Symbolbild weltweiter virtueller Austausch

Virtual Exchange (VE)

Aktuelles

Möchten Sie (Lehrperson der PH Freiburg) einen Virtual Exchange anbieten und haben noch keinen passenden Partner? Am 19.04.2021, 14-16:30 Uhr findet eine ONLINE Virtual Exchange Partnering Fair über UNICollaboration statt. Anmeldung unter https://www.unicollaboration.org/index.php/2021/04/07/virtual-exchange-partnering-fair/

Wir freuen uns darauf, alle interessierten Lehrenden am 26.04.2021 um 12:30 Uhr im Rahmen einer Online-Informationsveranstaltung zu den Möglichkeiten des Virtual Exchange an der PH zu informieren. Kommen Sie gerne mit all Ihren Fragen! Den Zoom-Link zur Veranstaltung erhalten Sie als Rückantwort auf Ihre Anmeldung - per E-Mail an elisabeth.ahner-tudball@ph-freiburg.de

Für das Wintersemester 2021/22 können wir auf formlosen Antrag interessierten Lehrenden, die (erstmals) einen Virtual Exchange anbieten, speziell VE-geschulte Hilfskräfte zur Verfügung stellen!

Wir möchten Sie gerne auf die Sonderausschreibung des Programms „International Virtual Academic Collaboration“ (IVAC) des DAAD aufmerksam machen. Die Antragsfrist für das Programm endet am 25. Mai 2021. Verlinkt finden Sie ein Schreiben des Generalsekretärs Herrn Dr. Kai Sicks sowie die Programmausschreibung. Weitere Informationen zum Programm erhalten Sie unter www.daad.de/ivac.

Was ist Virtual Exchange?

Virtual Exchange (VE) ist eine Form computergestützten Lernens, bei der Studierende aus geografisch entfernten Regionen und verschiedenen kulturellen Hintergründen online (paarweise oder in Kleingruppen) an Lernaufgaben arbeiten. Die Vorbereitung der Lernaufgaben durch Dozierende in binationaler Lehrkooperation und die Durchführung synchroner Lehrveranstaltungen unterstützen die konstruktive Kommunikation und Kooperation zwischen den Studierenden.

Virtual Exchange (VE) bezieht Lernende in eine internationale Online-Zusammenarbeit ein und fördert transversale Fähigkeiten wie Medien- und digitale Kompetenz, Kommunikationsfähigkeit, globales Bewusstsein, Empathie, kritisches und analytisches Denken, Fremdsprachenkenntnisse sowie interkulturelle Kompetenzen.

VE kann sehr unterschiedlich und in einer Vielzahl von Kontexten implementiert werden. In unserem Kontext ist interessant,

  • dass VE als reine online-Mobilität, jedoch ebenfalls in Form der Blended Mobility als Vor- und Nachbereitung einer physischen Mobilitätsphase eingesetzt werden kann;
  • dass VE sich gut zur Umsetzung transdisziplinärer Veranstaltungen eignet sowie
  • für den Sprachunterricht.

Wozu Virtual Exchange

Durch Virtual Exchange sollen Lerngelegenheiten geschaffen werden, die es Studierenden ermöglichen, angesichts der Europäisierung und Globalisierung ein wissenschaftsbasiertes Selbst- und Weltverständnis im Umgang mit Diversität und Komplexität zu entwickeln. Wir haben das Ziel, flächendeckend virtuelle Kooperationsformen mit den bestehenden oder neuen Partnerhochschulen der PH Freiburg auf- und auszubauen.

Es gibt gute Gründe, die physische Studierendenmobilität um die Komponente des Virtual Exchange zu ergänzen:

Grenzen der Studentenmobilität: Nur etwa 4,5% der Studierenden im Europäischen Hochschulraum absolviern während ihres Studiums einen Auslandsaufenthalt. Selbst wenn das europäische Ziel von 20% bis zum Jahr 2020 erreicht wird (20% unserer PH-Studierenden machen bereits nach derzeitigem Stand eine Auslandserfahrung), sind 80% der Studierenden im Rahmen ihres Studiums nicht mobil. VE ist eine niedrigschwellige Möglichkeit, Studierenden eine internationale, interkulturelle Erfahrung anzubieten.

Internationalisation@Home: VE ist ein Instrument zur Internationalisierung des Lehrplans. Im Sinne der „Internationalisierung zu Hause“ konzentrieren sich die Bemühungen nicht mehr ausschließlich auf die Mobilität der Studierenden, sondern zielen auf eine Internationalisierung des Curriculums.

21st Century Skills: VE fördert die Entwicklung von soft skills, die Studierenden als zukünftige Lehrer/-innen in einem digitalisierten, interkulturellen Arbeitsumfeld benötigen.

Und nicht zuletzt: Durch VE können Studierende während ihres Studiums mehrere (!) interkulturelle Erfahrungen machen.

Auf einen Blick

Ausgelöst durch die Corona-Pandemie und den damit einhergehenden Digitalisierungsschub arbeiten wir im Akademischen Auslandsamt am Ausbau virtueller Kollaborationsformate. Wir möchten Lehrende in der Planung und Durchführung von VE so gut wie möglich unterstützen.

Haben Sie Fragen?

Bei Fragen und Anregungen rund um das Thema Virtual Exchange wenden Sie sich gerne an

Dr. Verena Bodenbender
☎ +49 761/682-565
✉ bodenbender(at)ph-freiburg.de

Elisabeth Ahner-Tudball
☎ +49 761/682-152
✉ elisabeth.ahner-tudball(at)ph-freiburg.de

Unser Unterstützungsangebot für Lehrende

PH-interne Fortbildung Virtual Exchange

In regelmäßigen Abständen bieten wir über UNICollaboration PH-interne Fortbildungen zum Projektdesign Virtual Exchange an. An dieser Stelle informieren wir Sie über kommende Termine.

Der Termin für 2021 steht noch nicht fest.

Flyer zur Fortbildung

Offenes Training über UNICollaboration

Für diejenigen Lehrenden, die sich den Zeitraum der PH-internen Fortbildung nicht einrichten können, fördern wir die Teilnahme an einem offenen training "Virtual Exchange Project Design" von UNICollaboration.

Nächste Termine: 12.04.-16.05.2021 &
17.10.-20.11.2021

Zum Training

VE-Partner

Gelingensbedingung in der Vorbereitung und Durchführung des virtuellen Austauschs ist die vertrauensvolle Zusammenarbeit. Wir unterstützen Sie gerne bei der Suche nach einem geeigneten Partner für Ihren Virtual Exchange.

Am 19.04.2021, 14-16:30 Uhr findet weiterhin über UNICollaboration eine ONLINE Virtual Exchange Partnering Fair statt.

Anmeldung zur Partnering Fair

Studentin nimmt an virtuellem Austausch teil Schreibtischansicht

Weiterführende Links

Die PH Freiburg ist Mitglied bei UNICollaboration. UNICollaboration hat zum Ziel, virtuelle Kooperationsprojekte in Forschung und Praxis weiterzuentwickeln. Wenn Sie regelmäßige Informationen über Projekte und Konferenzen erhalten möchten, melden Sie sich bei Nilanthi Ohlms.