Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)


WIN ON – Arbeitsbedingungen in der Onkologie – Auswirkungen auf Arzt-Patient-Kommunikation und Patient

Eine prospektive Studie mit niedergelassenen Onkologen und Patienten

 

Wissenschaftliche Leiter/innen der WIN ON-Studie:

Prof. Dr. Holger Pfaff 1) , Dr. Nicole Ernstmann1), Dr. Melanie Neumann2), Prof. Dr. Markus Wirtz3)

1) Institut für Medizinsoziologie, Versorgungsforschung und Rehabilitationswissenschaft (IMVR) der Humanwissenschaftlichen Fakultät und
der Medizinischen Fakultät der Universität zu Köln

2) Fakultät für Gesundheit (Department für Medizin), Lehrstuhl für Medizintheorie, Integrative und Anthroposophische Medizin, Universität Witten/Herdecke

3) Abteilung für Forschungsmethoden, Institut für Psychologie, Pädagfogische Hochschule Freiburg

 

Projektmitarbeiter/innen: Lena Ansmann, Tristan Glöde, Sophie Diener

Projektzeitraum: 3/2011 bis 8/2013

Projektbeschreibung

Gegenstand des Forschungsvorhabens WIN ON ist die Frage, inwiefern sich die Organisationsstrukturen und -prozesse in Praxen niedergelassener Onkologen (NO) auf deren Arbeitserleben, in Folge auf die Kommunikation mit ihren Patienten und letztendlich auf den Behandlungserfolg beim Patienten auswirken. In einer qualitativen Vorstudie werden NO zu den Organisationsstrukturen und -prozessen, die als Barriere auf die Arzt-Patient-Kommunikation wirken können, interviewt, um spezifische Forschungshypothesen abzuleiten. Zur Prüfung dieser Forschungshypothesen werden standardisierte Fragebögen entwickelt und in einer prospektiven Studie mit vier Messzeitpunkten eingesetzt. Hierbei werden bundesweit NO zu ihrem individuellen Arbeitserleben und ihrer Wahrnehmung der Kommunikation mit den Patienten befragt. Die relevanten Daten zu den Organisationsstrukturen und -prozessen der NO werden sekundäranalytisch aus einer Routinedaten­erhebung mit den Primärdaten verknüpft und ausgewertet. Die Patienten der teilnehmenden NO werden bzgl. ihrer Erwartungen an den Arzt und das Arztgespräch, zu ihrer Wahrnehmung der Kommunikation mit dem Arzt sowie zum Behandlungserfolg (patient-reported Outcomes) befragt.

 

Forschung

 

Laufende Projekte

DFG-Schwerpunktprogramm:
Kompetenzmodelle zur Erfassung individueller Lernergebnisse und zur Bilanzierung von Bildungsprozessen

Heuristisches Arbeiten mit Repräsentationen funktionaler Zusammenhänge – Diagnose mathematischer Kompetenzen von Schülerinnen und Schülern (HEUREKO)
(Leuders, T., Bruder, R. & Wirtz, M.)

 

Bundesministerium für Bildung und Forschung: Lehr-Lern-Forschung unter neurowissenschaftlicher Perspektive

The cost of sleep deprivation for adolescents: cognitive, psychometric and physiological effects after different sleep protocols
(Voderholzer, U., Renkl, A., Wirtz, M. & Riemann, D.)

 

DFG – Deutsche Forschungsgemeinschaft

Entwicklung und Validierung eines adaptiven Assessments für Patienten in der orthopädischen Rehabilitation – RehaCAT
(Wirtz, M., Bengel, J. & Gauggel, S.)

Beantragte Projekte

Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst, Baden-Württemberg

Promotionskolleg: Experimentieren im mathematisch-naturwissenschaftlichen Unterricht (exMNU)
(Rieß, W., Wirtz, M. & Oetken, M.)

 

BMBF - Bundesministerium für Bildung und Forschung

The quality of teaching: Does it depend on psychological and neurobiological characteristics of the teacher?
(Riemann, D. & Wirtz, M.)

Kooperationspartner

BmBF – Bundesministerium für Bildung und Forschung

Entwicklung und Evaluation eines Fortbildungsprogramms zur Partizipativen Ent­scheidungsfindung in der medizinischen Rehabilitation
(Körner, M., Stößel, U. & Troschke, J.)

 

DRV – Deutsche Rentenversicherung Bund

Ergebnismessung in der medizinischen Rehabilitation: Vergleich unterschiedlicher Methoden der Outcome-Messung anhand von rehabilitationswissenschaftlichen Datensätzen und kognitive Interviews über Veränderungsitems
(Mittag, O., Kohlmann, T., Meyer, T. & Raspe, H.)

 

START-Programm an der medizinischen Fakultät der RWTH Aachen

Neue Wege in der Diagnostik von Aktivitätseineinschränkungen bei neurologischen Patienten: Entwicklung von zwei Itembanken und eines Fragebogens zur Erfassung von motorischen und kognitiven Aktivitätseinschränkungen mit Hilfe der Item Response Theorie
(Leitung: Böcker, M. & Hesse, R.)

 

START-Programm der medizinischen Fakultät der RWTH-Aachen

Neue Wege in der Depressionsdiagnostik – Entwicklung einer Itembank und eines Fragebogens zur Erfassung von Depressivität mit Hilfe der Item-Response-Theorie
(Leitung: M. Böcker & C. Norra)