Zweitstudienbewerber/innen

Gebühren für ein Zweitstudium
Nach dem Gesetzesentwurf müssen künftig alle Studierende, die ein zweites oder weiteres Studium in einem grundständigen Studiengang (Bachelor- oder Staatsexamensstudiengang) oder in einem zweiten oder weiteren konsekutiven Masterstudiengang nach einem in der Bundesrepublik Deutschland abgeschlossenen Hochschulstudium aufnehmen, Gebühren in Höhe von 650 Euro pro Semester bezahlen. Hinzu kommen die bislang schon üblichen Semesterbeiträge.
Informationen von Ausnahmen und Befreiungen haben wir im Infoblatt zusammengestellt.

Als Zweitstudienbewerberin oder Zweitstudienbewerber gelten Sie dann, wenn Sie bereits ein Studium an einer Hochschule im Bundesgebiet erfolgreich abgeschlossen haben (Universitäten, Pädagogische Hochschulen, Hochschulen für Angewandte Wissenschaft und Duale Hochschulen). Ausnahmen sind Abschlüsse von Berufsakademien.

Für Zweitstudienbewerber/innen stehen 2% aller Studienplätze eines Studiengangs zur Verfügung. Sie werden nach Noten im Erststudium und einer schriftlichen Begründung vergeben. Diese Begründung verfassen Sie entsprechend einer Fallgruppe, in die Sie sich selbst einordnen. Ihre schriftliche Begründung darf max. 2 Seiten umfassen. Weitere Informationen hierzu finden Sie in dieser Broschüre, besonders in Anhang 1.

Als Zweitstudienbewerberin dürfen Sie sich nur für einen Studiengang bewerben; Sie können also keine Hilfsanträge stellen. Eine Bewerbung ins höhere Fachsemester ist gleichzeitig mit einer für das erste Fachsemester möglich, wenn entsprechend ausreichende Leistungen vorliegen sollten.


Für die Bewerbung zu einem grundständigen Studiengang benötigen Sie zusätzlich den Nachweis des Abschlusses eines ersten Hochschulstudiums auf dem Gebiet der Bundesrepublik Deutschland (Zeugnis).

Informationen zu anfallenden Studiengebühren, vorgesehen ab Wintersemester 2017/18, folgen schnellstmöglich.