

Dieses Seminar wendet sich an alle Sportinteressierte, die durch Ausdauertraining ihre Leistungsfähigkeit und ihr Wohlbefinden verbessern möchten und somit einen Zustand der Konsistenz, d.h. der inneren Zufriedenheit anstreben.

Viele verschiedene Belastungsformen, die individuell angepasst werden können, helfen Stress abzubauen, steigern das Selbstbewusstsein und erhöhen die psychische Belastbarkeit. Die jeweilige Trainingseinheit wird durch Entspannungsmethoden beendet.

Literatur: Buskies, W.,Boeckh-Behrens, W.U., 2009, Fitness-Gesundheits-Training, Rowohlt Verlag, Baumann, Hartmut: Altern und körperliches Training, Huber Verlag Israel, Siegfried: Sport mit Senioren, Hüthig/Barth Verlag.

Voraussetzungen: Teilnehmer mit regelmäßigen Sporterfahrungen

 

 

 

SEN 187 - Kraft tanken durch funktionelles Training

Seminar - Mittwoch 10.30-12 Uhr - PH-Turnhalle - Konopka

In diesem Seminar widmen wir uns verstärkt dem Training der motorischen Fähigkeit „Kraft“, die neben der Ausdauer die zweite wichtige Säule für das Alter bildet. Mittels reizvollen Übungen wird nicht nur die Muskulatur, sondern auch das eigene „Ich“ gestärkt. Weitere Akzente werden auf die Atmung, den Wechsel von Spannung und Entspannung sowie die Steuerfunktion des Kopfes gesetzt. Die jeweilige Trainingseinheit wird durch Entspannungsmethoden beendet.

Literatur: Buskies, W.,Boeckh-Behrens, W.U., 2009, Fitness-Gesundheits-Training, Rowohlt Verlag; Baumann, Hartmut: Altern und körperliches Training, Huber Verlag; Israel, Siegfried: Sport mit Senioren, Hüthig/Barth Verlag

Voraussetzungen: Teilnehmer mit keinen oder geringen sportlichen Erfahrungen.

 

 

 

SEN 186 - Wandern – Ein Tandem aus Bildung und Bewegung. Zu Fuß - Neue Wege zu einer alten Kunst

Seminar - Mittwoch 14-16Uhr - Pav. 3/010 - Konopka

 

Gesundheitsorientiertes Sporttreiben sollte im Freien in frischer Luft und natürlicher Umgebung stattfinden. Wandern ist hierfür das ideale Trainingsmittel. Schritt für Schritt werden wir über eine kurze theoretische Einführung die ersten Kurztouren in der Umgebung angehen, mal sportlich akzentuiert, mal mit Kultur verbunden.

Literatur Knecht/Stolzenberger: Die Kunst des Wanderns, Ein literarisches Lesebuch, Dtv, 1998; Löhndorf, Andrea: Anleitung zum Pilgern, Dtv, 2010; Selby, Bettina: Der Jakobsweg, Mit dem Fahrrad nach Santiago, Piper, 2005; Schümer, Dirk: Zu Fuß. Eine kurze Geschichte des Wanderns, Piper, 2010; Grober, Ulrich: Vom Wandern. Neue Wege zu einer alten Kunst, Zweitausendeins, 2006; Weitere diverse Wanderführer der Regio

Voraussetzungen: Auch Teilnehmende mit wenig Wandererfahrung sind willkommen.

Bemerkung: Vorbesprechungen an der PH: 10., 17. und 24. Oktober 2018
Abschlussbesprechung an der PH: 30.Januar 2019 | jeweils 14-16 Uhr in Pav 3 - 010.

 

 

 

SEN 188 - Tanz und Entspannung (Anfänger)

Seminar - Montag 14.30-16 Uhr - Bürgersaal Littenweiler - Leiber

Tanz ist Ausdruck von Lebensfreude und hält uns geistig und körperlich beweglich und leistungsfähig. In der Veranstaltung werden wir Volkstänze verschiedener Völker kennenlernen und damit auch Einblicke in die jeweiligen kulturellen Zusammenhänge gewinnen.

Bemerkungen: Es sind keinerlei Vorkenntnisse notwendig. Bitte leichte Schuhe und bequeme Kleidung anziehen.

Ort: Bürgersaal Littenweiler, Ebneter Str. 13

 

 

 

 

SEN 189 - Tanz und Entspannung (Fortgeschrittene)

Seminar - Montag 16-17.30 Uhr - Bürgersaal Littenweiler - Leiber

Tanz ist Ausdruck von Lebensfreude und hält uns geistig und körperlich beweglich und leistungsfähig. In der Veranstaltung werden wir Volkstänze verschiedener Völker kennenlernen und damit auch Einblicke in die jeweiligen kulturellen Zusammenhänge gewinnen.

Bemerkungen: Leichte Schuhe und bequeme Kleidung; Ort: Bürgersaal Littenweiler, Ebneter Str. 13

 

BAG 124 - Humanbiologische Grundlagen: Bewegungssystem

Vorlesung - Mittwoch (17.10-28.11.2018) 14-16 Uhr - Pavillion 3/010 - Nicolaus

 

 

BAG 313 - Gesundheitssystem und –politik

Vorlesung - Dienstag 16-18Uhr - KG5/103 - Bitzer

 

 

Biologie, Geographie und Mathematik

SEN 169 - Man ist was man isst – Die Evolution des Essens

Seminar - Dienstag 12-14 Uhr - KG 7/101 - Hingst

Muss man gut essen, um intelligent zu sein oder ist man intelligent, wenn man gut isst? In diesem Seminar geht es nicht um eine der vielen Ratgeberveranstaltungen, die vermehrt in den Medien zu finden sind. Vielmehr wollen wir die Evolution des Essens erforschen. Nahrungsaufnahme und deren Verarbeitung gehören zu den Grundbedürfnissen jedes Lebewesens. Im Laufe von Jahrmillionen haben die Organismen unterschiedliche Strategien entwickelt, um an Nahrung zu gelangen und sie zu verdauen. Wir wollen folgende Aspekte in diesem Seminar behandeln:

-       Geschmack: Wie wir lernen, was wir mögen
-       Hunger und Durst: physiologische und psychologische Aspekte
-       Das Wunder der Verdauung
-       Der Spuk der Kalorien
-       Ess-und Trinkstörungen: Anorexie, Bulimie, Alkoholismus…
-       Genetik: Warum lieben wir süß und verabscheuen bitter

Literatur: Campbell: Biologie , Spektrum-Verlag 1997. Coppens/Picq : Aux origines de l’humanité, Fayard 2001 Purves et al. : Life, Sinauer 1997

BIO 001 - Grundlagen der Zoologie (Überblick)

Seminar - Freitag 9-10 Uhr - Aulagebäude/gr. Hörsaal - Otteni

 

 

BIO 008 - Grundlagen der Humanbiologie

Seminar - Otteni/Zürcher

Gruppe 1 - Montag                                  9.15 - 11.45 Uhr     KG 3/213
                 Donnerstag ab 18.10.2018    10.00 - 12.00 Uhr     KG 3/301
Gruppe 2 -  Dienstag                             10.15 - 12.45 Uhr     KG 3/213
                 Donnerstag ab 06.12.2018    10.00 - 12.00 Uhr     KG 3/301

BIO 028 - Biologische Themen in der Grundschule: Herbst/Winter

Seminar - KG 3/303 - Jakobschy/Glaubitz

Gruppe 1 - Montag       8-10 Uhr 
Gruppe 2 - Montag     10-12 Uhr 
Gruppe 3 - Montag     12-14 Uhr 

GEO 110 - Grundlagen der Humangeographie - Urbanisierung und Fragmentierung

Vorlesung - Mittwoch 14-16Uhr - Aulagebäude gr. Hörsaal - Schreiber

 

 

GEO 120 - Grundlagen der Physischen Geographie - endogene und exogene Dynamik

Vorlesung - Montag 14-16Uhr - Aulagebäude gr. Hörsaal - Falk 

 

 

GEO 530 - Aspekte der Globalisierung

Seminar - Donnerstag 14-16Uhr - KG3/222 - Falk

 

 

GEO 131 - Ausgewählte Aspekte der regionalen Geographie

Seminar - Donnerstag 10-12Uhr - KG3/222 - Falk

Bemerkung: Schwerpunkt USA (auf Englisch)

MAT 1201 - Geometrie und Didaktik der Geometrie (P) V

Vorlesung - Donnerstag  8-10 Uhr - Kleines Auditorium/102 - Haug

 

 

MAT 1303 - Fachwissenschaftliche Vertiefung: Zahlentheorie V

Vorlesung - Freitag  8-10 Uhr - KG 5/104 - Marxer

 

 

MAT 1307 - Fachwissenschaftliche Vertiefung: Funktionen

Vorlesung - Mittwoch  10-12 Uhr - KG 4/301 - Marxer

 

 

MAT 2101 - Zahlen, Algebra u. Funktionen V

Vorlesung - Erens

Dienstag        8-10 Uhr         KG 5/104
Donnerstag    8-10 Uhr         KG 4/218
Dienstag      14-16 Uhr         KG 5/104

Bemerkung: Einer der Wochentermine ist auszuwählen.

IV. Arbeitskreise - Von Studierenden für Studierende

SEN 401 - Das virtuelle Fenster – aus dem Leben des Studiums Plus (Seniorenstudiums)

Arbeitskreis - Bürozeiten Studium plus/Seniorenstudium - Mensazwischendeck 015 - Schwendemann/Baumann

Im „virtuellen Fenster“ berichten wir zeitnah über alles, was sich im Studium Plus an besonderen Ereignissen tut. Sie können dazu beitragen, indem Sie uns informieren über Bemerkenswertes aus Ihren Vorlesungen, Seminaren, Arbeitskreisen, von Exkursionen, PR-Aktionen und anderen Projekten. Lassen Sie uns Texte oder gern auch Fotos und Videos zukommen, alles ist willkommen. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit! Sie erreichen uns über das Büro des Studiums Plus.

SEN 402 - AK Jongie-Jupgi – Koreanische Papierfaltkunst

Arbeitskreis - Freitag 12-14 Uhr - KG3/003 - Cho

Jongie-Jupgi ist eine traditionelle koreanische Papierfaltkunst. In dem Arbeitskreis werden wir verschiedene Motive vor dem jeweiligen kulturellen Hintergrund kennenlernen. Danach werden geeignete Materialien ausgewählt und schließlich geht es darum, die Motive falten zu lernen.

SEN 403 - AK Literatur

Arbeitskreis - Montag 10-12 Uhr - Schreibzentrum - Eberle 

Siegfried Lenz: „Die Deutschstunde: Auch nach Ende der Nazi-Zeit überwacht und verfolgt der Polizist Jepsen den Maler Nansen (gemeint ist im richtigen Leben Emil Nolde, dessen Bilder als „entartete Kunst“ abgestempelt worden waren), während Jepsens Sohn Siggi Nansens Bilder in Sicherheit bringen will, deshalb eines stiehlt, dafür drei Jahre in einer Besserungsanstalt für Schwererziehbare absitzen soll, aber nach Schreiben eines Aufsatzes zum vorgegebenen Thema „Die Freuden der Pflicht“ in dem er seine Geschichte aufrollt, vorzeitig entlassen wird. (Nach „500 Romane in einem Satz“ von J. Neckam)

Javier Marias: „Mein Herz so weiß“: Der Dolmetscher Juan lüftet ein verwickeltes Familiengeheimnis: Die zweite Frau seines Vaters hat sich erschossen (während Juan an einen Herzinfarkt lange geglaubt hatte), es war tatsächlich die zweite, nicht die erste Frau (wie Juan geglaubt hatte) und der Grund für ihren Selbstmord war das Geständnis ihres Mannes (Juans Vater), dass er seine erste Frau getötet habe, um für die zweite Frau frei zu sein. Verwoben ist diese Geschichte mit Juans Reflexionen über die Ehe, über die Sprache und seinen Übersetzerberuf „ ..einer der größten im Augenblick lebenden Schriftsteller der Welt, ein geniales Buch, … ein ganz großes Meisterwerk.“ (Marcel Reich-Ranicki)

Arno Camenisch „Hinter dem Bahnhof“: Das Buch spielt in einem kleinen Dorf zwischen hohen Bergen – und doch sind der Schraubenladen und das Coiffeurgeschäft, sind der Bahnhof und der Stammtisch in der „Helvezia“ die ganze Welt, in der jeder und alles seinen Platz und seinen Namen hat. Es geht um Züge die einmal die Stunde das Tal hinabfahren, um Jasskanonen und Dorftrompeten, um die Sau vom Adolfdallamaria und den Eierlikör vom Dichter, um die Großmutter, die schief steht, und um die Särge vom Großvater. Die frisch-freche Art des Umgangs mit der Sprache ist dem Erzähler geschuldet, einem kleinen Jungen. Er gibt wieder, was er im engen Tal zwischen den Bergen erlebt und wie die Welt um ihn herum tönt. (Aus dem Klappentext)

 

 

 

SEN 404 - AK Schreiben in der Gruppe

Arbeitskreis - Dienstag 14.16 Uhr - KG2/208 - Eichenauer/Conrath-Kapteina

 

 

SEN 405 - AK Philosophie – Nachdenken, Verständigung, Orientierung

Arbeitskreis - Mittwoch 12-14 Uhr - KG3/128 - Glitsch

Philosophie ist spannend! Und zugleich wichtig für unser Selbstverständnis in Natur, in Staat, Gesellschaft und Gemeinschaften unterschiedlicher Art. Gibt es ethisch verbindliche Maßstäbe für gutes Handeln? Macht Wahrheit wirklich frei - wovon, wozu? Und was ist Wahrheit eigentlich? Philosophieren heißt auch: nachdenken kommunizieren. Das wollen wir im Gespräch über selbstbestimmte Themen pflegen.
Beim ersten Treffen legen wir die Themen und Texte fest, die uns besonders interessieren.

Bemerkung: Dieser AK richtet sich in erster Linie an Teilnehmende mit Vor- und Grundkenntnissen in der Philosophie.

 

 

 

SEN 406 - AK Englisch – English Conversation

Arbeitskreis - Mittwoch 12-14 Uhr - KG4/120 (UG) - Schmidt-Ellmann/Meinecke

You want to practice and improve your English reading and speaking skills and are interested in political, cultural, social and various other topics? Then you´re welcome to join our conversation group. Together we´ll agree upon topics of interest and listen to, read and discuss texts or other inputs chosen and prepared by the participants themselves. We´ll try to learn from each other, so the focus will be on teamwork and cooperation. There´ll also be the possibility of working with the online dictionary “leo.org” and sharing each other´s word lists.

Voraussetzungen: Sie sind an aktuellen Themen aller Art interessiert, haben zu irgendeiner Zeit Englisch gelernt und möchten nun Ihre Ausdrucksfähigkeit verbessern.

 

 

 

SEN 407 - AK "Wahres Leben heißt Begegnung"

Arbeitskreis - Mittwoch 12-14 Uhr - KG4/207 - Pfumpfei

"Wahres Leben heißt Begegnung" - dieser Satz von Martin Buber steht als Leitmotiv über diesem Arbeitskreis. Wir alle haben Erfahrungen mit gelingenden Begegnungen gemacht. Vielleicht können wir uns noch an solche beglückenden Momente und ihre motivierende Kraft erinnern. Müssen wir jedoch immer warten, bis solche kleinen Wunder geschehen? Oder können wir etwas tun, um gute Voraussetzungen dafür zu schaffen? Wir wollen uns austauschen und gegenseitig anregen, mehr für gelingende Begegnungen zu tun: Begegnungen mit uns selbst, mit anderen Menschen, in der Natur, mit Gedanken, Fremdem und Vertrautem. Die Moderatorin hat Impulse vorbereitet aus der Achtsamkeitspraxis, der Natur, der Literatur und dem Kommunikationstraining. In diesem AK geht es um bewusstes Hinschauen, Spüren und Ausprobieren, kurz: ein wenig gemeinsames Weiterentwickeln.

SEN 408 - AK Politik aktuell

Arbeitskreis - Donnerstag 12-14 Uhr - KG2/219 - Schoenfeld/Gedamke

Wir leben in politisch bewegten Zeiten. Grund genug, sich darüber auszutauschen. Sie haben sich in verschiedene Medien informiert und möchten aktuelle politische Ereignisse diskutieren, das soll in einer Runde interessierter Teilnehmer und Teil-nehmerinnen geschehen. Themenstellung nach Absprache.

SEN 410 - AK Volksmärchen

Arbeitskreis - Dienstag 10-12 Uhr - Pav. 2 R 008 - Bailer

Die AG ist ein Gesprächs- und Arbeitskreis für alle, die Freude am Märchen haben. Im Kurs wollen wir dem Sinngehalt im Volksmärchen, seinem künstlerischen Bildausdruck und dessen Gesetzmäßigkeit nachgehen, sowohl im Gedankenaustausch als auch im praktischen Gestalten: Es werden Märchen z.B. aus Russland, Italien, Japan und auch Deutschland (Gebrüder Grimm) erzählt, im Gespräch vertieft und ein kreativer Ausdruck gesucht, etwa durch Malerei mit unterschiedlichen Malmitteln, Plastizieren u.a. Dabei werden keinerlei Vorkenntnisse erwartet. Christian Morgenstern sagte zum Märchen: "Man wird aus Himmel und Sternen Bilder machen und die Spinnweben alter Märchen auf offene Wunden legen"

SEN 411 - AK Bewegung, Entspannung, Körperwahrnehmung

Arbeitskreis - Dienstag 16-18 Uhr - Pav.3 R 010 - Leonhardt

Einmal in der Woche für 1,5 Stunden werden wir uns strecken und dehnen, tanzen, hüpfen, boxen oder in Stille sitzen oder liegen. Wir werden beginnen mit einer Entspannung, im Hauptteil dann gymnastischen Übungen und Dehnungen oder Yoga oder Pilates, mit Musik oder in Stille. Abschließend tanzen wir mit Musik die unterschiedlichsten Tanzstile. Wenn gewünscht, sind auch angeleitete Partnerübungen mit Shiatsu oder Massage möglich, die sehr entspannend sein können. Ziele sind der spielerische Umgang mit der eigenen Körperlichkeit und Umgang mit den persönlichen Belastungsgrenzen, der Freude an Bewegung und Verbesserung der Beweglichkeit und, falls gewünscht, interaktionelle Übungen mit anderen Teilnehmern. Meine langjährige Erfahrung als Physiotherapeutin macht es mir möglich, die Gruppeninhalte auszurichten an den Wünschen der Teilnehmenden, für körperliche Unversehrtheit ist jeder TN selber verantwortlich.

Bemerkungen: Mitzubringen sind eine Matte, eine Decke und bequeme Kleidung.

 

 

 

SEN 412 - AK „Die Zukunft ist offen, aber nicht beliebig“

Arbeitskreis - Freitag 12-14 Uhr - KG4/107 - Müller

 

„Wer nicht an die Zukunft denkt, wird bald Sorgen haben.“ (Konfuzius)

Das Eingangszitat des Quantenphysikers Hans Peter Dürr wird anhand ausgewählter Textmaterialien verschiedener Autoren in seiner Bedeutung erschlossen. Eigene Vorstellungen und zukunftsbezogene Erwartungen werden mit Hilfe der sogenannten Ideenbörse entwickelt, diskutiert und mit dem Zitat verglichen. Welche Zukunft übergeben wir der Enkelgeneration?

SEN 413 - AK BRÜCKE: Projekt für die weltoffene Hochschule

Arbeitskreis - Donnerstag 10-12 Uhr - KG5/013 - Kesper/Austermann-Hesse

An dem Seminar nehmen ausländische Studierende aus aller Welt teil. Sie arbeiten mit uns Seniorenstudierenden in Projektgruppen zusammen. Das Thema dieses Wintersemesters lautet: interkulturelles und intergenerationelles Lernen auf der Brücke zwischen den Kulturen und den Generationen. In den Bereichen Sitten, Gebräuche und Sprachen soll eine interkulturelle und intergenerationelle Kompetenz erlangt werden. Hierzu beschäftigen sich die TeilnehmerInnen in Projektgruppen mit Themen, wie z.B. „Körpersprache, Stereotypen und Vorurteile früher und heute, Sprachbilder und Sprichwörter in den jeweiligen Sprachen der TeilnehmerInnen, Speisen, Getränke und Tischsitten mit einem gemeinsamen Kochen und Essen.“ Weitere Themen können von den TeilnehmerInnen vorgeschlagen werden. Die Verbesserung der deutschen Sprachkompetenz der ausländischen Studierenden ist ein weiterer Schwerpunkt der Projektarbeit. Die Präsentation der Ergebnisse der Projektarbeit steht am Ende des Semesters.