Didaktisches Konzept

Im didaktischen Konzept dieses Studiengangs ist Lehren und Lernen durch die Verbindung der folgenden vier Punkte gekennzeichnet:

  1. Erschließung wissenschaftlicher Erkenntnisse;
  2. Aushandlung und Entwicklung von Lernstrategien, der Erarbeitung von Fragestellungen und der Diskussion wissenschaftlicher Erkenntnisse in Gruppen;
  3. individuelle Wissensaneignung und zielgerichtete Steuerung und Reflexion des Lernprozesses entsprechend den persönlichen und beruflichen Zielvorstellungen und Interessen;
  4. reflektierte Anwendung und Vermittlung des angeeignetes Wissens innerhalb von Veranstaltungen, in denen die Studierenden selbst eine lehrende Rolle einüben.

Diese Punkte implizieren eine größere Selbstverantwortung der Studierenden und erfordern eine veränderte Rolle der Lehrenden. Die Beratung und Unterstützung der Studierenden bei der Gestaltung und Bewältigung ihrer Lernprozesse gewinnt an Bedeutung. 

Dieses prozessorientierte Lernen ist in höherem Maße kontextabhängig und situativ.  Die Ergebnisse sind weniger planbar und Seminarverläufe stärker von Offenheit gekennzeichnet.

Umgesetzt wird dieses Lehr-/Lernverständnis besonders in den Modulen Propädeutikum 1 und 2, Schlüsselqualifikationen 1 und 2, in den Begleitveranstaltungen der berufspraktischen Studien sowie den Modulen EQP 1 und 2 und bei der Erstellung der Bachelor-Arbeit.