Praktika im ERASMUS-Raum

Erasmus+ fördert Praktikumsaufenthalte in einem der 33 teilnehmenden Programmländer. Die Praktika können Pflichtpraktika oder freiwillige Praktika sein, sie müssen allerdings Bestandteil des Studiums sein. Gefördert werden nur Vollzeit-Praktika.

Graduierte können nach ihrem Studium ein Praktikum im Ausland absolvieren, z.B. zur Überbrückung bis zum Masterstudium oder zum Referendariat. Voraussetzung hierfür ist, dass die Studierenden durch ihre Heimathochschule bereits während ihres letzten Studienjahres für die Förderung im Anschluss an das Studium ausgewählt wurden. Das Praktikum muss innerhalb von zwölf Monaten nach Abschluss des Studiums beendet sein. Graduierte müssen während ihres Praktikums exmatrikuliert sein.

Aufnehmende Einrichtungen können z.B. Hochschulen, Schulen, Unternehmen, öffentliche Stellen, gemeinnützige Organisationen usw. sein. EU-Einrichtungen und Einrichtungen, die EU-Programme verwalten, dürfen nicht als aufnehmende Einrichtungen fungieren.

Für ein Auslandspraktikum schließt die Pädagogische Hochschule mit der ausländischen Organisation ein Traineeship  Agreement ab, in dem bereits vor Beginn des geförderten Aufenthalts die später anzuerkennenden Leistungen vereinbart werden.

Mobilitätszuschüsse für Auslandspraktika können für einen Zeitraum von mindestens 2 Fördermonaten (60 Tage) bis max. 12 Fördermonate pro Studienphase vergeben werden.

Die finanzielle Förderung von Erasmus+ Aufenthalten von Studierenden orientiert sich an den unterschiedlichen Lebenshaltungskosten in den Zielländern.

In Erasmus+  gelten für Praktikumsaufenthalte folgende Mindesthöhen in den drei Ländergruppen:

  • Gruppe 1 (monatlich 350 Euro): Dänemark, Finnland, Frankreich, Großbritannien, Irland, Italien, Liechtenstein, Norwegen, Österreich, Schweden.
  • Gruppe 2 (monatlich 300 Euro): Belgien, Griechenland, Island, Kroatien, Luxemburg, Niederlande, Portugal, Slowenien, Spanien, Tschechien, Türkei, Zypern.
  • Gruppe 3 (monatlich 250 Euro): Bulgarien, Estland, Lettland, Litauen, Malta, ehemalige jugoslawische Republik Mazedonien, Polen, Rumänien, Slowakei, Ungarn.

Vorbehaltlich verfügbarer Mittel kann der Mobilitätszuschuss höher sein!

Voraussetzungen für eine Förderung durch Erasmus+ sind
1. Gute Kenntnisse der Arbeitssprache (B2 – C1-Level)
2. Grundkenntnisse der Landessprache (A1)
3. Eine gültige Kranken-, Haftpflicht- und Unfallversicherung.
    Die Haftpflichtversicherung muss mindestens Schäden verursacht durch den Teilnehmer am Arbeitsplatz abdecken, die   Unfallversicherung muss mindestens Schäden zulasten des Teilnehmers am Arbeitsplatz abdecken.

Eine Zusammenfassung für die Bewerbung zum Erasmus-Praktikum finden Sie im  Leitfaden - hier klicken!  

Wichtige Links für die Bewerbung:

Bewerbungsfrist 15.12.2017 für Praktika ab 01.01.2018 bis 30.09.2018

Vorbehaltlich verfügbarer Mittel ist eine Bewerbung auch nach Ablauf der Bewerbungsfrist möglich - bitte erfragen!

Weitere Informationen im Akademischen Auslandsamt bei Ursula Felber - bitte Termin über ILIAS vereinbaren

Präsentation der Erasmus+ - Infoveranstaltung für Praktikumsaufenthalte 2018

 Andere Stipendien/ Organisationen/ Informationen: