Vertrag über die Zusammenarbeit

Vertragstext

Die Pädagogische Hochschule Freiburg, Freiburg im Breisgau, Deutschland, und die Pädagogische Hochschule Aichi, Kariya, Japan, schließen einen Vertrag, um gemeinsame Programme zur internationalen Bildung durchzuführen und um das Verständnis und die Freundschaft zwischen den beiden Ländern zu stärken. Beide Hochschulen vereinbaren folgendes:

1. Unter Beachtung der jeweiligen Unabhängigkeit können beide Hochschulen in folgenden Bereichen zusammenarbeiten:

     

  • Studentenaustausch
  • Austausch von Lehrkräften, Verwaltungsmitarbeitern und Forschern
  • Austausch von wissenschaftlichen Materialien, Veröffentlichungen und Informationen
  • gemeinsame Forschungsprojekte sowie kulturelle und pädagogische Aktivitäten

2. Die Einzelheiten der Zusammenarbeit werden in separaten Plänen zwischen den Beauftragten der jeweiligen Hochschule vereinbart.

     

3. Dieser Vertrag kann durch Zustimmung beider Hochschulen geändert oder beendet werden.

4. Dieser Vertrag tritt mit Unterzeichnung durch beide Vertragspartner in Kraft und hat eine Gültigkeit von fünf Jahren. Er verlängert sich stillschweigend um fünf Jahre, sofern keine Hochschule den Vertrag kündigt. Die Kündigung kann von jeder Hochschule mit einer Frist von sechs Monaten vor Ablauf des Vertrages erfolgen.

5. Dieser Vertrag wird in deutscher und japanischer Sprache verfasst. Beide Fassungen sind gleichermaßen verbindlich.

Vereinbarung zum Studentenaustausch

Auf Grundlage des Vertrags zur Zusammenarbeit vom 29. März 2006 vereinbaren die Pädagogische Hochschule Freiburg und die Pädagogische Hochschule Aichi folgende Bedingungen, um einen problemlosen Studentenaustausch zu ermöglichen:

  1. Die maximale Anzahl von Austauschstudenten beträgt drei Studenten pro Jahr.
  2. Die Austauschstudenten werden als “special non-degree students” eingeschrieben.
  3. Die Aufenthaltsdauer der Studenten an der Partnerhochschule soll sechs Monate oder ein Jahr betragen.
  4. Die Austauschstudenten müssen einen Sprachkurs belegen, sofern ihre Fremdsprachenkenntnisse nicht ausreichen, um an den Lehrveranstaltungen an der Gastuniversität teilzunehmen.
  5. Die Austauschstudenten wählen ihre Lehrveranstaltungen und Forschungsthemen unter der Leitung eines Betreuers aus.
  6. Die an der Gastuniversität erbrachten Studienleistungen sollen an der Heimatuniversität nach Möglichkeit anerkannt werden. Dabei gelten die Regeln der Heimatuniversität.
  7. Die Gastuniversität bemüht sich, für Austauschstudenten einen Platz im Wohnheim zu garantieren.
  8. Die Austauschstudenten bezahlen die Studiengebühren ihrer Heimatuniversität. An der Gastuniversität werden keine Gebühren wie Aufnahmegebühren, Zulassungsgebühren oder Studiengebühren erhoben.
  9. Die Hochschulen übernehmen keine finanzielle Verantwortung für die Austauschstudenten. Persönliche Ausgaben (einschließlich Lebensmittel, Kleidung, Unterkunft, Transport, Lernmaterialien und Krankenversicherung) müssen von den Austauschstudenten getragen werden.
  10. Weitere Punkte (einschließlich Versicherung) werden von der Gastuniversität festgelegt.
  11. Der Inhalt dieser Vereinbarung kann durch Zustimmung beider Hochschulen geändert werden.

Diese Vereinbarung tritt mit Unterzeichnung durch beide Hochschulen in Kraft und hat eine Gültigkeit von fünf Jahren. Sie verlängert sich stillschweigend um fünf Jahre, sofern keine Hochschule die Vereinbarung kündigt. Die Kündigung kann von jeder Hochschule mit einer Frist von sechs Monaten vor Ablauf der Vereinbarung erfolgen.

Freiburg, den 29. März 2006

Beide Hochschulen schließen diesen Vertrag mit Wirkung vom 29. März 2006.

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