Informationen zum Studienzugang im Fach Musik

Ein Stipendium (LGFG) im FuN-Kolleg Di.ge.LL 2 zu vergeben

Das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg fördert für die Laufzeit von drei Jahren an der Pädagogischen Hochschule Freiburg und der Universität Freiburg ein Forschungs- und Nachwuchskolleg zum Thema "Didaktik des digitalen Unterrichts: Digital gestützte Lehr-Lernsettings zur kognitiven Aktivierung (Di.ge.LL 2)".


Im Rahmen des wissenschaftlichen Nachwuchsprogramms sind im oben genannten Forschungs- und Nachwuchskolleg ab 1. August 2024 (spätester Beginn 01. November 2024)

ein Stipendium mit einer Förderdauer von bis zu 36 Monaten

nach dem Landesgraduiertenförderungsgesetz (LGFG) zu besetzen.

Das Forschungs- und Nachwuchskolleg, das den Titel "Didaktik des digitalen Unterrichts: Digital gestützte Lehr-Lernsettings zur kognitiven Aktivierung (Di.ge.LL 2)" trägt, zielt darauf ab, in insgesamt acht Teilprojekten (fünf Lehrkraftabordnungen und drei Stipendien) im Rahmen von Promotions- und Habilitationsprojekten forschungsbasierte Lehr-Lernmethoden mit digitalen Tools für den Einsatz in der bestehenden Unterrichtspraxis zu entwickeln und empirisch zu fundieren. Dabei wird Grundlagenwissen über erfolgreiche digitale Unterstützung fachlicher Lehr-Lernprozesse generiert. Ein besonderer Fokus liegt auf der kognitiven Aktivierung in Phasen der Erarbeitung neuer Inhalte - einem Bereich, der in hohem Maße von der medialen und fachdidaktischen Qualität der eingesetzten digitalen Lehr-Lernsettings abhängt und aktuell in Forschung und Praxis noch zu wenig Beachtung findet. In der zweiten Kolleglaufzeit liegt der Fokus auf konsolidierenden Instruktionsformen. Weitere Informationen (auch zu den Teilprojekten 1 und 2) finden Sie unter
https://www.kebu-freiburg.de/forschung/di-ge-ll-phase-2/

Die Bewerbung für ein Stipendium ist auf eines oder beide der folgenden zwei Teilprojekte möglich:

Teilprojekt 1:
Aufbau des Dichtekonzepts zum Modellieren des Schwimmens und Sinkens in einem digitalen ComicLab.
Projektleitungen: Prof. Dr. Josef Künsting (josef.kuensting(at)ph-freiburg.de), Pädagogische Psychologie, Pädagogische Hochschule Freiburg; Prof. Dr. Silke Mikelskis-Seifert, Physikdidaktik (silke.mikelskisseifert(at)ph-freiburg.de), Pädagogische Hochschule Freiburg.

Teilprojekt 2:
Förderung systemischen Denkens durch Reflexion digitaler Simulationen (BNE). Projektleitungen: Jun.-Prof. Dr. Maik Beege (maik.beege(at)ph-freiburg.de), Pädagogische Psychologie, Pädagogische Hochschule Freiburg; Prof. Dr. Werner Rieß (riess(at)phfreiburg.de), Biologiedidaktik, Pädagogische Hochschule Freiburg.

Bewerbungsvoraussetzungen sind

  • die Promotionsberechtigung (im Regelfall achtsemestriges Lehramtsstudium mit Staatsexamen oder Masterabschluss) mit einer für die Ausrichtung des Kollegs einschlägigen Fächerkombination,
  • überdurchschnittliche akademische Abschlüsse.

Stipendienhöhe:

1.300,- EUR/mtl. Grundstipendium (eine Anhebung auf 1.500 EUR wird angestrebt) sowie160,- EUR/mtl. Kinderbetreuungszuschlag bei einem Kind 210,- EUR/mtl. bei mehr als einem Kind

Eine Nebentätigkeit im Umfang von 10h/Woche in Forschung und Lehre ist mit dem Stipendium vereinbar.

Stipendienlaufzeit:

Bis zu 36 Monaten bei positiv begutachteten Zwischenberichten. (Bei
Erziehung eines Kindes unter 14 Jahren Beantragung eines vierten Förderjahres möglich.)

Bewerbung:

Bitte richten Sie Ihre Bewerbung unter Bezugnahme auf das betreffende Teilprojekt (ggf. mehrere Teilprojekte) mit allen relevanten Unterlagen (Motivationsschreiben, Lebenslauf, Kopie der Zeugnisse bzw. aktuelle Leistungsübersicht bei noch nicht abgeschlossenem Masterstudium) bis spätestens 26. April 2024.

per E-Mail als pdf-Dokument an: digell(at)ph-freiburg.de

Die Hochschulen haben sich zum Ziel gesetzt, den Frauenanteil in Lehre und Forschung zu erhöhen und fordert entsprechend qualifizierte Nachwuchswissenschaftlerinnen ausdrücklich zur Bewerbung auf. Schwerbehinderte erhalten bei gleicher Eignung den Vorzug.
Bei (allgemeinen) Rückfragen wenden Sie sich an die Sprecherinnen und Sprecher des Kollegs

an der Pädagogische Hochschule Freiburg:

und an der Universität Freiburg:

Bei Fragen zum Stipendium kontaktieren Sie bitte:

Hinweis: Die Bewerbungsunterlagen werden nach Abschluss des Auswahlverfahrens nach einer Aufbewahrungsfrist von sechs Monaten unter Beachtung der datenschutz-rechtlichen Bestimmungen vernichtet.

Wir freuen uns, dass Sie sich für den Studienzugang im Fach Musik interessieren!

Gestalten Sie die Zukunft des Musikunterrichts mit!

Im Studium des Faches Musik am Institut für Musik der Pädagogischen Hochschule Freiburg erhalten Sie neben fachpraktisch-künstlerischem Unterricht, der von hochqualifizierten Gesangs- und Instrumentalpädagog*innen erteilt wird, auch eine umfassende fachwissenschaftliche Ausbildung, die die Bereiche historische und systematische Musikwissenschaft (z. B. Musikgeschichte, Popular- und außereuropäische Musik, Musik und Medien sowie Musiktheorie) beinhaltet. Zudem werden im Bereich Musikpädagogik und -didaktik Theorie und Praxis des Lehrens und Lernens von Musik vermittelt (z. B. Singen und Musizieren im Klassenverband, Sprechen über Musik, Hören von Musik, Musik und Bewegung, Musikpräferenzen sowie Konzertpädagogik). Darüber hinaus können Sie bereits früh im Studium im Rahmen von betreuten Schulpraktika Praxiserfahrungen sammeln. 

Das Fach Musik kann an der Pädagogischen Hochschule Freiburg für die folgenden Lehramtsstudiengänge studiert werden: 

Primarstufe (Kl. 1-4), Sekundarstufe 1 (Kl. 5-10) und Sonderpädagogik.

Neu: Eignungsprüfung seit 2024 ausgesetzt!

Amtliche Bekanntmachung 2023, Nr. 13: Gemeinsame Satzung der Pädagogischen Hochschulen Baden-Württembergs zur Durchführung eines Modellversuchs zum Nachweis der künstlerischen Eignung im Fach Musik


Bewerbung für den Studienzugang im Fach Musik

Das vorstrukturierte Motivationsschreiben (am PC ausfüllen!) muss bis zur allgemeinen Bewerbungsfrist (SoSe 15.01. / WiSe 15.07.) über das allgemeine Bewerbungsportal, ergänzend zu allen anderen Bewerbungsunterlagen hochgeladen werden. Darin soll dargelegt werden, warum die / der Bewerber:in ein musikpädagogisches Studium aufnehmen will und diesen Beruf anstrebt.

Möglichkeiten zur Wahl des Hauptinstruments: Akkordeon, Beatboxing, Blockflöte, Digitales Musizieren, Fagott, Gesang, Gitarre, Horn, Klarinette, Klavier, Kontrabass/E-Bass, Mallets, Oboe, Orgel, Posaune, Querflöte, Saxophon, Schlagzeug, Tuba, Trompete, Violine, Viola, Violoncello, World Percussion.

Zu Beginn des 1. Semesters - Come together

In einem „Come together“ zeigen die Studierenden in der Beratungswoche der Hochschule (siehe Termine Beratungswoche) ihre fachpraktischen Fähigkeiten durch Singen und Musizieren (in der Gruppe) in verschiedenen musikalischen Praxen und durch (anleitende) Arbeit im Ensemble. Bitte das jeweilige Instrument mitbringen!

Tag 1

17.30-20.30 Uhr
Check-in bei der Fachschaft (17.30!)
Begrüßung und Einführung I in Raum 109
Unsere Musik Slot 1: Rhythmus und Bewegung
Unsere Musik Slot 2: Improvisation

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Rhythmus und Bewegung

In dieser Session geht es um die Erarbeitung, Weiterentwicklung und Gestaltung eines Rhythmus' mit Bodypercussion und Bewegung.

Improvisation

In dieser Session begegnen wir uns in spontanen musikalischen Spielsituationen und Gruppenimprovisationen mit Körper und Stimme.


Tag 2

8.30-14.00 Uhr
Einführung II in Raum 109
Meine Musik: Stimme – Instrument | Musiktheorie (24h online 9.-10. Okt., 18-18 Uhr)
Unsere Musik Slot 3: Musizieren & Arrangieren, Präsentieren und Reflektieren
Mittagessen
Abschluss (Reflexion & Ausblick)

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Stimme (inkl. Gehörbildung), Hauptinstrument und Musiktheorie

  • Stimme (incl. Gehörbildung) in 4er Gruppe à 20 Minute
    In Kleingruppen wird mit der Lehrkraft ein Lied erarbeitet. Auf dieser Grundlage werden die stimmlichen Fertigkeiten reflektiert.
     
  • Das Spielen eines Stückes auf dem Hauptinstrument
    Im Sinne „Mach Deine Musik“ präsentieren sich die Studienanfänger*innen in 4er Gruppen mit einem zu Hause vorbereiteten Musikstück auf ihrem Hauptinstrument (je max 3-4 Minuten).  Im Anschluss findet ein kurzes Feedbackgespräch statt.
    Für das vorbereitete Musikstück: Es können keine hochschulfremden Begleitmusiker:innen mitgebracht werden. Es wird keine Begleitung gestellt. Gruppenintern können Begleitungen abgesprochen werden. Playbacks sind möglich.
     
  • Selbstorientierung Musiktheorie (online/asynchron)
    Über ein digitales Tool wird im Sinne einer Selbstorientierung die musiktheoretische Vorerfahrung zurückgemeldet.
    Themenfelder sind: Noten im Violin- und Bassschlüssel, Intervalle (bis zur Oktave), Dreiklänge in Grundstellung (Dur, Moll, Übermäßig,Vermindert) und Quintenzirkel.

Musizieren und Arrangieren, Präsentieren und Reflektieren

Ausgehend von einem gemeinsam erarbeiteten Lied wird ein rhythmisch-harmonischer Mitspielsatz entwickelt, notiert und anschließend präsentiert und reflektiert.

Während des 1. Semesters

Mit dem Portfolioteil präsentieren sich die Studierenden im Rahmen der Studieneingangsphase möglichst vielseitig in Bezug auf ihre künstlerisch-pädagogische Eignung. Ziel des Portfolios ist es, den begleitenden Dozierenden die Einschätzung der grundlegenden Studierfähigkeit und Eignung für ein musikspezifisches Lehramtsstudium zu ermöglichen. Gleichzeitig dient das Portfolio als Ausgangspunkt für ein Beratungsgespräch am Ende des ersten Fachsemesters hinsichtlich vorhandener Ressourcen und Entwicklungsfelder der jeweiligen Studierenden.

Am Ende des 1. Semesters

Das abschließende individuelle Mentoring-Gespräch mit den Studierenden dient dazu, jeweilige Qualitäten und Entwicklungspotenziale aufzuzeigen. Im Mittelpunkt steht ein Abgleich von Selbstreflexion und Portfolio. Auf dieser Grundlage erfolgt die Formulierung eines Stärken-/Schwächenprofils der Studierenden und das Aufzeigen konkreter Entwicklungsperspektiven und etwaigen Unterstützungsangeboten. Ergebnis ist eine persönliche Zielformulierung. In Einzelfällen kann an dieser Stelle auch die Empfehlung zu einem Fachwechsel erfolgen (siehe §5).

Ansprechspartner

Dr. Andreas Sepp (Mail): Inhaltliche Beratung

Gert Balzer (Mail): Organisatorische Beratung

Stefan Weible (Mail): "Come together" - Beratung und Organisation