Informationen zum Studienzugang im Fach Musik

Wie kann die Untersuchung eines Angebots-Nutzungs-Modells auf Lehrkräfteebene zur Weiterentwicklung webbasierter Fortbildungsangebote beitragen? Ein Werkstattbericht aus dem Projekt ANNUM-Pro

Zu unserer neuen Ringvorlesung „Bildungsforschung und Bildungsadministration im Dialog“ laden wir herzlich alle Interessierten aus der Hochschule sowie unsere Kooperationspartner aus dem Zentrum für Schulqualität und Lehrerbildung und dem Institut für Bildungsanalysen Baden-Württemberg ein.

Den zweiten Termin der Ringvorlesung (31. Januar 2022, 10-12 Uhr c.t.) gestalten Karina Demmler, Anika Dreher, Marita Friesen, Timo Leuders und Lars Holzäpfel (Institut für Mathematische Bildung Freiburg, Pädagogische Hochschule Freiburg). Sie geben einen Werkstatt-Bericht aus dem Projekt Annum-Pro:

Bisherige Studien zur Wirksamkeit (webbasierter) Lehrkräftefortbildungen nehmen vor allem den Fortbildungserfolg in Abhängigkeit von Gestaltungsmerkmalen der Fortbildung in den Blick und betrachten die teilnehmenden Lehrkräfte als weitgehend homogene Gruppe. Es ist allerdings noch weitgehend unklar, inwiefern der erzielte Fortbildungserfolg von den individuellen Voraussetzungen der Lehrkräfte sowie deren Nutzungsverhalten im Hinblick auf das Fortbildungsangebot abhängt. Diesen Forschungsbedarf greift das Projekt ANNUM-Pro derzeit auf: Im Rahmen des Projekts wird ein webbasiertes, flexibel nutzbares Fortbildungsangebot zum Problemlösen im Mathematikunterricht entwickelt, welches die empirische Überprüfung eines Angebots-Nutzungs-Modells auf der Ebene von Lehrkräften ermöglicht. Erkenntnisse zu unterschiedlichen Profilen von Lehrkräften sollen hierbei eine empirische Basis für die Weiterentwicklung effektiver webbasierter Fortbildungen bilden und Grundlagen für Differenzierungs- und Unterstützungsmaßnahmen schaffen. Der Vortrag stellt das Forschungsdesign von ANNUM-Pro sowie das im Rahmen des Projekts entwickelte Fortbildungsangebot zum Problemlösen im Mathematikunterricht vor. Erste Erfahrungen bei der Umsetzung sowie zu erwartende Implikationen für die Fortbildungspraxis werden diskutiert.

Bitte melden Sie sich bis zum 26. Januar 2022 hier an. Sie erhalten dann rechtzeitig vor der Veranstaltung einen Link zu Webex.

Wir freuen uns, dass Sie sich für den Studienzugang im Fach Musik interessieren!

Gestalten Sie die Zukunft des Musikunterrichts mit!

Im Studium des Faches Musik am Institut für Musik der Pädagogischen Hochschule Freiburg erhalten Sie neben fachpraktisch-künstlerischem Unterricht, der von hochqualifizierten Gesangs- und Instrumentalpädagog*innen erteilt wird, auch eine umfassende fachwissenschaftliche Ausbildung, die die Bereiche historische und systematische Musikwissenschaft (z. B. Musikgeschichte, Popular- und außereuropäische Musik, Musik und Medien sowie Musiktheorie) beinhaltet. Zudem werden im Bereich Musikpädagogik und -didaktik Theorie und Praxis des Lehrens und Lernens von Musik vermittelt (z. B. Singen und Musizieren im Klassenverband, Sprechen über Musik, Hören von Musik, Musik und Bewegung, Musikpräferenzen sowie Konzertpädagogik). Darüber hinaus können Sie bereits früh im Studium im Rahmen von betreuten Schulpraktika Praxiserfahrungen sammeln. 

Das Fach Musik kann an der Pädagogischen Hochschule Freiburg für die folgenden Lehramtsstudiengänge studiert werden: 

Primarstufe (Kl. 1-4), Sekundarstufe 1 (Kl. 5-10) und Sonderpädagogik.

Neu: Eignungsprüfung seit 2024 ausgesetzt!

Amtliche Bekanntmachung 2023, Nr. 13: Gemeinsame Satzung der Pädagogischen Hochschulen Baden-Württembergs zur Durchführung eines Modellversuchs zum Nachweis der künstlerischen Eignung im Fach Musik


Bewerbung für den Studienzugang im Fach Musik

Das vorstrukturierte Motivationsschreiben (am PC ausfüllen!) muss bis zur allgemeinen Bewerbungsfrist (SoSe 15.01. / WiSe 15.07.) über das allgemeine Bewerbungsportal, ergänzend zu allen anderen Bewerbungsunterlagen hochgeladen werden. Darin soll dargelegt werden, warum die / der Bewerber:in ein musikpädagogisches Studium aufnehmen will und diesen Beruf anstrebt.

Möglichkeiten zur Wahl des Hauptinstruments: Akkordeon, Beatboxing, Blockflöte, Digitales Musizieren, Fagott, Gesang, Gitarre, Horn, Klarinette, Klavier, Kontrabass/E-Bass, Mallets, Oboe, Orgel, Posaune, Querflöte, Saxophon, Schlagzeug, Tuba, Trompete, Violine, Viola, Violoncello, World Percussion.

Zu Beginn des 1. Semesters - Come together

In einem „Come together“ zeigen die Studierenden in der Beratungswoche der Hochschule (siehe Termine Beratungswoche) ihre fachpraktischen Fähigkeiten durch Singen und Musizieren (in der Gruppe) in verschiedenen musikalischen Praxen und durch (anleitende) Arbeit im Ensemble. Bitte das jeweilige Instrument mitbringen!

Tag 1

17.30-20.30 Uhr
Check-in bei der Fachschaft (17.30!)
Begrüßung und Einführung I in Raum 109
Unsere Musik Slot 1: Rhythmus und Bewegung
Unsere Musik Slot 2: Improvisation

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Rhythmus und Bewegung

In dieser Session geht es um die Erarbeitung, Weiterentwicklung und Gestaltung eines Rhythmus' mit Bodypercussion und Bewegung.

Improvisation

In dieser Session begegnen wir uns in spontanen musikalischen Spielsituationen und Gruppenimprovisationen mit Körper und Stimme.


Tag 2

8.30-14.00 Uhr
Einführung II in Raum 109
Meine Musik: Stimme – Instrument | Musiktheorie (24h online 9.-10. Okt., 18-18 Uhr)
Unsere Musik Slot 3: Musizieren & Arrangieren, Präsentieren und Reflektieren
Mittagessen
Abschluss (Reflexion & Ausblick)

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Stimme (inkl. Gehörbildung), Hauptinstrument und Musiktheorie

  • Stimme (incl. Gehörbildung) in 4er Gruppe à 20 Minute
    In Kleingruppen wird mit der Lehrkraft ein Lied erarbeitet. Auf dieser Grundlage werden die stimmlichen Fertigkeiten reflektiert.
     
  • Das Spielen eines Stückes auf dem Hauptinstrument
    Im Sinne „Mach Deine Musik“ präsentieren sich die Studienanfänger*innen in 4er Gruppen mit einem zu Hause vorbereiteten Musikstück auf ihrem Hauptinstrument (je max 3-4 Minuten).  Im Anschluss findet ein kurzes Feedbackgespräch statt.
    Für das vorbereitete Musikstück: Es können keine hochschulfremden Begleitmusiker:innen mitgebracht werden. Es wird keine Begleitung gestellt. Gruppenintern können Begleitungen abgesprochen werden. Playbacks sind möglich.
     
  • Selbstorientierung Musiktheorie (online/asynchron)
    Über ein digitales Tool wird im Sinne einer Selbstorientierung die musiktheoretische Vorerfahrung zurückgemeldet.
    Themenfelder sind: Noten im Violin- und Bassschlüssel, Intervalle (bis zur Oktave), Dreiklänge in Grundstellung (Dur, Moll, Übermäßig,Vermindert) und Quintenzirkel.

Musizieren und Arrangieren, Präsentieren und Reflektieren

Ausgehend von einem gemeinsam erarbeiteten Lied wird ein rhythmisch-harmonischer Mitspielsatz entwickelt, notiert und anschließend präsentiert und reflektiert.

Während des 1. Semesters

Mit dem Portfolioteil präsentieren sich die Studierenden im Rahmen der Studieneingangsphase möglichst vielseitig in Bezug auf ihre künstlerisch-pädagogische Eignung. Ziel des Portfolios ist es, den begleitenden Dozierenden die Einschätzung der grundlegenden Studierfähigkeit und Eignung für ein musikspezifisches Lehramtsstudium zu ermöglichen. Gleichzeitig dient das Portfolio als Ausgangspunkt für ein Beratungsgespräch am Ende des ersten Fachsemesters hinsichtlich vorhandener Ressourcen und Entwicklungsfelder der jeweiligen Studierenden.

Am Ende des 1. Semesters

Das abschließende individuelle Mentoring-Gespräch mit den Studierenden dient dazu, jeweilige Qualitäten und Entwicklungspotenziale aufzuzeigen. Im Mittelpunkt steht ein Abgleich von Selbstreflexion und Portfolio. Auf dieser Grundlage erfolgt die Formulierung eines Stärken-/Schwächenprofils der Studierenden und das Aufzeigen konkreter Entwicklungsperspektiven und etwaigen Unterstützungsangeboten. Ergebnis ist eine persönliche Zielformulierung. In Einzelfällen kann an dieser Stelle auch die Empfehlung zu einem Fachwechsel erfolgen (siehe §5).

Ansprechspartner

Dr. Andreas Sepp (Mail): Inhaltliche Beratung

Gert Balzer (Mail): Organisatorische Beratung

Stefan Weible (Mail): "Come together" - Beratung und Organisation