Bildungspsychologie

 

Das Thema Bildung ist in der heutigen Gesellschaft von herausragender Bedeutung. Individualisierte, d. h. passgenau auf das Individuum abgestimmte Bildungsprozesse sind ein zentraler Bestandteil der frühen Bildung, der schulischen Bildung und der außerschulischen sowie der beruflichen Bildung. Ausgehend von einer bedarfsorientierten Feststellung und Diagnose des Bildungsbedarfs werden Entwicklungs-, Bildungs- und Schulungsmaßnahmen konzipiert, deren Umsetzung begleitet und ihre Wirkung evaluiert.

Der Bedarf an professionellen Akteur/inn/en, die über wissenschaftlich fundierte Kompetenzen in der Planung, Konzeption, Durchführung, Begleitung und Evaluation von Bildungsmaßnahmen verfügen, ist in den letzten Jahren deutlich gestiegen.

Strukturmodell der Bildungspsychologie

Die Bildungspsychologie beschäftigt sich aus psychologischer Perspektive mit individuellen Bildungsprozessen im Lebensverlauf und den Bedingungen und Maßnahmen, die diese Bildungsprozesse beeinflussen. Sie stellt die wissenschaftlichen Grundlagen des professionellen Handelns bereit und basiert auf Konzepten und empirischen Befunden der Bildungsforschung, der Lehr-Lernforschung, der Entwicklungspsychologie, der pädagogisch-psychologischen Diagnostik und der Evaluationsforschung.

 

Der Studiengang:

Der neue forschungsorientierte Masterstudiengang Bildungspsychologie an der Pädagogischen Hochschule Freiburg vermittelt Kompetenzen für die folgenden Berufsfelder:

  • die Erforschung individualisierter Bildungsprozesse an Hochschulen oder Forschungsinstitutionen (Bildungsforschung)

  • die wissenschaftlich fundierte Konzeption, Planung, Durchführung, Evaluation und Qualitätsentwicklung von Bildungsprozessen (Bildungsbegleitung)

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