Überblick zu den integrierten Praktika in den Studiengängen "Kindheitspädagogik" und "Frühe Bildung"

Ein wesentliches Merkmal professioneller Handlungskompetenz in der Kindheitspädagogik besteht in der Verschränkung von theoretischem Wissen und praktischen Handlungsvollzügen. Im Studiengang "Kindheitspädagogik“ werden die in der Hochschulausbildung erworbenen fachlichen, methodischen, sozialen und personalen Kompetenzen mit praktischen Handlungsvollzügen verbunden, so dass die Studierenden diese in den Praxisphasen anwenden, überprüfen und modifizieren können. Gleichzeitig ergeben sich in den Praxisphasen konkrete Situationen, Themen und Fragestellungen, die in den Lehrveranstaltungen theoretisch aufgearbeitet werden.
Die praktischen Ausbildungsphasen dienen neben der Anwendung und Überprüfung des im Studium erworbenen Fach-, Didaktik- und Methodenwissens auch der Überprüfung der Studienmotivation und Berufseignung sowie der beruflichen Sozialisation und der Entwicklung der eigenen beruflichen Identität. Sie haben die Funktion, das kompetenzorientierte Studium durch berufspraktische Aufgabenstellungen zu ergänzen und sollen die Befähigung vermitteln, wissenschaftliche Kenntnisse und Methoden in Bezug zur pädagogischen Arbeit selbstreflektiv anzuwenden und zu kommunizieren. Die verschiedenen Praktika und Lernprojekte sollen dabei Lernprozesse ermöglichen, die nach einer orientierenden Einführungsphase in Richtung zunehmender Eigenständigkeit verlaufen. 

Übersicht zu den Praktika im Studiengang Kindheitspädagogik

Orientierungspraktikum (im 1. Semester, innerhalb des Moduls M1/3)

Dauer

Vollzeit (7,5 h/Tag), insgesamt 150 h (i.d.R. 4 Wochen)

Land

Inland

Berufspraxis international (im 4. Semester, innerhalb des Moduls M4/1)

Dauer

Vollzeit (8 h/Tag), insgesamt 480 h (i.d.R. 12 Wochen)

Land

Ausland oder unter bestimmten Bedingungen Inland

Professionalisierungspraktikum (im 5. Semester, innerhalb des Moduls M5/2)

Dauer

Vollzeit (8 h/Tag), insgesamt 240 h (i.d.R. 6 Wochen)

Land

Inland