Forschungsprojekte


"Früher gab`s nur kalt"

Zur Diagnostik des historischen Denkens und des Geschichtsbewusstseins von Kindern zwischen 4 und 12 Jahren

Dr. Miriam Sénécheau und Dr. Anabelle Thurn (Pädagogische Hochschule Freiburg), Dr. Eva-Kristina Franz (Ludwig-Maximilians-Universität München), Dr. Jessica Kreutz (Goethe-Universität Frankfurt am Main) & Prof. Dr. Bettina Degner (Pädagogische Hochschule Heidelberg)

Im Zentrum des Projekts „Früher gab’s nur kalt“ steht die Diagnostik des historischen Denkens und des Geschichtsbewusstseins von Kindern. In einem interdisziplinären Team aus Grundschulforschung, Geschichtswissenschaft und Geschichtsdidaktik wurde ein materialbasierter Interviewleitfaden zur Diagnostik kindlicher Vorstellungen zu Steinzeit, Antike und Mittelalter entwickelt und pilotiert. Ziel ist, zunächst in einer Querschnittserhebung herauszuarbeiten, wie sich das Historische Denken und das Geschichtsbewusstsein von Kindern über die verschiedenen Altersstufen hinweg darstellt und welche Hintergrundvariablen damit in Zusammenhang stehen.

Neben historischen Präkonzepten zeigen erste Interviews, dass auch politische und ökonomische Präkonzepte am Rande miterfasst werden und die Interviews als Datengrundlage zur Diagnostik historischer Kompetenzen dienen können.

Bei einem positiven Verlauf der Querschnittsstudie ist eine Erweiterung um einen Längsschnitt angedacht.


Forschungsprojekte Prof. Buck

  1. Geschichte ohne Epochen? Oder: Von der heuristischen Notwendigkeit, fließende Zeit in Begriffe zu fassen. Proposal accepted für die Tagung „Labelling Times: The „Early Modern“ – European Past and Global now. Zeiten bezeichnen. Frühneuzeitliche Epochenbegriffe: europäische Geschichte und globale Gegenwart“. Tagung an der Herzog August Bibliothek in Wolfenbüttel (Wolfenbütteler Arbeitskreis Frühneuzeitforschung), 30.6.-2.7.2021. Leitung: Andreas Mahler und Cornel Zwierlein (Freie Universität Berlin)
  2. Richard Roepell (1808-1893). Ein deutscher „Polenhistoriker“ an der Universität Breslau. Beitrag für die Breslauer wissenschaftliche Serie „Schlesische Gelehrtenrepublik“, Bd. 10: Jubiläumsausgabe (Erscheinungstermin 2022). Leitung: Marek Halub (Universität Breslau)
  3. Akustische Dimensionen des Mittelalters. Das Konzil als Laut-, Klang- und Kommunikationsraum. Proposal accepted für das Themenheft der Zeitschrift „Das Mittelalter“. Thema: Akustische Dimensionen des Mittelalters. Methoden, Begriffe, Perspektiven, hg. von Martin Clauss (TU Chemnitz) und Gesine Mierke (TU Chemnitz). Tagung im Rahmen des DFG-Projekts „Lautsphären des Mittelalters“ vom 20.-22.10.2021 an der HU Berlin unter dem Label „Lautsphären des Mittelalters: Medialität und Intermedialität“ (zusammen mit Christian Jaser)
  4. Roma, Gallia, Germania, Sclavinia. Zur mittelalterlichen Frühgeschichte Polens im europäischen Vergleich. Proposal accepted für die 2. Internationale Tagung „Europäische Kulturbeziehungen im Weimarer Dreieck. Mechanismen und Prozesse des Kulturtranfers“ (Colloque Triangle de Weimar) in Montpellier vom 21.-24.9.2021. Leitung: Andrea Chartier-Bunzel (Montpellier)
  5. Mediävistische Forschung und Unterricht. Zur Neuvermesseung des Mittelalters in Schule und Unterricht (MedFoU). Forschungsprojekt genehmigt von der PH Freiburg, am 16.2.2021. Geplant sind vorerst zwei Workshops. Leitung: Thomas Martin Buck und Meike Hensel-Grobe
  6. Das Zisterzienserinnenkloster Marienau bei Breisach. 1.) Handbuchbeitrag: Bayerische Benediktinerakademie e.V. Historische Sektion. Germania Benedictina, hier der Bd. 13: Zisterzienser- und Zisterzienserinnenklöster in Baden-Württemberg. Leitung: Immo Eberl und Alkuin Schachenmayr. 2.) Das Badische Klosterbuch. Das Zisterzienserinnenkloster Marienau bei Breisach. Handbuchbeitrag. Leitung: Jürgen Dendorfer (Freiburg) und Harald Zimmermann (Karlsruhe)