Ziele und Kompetenzen

Der Studiengang zielt auf den Aufbau und die Weiterentwicklung von fachlichen, methodischen und selbst- bzw. sozialen Kompetenzen ab. Dies sind im Einzelnen:

Fachliche Kompetenzen:

Die Absolventinnen und Absolventen

  • können Menschen in Erziehungs- und Bildungsprozessen beraten und begleiten und entsprechende Lernumgebungen gestalten. Sie kennen grundlegende Konzepte des Erziehens, des Lernens und des Problemlösens und können Netzwerke zur Unterstützung von Erziehungs- und Bildungsprozessen entwickeln und betreuen.
  • kennen die Grundlagen der Entwicklung des Lernens in verschiedenen Altersbereichen (von der Kindheit bis ins hohe Erwachsenenalter). Sie können besonderen Förderbedarf diagnostizieren und geeignete Fördermaßnahmen einleiten.
  • können in Bereichen der von ihnen studierten Disziplinen (Pädagogik, Psychologie, Soziologie, inkl. Personal-, Team- und Organisationsentwicklung) Angebote planen und durchführen.
  • kennen die Institutionen und Netzwerke außerschulischer Bildung und Erziehung sowie psychosozialer Versorgung und können deren Angebote für ihre eigene Praxis nutzen.
  • sind fähig, Einrichtungen der außerschulischen Bildung und Bildungsabteilungen in Betrieben, Verwaltungen und Verbänden zu leiten und zu managen. Besondere Fähigkeiten haben sie in der Gestaltung institutioneller Netzwerke und in der Zusammenarbeit von Institutionen.
  • können Organisationen in Fragen des Wissensmanagements und des Qualitätsmanagements beraten und begleiten.
  • können Entwicklungsbedarf von Mitarbieterinnen und Mitarbeitern, Gruppen, Teams und Organisationen diagnostizieren, können Gruppen- und Teamprozesse in ihrer Entwicklung leiten, begleiten und evaluieren (Personal-, Team- und Organisationsentwicklung). Sie verfügen dabei über besondere Kenntnisse im Bereich der Kommunikation und Kooperation in Gruppen und Organisationen.
  • können gesellschaftliche Rahmenbedingungen ihrer Tätigkeit analysieren und mitgestalten; insbesondere verfügen sie über Kenntnisse sozialer Differenzen, kultureller und geschlechtsrelevanter Hintergründe und deren Bedeutung in Kontexten von Erziehung und Bildung.
  • haben eine evaluativ-wirkungsorientierte Sichtweise entwickelt, d.h. sie können pädagogische Prozesse und Aspekte der Bildungsorganisation diagnostizieren, evaluieren und zu deren Optimierung beitragen.
  • können die Werte und Normen, die ihrer Arbeit zugrunde liegen, vor dem Hintergrund aktueller sozialpolitischer Entwicklungen analysieren, reflektieren und sich ein begründetes berufliches Selbstverständnis erarbeiten.

Methodische Kompetenzen:

Die Absolventinnen und Absolventen

  • können das erworbene Wissen in pädagogischen Handlungsfeldern anwenden, reflektieren und erweitern.
  • können wissenschaftliche Erkenntnisse rezipieren, auf ihre berufliche Tätigkeit beziehen und eigenständig wissenschaftlich bearbeiten.
  • kennen ein breites Spektrum an Forschungsmethoden und können diese praxisorientiert einsetzen.
  • können Gruppen unterstützen, moderieren und leiten.
  • verfügen über effiziente Lern- und Arbeitstechniken wie Zeitmanagement, Wissensmanagement und Priojektmanagement.
  • können Probleme beruflichen Handelns erfassen, analysieren und methodisch bearbeiten.
  • können pädagogische Stellungsnahmen, Konzepte und Strategien wissenschaftlich abgesichert erstellen.
  • können ihre Arbeit in Fachkreisen und der Öffentlichkeit präsentieren, visualisieren und kommunizieren.
  • können Medien gezielt im eigenen beruflichen Handeln und im wissenschaftlichen Arbeiten einsetzen.

Selbst- und Soziale Kompetenzen:

Die Absolventinnen und Absolventen

  • können die eigenen Lernerfahrungen, Wahrnehmungs- und Interpretationsmuster reflektieren und einordnen. Vor diesem Hintergrund können sie ihr eigenes Lernen aktiv gestalten (biographische Kompetenz), d.h. selbst steuern, evaluieren und weiter entwickeln.
  • sind dazu in der Lage, eigenen Lern- und Weiterbildungsbedarf festzustellen sowie das eigene Lernen zusammen mit Kolleginnen und Kollegen zu reflektieren, zu organisieren und zu evaluieren.
  • können in sozialen Situationen ihre eigenen Anliegen kommunizieren und mit anderen tragfähige berufliche Beziehungen eingehen (Kommunikations- und Beziehungsfähigkeit).
  • können mit Kolleginnen und Kollegen, Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, Vorgesetzten und anderen pädagogischen Fachkräften zusammenarbeiten und ihre Tätigkeit koordinieren (Kooperations- und Teamfähigkeit).
  • können in schwierigen sozialen Situationen der Situation und den Beteiligten entsprechend angemessen handeln (Konfliktlösungskompetenz).
  • können ihr berufliches Handeln reflektieren, Kritik annehmen und Rückmeldungen zu ihrer eigenen Entwicklung nutzen (Reflektions- und Kritikfähigkeit).