Deutung und Bewältigung von Diskriminierungserfahrungen beim Übergang von der schulischen in die berufliche Bildung

Projektleitung: Prof. Dr. Albert Scherr

Mitarbeitende: Helen Breit

Laufzeit: 1.7.2017 – 30.6. 2018

Förderung: Baden-Württemberg-Stiftung

Kurzbeschreibung: Im Forschungsprojekt soll untersucht werden, wie und unter welchen Bedingungen erfolgreiche Bewältigung von Diskriminierungserfahrungen gelingen kann. Von einer darauf ausgerichteten Forschung sind Einsichten dazu zu erwarten, welche Formen professioneller Beratung, Begleitung und Unterstützung dazu geeignet sind, die Chancen einer erfolgreichen Bewältigung zu steigern.  Gegenstand der Forschung ist der Übergang von der schulischen in die berufliche Bildung.

Forschungsmethodisch betrachtet handelt es sich um eine explorative qualitative Studie. Mit Auszubildenden, die vor dem Hintergrund vorliegender Forschungsergebnisse als Angehörige besonders vulnerabler Gruppen gelten können (kopftuchtragende Muslima, männliche Muslime mit türkischem und arabischem Migrationshintergrund, Afrodeutsche und zugewanderte Menschen mit dunkler Hautfarbe, Sinti und Roma, Flüchtlinge), werden problemzentrierte Interviews im Rahmen eines an der Grounded Theory orientierten Forschungsdesigns geführt